„Eis und Feuer“ am Primärmarkt: Geld verschwindet, Geschichten zerfallen – Wie sollen normale Menschen diese Veränderungen verstehen?
Hallo zusammen, ich bin euer Finanzbeobachter. In den letzten Monaten habe ich, wie immer, mit Dutzenden von Investoren, Finanzberatern (FA) und Unternehmern gesprochen. Die Begriffe, die sie verwendeten, waren nicht mehr „Trends“ oder „Explosionen“, sondern ein Wort, das einem einen Schauer über den Rücken jagt – „Differenzierung“.
Einfach ausgedrückt: Der aktuelle Kapitalmarkt gleicht einem Wald nach einem heftigen Regen: Die großen Bäume trinken immer noch verzweifelt Wasser, aber das Gras ist bereits verdorrt. Früher gab es genug Wasser für alle; jetzt ist es ein „Bestandskampf“, und nur die stärksten Unternehmen können überleben.
Um es euch verständlich zu machen, habe ich diese voller Fachbegriffe steckte Nachricht in fünf Kernpunkte aufgeteilt und sie in alltäglicher Sprache erklärt.
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1. Wohin ist das Geld verschwunden? Der AI-Sektor ist zu einer „Pumpe“ geworden, andere Branchen „verdursten“
Kernphänomen:
Es ist nicht so, dass weniger Geld vorhanden wäre, sondern das Geld ist extrem „snobistisch“ geworden.
- Körperliche Intelligenz (z. B. humanoide Roboter): In den letzten sechs Monaten wurden 93,5 Milliarden Yuan an diesem Sektor investiert. Was bedeutet das? Mehr als 20 Prozent des gesamten Kapitals flossen in diesen Bereich.
- Allgemeiner AI-Sektor: Die Konzentration der Finanzierung liegt bei über 55%. Das bedeutet, wenn ihr nichts mit AI zu tun habt, ist es fast unmöglich, Geld zu bekommen.
Einfache Erklärung:
Das ist ähnlich wie mit den neuen Elektroautos im Jahr 2021. Alle dachten, neue Energie wäre die Zukunft, und das Geld strömte hinein – doch was passierte dann? Überproduktion, Preiskämpfe, viele Unternehmen gingen bankrott. Jetzt wiederholt sich das gleiche im AI- und Robotersektor.
Ein besonders interessantes Phänomen: Im ersten Halbjahr tauchten plötzlich viele Projekte mit dem Thema „AI + Wissenschaft“ auf, z. B. die Nutzung von AI für neue Materialien oder in der Medizin. Warum? Weil viele alte Fonds, die in neue Energie oder Medizin investiert hatten, in ihren Verträgen festlegten, dass sie nicht direkt in AI investieren dürfen, aber die Fondsmanager mussten trotzdem Geld in AI investieren. Daher suchten sie nach Projekten, die mit AI zu tun hatten, um die Vorgaben zu erfüllen.
Warnung:
Wenn die Konkurrenz den Höhepunkt erreicht, folgt in der Regel ein dreistufiger Prozess:
1. Wertabsturz: Ein Unternehmen, das früher 1 Milliarde Yuan wert war, könnte jetzt nur noch 300 Millionen Yuan wert sein.
2. Finanzierungskrise: Früher war es einfach, Geld zu beschaffen; jetzt ist das unmöglich.
3. Unternehmensinsolvenz: Unternehmen, die nicht überleben können, schließen einfach.
Fazit: Wenn ihr nicht im AI- oder Robotersektor seid oder euer AI-Projekt keine echten Innovationen bietet, ist es sehr schwierig, Geld zu bekommen.
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2. Die Politik bremst abrupt ab: Neue Fonds sind kaum noch möglich, alte Fonds stehen vor dem Aus
Kernphänomen:
Am 5. Juni veröffentlichte der Staat die „Verordnung Nr. 54“, die die Regulierung von Privatfonds von „Selbstverwaltung“ in „strengere staatliche Kontrolle“ änderte.
- Hohe Einstiegshürden: Um eine neue Fondsmanagementgesellschaft zu gründen, muss man zunächst die Genehmigung der regionalen Finanzbehörden und der Börsenaufsichtsbehörden einholen.
- Stopp für lokale Fonds: Prinzipiell dürfen lokale Regierungen keine neuen Fonds mehr gründen. Viele kleine Investitionsunternehmen lebten früher von staatlichen Fördergeldern; jetzt haben sie dieses Geld nicht mehr.
- schockierende Zahlen: Im Juni wurden nur zwei neue Fonds gegründet; bei equity- und Venture-Capital-Fonds war die Zahl sogar auf Null gefallen. Im ersten Halbjahr gab es 40 Prozent weniger neue Fondsmanager als im Vorjahr.
Einfache Erklärung:
Früher war es wie mit dem Fahren eines Taxis – man brauchte nur eine Lizenz. Jetzt ist es wie mit dem Fahren eines Lastwagens: Man muss nicht nur eine Fahrerlizenz haben, sondern auch eine strenge Überprüfung durch die Verkehrsbehörden durchlaufen; in manchen Gebieten werden sogar keine neuen Lizenzen mehr ausgestellt.
Die Auswirkungen auf die Branche sind verheerend:
1. Untergang kleiner Unternehmen: Viele kleine Investitionsunternehmen, die früher von lokalen Fördergeldern abhängig waren, haben jetzt kein Geld mehr.
2. Unsicherheit: Die Politik ist in verschiedenen Regionen unterschiedlich – manche verbieten es komplett, andere erlauben es nur nach einer Vorbesprechung, wieder andere wissen nicht einmal, wie man eine Anmeldung stellt. Diese Unsicherheit hält Investoren davon ab, zu investieren.
Fazit: Neues Geld kommt nicht mehr herein; die „Blutversorgung“ der Branche ist unterbrochen.
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3. Die verbleibenden Mittel „zählen die Sekunden bis zum Ende“: Bis Mitte nächsten Jahres wird das Geld vollständig aufgebraucht sein
Kernphänomen:
Obwohl neue Fonds keine Mittel mehr einsammeln können, haben die bereits gegründeten Fonds noch Geld.
- Zeitfenster: Fonds, die zwischen 2023 und 2025 gegründet wurden, werden ihr Geld voraussichtlich bis Mitte 2026 aufbrauchen.
- Weitere Auswirkungen: Da die Neueinzahlungen von Fonds im Juni stark zurückgegangen sind, wird das verfügbare Kapital im nächsten Jahr hauptsächlich bei wenigen großen Unternehmen und staatlichen Einrichtungen konzentriert sein.
- Spezialfonds: Die Art von Fonds, bei denen man einfach ein paar Bekannte zusammenbringt, um Geld für ein Star-Projekt zu sammeln, wird aufgrund hoher Compliance-Anforderungen und schwieriger Registrierung in Zukunft kaum noch möglich sein.
Einfache Erklärung:
Stellen Sie sich Ihr Girokonto vor: Obwohl Sie dieses Monat kein Gehalt bekommen haben (weil keine neuen Mittel eingesammelt wurden), haben Sie immer noch Geld von früher. Aber bei den aktuellen Ausgaben reicht dieses Geld nur bis nächsten Sommer.
Noch schlimmer: In Zukunft wird es besonders schwierig sein, Geld zu beschaffen. Früher konnte man einfach ein Star-Projekt finden und einige Freunde um Hilfe bitten; jetzt sind die Compliance-Anforderungen extrem hoch, und ein Fondsmanager darf pro Jahr nur fünf solche Spezialfonds gründen.
Fazit: Für Unternehmer ist es jetzt dringend, so viel Geld wie möglich zu beschaffen. Wenn Sie jetzt Geld bekommen können – auch wenn die Bewertung niedrig ist – sollten Sie es tun. Denn nach Mitte nächsten Jahr werden normale Menschen fast kein Geld mehr bekommen.
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4. Das „Mythos“ der Hongkonger IPOs ist zerbrochen: Von „Wer zuerst kommt, der gewinnt“ zu „Warten in der Schlange von zehn Jahren“
Kernphänomen:
In den letzten zwei Jahren war der Börsengang in Hongkong eine Rettungsboje für den Primärmarkt.
- Bis Juli: Hongkong war der weltweit führende Markt für Kapitalbeschaffung – 102 neue Unternehmen gingen an die Börse und sammelten insgesamt 33,9 Milliarden Hongkong-Dollar ein. Grundlegende Investoren (große Unternehmen) dachten, sie würden damit Geld verdienen.
- Wende Ende Juli: Die lockere Geldpolitik der Fed und die Zinserhöhungen in Japan führten zu einer Knappheit an Kapital auf dem internationalen Markt. Zusätzlich kam der Skandal um die ZD Group, was das Vertrauen in den Markt zerstörte.
- Absturz im August: Im ganzen August gingen nur zwei neue Unternehmen an die Börse und sammelten insgesamt 3,7 Milliarden Hongkong-Dollar – im Vergleich zu Juli waren das 120 Milliarden.
- Endlose Wartezeit: Derzeit warten 379 Unternehmen auf ihren Börsengang; bei diesem Tempo wird es mehr als zehn Jahre dauern, bis alle auf den Markt kommen.
Einfache Erklärung:
Früher war der Börsengang in Hongkong wie der Kauf einer Eintrittskarte für Disneyland – teuer, aber lohnenswert. Jetzt steht eine lange Warteschlange, und außerdem gibt es Gerüchte über Probleme mit den Einrichtungen. Das Ergebnis: Die meisten Unternehmen kommen nicht an die Börse, und diejenigen, die es schaffen, verlieren an Wert am ersten Tag des Börsengangs.
Fazit: Die Ära der Hongkonger IPO-Bullenmarkte ist vorbei. Denken Sie nicht mehr nur an einen Börsengang als einzigen Ausweg. In Zukunft sind Übernahmen, der Verkauf von bestehenden Aktien und industrielle Kooperationen realistischere Optionen.
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5. Der „Intrigenkampf“ im Bereich der körperlichen Intelligenz (Roboter): Ohne technologische Durchbrüche beginnt erst der Machtkampf
Kernphänomen:
- Hohe Begeisterung: Im ersten Halbjahr wurden 93,5 Milliarden Yuan an diesem Sektor investiert – das ist fünfmal so viel wie im Vorjahr. Es gibt 680 Unternehmen, die humanoide Roboter herstellen, und mehr als 40 davon warten auf ihren Börsengang.
- Verschärfte Politik: Am 9. September erhielten Investmentbanken Richtlinien, die vorschreiben, dass Roboterunternehmen beim Börsengang nach nachhaltigen Einnahmen, einer Verringerung der Verluste oder echten technologischen Innovationen nachweisen müssen.
- Interne Konflikte: Gerade erst gegründete Roboterunternehmen beschuldigen andere Unternehmen, Einnahmen durch manipulierte Geschäftsverbindungen zu erzielen. Daraufhin gab es zahlreiche anonymen Anschuldigungen – sogar die Anschuldiger wurden selbst angezeigt.
Einfache Erklärung:
Der Bereich der körperlichen Intelligenz (Roboter) schien ein vielversprechender Markt zu sein – doch jetzt haben die Unternehmen die gleichen Probleme wie die etablierten Branchen wie Photovoltaik und neue Energie: Sie konzentrieren sich nicht auf technologische Durchbrüche, sondern auf Tricks wie gefälschte Buchführung und gegenseitige Anschuldigungen.
Fazit: Diese interne Konkurrenz ist sehr traurig. Mit höheren Börsengangshürden (echte Einnahmen, echte Technologie) werden Unternehmen, die nur Geschichten erzählen und auf manipulierte Geschäftsverbindungen setzen, bald finanzielle Schwierigkeiten haben und sogar insolvent gehen.
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„Überlebensrat für verschiedene Gruppen“
Abschließend gebe ich drei Gruppen konkrete Ratschläge basierend auf diesen Informationen:
1. Für Unternehmer (Chefs):
- Sammeln Sie so viel Geld wie möglich – kümmern Sie sich nicht um die Bewertung: Wenn Sie jetzt Geld bekommen können, ist das ein Erfolg. Zögern Sie nicht, die Finanzierung zu verzögern, nur um eine höhere Bewertung zu erreichen.
- Vorbereiten Sie sich auf schwierige Zeiten: Stellen Sie sich vor, Sie könnten in den nächsten 18 Monaten kein Geld mehr einsammeln – kann Ihr Unternehmen dann überleben? Wenn nicht, senken Sie die Kosten und sichern Sie den Cashflow.
- Haben Sie echte Kunden und Einnahmen: Nur Unternehmen mit echten Kunden und Einnahmen haben einen Mehrwert. Diejenigen, die nur PowerPoint-Präsentationen erstellen, stehen vor dem Aus.
2. Für Investmentgesellschaften (GP):
- Cash ist das Wichtigste: Steuern Sie Ihr Investitionstempo und geben Sie das Geld nicht leichtfertig aus.
- Sammeln Sie, was Sie bekommen können: Warten Sie nicht auf weitere Regulierungen – nehmen Sie das Geld, das Sie jetzt erhalten können.
- Kleine und mittlere GP sollten sich umorientieren: Konzentrieren Sie sich nicht mehr auf Börsengänge in Hongkong – das ist zu schwierig. Versuchen Sie stattdessen, Übernahmen in bestimmten Branchen durchzuführen oder Transaktionen mit bestehenden Aktien.
3. Für Fachkräfte (Mitarbeiter):
- Binden Sie Ihr Schicksal nicht an Börsengänge: In den nächsten drei Jahren wird der Börsengang nur für wenige möglich sein.
- Steigern Sie Ihr Branchenwissen: Menschen, die die Industrie, die Technologie und den Geschäftsbetrieb wirklich verstehen, sind wertvoller als diejenigen, die nur Präsentationen schreiben.
- Achten Sie auf neue Chancen: Die Nachfrage nach Übernahmen, dem Verkauf von bestehenden Aktien und industriellen Geschäftsbeziehungen wird steigen – diese Bereiche benötigen Fachkräfte.
Zusammenfassung:
Der Winter ist da – und der Wind ist stark. Die Zeiten, in denen man nur mit Glück, Trends oder Geschichten überleben konnte, sind vorbei. Jetzt sind echte Fähigkeiten, echtes Geld und echte Kunden die einzigen Voraussetzungen für den Erfolg.