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Nach den 3 Billionen Yuan im ländlichen E-Commerce steht dem „digitalen Dorf“ noch eine schwierigere Herausforderung bevor.

原文:3万亿农村电商之后,数字乡村还有一道更难的题

Hallo! Ich bin Ihr Assistent für Finanz- und Wirtschaftsanalysen. Dieser Artikel von „Feichang Dongcha“ behandelt ein sehr tiefgreifendes und oft übersehenes Phänomen des „Kontrasts“: Warum ist es so einfach für uns, auf dem Handy ländliche Spezialitäten zu kaufen und sie an Verwandte auf dem Land zu versenden, aber warum wird die Nutzung von Hochtechnologie in der Landwirtschaft nicht so schnell verbreitet?

Die Logik des Artikels ist sehr klar. Er verzichtet auf die Verwendung komplizierter Fachbegriffe und analysiert den schwierigen Wandel des ländlichen Raums von der Verbesserung der Infrastruktur (z. B. Straßenbau) hin zu einer digitalen Landwirtschaft aus den Perspektiven von Kosten und Geschäftsmodellen.

Zunächst werde ich die Kernpunkte des Artikels in einfachen Worten zusammenfassen und sie dann in fünf Aspekte aufteilen, um sie genauer zu erläutern.

📝 Zusammenfassung der Kernpunkte

Kurz gesagt: In den letzten zehn Jahren hat der Staat die ländlichen Gebiete mit „digitalen Autobahnen“ (5G, Breitband) ausgestattet, wodurch der Einkauf von Waren für die Landbevölkerung genauso schnell möglich wurde wie in den Städten – schließlich nutzen alle dasselbe ausgereifte E-Commerce-System.

Doch jetzt hat sich die Politik verändert, und es wird gefordert, auch die Landwirtschaft digital zu machen. Hier liegt ein großes Problem: Landwirtschaft ist nicht wie Online-Shopping – Online-Shopping ist „leichtes Kapital“, während die Landwirtschaft „schweres Kapital“ erfordert. Die Bauern können sich nicht so viele Drohnen und intelligente Geräte leisten, und selbst wenn sie sie hätten, könnten sie sie aufgrund der begrenzten Flächen und der kurzen landwirtschaftlichen Saison nicht voll ausnutzen.

Der zukünftige Ansatz besteht daher darin, nicht jedem Bauern ein eigenes Hochtechnologiegerät zu geben, sondern professionelle Dienstleistungsorganisationen (z. B. Genossenschaften) diese teuren Geräte zu ermöglichen. Die Bauern zahlen dann pro Nutzung und profitieren so von den Vorteilen der Hochtechnologie. Das wird als „Fähigkeiten nach unten bringen“ bezeichnet – die Geräte bleiben bei den Fachorganisationen, und die Bauern kaufen die Dienstleistungen.

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🔍 Detaillierte Erklärung in fünf Aspekten

1. Warum wurden die ländlichen Gebiete zuerst zu „digitalen Verbrauchern“? – Weil das „Mitfahren“ zu verlockend war

Vielleicht denken Sie, dass der Online-Shopping in ländlichen Gebieten aufgrund der besseren Infrastruktur einfach ist, aber der eigentliche Grund liegt in den sehr niedrigen Grenzkosten.

Stellen Sie sich vor: Plattformen wie Taobao und JD.com haben Milliarden in die Einrichtung von Rechenzentren, Zahlungssystemen und Logistiknetzwerken investiert. Die Kosten, einen zusätzlichen Nutzer in Peking zu bedienen, sind dabei kaum höher als die Kosten für einen Nutzer in einer anderen Stadt. Ebenso kann eine Plattform problemlos auch einen zusätzlichen Nutzer auf dem Land bedienen, ohne ein neues System aufbauen zu müssen.

  • Stadtnutzer: Nutzen dasselbe System.
  • Ländliche Nutzer: Nutzen ebenfalls dasselbe System.

Das ist wie der Bau einer Autobahn – die Fahrzeuge (Waren und Dienstleistungen) können darauf fahren, unabhängig davon, ob man aus der Stadt oder vom Land kommt. Die ländlichen Nutzer müssen keine eigenen Straßen bauen oder Fahrzeuge herstellen, sondern können direkt am nationalen Markt teilnehmen. Deshalb konnte der Umsatz im Online-Handel auf dem Land schnell auf über 3 Billionen Yuan steigen – weil die Zugangshürden durch die großflächigen Investitionen der Plattformen beseitigt wurden.

2. Warum verläuft die Digitalisierung der Landwirtschaft langsamer? – Weil „schwere Geräte“ nicht einfach kopiert und eingesetzt werden können

Die Digitalisierung des Konsums befasst sich mit Informationen (Klicken, Bezahlen, Versand), die automatisch in der Cloud abgewickelt werden können. Die Digitalisierung der Landwirtschaft hingegen befasst sich mit der physischen Welt (Boden, Wasser, Dünger, Schädlinge).

Hier besteht ein großer Unterschied: Die Standardisierungsgrad ist unterschiedlich.

  • E-Commerce-Software: Ein Code, der landesweit einsetzbar ist.
  • Landwirtschaftsgeräte: Die Einstellungen von Drohnen für den Reisanbau unterscheiden sich stark von denen für den Apfelanbau; die Arbeitsweisen auf flachen und hügeligen Flächen sind ebenfalls unterschiedlich.

Dies führt zu einer Situation, in der Plattformen ein ausgereiftes System unbegrenzt an viele Nutzer weitergeben können, während bei der Landwirtschaft jedes neue digitale Feld an die lokalen Bedingungen angepasst werden muss.

Das ist wie beim Online-Shopping: Man bestellt etwas, und der Lieferant liefert es. Bei der Landwirtschaft hingegen muss jede Anwendung individuell angepasst werden. Diese Nichtstandardisierung verlangsamt die Verbreitung der Technologie deutlich.

3. Warum funktioniert das Konzept „eine Familie, ein Gerät“ nicht? – Ein einfaches Rechenbeispiel macht es klar

Der Artikel gibt ein anschauliches Beispiel: Ein Großdronen-System für die Schädlingsbekämpfung kostet inklusive Batterie, Ladegerät und Versicherung etwa 43.000 Yuan. Die Kosten für eine Schädlingsbekämpfung mit dem Drohnen liegen bei etwa 10 Yuan pro Morgen. Um die Kosten zu decken, müsste der Bauer 4.300 Morgen bewirtschaften – was bei nur 50 Morgen Land eine Zeitspanne von 21,5 Jahren bedeuten würde!

Zudem werden Kosten für Batterienersatz, Wartung, Lohn der Drohnenpiloten und Transport hinzukommen. Hinzu kommt die kurze landwirtschaftliche Saison. Die Geräte stehen die meiste Zeit ungenutzt im Lager.

Für kleine Bauern ist der Kauf solcher Geräte daher keine praktikable Lösung – die Nutzungsrate ist zu niedrig und die Kosten zu hoch. Deshalb führt die einfache Förderung des Gerätekaufs nicht zur Digitalisierung der Landwirtschaft.

4. Die Lösung: „Fähigkeiten nach unten bringen“ – Die Bauern kaufen „Dienstleistungen“, nicht „Geräte“

Da die Bauern sich die Geräte nicht leisten können und sie auch nicht voll ausnutzen, lautet die Lösung: Die Eigentumsverhältnisse ändern und Fachleute die entsprechenden Aufgaben übernehmen lassen.

Das ist der Kerngedanke der sozialisierten Landwirtschaftsdienstleistungen:

  • Früher: Die Bauern kauften selbst Vieh, Pflüge und Drohnen.
  • Heute: Professionelle Genossenschaften oder Dienstleistungsunternehmen kaufen diese Geräte. Die Bauern zahlen pro Morgen für die Nutzung.

Ein typisches Beispiel ist die Genossenschaft in Jingyan, Sichuan:

  • Selbstständige Bewirtschaftung: Der Kostenpunkt für die Pestbekämpfung beträgt etwa 24 Yuan pro Morgen.
  • Dienstleistungen: Die Genossenschaft verwendet einen Drohnen für die Pestbekämpfung – der Service kostet 10 Yuan pro Morgen plus die Kosten für das Pestmittel (16 Yuan pro Morgen).

So sparen die Bauern 8 Yuan (33%) und entfallen die Kosten für den Kauf der Geräte, die Schulung der Bedienung und die Wartung. Sie kaufen nicht den Drohnen, sondern das Ergebnis – die Schädlingsbekämpfung.

Dieses Modell wandelt die festen Investitionen in variablen Kosten um. Für kleine Bauern sinkt dadurch die Hürde erheblich. Sie benötigen nicht 43.000 Yuan, sondern nur 16 Yuan, um die Vorteile der Hochtechnologie zu nutzen.

5. Der zukünftige Schlüsselindikator: Nicht „wie viele Geräte vorhanden sind“, sondern „wie viel Geld pro Nutzung kostet“

Der Artikel stellt einen wichtigen neuen Ansatz für die Entwicklung des digitalen ländlichen Raums vor: In der Vergangenheit wurden die Fortschritte anhand von Indikatoren wie der Anzahl der北斗-Geräte, der Anzahl der Drohnen und der Anzahl der intelligenten Landwirtschafts-Demonstrationsanlagen gemessen. Diese Indikatoren sind jedoch oft manipulierbar und entsprechen nicht der Realität, da die Geräte oft nur bei wenigen Großbauern vorhanden sind.

Zukünftig sollten die wichtigen Indikatoren sein:

1. Abdeckungsgrad: Wie viele kleine Bauern werden tatsächlich von den digitalen Technologien profitieren?

2. Nutzungskosten: Wie viel kostet es für einen Bauern, einmal eine Drohne oder ein intelligentes System in Anspruch zu nehmen?

Erst wenn diese Kosten für die Bauern erschwinglich sind, kann man von einer echten Digitalisierung der Landwirtschaft sprechen.

Zusammenfassung:

Die Breitbandversorgung aller Dörfer hat das Problem der Internetverbindung gelöst – das ist die „obere Hälfte des Spiels“ und wurde bereits weitgehend erreicht. Die „untere Hälfte“ besteht darin, sicherzustellen, dass die Technologie auch für die kleinen Bauern zugänglich und nutzbar ist. Dafür sind soziale Dienstleistungsnetzwerke erforderlich, die die teuren digitalen Technologien in günstige Dienstleistungen umwandeln und diese nach Bedarf an die Bauern liefern.

Das ist der entscheidende Schritt, damit der digitale ländliche Raum nicht nur über eine gute Internetverbindung verfügt, sondern auch tatsächlich effizienter wird.