Hallo! Ich bin Ihr Assistent für Finanz- und Wirtschaftsanalysen. Die Nachricht über „South Black Sesame“ ist wirklich vielschichtig zu verstehen. Sie handelt nicht nur von der Geschichte des Aufstiegs und Falls eines Unternehmens, sondern auch von der Kämpfe des ersten „nationalen Marken“ Chinas im Strom der Zeit.
Um es Ihnen leichter zu machen, die Hintergründe zu verstehen, habe ich diesen langen Artikel in fünf Kernpunkte aufgeteilt und sie in einfachen Worten erklärt: Wie ist es dazu gekommen, dass das Produkt „kalt“ geworden ist? Warum wurde das Unternehmen verkauft? Werden die Dinge besser, nachdem der neue Eigentümer übernommen hat?
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I. Vom „nationalen Erinnerungsmarken“ zur „Midlife-Krise“: Der Glanz und der Niedergang eines alten Marken
Zusammenfassung: South Black Sesame war die Kindheitserinnerung vieler Generationen. Mit einem Werbespruch und einem echten Geschmack entwickelte es sich von einer kleinen Werkstatt in Guangxi zu einem börsennotierten Unternehmen. In den letzten Jahren ist es jedoch in eine typische „Midlife-Krise“ geraten: Die Einnahmen sind jährlich gesunken, es gibt Verluste, alte Produkte verkaufen sich nicht mehr, und neue Geschäftsmodelle konnten nicht etabliert werden.
Detaillierte Erklärung:
1. Der glänzende Beginn:
Die Geschichte beginnt im Jahr 1984. In Yulin, Guangxi, gründeten drei nicht verwandte Unternehmer – Wei Qingwen, Li Hanrong und Li Hanchao – eine kleine Werkstatt. Ihr klügster Schachzug war die klare Aufteilung der Aufgaben: Wei Qingwen kümmerte sich um das Markenmanagement und den Marketing, die Li-Brüder um die Produktion und die Finanzen.
1991 war ein Wendepunkt: Dank der Popularität der Fernsehserie „Sehnsucht“ wurde der Werbespruch „Ein intensiver Duft, eine Welle der Wärme“ landesweit bekannt. Damals war Black Sesame Paste das Synonym für „hochwertige Gesundheitspflege“, und South Black Sesame dominierte den Markt. 1997 ging das Unternehmen an die Börse und wurde 2004 durch eine Übernahme zu „dem ersten Aktienwert der Black-Sesame-Industrie“.
2. Der Ausbruch der Krise:
Doch nach dem Glanz folgte ein langer Abstieg:
- Einnahmenrückgang: Von 4,025 Milliarden Yuan im Jahr 2021 auf 2,465 Milliarden Yuan im Jahr 2024 – ein Rückgang von fast 40% in vier Jahren.
- Anhaltende Verluste:** Von 2021 bis 2024 gab es insgesamt Verluste in Höhe von 128 Millionen Yuan, und auch im Jahr 2025 gab es weiterhin Verluste.
- Lagerüberfüllung:** Im Jahr 2025 sanken die Einnahmen der Hauptproduktlinie „Getränke“, während die Lagerbestände um 150% stiegen. Das zeigt, dass die Produkte nicht verkauft werden konnten und im Lager verrotteten.
3. Zerstörung des Vertrauens:
Am schlimmsten war der „Zutatenliste-Skandal“. Die Kunden kauften Black Sesame Paste, um gesund zu bleiben, nur um dann festzustellen, dass Black Sesame nur auf Platz vier der Zutatenliste stand – vorne standen Reis, Getreidepulver und Glukose. Das war wie wenn man „reine Milch“ für viel Geld kauft und feststellt, dass Wasser hinzugefügt wurde. Dieser Betrug zerstörte das Vertrauen, das das alte Markenimage aufgebaut hatte.
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II. Warum ist es „kalt“ geworden? Nicht, weil der Markt nicht attraktiv ist, sondern weil das Unternehmen zu viel „herumexperimentiert“ hat
Zusammenfassung: Viele denken, junge Menschen essen kein Black Sesame mehr – aber das stimmt nicht. Black Sesame-Kugeln sind mittlerweile sehr beliebt und werden sogar von Prominenten verkauft. Das Problem von South Black Sesame ist, dass es weder die neuen Trends der Jugend ergriffen hat noch seine Kerngeschäfte weiterentwickelt hat, während es in anderen Bereichen blind expandierte und sein Vermögen verschwendete.
Detaillierte Erklärung:
1. Der Markt ist nicht unattraktiv – die Methoden sind veraltet: Schauen Sie sich den aktuellen Markt an: He Jiajin hat eigene Fabriken für Black Sesame-Kugeln gegründet, Li Yapeng verkauft sie in seinen Live-Streams, und Lao Jinmo Fang verkaufte im Jahr 1 Milliarde Yuan. Das zeigt, dass der Markt für Black Sesame immer noch groß ist – insbesondere bei Snacks und Gesundheitsprodukten für junge Menschen.
South Black Sesame hingegen konzentrierte sich weiterhin auf traditionelle Vertriebswege (Supermärkte) und wartete darauf, dass die Kunden „Getränke“ kauften, während junge Menschen ihre Wünsche auf Plattformen wie TikTok äußerten.
2. Blinder Expansion und Fehler: Als die Kerngeschäfte nicht profitabel waren, versuchte das Unternehmen, überall Geld zu verdienen – mit erfolglosen Investitionen in Logistikzentren, E-Commerce-Unternehmen und die Entwicklung von Energiespeicherbatterien.
3. Der eigentliche Fehler: Das Problem war nicht Black Sesame selbst, sondern die alte Verwendung als „Wärmequelle im Herbst und Winter“. Als Gesundheitsprodukte zu Snacks wurden, blieb South Black Sesame bei der alten Denkweise hängen und wurde vom Markt überholt.
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III. Der Verkauf für 942 Millionen Yuan: Nicht „Cash-out, sondern Notlösung“
Zusammenfassung: Im Jahr 2025 verkaufte die Gründerfamilie 20% der Anteile für 942 Millionen Yuan an die staatlichen Investoren in Guangxi, um die Kontrolle abzugeben. Die Öffentlichkeit dachte, es sei ein „Cash-out“, aber tatsächlich war es notwendig, aufgrund von Schuldenproblemen und historischen Verstößen.
Detaillierte Erklärung:
1. Warum der Verkauf? Weil die Schulden nicht mehr zurückgezahlt werden konnten: Die Gründerfamilie hatte zuvor große Anteile als Sicherheit für Finanzierungen hinterlegt. Als die Schulden fällig wurden, drohte die Zwangsversteigerung der Anteile. Ein Verkauf an die staatlichen Investoren war die beste und risikoreichste Option, um die Schulden zu begleichen und historische Probleme zu lösen.
2. Schwere historische Belastungen: Neben den Schulden hatte das Unternehmen auch andere Probleme: Zwischen 2020 und 2023 wurden Gelder von externen Partnern an den Hauptaktionär überwiesen, was zu einer „nicht-operativen Mittelverwendung“ in Höhe von 83,44 Millionen Yuan führte. Im Juni 2025 erhielt die Familie Wei Qingwen von der Aufsichtsbehörde eine Warnung.
Unter diesem Druck aus Regulierungen und Schulden hatte die Gründerfamilie keine Kontrolle mehr über das Unternehmen.
3 Raffinierte Transaktion: Obwohl die Gründerfamilie 20% der Anteile verkaufte, behielt sie etwa 17% zurück:
- Verzicht auf Stimmrechte: Sie haben keine Kontrolle mehr über die Unternehmensentscheidungen, erhalten aber weiterhin Dividenden.
Dies ist eine Lösung, die die Kontrolle abgibt, aber den Gründern dennoch eine Zukunftsperspektive lässt.
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IV. Drei Jahre Wettlauf: Die „Sword of Damocles“ über dem Kopf
Zusammenfassung: Nach dem Verkauf legten die staatlichen Investoren strenge Leistungsziele fest: Von 2026 bis 2028 müssen die jährlichen Nettogewinne bestimmte Werte erreichen; andernfalls müssen die Unterschiede in bar ausgeglichen werden. Die ersten Ergebnisse sind gut, aber der Druck im zweiten Halbjahr bleibt groß.
Detaillierte Erklärung:
1. Wie streng sind die Ziele?
- Ziele: 2026–2028: Nettogewinne von mindestens 95 Millionen, 105 Millionen und 115 Millionen Yuan jeweils; außerdem darf der Nettogewinn nach Abzug von Sondererträgen (wie Verkauf von Vermögenswerten, Subventionen usw.) jährlich mindestens 68 Millionen Yuan betragen.
- Höhe des Anspruchs: Diese Ziele sind 20–47% höher als die besten historischen Ergebnisse. Für ein Unternehmen mit rückläufigen Einnahmen ist das eine enorme Herausforderung.
- Strafe: Wenn die Ziele nicht erreicht werden, müssen die Unterschiede in bar ausgeglichen werden – die Gründerfamilie muss die Differenz selbst tragen.
2 Ergebnisse im ersten Halbjahr: Die Einnahmen stiegen um 28,47% auf 1,192 Milliarden Yuan, der Nettogewinn aus dem operativen Geschäft um 302,85% auf 31,28 Millionen Yuan; der Nettogewinn nach Abzug von Sondererträgen wurde positiv.
Die Zahlen sehen gut aus, aber der Fortschritt ist langsam: Das Jahresziel von 68 Millionen Yuan wurde im ersten Halbjahr nur zu 31,01 Millionen Yuan erreicht – noch 37 Millionen Yuan müssen im zweiten Halbjahr verdient werden.
Vorteile des ersten Halbjahres: Der Anstieg war teilweise auf die Feiertagsperiode, Kosteneinsparungen und stabile Rohstoffpreise zurückzuführen. Ob diese Vorteile anhalten, ist ungewiss.
3 Alte Probleme bleiben bestehen: Nach dem Verkauf kamen weitere Probleme: Im Januar 2026 trat der frühere Vorstandsvorsitzende zurück; im April 2026 wurden der Unternehmensleiter und Wei Qingwen wegen Verstößen bei der Informationsweitergabe von der Aufsichtsbehörde untersucht.
Die neue Führung muss nicht nur die Leistungsziele erfüllen, sondern auch historische rechtliche und Governance-Probleme lösen.
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V. Fazit: Gefühle retten kein Markenimage – aber die Erinnerung bleibt real
Zusammenfassung: Die Geschichte von South Black Sesame ist ein typisches Beispiel für chinesische alte Marken. Sie zeigt, dass Markenwerte keine Wettbewerbsfähigkeit garantieren und dass Gefühle keine Grundlage für einen erfolgreichen Geschäftsbetrieb sind. In einer Zeit, in der sich der Konsum schnell verändert, müssen alte Marken lernen, „jünger“ zu werden – sonst werden sie von der Zeit überholt.
Detaillierte Erklärung:
1. Ein Spiegelbild: Das Dilemma von South Black Sesame ist auch das vieler anderer alter chinesischer Marken:
- Veraltete Produkte: Seit Jahrzehnten unverändert, ohne Innovation.
- Langsame Reaktionen: Sie reagieren nicht schnell genug auf die Trends des Internets und des neuen Konsums.
Blinder Expansion: Sie konzentrieren sich nicht auf ihre Kerngeschäfte und expandieren in unrentable Bereiche.
Unklare Governance: Familiengeführte Unternehmen haben oft Probleme mit der Rechtskonformität.
2 Botschaft für die Öffentlichkeit: Was wir vermissen, ist der warme Geschmack und die Erinnerungen an unsere Kindheit. Diese emotionalen Werte sind wertvoll, aber sie reichen nicht aus, um ein Unternehmen erfolgreich zu machen. Wenn Produkte nicht schmackhaft sind, der Preis-Leistungs-Verhältnis nicht gut ist oder der Marketing nicht zeitgemäß ist, werden Gefühle letztendlich von Verkaufszahlen und Cashflüssen überwältigt.
3 Zukunftsperspektive: Jetzt gehört South Black Sesame den staatlichen Investoren. Die neue Führung bringt bessere Governance und finanzielle Stabilität, aber auch strengere Leistungsanforderungen mit sich.
Für die Kunden spielt es keine Rolle, ob das Unternehmen in Familienbesitz ist oder staatlich kontrolliert wird – wir interessieren uns nur für eines: Wird das Produkt weiterhin gut schmecken und uns wärmen? Wenn South Black Sesame diese Chance nutzen kann, um sich zu erneuern und mit den jungen Menschen in Kontakt zu kommen, besteht noch eine Chance auf einen Neuanfang. Andernfalls wird es wie die abgekühlte Black-Sesame-Paste langsam in der Vergessenheit verschwinden.
Zusammenfassung: Die Midlife-Krise alter Marken lässt sich nicht allein mit Gefühlen lösen – es braucht echte Reformen und innovative Produkte. Ob South Black Sesame einen Neuanfang schaffen kann, werden wir sehen.