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„Neue Wachstumsmotoren schaffen“ – Will Guangzhou dieses Mal Shanghai „kopieren“?

原文:再造“增长极”,广州这次要“复制”上海?

Guangzhou plant „große Schritte“: In Anlehnung an Shanghai soll der Norden zum „Südlichen Knotenpunkt“ werden

Hallo zusammen, ich bin euer Finanzjournalist. Heute sprechen wir über eine große Neuigkeit, die das Gesicht Guangzhous in den nächsten zehn Jahren verändern könnte.

Kurz gesagt: Guangzhou hat kürzlich einen neuen Raumplan für das Staatsgebiet veröffentlicht, in dem ein besonders vielversprechendes Konzept vorgeschlagen wird: der „Südliche Knotenpunkt“.

Das ist kein leeres Schlagwort – Guangzhou möchte sich dabei explizit an Shanghais „Ostlichen Knotenpunkt“ orientieren und den Norden der Stadt (hauptsächlich die Gebiete um den Flughafen Baiyun und Huadu) in einen Superzentrum verwandeln, der nicht nur eine hohe Menschenanzahl verzeichnet, sondern auch Geld und Industrie anzieht und sogar internationale Regeln festlegen kann.

Früher galt der Norden von Guangzhou als „Randgebiet“ – doch jetzt soll sich das ändern. Was genau steckt dahinter? Warum wagt Guangzhou das? Und welche Herausforderungen stehen ihm dabei bevor? Wir erklären das alles in verständlicher Sprache.

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1. Warum gerade jetzt? Weil der Flughafen Baiyun die „Passagierzahlen“ zurückgewonnen hat

Um eine „Knotenwirtschaft“ zu entwickeln, braucht man zunächst Menschen – ohne Menschen ist alles umsonst.

In den letzten Jahren konkurrierten der Flughafen Baiyun und der Flughafen Pudong in Shanghai um den ersten Platz in China. Im Jahr 2024 holte Pudong diesen Platz zurück, doch im ersten Halbjahr 2025 überholte Baiyun mit 43,29 Millionen Passagieren – 600.000 mehr als Pudong.

Warum konnte Baiyun gewinnen? Durch die Verbesserung der Infrastruktur: Letztes Jahr wurde der Terminal T3 und eine fünfte Startbahn eröffnet. Das ist wie ein Restaurant, das plötzlich aus zwei auf fünf Hallen erweitert wird und zusätzlich VIP-Räume anbietet – die Kapazität stieg auf 140 Millionen Passagiere pro Jahr. Zudem wurden 14 neue internationale Flugverbindungen eingerichtet, was die Anziehungskraft Guangzhous deutlich erhöhte.

Was bedeutet das für Guangzhou?

Früher litt der Norden unter mangelnder Industrie und unterentwickelter Infrastruktur – Passagiere kamen, flogen wieder ab, und das Geld blieb nicht in der Stadt. Jetzt, da die Passagierzahlen gestiegen sind, muss Guangzhou Lösungen finden, um diese Menschen zum Konsum, Investieren und Arbeiten zu bewegen. Daher entstand das Konzept des „Südlichen Knotenpunkts“ – es geht nicht nur um die Anzahl der Menschen, sondern auch darum, diese Menschen zu halten.

2. Welche Unterschiede gibt es? Schauen Sie nicht nur auf die Zahl der Menschen, sondern auch auf den Güterverkehr und den wirtschaftlichen Wert

Obwohl Guangzhou die Passagierzahlen mit Shanghai ausgeglichen hat, besteht immer noch ein großer Unterschied im Güterverkehr und im wirtschaftlichen Wert.

Erstens: Der Güterverkehr ist noch zurückhaltend: Im letzten Jahr verarbeitete Pudong 4,09 Millionen Tonnen Fracht, Baiyun hingegen nur 2,44 Millionen Tonnen. Der Güterverkehr steht oft für hochwertige Industrien und den internationalen Handel – hier muss Guangzhou aufholen.

Zweitens: Die Luftfahrtwirtschaft ist noch schwach entwickelt: Die Wirtschaft rund um Flughäfen, wie Biomedizin oder Präzisionsinstrumente, ist in Guangzhou kaum entwickelt. Der Wert dieser Wirtschaft beträgt nur etwa 50 Milliarden Yuan – im Vergleich zu 13 Prozent des Flughafens Heathrow in London, 24 Prozent des Flughafens Pudong oder 31 Prozent des Flughafens Dallas in den USA. Zudem sind die umliegenden Industrien (z. B. Automobilindustrie, Bekleidung, Elektronik) kaum mit dem Flughafen verbunden.

3. Warum wurde der Norden früher vernachlässigt?

Um zu verstehen, warum Guangzhou jetzt erst mit der Entwicklung des Nordens beginnt, muss man seine Geschichte betrachten:

Schon Anfang 2000 wurde das Entwicklungskonzept der Stadt festgelegt: „Entwicklung nach Süden, Beschränkung des Nordens“. Der Norden sollte eher als Ökoschutzgebiet oder Wohngebiet dienen, nicht als Industriezentrum.

Dadurch konzentrierten sich die wichtigsten Ressourcen (CBD, Finanzviertel, Freihandelszone) im Süden und Osten. Erst durch den Flughafen Baiyun wurde der Norden in den letzten Jahren stärker gefördert.

4. Was kann Guangzhou von Shanghai lernen? Nicht nur Straßenbau, sondern auch „Innovative Systeme“

Viele glauben, dass es darum geht, mehr Straßen zu bauen und größere Gebäude zu errichten – doch das ist falsch.

Shanghais Stärke liegt in seinen Systemen. Es wurde ein „Internationales Geschäftscooperationszentrum“ eingerichtet, das es Ausländern besonders einfach macht, in China zu arbeiten. Beispielsweise ist die Visaverfahren für Ausländer in diesem Gebiet jetzt vereinfacht.

Was bedeutet das für Guangzhou? Guangzhou muss ein internationales Regelwerk schaffen, das Ausländer fördert und den technologischen, kapitalistischen und datenbasierten Austausch erleichtert.

5. Das ultimative Ziel: Von einer „Fertigungsstadt“ zu einem „Knotenpunkt“

Guangzhou möchte sich von einer „Fertigungsstadt“ zu einem globalen Handelszentrum entwickeln. Es will nicht nur Produkte verkaufen, sondern auch Dienstleistungen, Standards und Supply-Chain-Management-Kompetenzen anbieten.

Für die Menschen bedeutet das: Mehr hochbezahlte Arbeitsplätze im Norden, eine modernere Stadtstruktur und bessere Konsummöglichkeiten.

Zusammenfassung:

Guangzhous Anlehnung an Shanghai ist eine „Selbstrevolution“ – es möchte nicht mehr nur eine „große Stadt“ sein, sondern einen starken „Knotenpunkt“. Obwohl es noch Unterschiede im Güterverkehr und in der Industrie gibt, ist der Vorteil des Flughafens Baiyun bereits gesichert. Mit politischer Unterstützung (inspiziert vom Parteisekretär und Bürgermeister) könnte der Norden innerhalb der nächsten 5–10 Jahre zum neuen Zentrum der Stadt werden.

Fazit:

Der Norden von Guangzhou entwickelt sich vom „Rand der Stadt“ zum „Zentrum der Welt“. Diese „Offensive in die Luftfahrtwirtschaft“ hat gerade erst begonnen.