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US-Notenbank und japanische Zentralbank erhöhen bald die Zinsen – Hongkong-Aktien halten sich gegen den Trend stabil | Marktbeobachtung

原文:美联储、日本央行加息在即,港股逆势站稳|市场观察

Globale Zentralbanken „einschlagen auf die Bremse“ – Wird es für Hongkong-Aktien und Tech-Aktien schwierig? Eine verständliche Analyse der wichtigsten Finanznachrichten dieser Woche

Hallo zusammen, ich bin euer Finanzjournalist. In letzter Zeit ist die Marktsituation etwas angespannt – ihr habt sicherlich schon gehört, dass die beiden wichtigsten Volkswirtschaften der Welt, die USA und Japan, gleichzeitig die Zinsen erhöhen könnten. Für uns Normalbürger oder Anleger bedeutet das, dass, wenn man Geld auf die Bank legt und die Zinsen steigen, man weniger bereit ist, dieses Geld risikoreich in Aktien zu investieren, sondern lieber weiterhin Zinsen verdient.

Heute werden wir diese Nachrichten mit einfachen Worten auf fünf Kernpunkte herunterbrechen, damit ihr alles verstehen könnt: Wohin fließt das Geld? Werden die Aktien fallen? Können Tech-Aktien immer noch gekauft werden? Was sollten wir tun?

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1. Warum werden die Zinsen plötzlich erhöht? Weil „Preise“ und „Beschäftigung“ zu stark sind

Zuerst müssen wir verstehen, warum die US-Notenbank (Fed) und die japanische Zentralbank jetzt die Zinsen erhöhen.

Laut den Nachrichten stieg der CPI (Verbraucherpreisindex) in den USA im August um 0,4% im Monatsvergleich und um 3,4% im Jahresvergleich. Obwohl diese Zahl nicht besonders hoch erscheint, zeigt sie, dass die Inflation nicht vollständig zurückgegangen ist und der Arbeitsmarkt in den USA weiterhin stark ist.

Um es zu veranschaulichen:

Stellen Sie sich vor, die Wirtschaft ist ein Auto, das mit hoher Geschwindigkeit fährt. Wenn die Preise (Inflation) zu schnell steigen, ist es, als würde der Motor überhitzen. Die Zentralbank erhöht die Zinsen, um die Geschwindigkeit zu drosseln und zu verhindern, dass der Motor beschädigt wird.

  • In den USA: Die Zinsen sollen von 3,50%-3,75% auf 3,75%-4,00% erhöht werden.
  • In Japan: Die Zinsen sollen von 1% auf 1,25% erhöht werden.

Wichtiger Punkt: Der Markt hat diese Maßnahme bereits erwartet. Daten der Chicago Mercantile Exchange deuten darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung bei der Fed bei 86% liegt. Das bedeutet, dass die meisten erfahrenen Anleger bereits darauf vorbereitet sind. Daher wird die Zinserhöhung zwar negativ sein, aber wahrscheinlich nicht zu einem plötzlichen Zusammenbruch der Märkte führen.

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2. Welche Auswirkungen hat die Zinserhöhung auf Hongkong-Aktien? Ausländisches Kapital wird abfließen

Viele Anleger fragen sich: Was hat die Zinserhöhung in den USA für mich, der ich in A-Aktien oder Hongkong-Aktien investiert habe? Die Auswirkungen sind groß!

Hongkong ist ein stark internationalisierter Markt, und die Preisbildung wird größtenteils von ausländischem Kapital bestimmt. Wenn die Zinsen in den USA steigen, kommt es zu folgenden Reaktionen:

1. Kapitalfluss zurück in die USA: Wenn man in den USA Geld anlegt oder US-Staatsanleihen kauft und höhere Zinsen erhält (z. B. 4%), warum sollte man dann das Risiko eingehen, in Hongkong-Aktien zu investieren? Daher wird ausländisches Kapital aus Hongkong abgezogen und in die USA geleitet.

2. Verminderung der Aktienwerte: Der Wert einer Aktie hängt davon ab, wie viel Geld sie in Zukunft erzielen wird. Je höher die Zinsen, desto schneller „vervalutiert“ das Geld in der Zukunft – daher sinken die Aktienwerte. Insbesondere highly valued Growth-Aktien (z. B. in den Tech- und Immobilienbereich) sind besonders betroffen.

3. Abwicklung von Yen-Carry-Transaktionen: Das ist ein etwas komplexerer Punkt. Früher konnten viele Menschen mit günstigen japanischen Yen in risikoreiche Anlagen (z. B. US- oder Hongkong-Aktien) investieren. Jetzt, da die japanischen Zinsen gestiegen sind, wird der Kreditaufwand höher – sie werden ihr Geld zurückzahlen und ihre Aktien verkaufen, um Yen zu erhalten. Dies führt zu einer weiteren Verringerung der Liquidität auf dem Hongkong-Markt.

Expertenaussage:

  • Bo Da Capital, Wen Tianna: Erwartet wird, dass der Hang Seng zwischen 24.200 und 25.500 Punkten schwanken wird. Tech- und Immobilienwerte werden unter Druck stehen, aber dividendenstarke Unternehmen aus den Bereichen Telekommunikation und öffentliche Dienstleistungen sowie Banken sind aufgrund der höheren Zinsen und stabilen Dividenden eher widerstandsfähig gegenüber Rückgängen.
  • Everbright Securities, Wu Lixian: Der Schock wird nicht zu groß sein, da der Markt die Maßnahme bereits erwartet hat.

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3. Tech-Aktien und AI-Sektor: Ist es ein echter Rückgang oder nur ein Trick?

Das ist das Thema, das Anleger diese Woche am meisten beschäftigt. Laut den Nachrichten haben Führungskräfte von AI-Giganten wie OpenAI und Anthropic dazu aufgerufen, die Entwicklung fortschrittlicher Modelle zu verlangsamen, was vom Markt als Zeichen für eine Verlangsamung der AI-Entwicklung interpretiert wird und zu starken Verkäufen von AI-Aktien geführt hat.

Doch Experten haben unterschiedliche Meinungen:

Pessimisten (kurzfristige Risiken):

  • Blue Water Capital, Li Zeming: Derzeit konzentriert sich die AI-Investition hauptsächlich auf die „Obenstruktur“ (Aufbau von Rechenzentren, Training großer Modelle), was viel Geld kostet. Die „Untenstruktur“ (die tatsächlich Geld einbringt) ist noch nicht entwickelt. Mit höheren Zinsen steigen die Kosten für den Aufbau von Rechenzentren – wenn die „Untenstruktur“ nicht profitabel ist, wird sich die Investitionsrendite verlängern und das Risiko steigen.
  • Marktstimmung: Es gibt Bedenken, dass die Nachfrage nach Rechenleistung (Kauf von Chips, Aufbau von Rechenzentren) abnehmen könnte, daher werden Aktien vorübergehend verkauft.

Optimisten (lange Sicht bleibt unverändert):

  • Sichtweise aus der Spieltheorie (Guangzhou Public Fund): AI ist ein Wettlauf um die Überlegenheit. Wenn ein Unternehmen sich zurückhält, könnte es schnell von Konkurrenten überholt werden. Daher ist eine Verlangsamung eher ein öffentliches Signal oder eine Sicherheitsmaßnahme – die technologische Entwicklung wird sich nicht verlangsamen, im Gegenteil, sie könnte sogar beschleunigen.
  • Fundamentale Analyse (Wu Zhou, Wu Lixian): Solange die Geschäftsleistung der AI-Unternehmen weiter wächst, sollten ihre Werte nicht allein von den Zinsen bestimmt werden. Kurzfristige Rückgänge können eigentlich als Gelegenheit zum Kauf dienen.

Fazit: Kurzfristig könnten AI-Aktien aufgrund der Zinserhöhung und Gerüchten über eine Verlangsamung weiter fallen; langfristig gibt es jedoch weiterhin Chancen, solange die Technologie fortschreitet und die Nachfrage nach Rechenleistung besteht.

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4. In welcher Phase befindet sich der Markt gerade? Eine Chance nach einer „schmerzhaften Preisbildung“

Die Meinungen von CITIC Securities und GF Securities sind sich einig: Es handelt sich um einen Prozess der Preisbildung.

Was bedeutet „Preisbildung“?

Stellen Sie sich vor, Sie kaufen ein reduziertes Produkt – der Verkäufer setzt zunächst einen hohen Preis und senkt ihn allmählich, bis Sie denken, dass der Preis angemessen ist. Der Markt durchläuft gerade diesen Prozess:

1. Aktuelle Situation: Aufgrund der Sorge vor Zinserhöhungen fällt der Markt schnell, und alle negativen Nachrichten (Zinserhöhungen, Verlangsamung der AI-Entwicklung) spiegeln sich in den Aktienkursen wider.

2. Zukunftsaussichten: Sobald die Fed tatsächlich die Zinsen erhöht und keine weiteren Erhöhungen ankündigt, wird die Panik nachlassen.

3. Chancen im vierten Quartal: CITIC Securities sieht im vierten Quartal mehr Handlungsspielraum, da die Preise dann ausgereift sein werden.

  • Liu Chenming von GF Securities: Solange die weltweiten Zinsen weiter steigen, sind die Voraussetzungen für einen massiven Kapitalfluss in Hongkong noch nicht gegeben. Es wird eher zu einem schwankenden Markt kommen; Chancen liegen in der Beseitigung lokaler Risiken.

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5. Was sollten normale Anleger jetzt tun? Praktische Ratschläge

Basierend auf den Empfehlungen verschiedener Branchenexperten könnt ihr folgende Strategien verfolgen:

1. Kontrolliert eure Investitionen, legt nicht alles auf eine Karte:

Vor und nach der Zinserhöhung werden die Marktschwankungen verstärkt. Halten Sie einen Teil eures Kapitals in bar bereit und verteilen Sie es auf verschiedene Anlagen.

2. Investiert in „verteidigungsfähige“ Sektoren:

Da die Zinsen gestiegen sind, sind Unternehmen mit hohen Dividenden und stabiler Geschäftslage besonders attraktiv.

Empfohlene Sektoren: Telekommunikation, öffentliche Dienstleistungen (Energie, Wasser, Kohle) sowie einige Banken. Diese Sektoren sind weniger von Zinsen betroffen und bieten stabile Cashflows.

3. Tech-Aktien: Wartet auf eine Stabilisierung der Stimmung:

  • Kurzfristig: Vermeiden Sie es, in stark fallende AI-Aktien zu investieren. Lassen Sie die Situation erst abklingen, bevor Sie wieder kaufen.
  • Mittelfristig: Konzentriert euch auf Unternehmen mit starken Grundlagen in der AI-Branche. Wu Zhou sieht dies als eine gute Gelegenheit, Aktien zu kaufen, da der Markt sich wieder stabilisieren könnte.

4. Achtet auf „technische Rückgänge:

Falls die Zinserhöhung durch eine gemäßigte Erklärung der Fed abgemildert wird, könnte es zu kurzfristigen Rückgängen am Markt kommen. Nutzen Sie diese Gelegenheit, aber erwarten Sie nicht sofort einen langfristigen Aufschwung.

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Fazit

Diese Woche ist eine „Super-Zentralbanken-Woche“ – eine Zinserhöhung in den USA und Japan scheint unvermeidlich zu sein.

  • Kurzfristig: Hongkong-Aktien und Tech-Aktien werden unter Druck stehen, da Kapital in die USA fließt und der Markt die negativen Nachrichten verarbeitet.
  • Mittelfristig: Es handelt sich um einen „schmerzhaften, aber notwendigen“ Prozess der Preisbildung. Nach der Zinserhöhung werden die negativen Auswirkungen abklingen, und im vierten Quartal könnten bessere Investitionsmöglichkeiten entstehen.
  • Strategie: Konzentriert euch auf defensive Investitionen in Dividendenstarke Sektoren; bei Tech-Aktien wartet ab, bis sich die Stimmung stabilisiert hat, bevor ihr nach und nach investiert.

Denkt daran: Der Markt hat oft Recht – aber er kann auch Fehler machen (überreagieren). Unser Ziel ist es, bei Angst der anderen ruhig zu bleiben und bei Gier vorsichtig zu sein. Ich hoffe, diese Analyse hilft euch, eure Entscheidungen vernünftig zu treffen und rational zu investieren!