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In nur sechs Monaten wurden 600 Millionen Menschen von AI-generierten Kurzfilmen „beeinträchtigt“ (also von deren Auswirkungen auf ihr Verhalten oder ihre Wahrnehmung).

原文:仅仅半年,6亿人“中毒”AI短剧

AI-Serien: Von einer „Amateurbühne“ zu einem Milliardenmarkt – Eine Revolution, die die Unterhaltungsindustrie neu formt

Hallo zusammen, ich bin euer Finanzbeobachter.

Das Thema, über das wir heute sprechen werden, ist vielleicht magischer, als ihr denkt – und doch genauso real.

Wenn ihr in letzter Zeit eure Smartphones genutzt habt, dann habt ihr sicherlich bemerkt, dass die Protagonisten in den Serien, die euch faszinieren und bis spät in die Nacht hinein fesseln, zwar etwas „künstlich“ aussehen, aber die Handlung so spannend ist, dass ihr nicht aufhören könnt. Zudem betragen die Produktionskosten nur ein paar Tausend Euro – herzlichen Glückwunsch, ihr befindet euch mitten im Aufschwung der AI-Serien.

Diese tiefgreifende Reportage von „Biaobiaoli“ enthüllt mit beeindruckenden Daten und lebendigen Beispielen die Wahrheit hinter dem „wilden Wachstum“ der AI-Serienbranche. Damit ihr alles verstehen könnt, habe ich den langen Text in fünf zentrale Aspekte unterteilt und erklärt, was dahinter steckt – Geld, Menschen, Technologie und die Zukunft.

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Aspekt 1: Phänomenales Aufkommen: Wie „überrollen“ AI-Serien die echten Serien?

Zentrale Schlussfolgerung: AI-Serien sind nicht mehr nur ein „Spielzeug“, sondern eine echte Form des „Massenkonsums“ und ersetzen die traditionellen Serien mit überwältigender Kraft.

Früher dachten wir, dass AI-generierte Videos nur solche PPT-Animationen oder schlecht gemachte Kommentarfilme wären. Doch jetzt hat sich alles geändert:

1. Wie stark sind die Zahlen?

  • Unter den Top 99 der beliebtesten Serien auf der Plattform Redguo (einer Plattform für kostenlose Serien) befinden sich 77 AI-Serien. Die verbleibenden 22 echten Serien werden praktisch überholt.
  • Letztes Jahr galt ein Aufrufsvolumen von über 100 Millionen als großer Erfolg; heute erreichen Serien bereits am ersten Tag solche Höchstwerte.

*Am extremsten ist der Ausblick ins Ausland: Während in China noch mit Kosten von ein paar Tausend Euro Einnahmen in Höhe von Hunderttausenden Euro erzielt werden, gibt es im Ausland bereits Fälle, in denen mit 3000 Euro Einnahmen in Höhe von 500.000 US-Dollar erzielt werden. Chinesische AI-Serien dominieren damit mehr als 70% des ausländischen Marktes.

2. Warum kaufen die Zuschauer sie?

  • Schönheit ist entscheidend – und sie ist konstant: Echte Serien können oft „hässliche“ Schauspieler oder talentlose „Blumenvasen“ haben, die die Zuschauer abschrecken. In AI-Serien hingegen können die männlichen Protagonisten mit markanten Gesichtszügen und die weiblichen Protagonisten mit ihren Augen Emotionen wie „50% Überraschung, 30% Anspannung und 20% Verletzlichkeit“ genau ausdrücken. Diese industriell perfekte Schönheit und feine emotionale Darstellung haben viele junge Frauen von einem „Verachtungswort“ zu einer „Sucht nach mehr“ verwandelt.
  • Schneller Rhythmus, viele Höhepunkte: AI-Serien passen perfekt zu den fragmentierten, schnellen Konsumgewohnheiten der heutigen Menschen. Was früher als S-Klasse (Top-Level) galt, ist heute nur noch A-Klasse. Jedes 30-Sekunden- oder 4-Bilder-Abschnitt muss einen „Witz“ enthalten – diese hohe Intensität ist wie ein „verstärktes Energy-Drink“ für die Arbeitnehmer.

3. Steigerung des Status der Branche:

*Anfang des Jahres waren AI-Serien noch ein Nischengeschäft; heute sind sie zu einem nicht zu ignorierenden Massenkonsumphänomen geworden. Selbst traditionelle Giganten wie iQiyi, Youku und Tencent Video sowie Plattformen wie Taobao und Pinduoduo wetteifern um die Produktion von AI-Serien, denn sie sind der beste Weg, die Aufmerksamkeit der Nutzer zu behalten.

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Aspekt 2: Technologischer Wendepunkt: Vom „Kommentarfilm“ zum „echt wirkenden Menschen“ – Die Hürden haben sich verändert

Zentrale Schlussfolgerung: Technologische Fortschritte sind der Grund für die Neuausrichtung der Branche. Früher genügte es, einfach einen Text vorzulesen; heute muss man verstehen, wie man „schauspielt“ und Geschichten schreibt.

Viele Neulinge dachten, sie könnten einfach eine AI-Stimme und Comicbilder verwenden, um leicht Geld zu verdienen. Doch mit der Änderung der Plattformrichtlinien Anfang dieses Jahres sank die Provision für solche minderwertigen „Kommentarfilme“ auf 1 (fast kein Gewinn), während die Provision für AI-Serien mit echtem Schauspiel auf 60 erhöht wurde.

1. Was sind „AI-Serien mit echtem Schauspiel?“

*Es geht nicht nur um das Zusammenfügen von Bildern: AI erzeugt Charaktere, die mit ihren Gesichtsausdrücken, Augenbewegungen und Körpersbewegungen wirklich „schauspielern“.

*Das erfordert Kenntnisse in Dialoggenerierung und Charaktersteuerung**. Für Anfänger ist das eine große Herausforderung – aber auch ein großer Vorteil.

2. Technologischer Wendepunkt:

*Mit der Einführung von großen Modellen wie Seedance 2.0 und Keling 3.0 wird die Qualität der AI-Charaktere immer realistischer.

*Der „Horror-Tal-Effekt“ verschwindet: Früher wirkten AI-Gesichter steif und die Bewegungen seltsam; heute merken die Zuschauer kaum, dass es sich um KI handelt.

*Erweiterter Themenspektrum: Früher zogen AI-Serien hauptsächlich weibliche Zuschauer mit Liebesgeschichten und historischen Dramen an; heute ziehen auch Fantasy-, Endzeit- und Science-Fiction-Themen viele männliche Zuschauer an. 3D-Animationen eignen sich besonders gut für männliche Themen wie „Mystik“ und haben keinen „Horror-Tal-Effekt“ – sie werden zu neuen Trendthemen.

3 Neue Anforderungen an die Creator:

Kreativität wird wichtiger: Früher reichte es aus, simple Anweisungen zu schreiben; heute muss man detaillierte Beschreibungen geben. Wenn man keine guten Beschreibungen kann, werden die von AI generierten Bilder grob – und das erhöht die Rechenleistungskosten erheblich.

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Aspekt 3: Geschäftslogik: Wo geht der Gewinn hin? Das Spiel zwischen Plattformen und Creator

Zentrale Schlussfolgerung: Die Branche ist in ein „innovatives“ Stadium eingetreten. Obwohl das Gesamtvolumen gestiegen ist, sind die Gewinne der einzelnen Creator gesunken, und die Plattformen haben die Kontrolle übernommen.

Das ist eine harte Realität: Obwohl AI-Serien beliebt sind, können nicht alle daran verdienen:

1. Gewinnrückgang, steigende Kosten:

*Gewinnrückgang: Früher erhielten Creator pro Millionen Aufrufe 15–30 Euro; heute sind es nur noch 3–10 Euro.

*Steigende Kosten: Die Rechenleistungskosten haben sich innerhalb von fünf Monaten vervielfacht.

*Resultat: Viele kleine Produktionsstätten, die auf die Massenproduktion von minderwertigem Content setzten, mussten schließen, weil sie nicht mehr profitabel waren.

2 Die „Blackbox“ der Plattformen:

*Creator zahlen monatlich an die Plattformen, aber wie genau wird der Gewinn verteilt? Die Plattformen kontrollieren das Gesamtvolumen und die Verteilung; die Creator erhalten nur die Endsumme.

Veränderung der Rolle der Plattformen: Früher unterstützten die Plattformen die Entwicklung neuer Gewohnheiten der Nutzer; heute nutzen sie diese Nutzer, um Gewinne zu erzielen.

Standardisierung: Die Plattformen haben Standardformeln für erfolgreiche Inhalte entwickelt, was zu einer starken Homogenisierung der Inhalte führt und die Creator zu „Inhaltsfüllern“ macht, die ihre Kreativität verlieren.

3 Überlebensregeln:

Vorsicht für Laien: Wenn ihr nicht über die nötigen Ressourcen für zehn Versuche verfügt, solltet ihr nicht in die Branche einsteigen.

Qualitativ hochwertige Inhalte sind der Weg nach vorne: Da minderwertiger Content ausgemustert wird, steigt die Nachfrage nach hochwertigen Inhalten. Kleine Teams, die qualitativ hochwertige und einzigartige Inhalte erstellen, haben bessere Chancen, gesehen zu werden.

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Aspekt 4: Branchenökologie: Vom „C-Segment-Schlager“ zum „B-Segment-Kundenorientierten“ Angebot – Mehrere Geschäftsfelder

Zentrale Schlussfolgerung: AI-Serien dienen nicht nur den C-Nutzern (Verbrauchern); sie werden auch zu einem Marketingwerkzeug für Unternehmen und Marken sowie zu einem Mittel, um traditionelle Kultur-Ips wiederzubeleben.

Wenn man nur auf die Umsätze am C-Segment setzt, ist das Risiko groß. Kluge Akteure diversifizieren ihre Einnahmenquellen:

1 B-Segment-Kundenorientierung: Unternehmen nutzen AI-Serien für Werbung.

*Beispiel: Die Werbegebühren für 60 Sekunden einer führenden AI-Serie liegen bei 260.000 Yuan – das entspricht dem Preis eines Influenzers mit einer Million Follower.

*Vorteile: AI ermöglicht die präzise Anpassung von Werbeinhalten an die Marke; die Kosten sind niedrig, die Umsetzung schnell und die Kontrolle hoch.

Kultur und Tourismus: Traditionelle Kultur-Ips wie „Hou Xiyu Ji“ können mit AI-Technologie kostengünstig produziert und in wichtigen Sendezeiten wie auf Hunan TV ausgestrahlt werden – was sogar zu steigenden Aktienkursen führen kann.

2 Auslandsmarkt: Der Auslandsmarkt befindet sich noch in der Anfangsphase; die Zahlungsmodelle sind dort ausgereifter, und die Provisionen sind oft bis zu 90% (im Inland nur 10–30%).

Kulturelle Ausstrahlung: Chinesische Online-Geschichten sind sehr gut entwickelt; wenn sie mit westlicher Kultur kombiniert werden, erzielen sie große Erfolge im Ausland.

TikTok-Daten: 40% der Videoaufrufe auf TikTok entfallen auf AI-Inhalte.

3 Asset-Akquisition: Creator beginnen, eigene Charakter-, Szene- und Requisitenbibliotheken aufzubauen. Das ist wie der Bau einer „digitalen Fabrik“ – damit können sie bei der Produktion neuer Serien auf diese Ressourcen zurückgreifen, was die Produktivität und Stabilität erhöht und eine echte Industrialisierung ermöglicht.

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Aspekt 5: Zukunftsaussichten: Je größer die Wellen, desto wertvoller die Fische

Zentrale Schlussfolgerung: Die AI-Serienbranche durchläuft eine Neuausrichtung vor einem „zweiten Aufschwung“. Die Ausscheidungskämpfe haben begonnen – aber die eigentliche Goldzeit steht erst bevor.

1 Kurzfristige Herausforderungen:

*Mangelnde Qualität führt zum Zusammenbruch: Mangelhafte Produktionen werden nicht überleben.

* schnelle technologische Entwicklung: Heutige Vorteile können morgen schon überholt sein.

*Kreative Anpassung erforderlich: Creator müssen ständig mit der Technologie Schritt halten; sonst verlieren sie alle Vorteile.

2 Langfristige Chancen:

Wert der IPs: Kurzvideos verlieren schnell an Bedeutung; AI-Serien mit IP-Rechten haben eine längere Lebensdauer und ermöglichen wiederholte Einnahmen (Werbung, Merchandise, Adaptionen in längeren Filmen).

Technologische Herausforderungen überwunden: Aktuelle Probleme bei der Darstellung komplexer Emotionen und ästhetischen Urteilsvermögens werden durch fortschrittliche Modelle gelöst.

Industrielle Produktion: Die Gewinner der Zukunft sind nicht diejenigen, die auf Glück setzen, sondern diejenigen, die standardisierte Prozesse, eigene Materialien und technische Fähigkeiten haben.

3 Ratschläge für die Allgemeinheit:

Vorsicht beim Einstieg: Es ist kein Bereich, in dem jeder einfach mitmachen kann.

Stärkung der Kernkompetenzen: Wenn ihr in die Branche einsteigen wollt, braucht ihr kulturelle Bildung, technisches Verständnis, Marktkenntnisse und Verständnis der Plattformenlogiken.

Blick auf B-Segment und Ausland: Der Wettbewerb am C-Segment ist zu intensiv; der B-Segment und der Auslandsmarkt bieten größere Chancen.

Zusammenfassung:

Die AI-Serienbranche ähnelt der Nacht vor dem Aufschwung der Kurzvideos im Jahr 2018: Die technologischen Grundlagen haben sich geändert, die Kosten sind gestiegen, die Plattformen kontrollieren den Markt – aber diejenigen, die über die richtigen Technologien und hochwertige Inhalte verfügen, werden am Ende profitieren. Obwohl die Zeiten schwierig sind, werden die wahren Gewinner am Ende die größten Vorteile erlangen.

Jetzt ist die Zeit der Ausscheidungskämpfe – aber auch die letzte Chance, sich anzumelden. Wählt ihr, zuzusehen, oder nehmt ihr die Ruder in die Hand?

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!