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Die Körper der Roboter sind bereits fertig – aber wer wird ihr „Gehirn“ bauen?

原文:机器人的身体已就位,“大脑”等谁来造?

Schauen Sie nicht nur auf das „Gesicht“ der Roboter, sondern auf ihr „Gehirn“: Was Ant Lingbo erreichen möchte, ist das „Android-System“ der Roboterwelt

Hallo zusammen, ich bin euer Finanzjournalist. Heute sprechen wir über einen sehr interessanten, tiefgehenden Bericht. Dieser Artikel lobt nicht, wie ein Roboter aussieht oder wie geschickt seine Bewegungen sind, sondern stellt eine viel grundlegendere und zukunftsweisendere Frage: In der Disziplin der Embodied AI (also der Verleihung von Körpern an KI) – wer wird der Plattformgigant sein, der die „Maut“ erhebt?

Die Hauptfigur des Artikels ist Ant Lingbo. Kurz gesagt, es möchte keine Roboter selbst herstellen und verkaufen, sondern eine universelle „Brain-Software“ entwickeln, die an alle Roboterhersteller verkauft werden kann. Das ist, als würde es nicht als Handyhersteller (wie Huawei oder Xiaomi) auftreten, sondern als Entwickler von Betriebssystemen (wie Android oder iOS).

Im Folgenden werde ich diesen langen Artikel in fünf Kernpunkte zerlegen, damit Sie dieses „Großspiel in der Roboterwelt“ verstehen können.

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1. Die Branchentrends haben sich geändert: Von „Schönheit“ zu „Rechenleistung“ – das Auto ist das größte Beispiel für einen Roboter

Früher haben wir Roboter danach beurteilt, wie sie aussahen: Gehen sie auf zwei Beinen? Haben sie Arme? Sind sie menschenähnlich oder hundegestaltet? Diese Sichtweise war zu oberflächlich.

Am Anfang des Artikels wird ein wichtiger Hinweis gegeben: Teslas Cybercab (ein autonomes Taxi) fängt an, Gebühren zu erheben. Was bedeutet das für die Roboterindustrie? Es zeigt, dass ein Roboter, der die Umgebung wahrnehmen, Entscheidungen treffen und Aufgaben erledigen kann, ein Roboter ist. Im Grunde genommen ist das Auto ein rollender Roboter.

Damit wird ein Missverständnis aufgelöst: Der Wert eines Roboters liegt nicht darin, wie er aussieht, sondern darin, wie leistungsfähig sein „Wahrnehmungs-, Entscheidungs- und Steuerungssystem“ (also sein „Gehirn“) ist.

Die Kernlogik ist:

  • Früher: Man verkaufte Hardware – einen Roboter, einmal Geld verdient.
  • Heute/Zukunft: Man verkauft intelligente Infrastruktur. Wenn eine „Brain-Software“ auf 10.000 oder 100.000 verschiedenen Robotern eingesetzt werden kann, verkauft das Unternehmen keine „einfachen Metallklötze“, sondern „intelligente Dienstleistungen für die physische Welt“.

Das ist vergleichbar mit dem Cloud Computing: Man muss keine eigenen Server kaufen, sondern kann die Rechenleistung aus dem Cloud nutzen. In Zukunft müssen Roboterhersteller vielleicht nicht mehr ihre eigenen grundlegenden KI-Modelle entwickeln, sondern können die universelle „Brain-Software“ von anderen Unternehmen nutzen. Wer diese „Infrastruktur“ kontrolliert, hat die Macht in der Branche.

2. Drei Hauptakteure mit unterschiedlichen Zielen: Wer baut den Körper, wer das Gehirn und wer berechnet?

In der Embodied AI-Industrie gibt es drei Hauptakteure mit völlig unterschiedlichen Zielen, was zu Wettbewerb und Chancen führt:

  • Erste Gruppe: Unabhängige „Brain-Software-Unternehmen“ (z. B. Skild AI, Physical Intelligence, Ant Lingbo)
  • Ziel: Wiederverwendbarkeit.
  • Logik: Wir entwickeln ein universelles KI-Modell, das von Ihren Robotern, deren Robotern oder sogar Drohnen genutzt werden kann. Unser Gewinn stammt aus Lizenzgebühren oder Servicegebühren.
  • Status: Die Investoren sind sehr zuversichtlich – die Bewertungen sind sehr hoch (z. B. Skild AI wird mit über 14 Milliarden US-Dollar bewertet). Da Software unbegrenzt kopiert werden kann, sind die Grenzkosten sehr niedrig.
  • Zweite Gruppe: Hersteller von physischen Roboterkörpern (z. B. Figure, 1X, Yushu)
  • Ziel: Auslieferzahlen.
  • Logik: Wir möchten Roboter herstellen und verkaufen. Wir müssen Probleme wie Lieferketten, Kosten und Massenproduktion lösen.
  • Herausforderung: Wir brauchen auch ein „Gehirn“, aber die eigene Entwicklung ist teuer und langwierig. Wir müssen entscheiden: Sollten wir ein eigenes KI-Team aufbauen oder eine „Brain-Software“ von einem anderen Unternehmen kaufen?
  • Dritte Gruppe: Anwender in verschiedenen Szenarien (z. B. Fabriken, Apotheken, Logistikunternehmen)
  • Ziel: Rendite auf Einzelinvestitionen.
  • Logik: Es spielt keine Rolle, welches Modell Sie verwenden – wir interessieren uns nur dafür, ob der Roboter unsere Aufgaben erledigen kann und wie schnell sich die Investitionen amortisieren lassen.
  • Herausforderung: Wir möchten, dass die Intelligenz auf verschiedene Hardwareplattformen übertragen werden kann. Wenn wir heute Arme und morgen einen rollenden Körper verwenden, möchten wir nicht jedes Mal neu trainieren müssen.

Wo liegen die Chancen?

Die Chancen entstehen aus dem Spannungsverhältnis dieser drei Gruppen: Die Anwender suchen nach günstigen und universellen Lösungen; die Hersteller von Roboterkörpern möchten die Entwicklungskosten senken; die „Brain-Software-Unternehmen“ möchten mehr Hardware anbinden, um die Grenzkosten zu verringern. Wer es schafft, die Intelligenz aus einem einzelnen Roboter zu extrahieren und als universelle Basis zu nutzen, wird der Gewinner sein.

3. Ant Lingbos „Fünf Trumpfkarten“: Warum ist es ein Plattformanbieter?

Der Artikel stellt die zentrale Frage: Ein „Brain-Software-Unternehmen“ muss nachweisen können, dass die Anpassungskosten an neue Roboter mit zunehmender Anzahl der Nutzer sinken. Wenn das nicht gelingt, bleibt es nur ein Algorithmusdienstleister.

Wie beweist Ant Lingbo (LingBot) seine Fähigkeiten? Der Artikel nennt fünf Schlüsselfaktoren, die man als „Trumpfkarten“ verstehen kann:

1. Umfangreiche, autonome Vorverarbeitung der Daten (Kernpunkt):

  • Dies ist der entscheidende Schritt. Ähnlich wie bei großen Sprachmodellen (LLMs) muss man von Grund auf mit viel Ressourcen vorverarbeiten, um eine echte Basis zu schaffen. Anpassungen an bestehenden Modellen geben keinen Verhandlungsspielraum. Ant Lingbo setzt auf eine von Grund auf durchgeführte Vorverarbeitung – das ist seine Stärke.

2. Datenpipeline und Infrastruktur (Grundlage):

  • Mehr Daten sind nicht immer besser; sie müssen „nutzbar“ sein. Die physische Welt ist komplex (Veränderungen des Lichts, Objektverdeckungen, Hardwarefehler) – einfaches Sammeln von Daten ist nutzlos.
  • Hervorhebung: Ant Lingbo hat die Nutzbarkeit der Daten von früheren 15 % auf über 90 % erhöht. Das bedeutet, sie verfügen über ein starkes System, das Daten automatisch filtert, bereinigt und organisiert, sodass jede Stunde neue Informationen direkt in die Modelle eingeflossen werden.

3. Modellentwicklung für verschiedene Konstruktionen (Schlüssel zur Wiederverwendbarkeit):

  • Roboter haben unterschiedliche Formen – einige haben Beine, andere Räder, wieder andere Arme.
  • Ant Lingbos Designprinzip ist „embodied native“ – bereits in der Vorverarbeitungsphase werden Unterschiede zwischen verschiedenen Körpern berücksichtigt. Durch einheitliche Steuerungsmethoden kann dasselbe „Gehirn“ verschiedene Körper steuern. Das ist der Schlüssel zur Plattformfähigkeit – es ist nicht an eine bestimmte Hardware gebunden.

4. Vollständige Entwicklungsumgebung (Senkung der Hürden):

  • Partnern sollte die Nutzung einfach sein. Ant Lingbo bietet eine umfassende Suite von Tools für die Nachverarbeitung, Datenverarbeitung und die Bereitstellung auf der Endgeräteebene. Man muss keine komplexen KI-Grundlagen verstehen; mit diesen Tools kann man den Roboter direkt mit dem „Gehirn“ verbinden.

5. Außennutzung (Markterfolg):

  • Selbst wenn die ersten vier Punkte gut umgesetzt sind, nützt nichts, wenn niemand die Software verwendet.
  • Beispiel: Leju Robotics (ein Unternehmen mit eigenen Robotern und Algorithmen) hat sich für Ant Lingbos LingBot-VLA 2.0 als Basis entschieden.
  • Ergebnis: Nach nur 600 Stunden spezifischer Datenanpassung stieg die Erfolgsrate von 16 % auf 48 %; neue Fähigkeiten konnten bereits nach 5 Stunden Anwendungsdaten erreicht werden. Dies zeigt, dass das Modell „universelle Basis + spezifische Anpassungen“ effizient ist und die Entwicklungskosten der Hersteller senkt.

4. Enthüllung des Geschäftsmodells: Keine Roboter verkaufen, sondern eine „Feedback-Plattform”

Ant Lingbo hat kürzlich eine Finanzierung abgeschlossen – nicht nur, um Geld zu verbrennen, sondern um seine Position in der Wertschöpfungskette zu festigen.

Wie funktioniert sein Geschäftsmodell?

  • Keine kompletten Roboter herstellen: Die von Ant Lingbo entwickelten R-Serie-Roboter dienen nur zur internen Testung und Forschung.
  • Verkauf der Basis-Software und Entwicklungsumgebung: Sie verkauft die Kern-Software und die entsprechenden Tools an Roboterhersteller (z. B. Leju) und Lösungsanbieter.
  • Aufbau einer Feedbackschleife: Das ist der entscheidende Punkt:

1. Die Software wird in mehr Robotern eingesetzt.

2. Die Roboter arbeiten in realen Szenarien (z. B. in Apotheken, Fabriken).

3. Während der Arbeit werden Daten (Erfolge oder Fehlschläge) an Ant Lingbo zurückgesendet.

4. Die Daten werden verwendet, um das Modell zu optimieren, das dann wieder allen Robotern aktualisiert wird.

Das bildet eine „Schleife des Fortschritts“: Je mehr Roboter hinzukommen, desto reichlicher werden die Daten – desto intelligenter wird das Modell – desto geringer werden die Anpassungskosten für neue Anwendungen – desto mehr Roboter möchten sich anschließen.

Zwei Ziele von Zhu Xing (CEO) für das nächste Jahr:

1. Die Anzahl der von Modellen gesteuerten Roboter, die tatsächlich Aufgaben erledigen (nicht nur Demonstrationen).

2. Eine exponentielle Reduzierung der Nachverarbeitungskosten in ähnlichen Szenarien.

Wenn diese Ziele erreicht werden, wird sich zeigen, ob das Geschäftsmodell erfolgreich ist.

5. Fazit: „Koi-Koi“ – weiteres Kartenspielen

Am Ende verwendet der Artikel den Begriff „Koi-Koi“ aus dem japanischen Kartenspiel „Hanafuda“ (weiteres Kartenspielen), um Ant Lingbos Situation zu beschreiben:

  • Aktueller Stand: Ant Lingbo verfügt über gute Voraussetzungen: Vorverarbeitungsfähigkeiten, effiziente Datenpipeline, plattformunabhängige Designlösungen, eine umfassende Entwicklungsumgebung und einen führenden Kunden wie Leju Robotics.
  • Optionen: Es könnte sich darauf beschränken, ein stabiler Algorithmusanbieter zu sein. Aber es entscheidet sich für „weiteres Kartenspielen“ und möchte zur „Infrastruktur“ in der Embodied AI-Industrie werden.

Für die Allgemeinheit:

Wenn Sie sich für Technologieinvestitionen interessieren, sollten Sie nicht nur darauf achten, welcher Roboter am ähnlichsten einem Menschen aussieht. Vielmehr sollten Sie herausfinden, wer die „universelle Brain-Software“ entwickelt. Die Zukunft wird nicht durch den Wettbewerb zwischen Robotern bestimmt, sondern durch den Wettbewerb zwischen „Brain-Plattformen“.

Ant Lingbo setzt darauf, dass Intelligenz wie Elektrizität zu einer universellen Infrastruktur wird, die von vielen verschiedenen Geräten genutzt wird. Wenn es gewinnt, könnte es zum „Microsoft“ oder „Android“ der Roboterwelt werden; wenn es verliert, bleibt es vielleicht nur ein guter Algorithmusdienstleister.

China im Jahr 2026 ist der beste Ort, um diese Wette zu überprüfen. Die Beteiligung von Unternehmen wie Leju Robotics, Guoda Pharmacy und Aubi Optoelectronics zeigt, dass diese „Plattform“ langsam Gestalt annimmt. Im nächsten Schritt wird nicht darauf ankommen, welche neuen Modelle veröffentlicht werden, sondern wie viele Roboter mit dieser „Brain-Software“ in der realen Welt tatsächlich Aufgaben erledigen und wie viel Geld gespart wird.