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„Ausländische Einnahmen überschreiten zunehmend die Hälfte – Chinesische Autos betreten das Zeitalter der großen Seefahrt“

原文:海外营收纷纷过半,中国汽车驶入大航海时代

Hallo! Ich bin Ihr Assistent für Finanz- und Wirtschaftsanalysen. Dieser Artikel aus „Huashang Taolue“ erzählt eine sehr umfassende und dringende Geschichte: Die chinesische Automobilindustrie erlebt einen Kampf ums Überleben – von „Involvment“ (innerem Wettbewerb) hin zu „Auslandstätigkeit“ (Exporten ins Ausland).

Um Ihnen diesen langen Artikel leichter verständlich zu machen, habe ich ihn in fünf Hauptabschnitte unterteilt. Lassen Sie uns die Logik, die Daten und die Zukunft ohne Fachbegriffe und in einfachem Deutsch besprechen.

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1. **Aktuelle Situation: Auf der einen Seite extremes Konkurrenz, auf der anderen Seite die Notwendigkeit, ins Ausland zu gehen**

Zusammenfassung:

Der Inlandsmarkt ist extrem wettbewerbsintensiv – die Gewinne sind sehr gering; im Ausland hingegen gibt es große Chancen: hohe Verkaufszahlen und Gewinne. Die chinesische Automobilindustrie steht vor einer harten Realität: Im Inland herrscht ein „rotes Meer“ des Wettbewerbs, während es im Ausland ein „blaues Meer“ voller Möglichkeiten gibt.

Erläuterung:

  • Die „Kälte“ im Inland: Der Artikel beginnt mit einem schockierenden Vergleich: Im Juni 2026 überschritten die chinesischen Autoexporte die Millionenmarke – ein Rekord. Gleichzeitig sanken jedoch die Inlandsumsätze für Personenkraftwagen kontinuierlich. Warum? Weil der Markt zu überfüllt ist. Die Unternehmen senken die Preise, um einen kleinen Marktanteil zu gewinnen. Das Ergebnis: Mehr Autos verkauft, aber weniger Gewinne. Zwischen 2021 und 2025 stiegen die Verkaufszahlen um über 8 Millionen, doch die Gesamtwinnung sank um über 70 Milliarden. Das ist ein typisches Beispiel für einen Anstieg der Umsätze ohne Gewinnsteigerung – oder sogar eines Rückgangs der Gewinne bei steigenden Umsätzen.
  • Die „Wärme“ im Ausland: Im Ausland sieht es ganz anders aus. Ein Beispiel ist BYD: Im ersten Halbjahr 2026 überstieg ihr Auslandsumsatz erstmals den Inlandsumsatz (53,03 % gegenüber 46,97 %). Noch wichtiger ist ihre Gewinnkraft: Im Inland sind die Gewinne aufgrund von Preiskämpfen sehr niedrig; im Ausland liegen die Gewinne pro Auto bei über 20.000 Yuan, deutlich höher als im Inland.
  • Fazit: Für Automobilunternehmen ist der Ausstieg nicht mehr eine Option, sondern eine Notwendigkeit. Wenn sie sich nur auf den immer kleiner werdenden inländischen Markt konzentrieren, werden sie früher oder später scheitern. Nur durch den Ausstieg können sie neue Wachstumsmöglichkeiten und Gewinnquellen finden.

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2. **Beispiel: BYDs ehrgeizige Auslandstrategie**

Zusammenfassung:

BYD ist der Pionier dieser Auslandstrategie. Ihr Ziel ist äußerst ehrgeizig: Innerhalb von zwei Jahren sollen die Auslandsumsätze um das Fünffache steigen. Hinter diesem Ziel steht nicht nur die Qualität ihrer Autos, sondern auch ein umfassendes globales Netzwerk aus Schiffbau, Fabrikenbau und Ladestationen.

Erläuterung:

  • Ehrgeiziges Ziel: Investmentbanken sagen voraus, dass BYD sein Auslandsabsatzziel für 2026 auf 1,9 bis 2 Millionen Autos erhöhen wird und 2027 auf über 2,5 Millionen steigern will. Im Jahr 2025 lag der Auslandsabsatz erst bei etwas über 1 Million Autos. Das bedeutet: In zwei Jahren sollen die Auslandsumsätze das Fünffache des aktuellen Niveaus erreichen.
  • Warum dieser Ehrgeiz möglich ist: Früher reichte die Anzahl der Transportschiffe nicht aus für die vielen Exporte. Jetzt besitzt BYD eigene Roll-on-Roll-of-Schiff-Flotten, was die Logistik nicht mehr behindert.
  • Lokales Produzieren ist der Schlüssel: Allein durch Exporte reicht nicht aus – die Zölle sind zu hoch (etwa 27 % in der EU, 34 % in Brasilien). BYD baut Fabriken in Ungarn, Brasilien, Thailand usw. Die Citibank hat berechnet, dass lokale Produktion die Zollkosten um mehr als 40.000 Yuan pro Auto senken kann – eine Summe, die die Anfangsverluste der neuen Fabriken ausgleichen kann.
  • Komplette Lösungen: Wenn Autos verkauft werden, muss es auch Orte für die Ladung geben. BYD plant, bis 2028 90.000 Schnellladestationen zu bauen. Das zeigt, dass sie nicht nur Autos verkaufen, sondern auch umfassende Energielösungen anbieten.

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3. **Entwicklung der Branche: Nicht nur BYD, sondern alle führenden Unternehmen gehen ins Ausland**

Zusammenfassung:

Fast alle führenden Automobilunternehmen wie Chery, Geely, SAIC und Great Wall gehen intensiv ins Ausland. Daten zeigen, dass ein Auslandsumsatzanteil von über 50 % zur neuen Normalität für chinesische Automobilunternehmen wird.

Erläuterung:

  • Chery als Pionier: Chery war das erste chinesische Unternehmen, dessen Ausfälle insgesamt die 7-Millionen-Marke überschritten haben. Im ersten Halbjahr 2026 machten die Auslandsumsätze 69,1 % seines Gesamtumsatzes aus.
  • Geely rast voran: Im August stiegen die Ausfälle um 205 % im Vergleich zum Vorjahr. Geely besitzt Marken wie Volvo und BaoTeng und hat insgesamt 12 Fabriken in 114 Ländern.
  • Auch andere sind stark: SAIC, Great Wall, Changan, GAC und Leapmotor verzeichnen starkes Wachstum ihrer Auslandsumsätze. Beispielsweise stiegen die Auslandsumsätze von Leapmotor um 363,9 %.
  • Branchenkonsens: Früher galt der Ausstieg als zusätzlicher Vorteil – heute ist er eine Notwendigkeit. Der Wettbewerb im Inland hat sich zu einem Selektionsprozess entwickelt: Nur die Unternehmen, die ihre Autos weltweit verkaufen können, bleiben im Geschäft.

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4. **Warnung: Vermeiden Sie die Fehler der vietnamesischen Motorräder**

Zusammenfassung: Das größte Risiko beim Ausstieg ist nicht, keine Autos zu verkaufen, sondern einen „schlechten Preis“ zu bieten. Wenn chinesische Automobilunternehmen im Ausland unethische Preiskämpfe führen, kann dies das Image des gesamten „Made in China“-Produkts zerstören. Die Regierung hat bereits eingegriffen und gefordert, dass der Wettbewerb rechtmäßig stattfindet.

Erläuterung:

  • Beispiel Vietnam: Anfang des 21. Jahrhunderts dominierten chinesische Motorräder den vietnamesischen Markt mit niedrigen Preisen und eroberten 80 % des Marktes. Doch durch gegenseitige Preisdrücke, Mängel in der Produktion und schlechte After-Sales-Dienstleistungen wurden chinesische Motorräder zum Synonym für schlechte Qualität. Inzwischen hat Honda aus Japan den Markt übernommen und hält weiterhin 80 % des vietnamesischen Marktes – mit hohen Gewinnen. Chinesische Automobilunternehmen haben zwar die Verkaufszahlen gesteigert, aber ihr Markenimage und ihre langfristigen Gewinne verloren.
  • Aktuelle Warnsignale: Wenn der Inlandswettbewerb ins Ausland übertragen wird, können die Konsequenzen noch schlimmer sein. Ausländische Verbraucher und Regulierungsbehörden tolerieren solche Praktiken nur begrenzt. Wenn Unternehmen im Ausland Preise senken oder die Qualität ihrer Produkte verschlechtern, leiden letztendlich die gesamten chinesischen Automobilmarken darunter. Es kann zu strengeren Zöllen, Untersuchungen oder sogar Boykotten kommen.
  • Regierungsmaßnahmen: Am 1. September 2026 veröffentlichten das Handelsministerium und andere Behörden Richtlinien, die unangemessenen Preiswettbewerb verbieten. BYD und Geely haben ihre Unterstützung für diese Richtlinien bekundet. Das zeigt, dass die Regierung erkannt hat, dass der Ausstieg nicht nur auf niedrigen Preisen beruhen darf, sondern auch auf Qualität und Rechtmäßigkeit.

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5. **Zukunft: Von „Produktverkauf“ zu „Globalem Engagement“**

Zusammenfassung:

Wahre Globalisierung bedeutet nicht nur, Autos ins Ausland zu transportieren und zu verkaufen, sondern sich dort zu etablieren: Fabriken zu bauen, Arbeitsplätze zu schaffen, Steuern zu zahlen und Forschung und Entwicklung durchzuführen. Die chinesische Automobilindustrie entwickelt sich von einem Exportgeschäft zu einem globalen Produktionsnetzwerk – mit Auswirkungen auf die gesamte chinesische Wirtschaft (Zellen, Chips, Logistik usw.).

Erläuterung:

  • Export vs. Globalisierung:
  • Export: Autos werden in China hergestellt und ins Ausland verkauft – das ist ein einfacher Handel.
  • Globalisierung: Fabriken werden im Ausland gebaut, Forschung und Entwicklung stattfinden, Materialien werden dort eingekauft und Dienstleistungen angeboten. Unternehmen wie Geely, BYD und Chery setzen diese Strategie um. Beispielsweise hat Chery die Fabriken von Nissan in Spanien und Südafrika übernommen, SAIC baut in Spanien Fabriken. Das zeigt, dass chinesische Automobilunternehmen lokale Kapazitäten nutzen und in die lokale Wirtschaft integriert werden.
  • Auswirkungen auf die Wirtschaftskette: Hinter einem Auto stecken zahlreiche Zulieferer. Wenn BYD in Brasilien eine Fabrik baut, bringt dies nicht nur Autos, sondern auch chinesische Zellen, Motoren, Software sowie Maschinen und Logistikstandards mit. Dies fördert die Industrialisierung vor Ort und verbessert gleichzeitig die Qualität der chinesischen Lieferketten (da sie sich an verschiedene nationale Vorschriften und Umweltbedingungen anpassen müssen – beispielsweise an die EU-Klimaziele oder die Bedingungen im Nahen Osten).
  • Historische Erfahrungen: Weltklasse-Automobilunternehmen wie die USA, Deutschland, Japan und Südkorea sind alle durch den globalen Markt zu Größen geworden. Keines dieser Unternehmen wurde nur durch den inländischen Markt erfolgreich.
  • Letzte Herausforderung: Chinesische Automobilunternehmen müssen zu „globalen Unternehmen“ werden – das bedeutet, lokale Arbeitgeber und Steuerzahler zu sein sowie technische Partner für die jeweiligen Märkte zu sein. Nur wenn sie auch in wirtschaftlichen Schwierigkeiten ihre Verpflichtungen erfüllen und in politischen Konflikten akzeptiert werden, können sie dauerhaft Fuß fassen.

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💡 **Erkenntnisse für die Allgemeinheit:**

1. Beim Autokauf auf die Trends achten: Wenn Sie sich für den Automobilmarkt interessieren, werden Sie sehen, dass der Wettbewerb nicht mehr im Inland stattfindet, sondern in den globalen Lieferketten. Unternehmen mit tiefgreifender Auslandstrategie und guter Lokalisierung sind widerstandsfähiger und langfristig zuverlässiger.

2. Investitionen logisch betrachten: Für Investoren gilt die Logik der reinen Inlandsumsätze nicht mehr. Entscheidende Kriterien sind der Auslandsumsatzanteil, die Gewinne pro Auto im Ausland sowie der Fortschritt beim Aufbau von Fabriken im Ausland. Diese Faktoren sind die wahren Treiber für zukünftiges Wachstum.

3. Den „Involvement“-Wettbewerb im Export verstehen: Der intensive Wettbewerb im Inland entsteht durch Überkapazitäten und einen gesättigten Markt. Der Ausstieg ist die einzige Möglichkeit, diese Überkapazitäten zu reduzieren und die Gewinne zu steigern. Doch dieser „Doppelklingenschwert“ kann zum „großen Erfolg“ oder zum „Selbstmord“ werden – je nachdem, wie er genutzt wird. Die aktuelle Regulierung hilft den Unternehmen, solche Risiken zu vermeiden.

Zusammenfassung:

Die chinesische Automobilindustrie bewegt sich in eine neue Richtung – nicht mehr nur auf den Inlandsmarkt, sondern in die Welt. Wer sich wirklich dort etablieren kann, wird die Zukunft gestalten.