Hallo! Ich bin Ihr Assistent für Finanz- und Wirtschaftsanalysen. Dieser Bericht über die Fernsehbranche im Jahr 2026 enthält eine große Menge an Informationen sowie viele gegenintuitive Datenvergleiche. Viele Menschen denken, dass die sinkenden Fernsehverkäufe ein Zeichen für das Ende der Branche sind, aber wenn man genauer hinschaut, zeigt sich, dass es sich dabei um ein Zusammenspiel von „der Beerdigung der alten Ära“ und dem „Vorsprung der neuen Ära“ handelt.
Ich werde diesen komplexen Finanzbericht nun in fünf zentrale Aspekte aufteilen, damit Sie genau verstehen, was in der Fernsehbranche vor sich geht.
Aspekt 1: Gegensätze im In- und Ausland – Chinas „Räumungsaktion“ vs. weltweites „Kaufen“
Zunächst müssen wir einen Missverständnis aufklären: Die Fernsehbranche ist nicht insgesamt zusammengebrochen, sondern es gibt eine extreme „regionale Trennung“ und eine „strukturelle Differenzierung“.
- Die „schmerzhafte Bereinigung“ des chinesischen Marktes: In den ersten acht Monaten des Jahres 2026 gingen in China 8,4 Prozent weniger Fernseher weg als im Vorjahr. Insbesondere im Jahr 2025 erreichten die Verkäufe ihren niedrigsten Stand seit einem Jahrzehnt. Warum? Weil der chinesische Fernsehmarkt in eine Phase des „Kampfes um das verbleibende Marktsegment“ eingetreten ist.
- Die dominierenden Marktteilnehmer: Die acht größten Marken (Hisense, TCL, Xiaomi usw.) halten 95,7 Prozent des Marktes. Das bedeutet, wenn Sie nicht zu diesen Unternehmen gehören, haben Sie kaum Chancen. Konka wird vom Markt genommen, Samsung zieht sich aus China zurück, und Huawei verzeichnet schlechte Verkaufszahlen – es handelt sich um ein hartes Aussortierungsverfahren.
- Starke Konkurrenz: Alle konkurrieren um den noch verbleibenden Marktanteil, der Preiswettbewerb ist extrem intensiv, aber die Gewinne sind gering.
- Die „Wertneubewertung“ des globalen Marktes: Gleichzeitig wurden im ersten Quartal weltweit 47,12 Millionen Fernseher verkauft, ein neuer Höchststand seit 2020.
- Wer kauft? Hauptsächlich Nordamerika und Europa.
- Was wird gekauft? Große Bildschirme und hochwertige Modelle. Fernseher mit einer Größe von über 80 Zoll wachsen am schnellsten in Nordamerika; 98-Zoll-Fernseher werden sogar für 1.500 US-Dollar (ca. 10.000 Yuan) verkauft – und das mit gutem Absatz.
Grundgedanke: China baut die in den letzten Jahren angesammelte Überkapazität ab und reduziert die Lagerbestände an kleinen, billigen Bildschirmen, während der globale Markt den Wert großer Bildschirme neu erkennt und bereit ist, mehr Geld für bessere Bildqualität und größere Größen auszugeben.
Zusammenfassung: Die chinesische Fernsehbranche durchläuft eine Phase der „Abnahme und Reinigung“, während der globale Fernsehmarkt eine Phase des Konsumaufwärts befindet.
Aspekt 2: Warum verkaufen sich Fernseher nicht mehr? Nicht, weil junge Leute keine Fernseher mehr schauen, sondern weil der Kaufprozess zu kompliziert ist
Viele geben der Tatsache die Schuld, dass junge Leute keine Fernseher mehr anschauen, aber das ist nur die Oberfläche. Der eigentliche Grund ist der hohe „Kaufaufwand“. Mit anderen Worten: Der Prozess, einen Fernseher zu nutzen, ist oft mühsamer als der Arbeitstag.
1. Hohe Mitgliedsgebühren: Um einen Film anzuschauen, benötigen Sie Mitgliedschaften bei verschiedenen Diensten – und diese sind oft nicht miteinander kompatibel. Diese Art von Abzockpraktiken schreckt viele Nutzer ab.
2. Unkomfortable Bedienung: Zu viele Werbeanzeigen, langsame Startzeiten, komplexe Benutzeroberflächen und schwierige Suchfunktionen. Im Vergleich dazu ist es viel einfacher, auf dem Handy Kurzvideos anzusehen oder Serien auf dem Tablet zu schauen.
3. Zersplitterte Inhalte: Früher saß die ganze Familie zusammen und schaute fern; heute haben alle ihre eigenen personalisierten Inhaltsempfehlungen. Der Fernseher ist zu einer Art Hintergrundgeräusch geworden – viele Menschen haben sogar ihre Fernseherregale in Bücherregale umgewandelt und schalten ihre Fernseher nur noch selten ein.
Fazit: Der Fernseher ist nicht verschwunden, aber er ist „nicht mehr benutzerfreundlich“. Wenn Handys und Tablets einen niedrigeren Einstieg und personalisierte Dienste bieten, werden Nutzer den Fernseher meiden, wenn dieser keine zusätzlichen Vorteile bietet (z. B. keinen besseren Einblick in die Inhalte).
Aspekt 3: Die „Kostenbelastung“ – AI raubt Speicher und treibt die Preise in die Höhe
Dies ist ein sehr verstecktes, aber tödliches wirtschaftliches Phänomen: Die Fernsehbranche leidet unter „kostengetriebener Inflation“.
- AI raubt Ressourcen: AI-Server sind sehr beliebt und benötigen viel Speicher (DRAM) und Speicher (NAND). Die Kapazitäten für diese Chips werden von AI-Giganten aufgekauft, was die Kosten für den Fernseher erhöht.
- Steigende Kosten: Früher machte der Speicher für einen 32-Zoll-Fernseher nur 6–7 Prozent der Gesamtkosten aus; heute sind es 15 Prozent. Bei 65-Zoll-Fernsehern sind es sogar 10 Prozent.
- Da die Bildschirme bereits 40–50 Prozent der Kosten ausmachen, können Hersteller wie TCL und Hisense die Kosten nicht durch Preissenkungen abbauen.
Resultat: Die Fernseherpreise steigen – aber die Verkaufszahlen sinken, weil die Kunden das Produkt ohnehin nicht mehr kaufen wollen. Es entsteht eine Situation der „Stagflation“: Die Preise steigen, die Verkäufe fallen, und die Hersteller leiden.
Einfache Erklärung: Stellen Sie sich vor, Sie betreiben ein Restaurant. Wenn nebenan ein beliebtes Hotpot-Restaurant eröffnet und alle besten Zutaten (die Speicherchips) aufkauft, verdoppeln sich Ihre Kosten – aber Sie können die Preise nicht erhöhen, weil die Kunden das Essen für schlecht halten. Am Ende bleiben Sie nur mit Verlusten oder weniger Umsätzen zurück.
Aspekt 4: Neuer Markt – vom „Preiskampf“ zum „Vertrauensaufbau“
Da es im Inland schwierig wird, expandieren chinesische Marken wie TCL, Hisense und Xiaomi ins Ausland. Doch dort ist der „Preiskampf“ nicht mehr der einzige Weg – er kann sogar kontraproduktiv sein.
- Geopolitische Risiken: Die USA haben Samsung, LG, Hisense und TCL verklagt und ihnen vorgeworfen, mit der „ACR-Technologie“ heimlich Screenshots zu machen, um gezielte Werbung zu schalten – was sogar Fragen zur Datensicherheit nach chinesischem Recht aufwirft.
- Steigende Vertrauensanforderungen: Früher konnten chinesische Marken mit niedrigen Preisen Marktanteile gewinnen; heute können sie mit niedrigen Preisen nicht in den Hochendmarkt eindringen und riskieren zudem politische Überprüfungen.
- Lektion von Samsung: Samsungs Marktanteil in China beträgt nur 3,62%, aber nach dem Rückzug stiegen die Verkaufszahlen auf JD.com um 200%. Das zeigt, dass der Bedarf vorhanden ist – die frühere Angebotsqualität (Produkte, Dienste, Vertrauen) war jedoch nicht ausreichend.
Neue Schutzmechanismen: Um im Ausland Fuß zu fassen, müssen chinesische Marken Vertrauen aufbauen:
- Sie müssen öffentlich versprechen, keine sensiblen Daten zu sammeln.
- Sie müssen unabhängige Sicherheitsaudits durchlaufen.
- Sie müssen transparente Datenschutzoptionen anbieten.
Zusammenfassung: Der Schlüssel zur Globalisierung ist nicht der niedrige Preis, sondern Vertrauen auf Basis von Datenhoheit.
Aspekt 5: Wie wird die Zukunft aussehen? Der Fernseher wird zum „Haushalts-AI-Server“
Der Fernseher wird nicht verschwinden, aber er muss sich „verwandeln“. Der Fernseher von heute ist ein „Monitor“ – der Fernseher von morgen wird der „Zentrale des Haushalts-AI-Systems“ sein.
Warum könnte der Fernseher dieser Zentrale werden?
- Er ist ständig in Betrieb (niedriger Standby-Stromverbrauch).
- Er hat einen großen Bildschirm, der für die gemeinsame Nutzung geeignet ist.
- Er befindet sich im Zentrum des Wohnzimmers und ist leicht zugänglich.
- Er kann mit Kameras und Mikrofonen ausgestattet werden, um interaktive Funktionen zu ermöglichen.
Um erfolgreich zu sein, muss der Fernseher vier Probleme lösen:
1. Beseitigung von Mitgliedsbarrieren: Der Fernseher sollte eine einheitliche Such- und Wiedergabefunktion bieten und Inhalte aus verschiedenen Plattformen integrieren, damit Nutzer nicht zwischen mehreren Apps hin- und herspringen müssen.
2. Lokale Datenschutz: Die Verarbeitung von Daten sollte lokal erfolgen, damit die Daten nicht aus dem Haus gelangen und die Nutzer beruhigt sind.
3 Vernetzung aller Geräte: Der Fernseher sollte in der Lage sein, Licht, Klimaanlage und Sicherheitssysteme im Haus zu steuern sowie nahtlos mit Handys und Tablets zu kommunizieren (z. B. das Video, das man auf dem Handy nicht zu Ende gesehen hat, kann auf dem Fernseher fortgesetzt werden).
4 Neue Nutzungsszenarien: Der Fernseher sollte nicht nur zum Anschauen von Filmen dienen, sondern auch für Fitness, Bildung, Spielen und Büroarbeit. Wenn der Fernseher nur ein „großes Handy“ ist, hat er keinen Wert; wenn er jedoch ein Zentrum für Unterhaltung, Steuerung und Büroarbeit ist, hat er Potenzial.
Technologietrends:
- Mini LED wird in der mittleren Zukunft die dominante Technologie sein; im Jahr 2026 werden voraussichtlich 24,9 Millionen Geräte verkauft (Einwachs von 87%).
- OLED und Micro RGB konkurrieren um den Hochendmarkt.
- 65–75-Zoll-Bildschirme werden der Mainstream sein; 98–100-Zoll-Bildschirme werden in Nordamerika zu einem Wachstumsmotor.
Zusammenfassung und Ausblick
Ratschläge für Verbraucher:
Wenn Sie einen Fernseher kaufen möchten, zögern Sie nicht mit kleinen, billigen Modellen – diese werden in Zukunft nur noch billiger, aber weniger nützlich sein. Wenn Sie eine gute Erfahrung suchen, achten Sie auf Mini-LED- oder OLED-Fernseher mit starken AI-Funktionen und wenig oder gar keinen Werbung. Beachten Sie außerdem die steigenden Speicherkosten. Wenn der Preis passt und Sie wirklich einen Fernseher benötigen, könnten Sie in Betracht ziehen, ihn zu kaufen – schließlich könnten die Kosten in Zukunft weiter steigen.
Fazit für Branchenbeobachter:
Die chinesische Fernsehbranche durchläuft eine schwierige Umstrukturierung. Der Markt für günstige Fernseher wird abgebaut, während der Markt für hochwertige Modelle neu geformt wird.
Gewinner: Marken, die Einfluss auf die Lieferketten (Bildschirme, Chips) haben, im Ausland Vertrauen aufbauen können und „AI-basierte Haushaltslösungen“ definieren können (z. B. TCL, Hisense, Samsung).
Verlierer: Kleine Marken, die nur auf Preiskämpfe setzen, keine Kerntechnologien besitzen und die Probleme der Nutzer nicht lösen können.
Letztes Fazit: Um zu überleben, darf der Fernseher nicht nur auf den Bildschirm fokussiert sein – er muss auch einen Mehrwert für den „Haushaltsalltag“ bieten. Die Tatsache, dass junge Leute keine Fernseher mehr schauen, ist nur eine Ausrede; das eigentliche Problem ist, wie der Fernseher wieder „nützlich“ und „benutzerfreundlich“ gemacht werden kann.