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Deutscher Titel: Chinas „stärkste“ Medizin-Ehepaar: Der Gesamtwert ihrer beiden Pharmaunternehmen hat die 450 Milliarden überschritten!

原文:中国最牛医药夫妻:旗下两家药企总市值已突破4500亿!

Hallo! Ich bin Ihr Assistent für Finanz- und Wirtschaftsanalysen. Dieser Artikel über das „stärkste Medizinerpaar Chinas“ erzählt eine sehr bedeutende und dramatische Geschichte: Er spiegelt die vollständige Entwicklung der chinesischen Pharmaindustrie vom „Nachahmungszug“ in die „Ära der Innovation und Ausrichtung nach Übersee“ wider.

Um Ihnen die dahinterstehende komplexe Geschäftslogik leichter verständlich zu machen, fasse ich den Kerninhalt zunächst in einem Satz zusammen und zerlege ihn dann in fünf Aspekte, die ich Ihnen in einfachen Worten erklären werde.

📌 Kerninhalt zusammenfassen

Die beiden Pharmaunternehmen Hengrui Medicine (geführt von Sun Piaoyang) und Hansoh Pharmaceutical (geführt von Zhong Huijuan), die beide in Lianyungang, Jiangsu, gegründet wurden, haben einen Gesamtmarktwert von über 450 Milliarden Yuan und gehören beide zur ersten Liga der chinesischen Pharmaindustrie. Obwohl beide mit der Herstellung von Nachahmungsmedikamenten begonnen haben und die Schmerzen der staatlichen Preissenkungen („Collective Procurement“) durchlebt haben, verfolgen sie unterschiedliche Strategien der Transformation:

Hengrui hat einen „großen und umfassenden“ Ansatz und fungiert wie eine riesige Forschungs- und Entwicklungsanlage, die versucht, den globalen Markt selbst zu erschließen; Hansoh hingegen konzentriert sich auf die Ausgabe hochwertiger Produkte und verkauft diese an globale Giganten wie GSK und Merck, um Geld zu verdienen.

Die zentrale Botschaft des Artikels ist, dass chinesische Pharmaunternehmen nicht mehr nur als „Zulieferer“ für ausländische Konzerne oder als Anbieter billiger Medikamente dienen, sondern zunehmend die Kontrolle über die Innovationen übernehmen und sogar von globalen Giganten bezahlt werden.

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🔍 Detaillierte Analyse: Fünf Aspekte, um das Geschäftsmodell dieses „Medizinerpaares“ zu verstehen

1. Gemeinsame Wurzeln: Warum konnten aus Lianyungang zwei Giganten hervorgehen?

Viele denken, dass Suzhou und Shanghai die Zentren der Pharmaindustrie sind, aber Hengrui und Hansoh stammen beide aus Lianyungang. Dahinter steht eine historische Logik: der „Industrievorteil“ Chinas.

  • Anfangsphase (1990er bis Anfang 2000er Jahre): Zu dieser Zeit fehlten chinesischen Pharmaunternehmen nicht die Ideen für neue Medikamente, sondern die Fähigkeit, diese herzustellen, günstig und zuverlässig zu produzieren. Lianyungang befand sich genau an diesem Punkt und entwickelte eine vollständige Industriekette (mit Talenten, Ausrüstung und allen notwendigen Komponenten in der Nähe).
  • Erste Erfolge: Als Sun Piaoyang Hengrui übernahm, war es noch ein kleines Unternehmen mit einem Jahresgewinn von nur 80.000 Yuan. Sie bauten ihre Produktionskapazitäten und Vertriebsnetze durch die Herstellung von Nachahmungsmedikamenten (z. B. Krebsmedikamente) auf.
  • Wichtiger Wendepunkt: Mit dem erzielten Cashflow aus dem Verkauf von Medikamenten hatten sie die Mittel, in Forschung und Entwicklung zu investieren. Die „Bedingungen“ in Lianyungang ermöglichten es den beiden Unternehmen, genügend Kapital anzusammeln, um in die „Ära der innovativen Medikamente“ einzutreten.

> 💡 Einfache Erklärung: Stellen Sie sich vor, Sie führen ein Restaurant: Zuerst müssen Sie die Gerichte schnell und zuverlässig zubereiten (Industrialisierung der Medikamentenherstellung), um Geld zu verdienen, um anschließend neue Rezepte zu entwickeln (Innovationen).

2. Verschiedene Wege zur Innovation: Warum verdienen die beiden Unternehmen unterschiedlich viel mit innovativen Medikamenten?

Beide Unternehmen haben sich auf die Entwicklung innovativer Medikamente konzentriert, aber ihre Ansätze sind völlig unterschiedlich. Die Daten für das erste Halbjahr 2026 zeigen deutliche Unterschiede:

  • Hengrui (der „Super-Forschungs- und Entwicklungsbetrieb“):
  • Merkmale: Viele Forscher (über 5.600), viele laufende Projekte (mehr als 100), breites Technologieportfolio (ADC, Zwei-Antikörper, kleine Nukleinsäuren usw.).
  • Strategie: Breites Spektrum an Forschungsprojekten – man hofft nicht, dass ein einzelnes Medikament erfolgreich wird, aber mit 100 Projekten besteht die Chance, dass eines es schafft.
  • Finanzielle Leistung: Großer Umsatz, aber noch hoher Anteil an traditionellen Nachahmungsmedikamenten; daher langsamer Wachstum, obwohl der Anteil an innovativen Medikamenten bereits über 60 % beträgt.
  • Logik: Durch Skaleneffekte werden Risiken verteilt und eine kontinuierliche Produktionskapazität angestrebt.
  • Hansoh (der „Händler hochwertiger Produkte“):
  • Merkmale: Relativ weniger Forscher (ca. 2.500), aber fokussiert auf hochwertige Produkte.
  • Strategie: Konzentration auf vielversprechende Medikamente, die zu globalen Hits werden könnten (z. B. ADC, GLP-1-Abnehmmedikamente).
  • Finanzielle Leistung: Geringerer Umsatz als Hengrui (ca. 54 %), aber sehr hohe Gewinne (nahe 95 %), da der Anteil an innovativen Medikamenten über 85 % liegt.
  • Logik: Die besten Medikamente werden hergestellt und an globale Konzerne verkauft; im Voraus erhalten Zahlungen (Anzahlungen + Meilensteine), ohne dass Hansoh eigene Vertriebskanäle aufbauen muss.

> 💡 Einfache Erklärung: Hengrui ist wie eine große Küche mit vielen Köchen, die täglich neue Gerichte zubereiten; Hansoh ist wie ein Michelin-Koch, der nur wenige Spezialitäten herstellt und diese zu hohen Preisen an globale Ketten verkauft.

3. Hengruis Stärke: Vom „Medikamentenverkauf“ zum „Verkauf von Forschungskapazitäten**

Der Marktwert von Hengrui beträgt fast 280 Milliarden Yuan. Der entscheidende Wandel besteht darin, dass globale Giganten nun nicht nur für einzelne Medikamente, sondern auch für Hengruis Forschungssysteme bezahlen.

  • Bedeutendes Ereignis: Im Mai 2026 unterzeichnete Hengrui einen großen Vertrag mit Bristol-Myers Squibb (BMS), einem weltweit führenden Pharmaunternehmen.
  • Früher: Hengrui verkaufte ein Medikament an BMS, und BMS zahlte dafür.
  • Heute: BMS kauft nicht nur Medikamente von Hengrui, sondern arbeitet auch mit Hengrui zusammen an der Entwicklung zukünftiger Medikamente; BMS ist bereit, bis zu 15,2 Milliarden US-Dollar zu zahlen.
  • Was bedeutet das? BMS erkennt die Qualität von Hengruis Forschungssystem an. Hengrui entwickelt sich von einem „chinesischen Pharmaunternehmen“ zu einer „globalen Forschungsplattform“. Es verkauft nicht nur Produkte, sondern auch die Fähigkeit, neue Medikamente zu entwickeln.
  • Globalisierung: Hengrui baut eigene globale Teams auf und bringt seine Produkte in mehr als 50 Länder, um den Markt selbst zu kontrollieren, anstatt sich nur auf Lizenzverträge zu verlassen.

> 💡 Einfache Erklärung: Früher war Hengrui ein „Händler“, der Medikamente an BMS verkaufte; heute ist Hengrui ein „Technologiepartner“, der seine Forschungskapazitäten anbietet. Das zeigt, dass Hengris Technologie auf einem so hohen Niveau ist, dass globale Giganten bereit sind, darin zu investieren.

4. Hansohs Taktik: Mit „leichten Mitteln“ großes Wertpotenzial erschließen

Der Marktwert von Hansoh beträgt etwa 200 Milliarden Yuan. Hansohs Strategie besteht darin, die Last der globalen Vermarktung auf andere zu übertragen und selbst nur die Vorteile zu nutzen.

  • Zentrale Methode: License-out (Lizenzvergabe an ausländische Unternehmen).
  • Vorteil 1: Frühzeitige Kapitalrückflüsse – z. B. Bei der Verkauf von ADC-Medikamenten an GSK erhält Hansoh eine Anzahlung und später noch eine Beteiligung am Umsatz. Dieses Geld kann sofort für die Entwicklung des nächsten Medikaments verwendet werden.
  • Vorteil 2: Nutzung bestehender Netzwerke – Hansoh muss keine eigenen Vertriebsstrukturen in den USA oder Europa aufbauen.
  • Neueste Entwicklungen:
  • ADC-Medikamente: Die Daten zu HS-20093 zeigen eine signifikante Reduzierung des Sterberisikos um 54%; dies erhöht den Wert des Vertrags mit GSK und führt zu höheren Preisen auf dem Markt.
  • Abnehmmedikamente (GLP-1): Hansoh verkaufte das orale Abnehmmedikament HS-10535 an Merck und das Zwei-Antikörper-Abnehmmedikament HS-20094 an Regeneron.
  • Neue Strategie: Hansoh investiert auch in Partnerunternehmen (z. B. Avere) und hält Anteile, um am Wachstum dieser Unternehmen teilzuhaben.

> 💡 Einfache Erklärung: Hansoh ist wie ein genialer Designer, der erfolgreiche Produkte entwickelt. Anstatt eigene globale Vertriebsnetzwerke aufzubauen, verkauft es die Rechte an weltweit bekannte Unternehmen wie Zara und H&M. Diese sind verantwortlich für die Produktion und den Vertrieb; Hansoh erhält Lizenzgebühren und Beteiligung.

5. Die ultimative Frage: Wann entsteht in China ein eigener „globaler Pharmagigant“?

Der Artikel stellt die entscheidende Frage der Branche: Chinesische Pharmaunternehmen sind zwar stark, aber sie fehlen noch einen Schritt zum wahren „globalen Giganten“.

  • Aktuelle Situation: Chinesische Unternehmen wie Hengrui und Hansoh können bereits innovative Medikamente entwickeln, die von globalen Konzernen zu hohen Preisen gekauft werden (License-out).
  • Unterschied: Globale Pharmagiganten wie Pfizer und Novartis können nicht nur Medikamente herstellen, sondern auch weltweit klinische Studien durchführen, Genehmigungen einholen, Preise festlegen und verkaufen.
  • Zwei mögliche Wege:
  • Hengris Weg: Hengri versucht, seine „Hintergrundfähigkeiten“ zu verbessern, um den Markt selbst zu kontrollieren und zu einem echten globalen Giganten zu werden. Dieser Weg ist schwierig, aber bietet große Möglichkeiten.
  • Hansohs Weg: Hansoh setzt weiterhin auf die Ausgabe von Produkten und maximiert seinen Wert durch effektive Geschäftsentwicklung (BD). Dieser Weg ist sicherer, aber möglicherweise immer abhängig von Partnern.
  • Trend der Branche: Die globale Pharmaindustrie wird sich neu strukturieren – China übernimmt die Rolle der Entdeckung und frühen klinischen Forschung (durch hohe Effizienz und niedrige Kosten), während globale Giganten für die späten Phasen der Entwicklung und den Vertrieb verantwortlich sind.

> 💡 Einfache Erklärung: Chinesische Pharmaunternehmen sind derzeit wie „Top-Lieferanten“, die Produkte an globale Konzerne liefern und viel Geld verdienen. Um jedoch zu echten „globalen Marken“ zu werden, müssen sie lernen, weltweit eigene Vertriebskanäle aufzubauen und selbst zu vermarkten. Hengri lernt, wie man eigene Geschäftsmodelle entwickelt, und Hansoh lernt, wie man den Vertrieb von Produkten optimal gestaltet. In Zukunft werden wir hoffen, dass chinesische Pharmaunternehmen nicht mehr nur Medikamente an Ausländer verkaufen, sondern dass Ausländer chinesische Marken kaufen.

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📝 Fazit

Die Geschichte dieses „Medizinerpaares“ spiegelt die Entwicklung der chinesischen Pharmaindustrie der letzten dreißig Jahre wider:

1. Vergangenheit: Mit Nachahmungsmedikamenten, harte Arbeit, Konkurrenz um Produktion und Vertrieb.

2. Gegenwart: Mit innovativen Medikamenten, intelligente Geschäftsstrategien, Konkurrenz um Forschung und globale Zusammenarbeit.

3. Zukunft: Hengrui und Hansoh stehen für zwei mögliche Zukunftspfade – entweder zu vollwertigen globalen Giganten oder zu effizienten globalen Technologieanbietern.

Egal welcher Weg gewählt wird, dies zeigt, dass die chinesische Pharmaindustrie von einem „Folger“ zu einem der „Führenden“ geworden ist. Für die Allgemeinbevölkerung bedeutet dies, dass in Zukunft mehr, günstigere und effektivere inländische Innovationsmedikamente verfügbar sein werden; für Investoren sind diese beiden Unternehmen die sichersten Akteure im Bereich der chinesischen Pharmainnovation.