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Vom Verwalten von Mitarbeitern zum Management von „Menschen + Intelligenzsystemen“: Die Neugestaltung der Personalverwaltung im Zeitalter der Mehrintelligenzsysteme

原文:从管理员工到管理“人+智能体”:多智能体时代的人力资源管理重构

Hallo! Ich bin Ihr Assistent für Finanz- und Wirtschaftsanalysen. Dieser Artikel aus der „Tsinghua Management Review“ dient eigentlich dazu, allen HR-Experten und Führungskräften, die von der AI überfordert werden, einen Eimer kalten Wassers überzugießen – gleichzeitig aber auch eine Leiter zur Verfügung zu stellen.

Einfach ausgedrückt: Unternehmen beschäftigen sich derzeit damit, AI zu kaufen und zu nutzen, verstehen aber meist noch nicht, wie man AI richtig „managt“. Die Kernidee des Artikels ist, dass AI nicht mehr nur ein einfaches Werkzeug ist, sondern zu einem „digitalen Mitarbeiter“ geworden ist. Wenn man weiterhin nach alten Methoden Menschen führt, entsteht Chaos. Die Gewinner der Zukunft werden nicht die sein, die die meisten AI-Systeme einsetzen, sondern diejenigen, die zuerst verstehen, wie „Mensch + AI“ zusammenarbeiten können – und dabei weder die Mitarbeiter gegen sich aufbringen noch ihre Verantwortlichkeiten vernachlässigen.

Ich werde diesen langen Artikel in fünf Teile aufteilen und alles in verständlicher Sprache erklären.

1. Die aktuelle Situation ist peinlich: Unternehmen wollen Geld sparen, während die Mitarbeiter „nackt“ dastehen

Zunächst müssen wir eine grausame Realität erkennen: Die Geschwindigkeit der AI-Transformation in Unternehmen ist weitaus höher als die Lerngeschwindigkeit der Mitarbeiter.

Viele Unternehmen verhalten sich in dieser Hinsicht sehr doppelzüngig:

  • Auf Unternehmensebene: Sie investieren massiv in AI-Werkzeuge und setzen intelligente Systeme ein, um Personalkosten zu senken und die Effizienz zu steigern.
  • Auf Mitarbeiterebene: Von den Mitarbeitern wird erwartet, dass sie AI nutzen können; sogar die Nutzung von AI wird in die Leistungsbeurteilung einbezogen. Doch die Unternehmen bieten oft keine ausreichende Schulung, keine entsprechenden Befugnisse und keine Unterstützung.

Dies führt zu einem großen strukturellen Widerspruch:

  • Wer zahlt die Kosten? Das Unternehmen (für Software, Rechenleistung, Schulungen).
  • Wer erhält den Nutzen? Das Unternehmen (durch gesparte Löhne, erhöhte Effizienz).
  • Wer trägt den Druck? Die Mitarbeiter (sie müssen neue Fähigkeiten erlernen, fürchten die Entlassung und haben oft sogar mehr Arbeit).

Zahlen belegen dies: 42 % der amerikanischen Mitarbeiter glauben, dass das Unternehmen von ihnen erwartet, sich selbst in AI zu schulen, und 81 % fühlen sich unter größerem Arbeitsdruck. Das ist, als würde der Chef Ihnen ein neues Gerät geben und Sie zwingen, damit zu arbeiten, ohne Ihnen zu erklären, wie es funktioniert – und Sie anschließend drohen, Sie zu entlassen, wenn Sie es nicht gut nutzen. Diese Vorgehensweise überträgt die Risiken der Transformation auf die Mitarbeiter und behält die Vorteile für sich. Das ist keine Managementfehlheit, sondern eine unfair gestaltete Interessenstruktur.

2. Die Rolle von AI hat sich geändert: Von einem „Rechengerät“ zu einem „Kollegen“

Viele Führungskräfte denken immer noch, dass AI nur ein hochentwickeltes Rechengerät ist, aber die Realität hat sich bereits verändert. Der Artikel beschreibt den Prozess der Einführung von AI in Unternehmen in vier Phasen; viele Unternehmen stecken derzeit in den Phasen zwei und drei fest und führen weiterhin nach den Methoden der ersten Phase – das ist die Wurzel des Chaos.

  • Phase 1: Werkzeug. AI hilft bei der Erstellung von E-Mails oder der Suche nach Informationen. Hier müssen Sie sich nur um die Nutzung kümmern; der Mensch bleibt die Hauptfigur.
  • Phase 2: Kooperationspartner. AI beginnt, bei Analysen mitzuarbeiten, Inhalte zu erstellen oder Entscheidungen zu unterstützen. Hier entstehen Fragen: Wer ist verantwortlich, wenn etwas schiefgeht? Der Fehler liegt bei AI oder beim Menschen? Sie müssen die Schnittstellen zwischen Mensch und AI neu definieren.
  • Phase 3: Digitaler Mitarbeiter. AI übernimmt feste Aufgaben (z. B. Kundenservice, Code-Testen). Jetzt ist AI kein Werkzeug mehr, sondern ein Arbeitskraft. HR-Mitarbeiter stehen zum ersten Mal vor der Situation, einen „Mitarbeiter“ zu führen, der zwar Aufgaben hat, aber keine Persönlichkeit. Herkömmliche Stellenbeschreibungen und Leistungsbeurteilungen sind hier nicht mehr geeignet.
  • Phase 4: Mehrkörpersysteme. Mehrere AI-Systeme arbeiten zusammen – einige suchen Informationen, andere treffen Entscheidungen. Die Kooperationsformen innerhalb des Unternehmens werden komplexer.

Kernfolgerung: Man kann nicht weiterhin mit Methoden für die Verwaltung von Werkzeugen die Verwaltung von Teams übernehmen. Wenn die Wahrnehmung noch auf der „Werkzeugphase“ basiert, während bereits Mehrkörpersysteme eingesetzt werden, wird alles chaotisch.

3. Wie man AI managt? Geben Sie AI keine „Positionen“ zu, sondern definieren Sie „Fähigkeitsgrenzen**

Dieser Teil des Artikels ist zwar gegenintuitiv, aber sehr aufschlussreich. Viele Unternehmen geben AI Namen und definieren Positionen wie „Produktmanager-AI“ oder „Testingenieur-AI“ und lassen sie wie menschliche Teams zusammenarbeiten.

Das ist ein großer Fehler!

  • Warum? Menschen benötigen eine Arbeitsteilung, weil sie nur begrenzte Aufmerksamkeit und hohe fachliche Barrieren haben. AI (insbesondere große Modelle) ist nicht davon eingeschränkt. Ein und dasselbe Modell kann sowohl Code als auch Texte erstellen. Wenn man AI starre Funktionen zuweist, behindert man seine maximale Leistung.
  • Noch schlimmer: Die Kommunikation zwischen AI-Systemen erfolgt oft nur von Schlussfolgerung zu Schlussfolgerung. Wenn A eine Schlussfolgerung an B weitergibt und B sie an C weitergibt, geht der logische Zusammenhang verloren – die Fehler summieren sich an. Am Ende sieht jeder Schritt korrekt aus, aber das Gesamtergebnis ist falsch.

Die richtige Vorgehensweise: Definieren Sie keine „Rollen“, sondern **„Kontextisolation“ und „Modularisierung der Werkzeuge“.

  • SOUL.md: Definieren Sie nicht, wer AI ist, sondern seine Verhaltensrichtlinien und **„Persönlichkeit“.
  • TOOLS.md: Definieren Sie, welche Werkzeuge AI nutzen kann und welche Daten es einsehen darf.
  • Kernlogik: Steuern Sie genau, welche Informationen AI erhalten darf und welche Ressourcen es nutzen kann.

Das ist vergleichbar mit der Führung eines Teams: Es geht nicht darum, welche Titel jemand trägt, sondern welche „Schlüssel“ er hat – welche Räume er betreten darf und welche Maschinen er bedienen kann. Die Steuerung von Mehrkörpersystemen ist im Grunde eine Frage der Organisationsstruktur; der Unterschied besteht nur darin, dass die Informationen nicht mehr in Papierform, sondern in Code gespeichert werden.

4. Wohin geht der Wert der Menschen? Entlassen Sie Ihre „alten Experten“ nicht!

Mit der zunehmenden Stärke von AI werden viele repetitive und regelbasierte Aufgaben ersetzt. Manche Unternehmen reduzieren die Mitarbeiterzahl drastisch – in der Annahme, dass dies die Effizienz steigert.

Doch diese Rechnung geht falsch:

  • Versteckte Kosten werden übersehen: Sie entlassen nicht nur Menschen, sondern auch das „implizite Wissen“ dieser Mitarbeiter.
  • Was ist implizites Wissen? Das ist das, was Polanyi als „nur durch Erfahrung verständlich, aber nicht in Worte fassbar“ bezeichnete Wissen. Zum Beispiel das Gefühl beim Pulsfühlen in der Traditionellen Chinesischen Medizin, die Wahrnehmung der Atmosphäre am Verhandlungstisch, die Intuition in Krisensituationen oder das langfristig aufgebaute Kundenvertrauen.
  • Was kann AI lernen? AI kann offensichtliche Prozesse, Dokumente und Code erlernen – aber schwierige Erfahrungen und Intuitionen.
  • Die Lektion von Klarna: Dieses schwedische Finanztechnologieunternehmen setzte AI stark im Kundenservice ein, stellte jedoch fest, dass die Kundenzufriedenheit sank. Der CEO erkannte, dass sie zu weit gegangen waren, und führte wieder menschlichen Service ein.
  • Blindstellen: Unternehmen berücksichtigen nur die gesparten Löhne, nicht die Betriebskosten von AI (Rechenleistung, Wartung), die Kosten für Fehlerbehebung oder den Verlust von Geschäftsvolumen durch die sinkende Kundenzufriedenheit.

Wo liegt der Kernwert der Menschen in der Zukunft?

1. Aufgabendefinition: Man muss AI klar sagen, was es tun soll – und die Aufgaben genau definieren. Dafür ist ein tiefes Verständnis der Geschäftsprozesse erforderlich.

2. Ergebnisüberprüfung: Man muss beurteilen, ob AI richtig handelt – und dabei auf Erfahrung und Intuition setzen.

3 Verantwortung: Wenn etwas schiefgeht, kann AI keine Strafen tragen; nur Menschen können Verantwortung übernehmen. Die Rolle des „Sündenbocks“ muss von einem realen Menschen übernommen werden, denn die Haftung erfordert eine Person mit Rechtspersönlichkeit.

Entlassen Sie also nicht die Mitarbeiter mit implizitem Wissen – sie sind die Reserven der Organisation, um Unsicherheiten zu bewältigen.

5. Systemrekonstruktion: HR muss zum „Mediator zwischen Mensch und AI“ werden

Der Artikel schlägt ein neues Managementkonzept vor: HR&MAM (Human Resources & Multi-Agent Management).

Traditionelle HR-Mitarbeiter kümmern sich nur um Menschen; heute müssen sie drei Aspekte berücksichtigen:

1. Personenmanagement: Sie müssen die traditionellen Methoden weiterentwickeln und auf die Wertverlagerung und Fähigkeitsanpassung der Mitarbeiter achten.

2. Intelligente Systeme: Sie müssen AI Aufgaben zuweisen, Kosten berechnen und Risiken kontrollieren. Jedes AI-System muss wie ein Mitarbeiter bewertet werden.

3. Kooperationsmanagement: Dies ist ein neues Gebiet – es geht um die Koordination, Überwachung und Ethik zwischen Menschen und AI.

Hier gibt es eine große ethische Frage: Viele Unternehmen lassen Mitarbeiter ihr Wissen an AI weitergeben und betrachten dies als KPI. Doch das führt zu Problemen:

  • Einwilligung: Haben die Mitarbeiter wirklich Kenntnis von der Weitergabe ihres Wissens und stimmen dieser Weitergabe zu?
  • Zuweisung des Wertes: Wem gehört der Wert, der durch AI erzeugt wird? Kann der „digitale Zwilling“ eines Mitarbeiters auch nach dessen Ausscheiden weiterhin für das Unternehmen Geld verdienen?

Rechtmäßigkeit: Die Nutzung von AI, um das Wissen ausscheidender Mitarbeiter zu speichern, schwächt die Verhandlungsmacht der Mitarbeiter.

Führende Unternehmen der Zukunft müssen:

  • Transparenz: Sie müssen die Grenzen der Datenverwendung klar definieren und die Mitarbeiter darüber informieren.
  • Fairness: Ein Teil der durch AI erzielten Effizienzvorteile sollte an die Mitarbeiter zurückgegeben werden (z. B. in Form von Bonusen, Weiterbildung oder einem besseren Arbeitsumfeld).
  • Respekt: Sie müssen den Wert des impliziten Wissens anerkennen und das berufliche Sicherheitsgefühl der Mitarbeiter schützen.

Zusammenfassung:

In der Ära der AI ist die technische Implementierung nur der Anfang – die Organisationsrekonstruktion ist der Schlüssel. Wenn Sie nur auf Effizienz achten und Fairness, Verantwortung und den Würde der Menschen ignorieren, wird das gesparte Geld letztendlich durch Vertrauensverlust, Abwanderung von Fachkräften und Managementchaos wieder verloren gehen. Die wirklich starken Unternehmen sind diejenigen, die zuerst das Gleichgewicht zwischen Mensch, AI und Systemen herstellen und stets den Menschen Respekt zollen.