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Warum gehen Roboter auf Schweinefarmen? Die zweimalige Unternehmerin fragt nur: Wer zahlt?

原文:机器人为什么先进猪场?两次创业的她,只问:谁付钱?

Lassen Sie sich nicht von den coolen Demos der humanoiden Roboter täuschen: Sun Ying, CEO von Hengdong Technology, erklärt Ihnen die Wahrheit über das Roboter-Geschäft – es geht um die Kostenrechnung

Hallo zusammen, ich bin Ihr Finanzjournalist.

Was ist im Technologiebereich derzeit am heißesten? Sicherlich die humanoiden Roboter. Überall gibt es Pressekonferenzen und Demo-Videos, in denen Roboter tanzen, Kleidung falten oder sogar Kaffee machen – die Leute sind begeistert und denken, die Zukunft sei bereits da.

Aber heute möchte ich Ihnen etwas Kältes Wasser über den Kopf gießen – oder besser gesagt: Ihnen einen „Aufwachtee“ servieren.

Ich habe mir den ausführlichen Interviewbericht von Hushou mit Sun Ying, der CEO von Zhejiang Hengdong Intelligent Technology, genau angeguckt. Sun Ying ist keine Unternehmerin, die nur große Versprechen in PPTs macht; sie stammt aus der Vertriebsabteilung von Huawei, hat Erfahrung mit Robotervision und leitet nun ein Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 1 Milliarde Yuan, das Roboter in die Praxis umsetzt. Ihre Ansichten sind sehr scharfsinnig – und sogar etwas „gegen den Strom“. Konzentrieren Sie sich nicht nur darauf, wie großartig die Technologie ist, sondern fragen Sie zuerst, wer das Geld bezahlt und wie die Kosten abgerechnet werden.

Wenn man die Technologie der körperlichen Intelligenz (die Fähigkeit von Robotern, wie Menschen wahrzunehmen und zu handeln) mit einem Marathon vergleicht, dann befindet sich die Branche derzeit noch an der Startlinie und vergleicht, wer die schönste Laufhaltung hat, während Sun Yings Team bereits darüber nachdenkt, wie man die Läufer versorgt, die Wege repariert und sicherstellt, dass sie das Rennen beenden können.

Hier ist die Kernlogik des Interviews in fünf Schlüsselpunkten aufgeführt, um es Ihnen einfach zu erklären: Warum überleben die meisten Roboterunternehmen nicht? Wo liegen die echten Geschäftsmöglichkeiten?

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Punkt 1: Technologische Führung bedeutet nicht, dass das Unternehmen überlebt – betrachten Sie „Technik-Show“ nicht als Überlebensgarantie

Viele Unternehmer haben einen Irrtum: Wenn meine Technologie fortschrittlicher ist als die anderer, habe ich gewonnen. Sun Ying hat dies mit ihrem ersten Fehlschlag als Unternehmerin eindringlich unterstrichen.

1. Technologie ist nur der Eintrittsschein, nicht die Sicherheitsbarriere

Beim ersten Mal, als Sun Ying ein Unternehmen gründete, war ihr Team sehr gut; sie war an der Entwicklung nationaler Standards beteiligt und setzte als Erste Intel-Sensoren in Roboter ein – die Technologie war definitiv auf dem neuesten Stand. Aber was geschah? Das Unternehmen ging dennoch bankrott. Warum? Weil technologische Führung keine Lösung für praktische Probleme wie den Verkauf des Produkts, die Zusammenarbeit des Teams oder die Marktsituation bietet. Technologie gibt Ihnen nur das Recht, am Tisch zu sitzen; ob Sie gewinnen, hängt von Ihren Fähigkeiten und der Finanzierung ab.

2. „Stoppen des Verlustes“ ist schwieriger – aber auch wichtiger als „Ausdauer“

Bei Hengdong Technology gibt es eine strenge Regel für neue Geschäftsfelder: Wenn die Richtung falsch ist oder die Ergebnisse nicht erfüllen, wird sofort mit der Investition aufgehört. Zum Beispiel haben sie früher Roboterhunde für die Fabriküberwachung entwickelt, aber diese waren nicht rentabel – daher wird die Betriebsführung nur aufrechterhalten, ohne weitere Investitionen.

Einfache Erklärung: Viele Chefs können sich nicht von bereits entstandenen Kosten trennen und denken, „eine weitere Investition würde den Erfolg bringen“. Doch in der Geschäftswelt bedeutet „es ist machbar“ nicht unbedingt, dass es auch sinnvoll ist. Nur wenn man unrentable Projekte rechtzeitig abbricht und Ressourcen auf rentable Bereiche konzentriert, kann ein Unternehmen erfolgreich sein.

3. Kapital ist ein Beschleuniger – nicht ein Rettungsseil

Sun Ying ist der Meinung, dass die Einbringung von Kapital gefährlich ist, wenn man noch nicht genau weiß, welches Produkt man entwickelt und auf welchen Markt man es bringt. Kapital zwingt Unternehmen dazu, sich schnell zu expandieren und Geld auszugeben, was zu riskanten Entscheidungen führen kann, bevor sie sich fest etabliert haben.

Einfache Erklärung: Geld hilft Ihnen nur, wenn Sie sicher sind, dass Ihr Produkt gekauft wird und sich wiederholt verkauft werden kann. Wenn die Richtung noch unklar ist, kann Geld Sie nur noch mehr in Schwierigkeiten bringen.

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Punkt 2: Die richtige Anwendung entscheidet über Leben und Tod – fragen Sie zuerst: „Wer zahlt?“ und dann über die Technologie

Dies ist der zentrale Punkt des Interviews. Sun Ying sagt: Wenn die Anwendung falsch gewählt ist, ist die Technologie egal; die technischen Fähigkeiten können später nachgebaut werden.

1. Was macht eine gute Anwendung aus? Schauen Sie sich den ROI (Return on Investment) an

Sun Ying gab ein Beispiel, das vielleicht nicht besonders „sexy“ klingt: Eine Schweinefarm.

Klingt vielleicht langweilig, aber Schweinefarmen sind eine der besten Anwendungen für körperliche Intelligenz:

  • Reale Probleme: Die Umgebung auf Schweinefarmen ist schlecht (hohe Temperaturen, hohe Feuchtigkeit, Korrosion); Menschen erkranken leicht, und häufiges Betreten gefährdet die Bio-Sicherheit (z. B. durch das Einführen von Viren).
  • Kostenrechnung: Roboter, die Inspektionen durchführen, sparen Kosten für Desinfektion, Isolierung und Personal. Wenn Roboter außerdem Krankheiten frühzeitig erkennen können, können sie auch Medikamentenkosten einsparen.
  • Vergleich zu humanoiden Robotern: Humanoide Roboter tanzen zwar in Laboren – aber wer zahlt dafür? Niemand. Schweinefarm-Roboter mögen zwar nicht attraktiv aussehen, aber sie ersetzen konkrete Betriebskosten, und die Besitzer sind bereit, dafür zu zahlen.

2. Vier Fragen zur Bewertung von Anwendungen

Sun Ying hat einen allgemeinen Bewertungsrahmen für AI-Projekte:

1. Wer zahlt? Kauft der Chef das Produkt auf Impuls oder die Abteilung, um Kosten zu sparen (langefristige Nachkäufe)? Letzteres ist ein gutes Geschäft.

2. Kann sich der ROI rechnen? Wie viel Personal können Roboter einsparen? Wie schnell werden sich die Kosten zurückholen?

3. Wie hoch ist die Fehlertoleranz der Umgebung? Heutige Roboter machen Fehler – wenn die Aufgabe Fehler zulässt (z. B. bei Inspektionen), ist das in Ordnung; wenn eine 100%ige Genauigkeit erforderlich ist, reicht die aktuelle Technologie noch nicht aus.

4. Können Daten gesammelt werden? Wenn jede Aufgabe individuell ist und keine Erfahrungen für die nächsten Projekte gespeichert werden können, bleibt es nur bei Projektoutsourcing.

3. Logistik: Nutzen Sie vorhandene Technologien

Neben der Schweinefarm hat Sun Ying auch die Logistik als Beispiel genannt. Statt den heißesten Trends zu folgen, nutzten sie ihre Erfahrungen aus der Industrierobotik und die Bedürfnisse des Yiwu-Handelszentrums für intelligente Lagerlösungen.

Einfache Erklärung: Beginnen Sie nicht von Grund auf neu – nutzen Sie Ihre vorhandenen Technologien und die tatsächlichen Bedürfnisse der Kunden. Kunden interessieren sich nicht für die verwendeten Algorithmen, sondern dafür, ob Sie Kosten sparen und mehr Arbeit erledigen können.

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Punkt 3: Ein funktionierendes Demo reicht nicht aus – es müssen Produkte geliefert werden

Viele Roboterunternehmen scheitern in der Demo-Phase. Auf der Messe funktionieren die Roboter einwandfrei, aber vor Ort versagen sie. Warum? Weil es drei große Hürden zwischen der Demo und dem echten Produkt gibt:

1. Kosten:** Bei einer Demo können die besten Sensoren und teuerste Chips verwendet werden – aber das Produkt muss kosteneffizient sein. Wenn die Kosten nicht gesenkt werden können, können Kunden es sich nicht leisten, oder die Wartungskosten sind zu hoch.

2. Stabilität vor Ort:** Im Labor ist der Boden eben und das Licht gleichmäßig – aber in Fabriken, Lagern oder Schweinefarmen kann der Boden ölig sein, das Licht unregelmäßig und die Temperaturen extrem hoch sein. Können Roboter dort tausende Stunden ohne Fehler arbeiten?

3. Datenkreislauf:** Die von Roboter gesammelten Daten müssen in die Algorithmen eingeflossen werden, um die Leistung zu verbessern. Wenn das nicht möglich ist, sind sie nur teure „Metallklötze“.

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Punkt 4: Grenzen bei der eigenen Entwicklung – entwickeln Sie nicht alles selbst und outsourcen Sie nicht alles

In der Roboterbranche wird oft diskutiert, welche Komponenten selbst entwickelt werden sollten:

1. Entwicklung sollte sich auf den Wert konzentrieren**

Sun Ying ist pragmatisch: Kontrollieren Sie Ihre Kernfähigkeiten selbst und kaufen Sie standardisierte Geräte, wenn sie verfügbar sind.

Z. B. für intelligente Lager sind Stapler und Transportfahrzeuge standardisiert – es macht mehr Sinn, diese zu kaufen, da sie günstiger und zuverlässiger sind. Kernkomponenten wie Steuerungssoftware, Visionalgorithmen oder spezifische Armkontrollen müssen jedoch selbst entwickelt werden.

Einfache Erklärung: Fragen Sie sich: Wertet es sich aus, diese Komponenten selbst zu entwickeln? Wenn dies keinen Wettbewerbsvorteil bietet, sollten Sie sie outsourcen. Konzentrieren Sie Ihre Ressourcen auf die Bereiche, in denen Sie einen echten Wettbewerbsvorteil schaffen können.

2. Wo liegen die wahren Barrieren?

Einfache Bewegungssteuerung oder grundlegende Modelle reichen nicht aus, um alleine zu überleben:

  • Ohne Daten aus der Anwendung werden Sie in Preiskämpfe geraten.
  • Ohne Anwendungsdaten bleibt das Modell nutzlos.

Die wahre Barriere ist eine Kombination aus Kerntechnologie, Anwendungsdaten, spezifischen Modellen und Systemintegration. Sie müssen in mindestens einem dieser Bereiche einen unersetzlichen Vorteil schaffen.

3. Weltmodelle: Früher wurden sie als zu abstrakt angesehen – heute sind sie wichtig.

Roboter sollten nicht nur „sehen“, was vor ihnen passiert, sondern auch vorhersagen können, was als Nächstes geschehen wird.

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Punkt 5: Team und Geschäftsführung: Allgemeinheit ist das Ergebnis – nicht der Ausgangspunkt

Zum Schluss gibt Sun Ying Ratschläge für Unternehmer und Investoren sowie ihre Einschätzung zur Entwicklung der Branche:

1. Wählen Sie Ihr Team: Achten Sie auf die Fähigkeit, Herausforderungen zu meistern – nicht nur auf das Curriculum.

Bei der Auswahl von Projekten schaut Sun Ying zuerst, ob die Gründer bereits in realen Anwendungen Erfahrung haben.

Einfache Erklärung: Das Gründen eines Roboterausstatters ist ein langfristiger Kampf – im ersten Jahr alles kann gut laufen, aber im zweiten Jahr können Probleme wie Verzögerungen in der Entwicklung, Kundenstreitigkeiten oder Lieferengpässe auftreten. Eine Team, das in solchen Situationen ruhig bleibt und klare Entscheidungen trifft, ist viel wertvoller als ein Team, das nur in Laboren Demo-Videos erstellt.

2. Allgemeine vs. spezialisierte Ansätze: Was setzen Sie auf?

Sun Ying sagt: Allgemeine Ansätze (z. B. Tesla’s Optimus) sind riskant – das Risiko ist, dass die Technologie nicht rechtzeitig entwickelt wird und das Unternehmen scheitert. Spezialisierte Ansätze (z. B. Hengdong, Figure) sind sicherer, da sie in bestimmten Bereichen Erfahrungen sammeln und langfristig wachsen können.

Einfache Erklärung: Es gibt keine absolute richtige oder falsche Wahl – es kommt auf Ihre Risikobereitschaft an. Entscheiden Sie, welches Risiko Sie eingehen möchten und ob Sie die Ressourcen dafür haben.**

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Fazit für alle:

1. Für Investoren/Beobachter: Lassen Sie sich nicht von coolen Videos täuschen. Stellen Sie sich drei Fragen: Wer zahlt? Ist das Geld langfristig verfügbar? Kann das Produkt in schwierigen Umgebungen stabil arbeiten? Wenn Sie diese Fragen nicht beantworten können, handelt es sich wahrscheinlich um ein Projekt, das nur zur Show dient.

2. Für Unternehmer: Verlieren Sie den Glauben daran, die Welt zu verändern – konzentrieren Sie sich zunächst auf praktische Lösungen, die Geld einbringen.

3. Für die Branche: Die Zukunft der körperlichen Intelligenz wird nicht von einem Unternehmen allein dominiert, sondern von Unternehmen, die entweder grundlegende Technologien entwickeln oder diese in praktischen Anwendungen einsetzen.

Zusammenfassung von Sun Yings Kernideen:

Um von einer Demo zu einem funktionierenden Produkt zu kommen, muss man nicht nur zeigen, dass etwas möglich ist, sondern auch, dass es sinnvoll, verkäuflich und wiederholt einsetzbar ist.

In einer Zeit voller Blasen ist die Frage „Wer zahlt?“ die einzige, die man nicht umgehen kann – und die ehrlichste.