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Huawei überträgt Befugnisse an Seres?

原文:华为向赛力斯分权?

Huawei „Entmachtung“ bei Askar? Eine tiefgehende Analyse über Interessen, Gleichgewicht und Überleben

Hallo zusammen, ich bin euer Finanzjournalist. In der Automobilbranche ist kürzlich eine große Neuigkeit aufgetaucht: Huawei und Seres (der Hauptsponsor hinter Askar) könnten sich trennen?

Genauer gesagt geht es nicht um eine vollständige Trennung, sondern um die Übertragung der Kontrolle von Huawei an Seres. Früher leitete Huawei Seres, jetzt fährt Seres selbst – Huawei unterstützt nur noch mit Werkzeugen und dem Markenimage.

Diese Nachricht hat sicherlich viele Fragen aufgeworfen: Will Huawei sich von dieser Verantwortung befreien? Oder hat Seres genug Selbstständigkeit erlangt? Heute werden wir auf komplexe Fachbegriffe verzichten und die Hintergründe, die Interessenkonflikte sowie die zukünftigen Entwicklungen in verständlicher Sprache erklären.

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Kernzusammenfassung: Vom „geplanten Zusammenhang“ zur „Partnerschaft“

In einem Satz: Huawei wird sich nicht mehr aktiv an den täglichen Verkäufen, dem Marketing und der Produktentwicklung von Askar beteiligen, sondern die Führung an Seres übergeben. Huawei tritt in den Hintergrund und bleibt nur als Technologieanbieter und Markenpartner aktiv.

Was bedeutet das?

Früher war Askar sozusagen „Huaweis eigener Sohn“ – Huawei entschied alles. Jetzt ist Askar „Huaweis Adoptivsohn“ – Seres entscheidet. Dies markiert einen Wandel im „Intelligent Vehicle Selection“-Modell (Hongmeng Zhixing) von strenger Kontrolle zu einer flexibleren Zusammenarbeit. Obwohl Huawei offiziell noch nichts dazu gesagt hat, deuten die Investitionen von Seres in Markenrechte und Anteile auf diese Veränderung hin.

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Tiefgehende Analyse: Warum will Huawei die Kontrolle abgeben?

Es geht nicht nur um den Wettbewerb zwischen den beiden Unternehmen, sondern auch um die aktuellen Entwicklungen in der Automobilbranche. Wir können dies aus vier Aspekten betrachten:

1. Seres’ Angst vor Abhängigkeit: Kein „Angestellter“ mehr sein wollen

Viele halten Seres für einen „Puppenmann“ von Huawei, aber Seres strebt nach Unabhängigkeit:

  • Kosten für Freiheit: Im Jahr 2024 kaufte Seres für 2,5 Milliarden Yuan 919 Askar-Markenrechte und 44 Patente von Huawei. War das Geld gut investiert? Ja! Dadurch gehört die Marke Askar rechtlich zu Seres.
  • Beteiligung als Aktionär: Seres investierte weitere 1,15 Milliarden Yuan in die 10-prozentige Beteiligung an der intelligenten Automobiltechnologiefirma „Yinwang“ von Huawei. Damit wurde Seres von einem Kunden zu einem Aktionär und erhielt Zugang zu Huaweis Kerntechnologien.
  • Selbstentwicklung: Die Forschungs- und Entwicklungskosten von Seres stiegen im ersten Quartal um 70%. Seres arbeitet an eigenen Batterie-, Motor- und Steuerungssystemen sowie der „Blue Power“-Marke.

Verständliche Erklärung: Seres möchte nicht nur als Zulieferer profitieren, sondern die Kerntechnologien kontrollieren und eine eigene Markenidentität entwickeln. Wenn es weiterhin auf Huawei angewiesen wäre, würde Huawei den Großteil des Gewinns einstreichen. Mit sinkenden Verkäufen (im August um 43,96 %) ist Seres dringend darauf angewiesen, sein eigenes Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen.

2. Huaweis Dilemma: Zu viele Projekte, zu knappe Ressourcen

Huawei betreibt fünf verschiedene Automobilmarken: Askar, Zhijie, Xiangjie, Zunjie und Shangjie. Früher konzentrierte sich Huawei auf Askar, aber jetzt müssen die Ressourcen auf alle Marken verteilt werden:

  • Konkurrenz um Platz: In Huaweis Geschäften hatte Askar aufgrund guter Verkäufe den größten Platz. Neue Marken wie Zhijie und Xiangjie konnten sich kaum durchsetzen. Auch Chery (Partner von Zhijie) musste eigene Kundenzentren eröffnen.
  • Ressourcenverteilung: Mit der zunehmenden Anzahl neuer Marken sind Huaweis Forschungs-, Marketing- und Vertriebsressourcen begrenzt. Eine zu starke Bindung an Askar könnte zu Unzufriedenheit bei den anderen Marken führen.
  • Gleichgewichtssuchung: Huawei muss als „Schiedsrichter“ agieren und nicht gleichzeitig als Trainer und Spieler fungieren. Indem es Askar an Seres überträgt, kann es den anderen Marken gerechter dienen und interne Konflikte vermeiden.

Verständliche Erklärung: Huawei kann Askar nicht weiterhin bevorzugen, nur weil es früher viel beigetragen hat. Mit mehr Marken müssen die Ressourcen effizienter verteilt werden.

3. Interner Konflikt bei Huawei: Der Streit zwischen Yu Chengdong und Xu Zhijun

Innerhalb von Huawei gibt es unterschiedliche Ansichten zur Automobilentwicklung:

  • Yu Chengdongs „Intelligent Vehicle Selection“-Modell: Huawei ist stark in Produktentwicklung, Marketing und Vertrieb involviert. Askar ist ein typisches Beispiel. Vorteil: Hohe Effizienz und Markenbekanntheit; Nachteil: Hohe Belastung für Huawei und Risiken für das Unternehmen.
  • Xu Zhijuns „HI-Modell/Yinwang“: Huawei bietet nur Technologie an und mischt sich nicht in die Produktion und Vermarktung der Autos ein. Unternehmen wie Changan und BAIC nutzen dieses Modell. Vorteil: Einfache Technologielieferung und mehr Kunden.
  • Differenzen: Der Vorsitzende von Changan, Zhu Huarong, kritisierte das „Intelligent Vehicle Selection“-Modell als „nicht im Einklang mit den Automobilindustrieregeln“. Dies zeigt die Unzufriedenheit anderer Unternehmen mit Huaweis Dominanz.

Verständliche Erklärung: Es gibt Meinungsverschiedenheiten innerhalb von Huawei. Yu Chengdong möchte das Unternehmen weiter ausbauen, während Xu Zhijun eine breitere Partnerschaft anstrebt. Die Entmachtung von Askar könnte Xu Zhijuns Strategie widerspiegeln – Huawei möchte sich auf die Rolle des Technologieanbieters konzentrieren.

4. Überlebensstrategien in der schwierigen Marktsituation: Preiskriege und knappe Ressourcen

Im ersten Halbjahr 2026 sanken die Inlandsautomauxellverkäufe um 21,1 %. Preiskriege führen zu finanziellen Belastungen für die Hersteller:

  • Geschwächte Gewinne: Früher erzielten die Hersteller hohe Gewinne. Jetzt müssen sie mit niedrigen Preisen auskommen. Huawei könnte für hohe Dienstleistungsgebühren oder Provisionen kritisiert werden.
  • Schnellere Entscheidungen: In solchen Situationen entscheiden die Hersteller schnell – Seres kann flexibler auf Marktentwicklungen reagieren.
  • Risikodiversifizierung: Wenn Askar weiterhin schlecht abschneidet, kann Seres die Verluste alleine tragen, was Huawei entlastet.

Verständliche Erklärung: In der schwierigen Marktsituation müssen die Unternehmen Kosten sparen. Seres möchte die Gewinne selbst behalten und ist unabhängiger handeln.

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Zukunftsaussichten: Werden andere Marken folgen?

Die Entmachtung von Askar könnte weitere Veränderungen auslösen:

  • Kurzfristige Auswirkungen: Askar benötigt Zeit, um ein eigenes Marketing- und Servicensystem aufzubauen. Huaweis Technologie wird weiterhin wichtig sein, aber die Markenrichtung wird eher „sereszentrisch“ statt „huaweizentrisch“ werden.
  • Langfristige Trends: Andere Marken könnten nachahmen und mehr Kontrolle von Huawei fordern. Huawei könnte sich auf die Bereitstellung von Technologie konzentrieren und auf eine „leichte“ Markenführung umstellen.
  • Strategische Umorientierung von Huawei: Huawei wird sich auf die Betreuung der „Yinwang“-Firma konzentrieren und zu einem reinen Technologieanbieter werden, der Technologie für alle Automobilhersteller liefert.

Verständliche Erklärung: Askar ist der erste Schritt in diese Richtung. Huawei könnte zu einem „TSMC der Automobilbranche“ werden – es liefert die Technologie, aber die Hersteller entscheiden selbst über Verkauf und Markenbildung. Dies ist für Huawei nachhaltiger und fairer.

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Für die Verbraucher:

1. Für Askar-Besitzer keine Sorge: Die Technologie von Huawei (Hongmeng Cockpit, ADS-Fahrassistenz) wird weiterhin aktualisiert, und das Markenimage bleibt bestehen. Die Marketing- und Servicestrategien werden jedoch eher „sereszentrisch“ sein.

2. Achten Sie auf neue Modelle: In den nächsten Jahren werden neue Modelle aller fünf Marken auf den Markt kommen. Andere Marken wie Zhijie und Xiangjie könnten mehr Aufmerksamkeit erhalten.

3. Betrachten Sie den „Huawei-Halo“ kritisch: Beim Kauf eines Autos sollten Sie nicht nur auf die Marke achten, sondern auch auf die Fähigkeiten und den Kundenservice des Herstellers. Huawei ist der „Verstand“, aber der „Körper“ des Autos ist entscheidend.

Fazit: Die „Entmachtung“ von Huawei und Seres ist kein Abschied, sondern ein Zeichen der Reifung der chinesischen Neuwagenindustrie. Huawei tritt zurück, um langfristig erfolgreich zu sein, und Seres gewinnt mehr Autonomie. Das ist positiv für die gesamte Branche.