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Im August machten Finanzierungen durch Aktien und Anleihen mehr als 50 Prozent aus; makroökonomische Politik wird weiter verstärkt, um die Wirtschaft zu fördern.

原文:8月股债融资占比超50%,宏观政策将继续加码促经济

Tiefgang in die Finanzdaten für August: Es gibt immer noch genug Geld – aber die Art und Weise, wie es ausgegeben wird, hat sich geändert

Hallo zusammen, ich bin euer Finanzbeobachter. Am 14. September veröffentlichte die Zentralbank die Finanzdaten für den August. Viele Menschen mögen bei Begriffen wie „M2“, „Sozialfinanzierung“ oder „Schereeffekt“ Kopfschmerzen bekommen und das Ganze für weit weg von ihrem eigenen Leben halten.

Tatsächlich lässt sich die Kernbotschaft dieses Berichts in einem einfachen Satz zusammenfassen: Die Unterstützung der Wirtschaft durch den Staat ist nach wie vor stark – es gibt nicht weniger Geld, aber die Richtung und der Verwendungsweg des Geldes haben sich grundlegend verändert. Früher konzentrierte man sich hauptsächlich auf Bankkredite; heute sind Anleihen und Aktien wichtiger geworden. Früher dominierten die Banken, heute spielen verschiedene Kanäle eine Rolle.

Im Folgenden zerlege ich diesen komplexen Bericht in fünf Schlüsselpunkte, die jeder verstehen kann, um euch den Hintergrund zu erklären.

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1. Gibt es genug Geld? – Die Gesamtmenge ist immer noch reichlich, sogar etwas „entspannt“

Zuerst die wichtigste Frage: Gibt es genug Geld auf dem Markt?

Antwort: Ja, es gibt genug Geld – sogar eine gewisse „Entspannung“ im Finanzsystem.

  • Gesamtmenge: Am Ende August erreichte die Gesamtsozialfinanzierung (einfach gesagt: die gesamten Schulden der Gesellschaft, die das Gesamtvermögen darstellen) 464,8 Billionen Yuan, was einem Jahreswachstum von 7,2 % entspricht. Die Breite Geldmenge M2 (einfach gesagt: das gesamte Geld im Banksystem) stieg um 7,5 %.
  • Wie interpretiert man dieses Wachstum? Experten sagen, dass beide Zahlen höher sind als das Wachstum des nominalen BIPs (der tatsächlichen Wirtschaftsentwicklung plus Inflationsrate). Das bedeutet, dass das Wachstum des Geldes schneller ist als das der Wirtschaft.
  • Verständliche Analogie: Stellen Sie sich eine Familie vor, deren Einkommen (BIP) jährlich um 5 % steigt, aber deren Bankguthaben (M2) um 7,5 %. Das zeigt, dass die Banken versuchen, mehr Geld in den Markt zu bringen – das Finanzumfeld ist entspannt, Unternehmen können leichter Geld leihen und Privatpersonen können leichter Kredite aufnehmen.

Es gibt also keinen Grund zur Sorge, dass es an Geld mangelt. Die aktuelle makroökonomische Situation ist „mäßig entspannt“ – der Zweck ist es, die Wirtschaft stabiler zu machen.

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2. Wohin geht das Geld? – Von „Bankkrediten“ zu „Anleihen und Börsengängen“

Dies ist die wichtigste und am leichtesten missverstandene Veränderung in den Daten.

Früher beurteilten wir die Wirtschaft hauptsächlich anhand des Anstiegs der Bankkredite. Die neuen Daten zeigen jedoch eine neue Tendenz: Der Anteil der Bankkredite an der Gesamtfinanzierung ist auf den zweiten Platz gefallen; Anleihen und Aktien spielen jetzt die Hauptrolle.

  • Zahlen: In den ersten acht Monaten dieses Jahres stieg der Anteil der Finanzierung durch Anleihen und Aktien auf 50,31 %, während Kredite nur 42,79 % ausmachten.
  • Vergleich zum Vorherigen: Vor fünf Jahren lag der Anteil der Kredite fast 20 Prozent höher. Das bedeutet, dass Unternehmen heute eher Anleihen emittieren oder direkt über den Kapitalmarkt finanzieren, anstatt nur bei Banken nach Krediten zu fragen.
  • Warum hat sich das geändert?

1. Veränderte Bedürfnisse der Unternehmen: Die „neuen Produktivkräfte“ (z. B. Hochtechnologie, neue Energiequellen, Chipproduktion) benötigen langfristige, große Summen an Kapital mit höherem Risiko. Bankkredite haben oft zeitliche Beschränkungen, und die Banken sind risikoscheu. Der Anleihen- und Aktienmarkt kann solche risikoreichen, langfristigen Investitionen besser unterstützen.

2. Reifes Finanzsystem: Unser Kapitalmarkt (Börse, Anleihenmarkt) ist immer weiter entwickelt – Unternehmen haben mehr Möglichkeiten und sind nicht mehr so stark von den Banken abhängig.

  • Für die Allgemeinbevölkerung: Wenn Sie nur die Kreditdaten zur Beurteilung der Wirtschaft nutzen, können Sie zu falschen Schlussfolgerungen kommen. Um die Wirtschaftskraft zu beurteilen, müssen Sie Anleihen und Aktien zusammen betrachten. Ein langsamer Anstieg der Kredite bedeutet nicht, dass die Wirtschaft schlecht ist – das Geld fließt nur auf eine fortschrittlichere, diversifiziertere Weise in die Realwirtschaft.

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3. Ist das Geld teuer zu leihen? – Die Zinsen sind auf ein historisches Tief gesunken – Geld sparen ist wirklich vorteilhaft

Für Unternehmen und Privatpersonen ist der Zins der größte Kostenfaktor bei der Kreditaufnahme. Die gute Nachricht: Heute ist es wirklich billiger, Geld zu leihen.

  • Unternehmenskredite: Im August lag der durchschnittliche gewichtete Zinssatz für neue Unternehmenskredite bei etwas unter 3 %. Das bedeutet, dass ein Unternehmen, das 1 Million Yuan lehnt, weniger als 30.000 Yuan an Zinsen pro Jahr zahlen muss – und das ist sogar 0,2 Prozentpunkte weniger als vor einem Jahr.
  • Hypothekenkredite: Der durchschnittliche gewichtete Zinssatz für neue Hypothekenkredite lag bei etwa 3,1 %.
  • Historischer Vergleich: Experten sagen, dass die aktuellen Hypothekenzinsen im Vergleich zum Höchststand im zweiten Halbjahr 2018 um mehr als 2 Prozentpunkte gesunken sind.
  • Verständliche Erklärung:
  • Für Unternehmen: Günstige Zinsen ermöglichen es, mutiger in Investitionen, Forschung und Entwicklung sowie in die Modernisierung von Ausrüstung zu investieren – dadurch steigt der Gewinnspielraum.
  • Für Hauskäufer: Obwohl die Immobilienpreise schwanken, bedeutet ein Hypothekenzinssatz von 3,1 %, dass die monatlichen Raten relativ gering sind.
  • Hinweis: Neben den Zinsen senkt der Staat auch andere versteckte Kosten wie Garantiegebühren. Früher waren die Kosten für Garantien und Gebühren hoch, obwohl die Zinsen niedrig waren. Jetzt werden diese Kosten reduziert – die gesamten Finanzierungskosten sind tatsächlich gesunken.

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4. Wird das Geld ausgegeben? – Der „Schereeffekt“ zwischen M1 und M2 verringert sich – die Menschen sind bereiter, Geld auszugeben

Hier gibt es einen etwas technischen, aber sehr wichtigen Indikator: Den „Schereeffekt“ zwischen M1 und M2.

  • Was ist M1? Hauptsächlich Tagesguthaben, also Geld, das jederzeit abgehoben werden kann.
  • Was ist M2? Enthält Tagesguthaben (M1) sowie Festguthaben und ähnliches – also das gesamte Geld.
  • Was bedeutet der Schereeffekt? Wenn M2 schneller wächst als M1, bedeutet das, dass die Menschen ihr Geld in Festguthaben investieren und nicht ausgeben wollen. Wenn M1 schneller wächst, bedeutet das, dass sie ihr Geld abheben und ausgeben wollen – die Wirtschaft ist aktiv.
  • August-Daten: M1 stieg um 4,1 %, M2 um 7,5 %. Obwohl der Anstieg von M1 immer noch niedriger ist als der von M2, verengt sich der Schereeffekt weiter.
  • Was bedeutet das? Obwohl die Menschen weiterhin Geld sparen, nimmt die Tendenz ab, Geld in Festguthaben zu investieren. Mehr und mehr Geld verlässt den „langfristigen Ruhezustand“ und wird in die aktive Wirtschaftsaktivität fließen.
  • Für Unternehmen: Mehr Tagesguthaben bedeuten, dass sie genug Bargeld haben, um Löhne zu zahlen und Rohstoffe zu kaufen – die Produktion läuft.
  • Für Privatpersonen: Obwohl es noch nicht zu einem wilden Konsum kommt, verbessert sich allmählich der Konsumwille.
  • Wichtig: Die Experten betonen, dass die Menschen selbst entscheiden, wie sie ihr Geld ausgeben. Die Banken können das Geld nur „zur Verfügung stellen“ – sie können sie nicht dazu zwingen, es auszugeben. Daher müssen die Politik weiterhin Vertrauen stärken, damit die Menschen bereit und willens sind, Geld auszugeben.

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5. Was kommt in der Zukunft? – Die Politik wird weiterhin anstrengen, mit Schwerpunkt auf „Risikoprävention“ und „Stimulierung des Binnenmarktes“

Schließlich schauen wir uns die zukünftigen Entwicklungen an. Die Zentralbank und die zuständigen Behörden werden nicht aufgrund guter Daten nachlassen, sondern sagen, sie werden weiterhin Anstrengungen unternehmen.

  • Neue Immobilienpolitik: Kürzlich wurden neue Regeln für Immobilienkredite eingeführt, z. B. die Verlängerung der Hypothekenlaufzeiten auf bis zu 40 Jahre.
  • Verständliche Erklärung: Früher waren die Hypothekenlaufzeiten maximal 30 Jahre; jetzt sind es 40 Jahre – das bedeutet, dass die monatlichen Raten geringer sind und der Druck auf die Kreditnehmer geringer. Dies soll junge Menschen entlasten, damit sie sich leichter Häuser leisten können und die Immobilienwirtschaft sowie die damit verbundenen Industrien ankurbeln.
  • Stärkung der Banken: Das Finanzministerium hat 300 Milliarden Yuan an Sonderanleihen ausgegeben, um acht großen staatlichen Banken Kapital zuzuführen.
  • Verständliche Erklärung: Banken sind wie das „Herz“ der Wirtschaft – sie benötigen genügend Kapital, um effektiv zu arbeiten. Durch die Kapitalzufuhr können die Banken mehr Kredite vergeben und Risiken besser bewältigen, um die Realwirtschaft besser zu unterstützen.
  • Konjunkturregulierung: Experten erwarten, dass die Politik in Zukunft weitere Maßnahmen zur Konjunkturregulierung ergreifen wird.
  • Verständliche Erklärung: In guten Zeiten wird die Politik bremsen, in schlechten Zeiten beschleunigen. Da sich die Wirtschaft noch erholt, wird die Politik weiterhin Anstrengungen unternehmen, den Binnenmarkt zu stärken – indem sie den Konsum fördert und die Angebotsseite optimiert.

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Fazit: Drei Tipps für die Allgemeinbevölkerung

1. Keine Panik wegen weniger Kredite: Wenn Sie einen langsamen Anstieg der Kredite sehen, müssen Sie sich keine Sorgen machen – das ist das Ergebnis einer Verbesserung der Finanzstruktur. Es gibt immer noch genug Geld, es fließt nur auf andere Weise.

2. Achten Sie auf die Finanzierungskosten: Wenn Sie Unternehmer sind, ist jetzt eine gute Zeit, um Kapital zu beschaffen – die Zinsen sind niedrig und es gibt viele Möglichkeiten. Sie können Ihre Schuldenstruktur optimieren und hohe Zinsen durch niedrigere Anleihen oder Kredite ersetzen. Wenn Sie Hauskäufer sind, ist ein Zinssatz von etwa 3,1 % ein historischer Tiefstand – überlegen Sie Ihre Entscheidungen entsprechend Ihren Bedürfnissen.

3. Bleiben Sie zuversichtlich, aber seien Sie nicht blind: Die Politik arbeitet weiterhin an der Verbesserung der Wirtschaftslage – aber der Aufbau von Vertrauen braucht Zeit. Für Privatpersonen bedeutet das, einen vernünftigen Cashflow zu halten, weder zu viel zu sparen, was zu Wertverlusten führen könnte, noch blind Kredite aufzunehmen. Folgen Sie den politischen Richtlinien und konzentrieren Sie sich auf Chancen, die der Staat fördert.

Insgesamt zeigen die Finanzdaten für August ein Bild einer stabilen Gesamtmenge, niedriger Zinsen und einer verbesserten Struktur. Die Wirtschaft entwickelt sich von einer „flächendeckenden Geldversorgung“ zu einer gezielten, effizienteren Unterstützung. Der Prozess ist komplex, aber die Richtung ist klar und positiv.