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Mit „Langlebigkeitsorientierung“ tief in den chinesischen Markt eindringen – Multinationale Pharmaunternehmen ergreifen die Chancen der Innovation | 50 Tage bis zur Import Expo

原文:以“长期主义”深耕中国市场,跨国药企抢抓创新红利|进博会倒计时50天

Tiefgreifende Transformation multinationaler Pharmakonzerne in China: Vom „Arzneimittelverkauf“ zum „Arzneimittelherstellen“ – Eine umfassende Veränderung der chinesischen Rolle

Hallo zusammen, ich bin euer Finanzbeobachter. Heute sprechen wir nicht über den Anstieg oder Fall eines einzelnen Unternehmens, sondern über eine grundlegende Veränderung im Verhalten großer multinationaler Pharmakonzerne auf dem chinesischen Markt.

Wenn Sie die Nachrichten verfolgen, werden Sie vielleicht ein Phänomen bemerken: Früher kamen die multinationalen Pharmakonzerne nach China, um das riesige Patientenpotenzial zu nutzen und einen Marktgewinn zu erzielen; heute hat sich die Situation jedoch geändert. Sie verkaufen nicht nur weiterhin Arzneimittel, sondern investieren intensiv in Forschung und Entwicklung, bauen Fabriken und betrachten China sogar als „Antriebsmotor“ der globalen Innovation.

Die Kernbotschaft dieser Nachricht lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Während der Umstrukturierungsphase der globalen Pharmaindustrie erleben die multinationalen Pharmakonzerne in China ein extremes Gegensatzbild – auf der einen Seite boomt der Verkauf innovativer Medikamente und die Geschäftsleistung steigt, auf der anderen Seite zwingt der Druck durch die zentralisierte staatliche Beschaffung („Jitai“) sie dazu, sich zu transformieren. Das Fazit lautet: China entwickelt sich von einem reinen Käufer zu einem Partner bei der globalen Pharmainnovation.

Im Folgenden erläutere ich diese Veränderung anhand von fünf Aspekten in einfach verständlicher Sprache.

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Aspekt 1: Die „China International Import Expo“ (CIIE) als „Beschleuniger“ für multinationale Pharmakonzerne

In den Nachrichten wird immer wieder der Begriff „CIIE-Produkte“ verwendet. Dabei handelt es sich nicht um einen liebevollen Ausdruck, sondern um Produkte, die erstmals auf der CIIE vorgestellt und anschließend schnell auf dem chinesischen Markt eingeführt und erfolgreich verkauft werden.

Früher: Die Entwicklung eines neuen Medikaments von der weltweiten Forschung bis zur Markteinführung in China dauerte oft mehrere Jahre.

Heute: Die CIIE ist zu einer „Schnellstraße“ geworden.

  • Beispiel Bayer: Die Verkäufe ihrer Medikamente gegen Prostatakrebs und Nierenerkrankungen stiegen um 56,6 % bzw. 79 %. Viele dieser Medikamente wurden erst auf der CIIE vorgestellt und anschließend schnell auf den Markt gebracht.
  • Beispiel AstraZeneca: Noch spektakulärer: Ein innovatives Medikament gegen Brustkrebs schaffte innerhalb von 8 Monaten die drei Schritte „Genehmigung → Markteinführung → Aufnahme in die Krankenversicherung“.

Interpretation: Dies zeigt, dass die Effizienz des chinesischen Marktes zunimmt. Für multinationale Pharmakonzerne ist die CIIE nicht mehr nur eine Ausstellung, sondern eine strategische Plattform. Wer dort zuerst auftritt, kann die Aufmerksamkeit der chinesischen Patienten gewinnen und schnell Kapital zurückgewinnen. Die Geschwindigkeit, mit der Produkte vom Ausstellungsstück zum Markterfolg werden, ist der Grund, warum die Konzerne seit neun Jahren regelmäßig an der CIIE teilnehmen – hier gibt es nicht nur Marktchancen, sondern auch erhebliche Vorteile.

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Aspekt 2: Unterschiedliche Geschäftsergebnisse: Innovative Medikamente sind gefragt, traditionelle Medikamente unter Druck

Schon zu Beginn der Nachricht wurde auf eine Tendenz zur Differenzierung hingewiesen. Dies spiegelt sich in den Geschäftsergebnissen wider:

  • Starke Zuwächse: Insbesondere innovative Medikamente, wie die von Bayer und AstraZeneca, die aufgrund neuer Technologien und guter Wirkung von den Patienten und Krankenhäusern stark nachgefragt werden.
  • Druck durch Jitai: Traditionelle Generika und etablierte Medizinprodukte leiden unter dem Druck durch die zentralisierte Beschaffung.
  • Beispiel Medtronic: Der Hersteller von Herzschrittmachern und orthopädischen Geräten ist in bestimmten Bereichen weiterhin unter Druck. Der Grund: Die zentralisierte Beschaffung ist zur Normalität geworden.

Interpretation: Die zentralisierte Beschaffung führt zu niedrigeren Preisen für etablierte Medikamente, was für multinationale Pharmakonzerne bedeutet, dass die Zeiten des einfachen Gewinns vorbei sind. Wenn sie keine neuen, besseren Technologien haben, müssen sie entweder aus dem Markt ausscheiden oder Verluste hinnehmen. Daher setzen die Konzerne sowohl auf die Weiterverkauf ihrer alten Produkte als auch auf die Entwicklung neuer Produkte.

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Aspekt 3: Von „Einführern“ zu „Mitgestaltern“ – China als „Vorposten“ der globalen Forschung

Dies ist der bedeutendste Wandel in den Nachrichten. Früher entwickelten die multinationalen Pharmakonzerne in den USA oder Europa und produzierten anschließend in China, um die Produkte zu verkaufen. Heute ist die Logik umgekehrt:

  • Entwicklung in China → Produktion in China → Verkauf weltweit.

Zwei Beispiele:

1. Medtronic: Unterzeichnete 2021 einen Vertrag für einen Standort in Shanghai Lingang, baute innerhalb eines Jahres die Produktionslinien auf, erhielt die Genehmigung für das Produkt im Jahr 2025 und brachte es 2026 auf den Markt – der gesamte Prozess dauerte nur 4 Jahre. Es handelt sich dabei um ein in China hergestelltes Herzschrittmacherprodukt.

2. Boehringer Ingelheim: China ist nicht mehr nur einer der „Entwicklungsmerkmärkte“; die Region China wurde zu einer eigenständigen Einheit, und der Präsident der chinesischen Region ist direkt in den globalen Führungskreis aufgenommen worden. In Shanghai Zhangjiang wurde ein neues Forschungszentrum eingerichtet, das sich auf die frühe Produktentwicklung spezialisiert hat. Die chinesische Mannschaft ist an 75 % der globalen Frühentwicklungsprojekte beteiligt; ein neues Medikament wurde innerhalb von nur 7 Tagen von der Entwicklung bis zur ersten Studienteilnahme weltweit eingeführt.

Interpretation: China hat seine Position in der globalen Pharmaindustriekette grundlegend verändert. Es ist nicht mehr nur die „Weltfabrik“ und der „Supermarkt“, sondern zu einem Zentrum der Innovation geworden. Multinationale Pharmakonzerne nutzen Chinas Wissenschaftler, klinische Ressourcen und effiziente Lieferketten, um weltweit wettbewerbsfähige Produkte zu entwickeln. China wird zum Kernpunkt des globalen Forschungsnetzwerks.

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Aspekt 4: Strategische Ausrichtung auf die „Gesundheitsmanagement“ von Langzeitkrankheiten und den „Gesamten Lebenszyklus“

Angesichts des Drucks durch Jitai und Marktveränderungen passen die multinationalen Pharmakonzerne ihre Strategien an. Beispiele von Bayer und Boehringer Ingelheim zeigen, dass sie sich von der Behandlung von akuten Krankheiten auf die langfristige Betreuung von Patienten mit Langzeitkrankheiten konzentrieren.

  • Beispiel Bayer: Früher verkaufte das Unternehmen hauptsächlich Blutzuckersenkende Medikamente; heute hilft es Patienten bei der Behandlung von Nierenerkrankungen und zielt darauf ab, die Einweisung in Intensivstationen und die Notwendigkeit von Dialysen zu verhindern.
  • Beispiel Medtronic: Früher verkaufte das Unternehmen nur Herzschrittmacher; heute kombiniert es diese mit AI-Algorithmen und intelligenten Überwachungssystemen für eine umfassende Gesundheitsversorgung.

Interpretation:

Diese Strategie dient dazu, den Druck durch Jitai zu umgehen, die Kundenbindung zu stärken und neue Gewinnquellen zu schaffen. Langzeitkrankheiten erfordern langfristige Betreuung – wer die Daten und Lösungen der Patienten kontrolliert, hat die Zukunft in der Hand. Zudem bieten solche Lösungen neue Geschäftsmöglichkeiten, da der Gewinn aus traditionellen Medikamenten zurückgegangen ist.

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Aspekt 5: Warum investieren die Konzerne Milliarden?

Die Nachrichten erwähnen, dass AstraZeneca bis 2030 mehr als 100 Milliarden Yuan in China investieren will. Warum wagen sie solche Investitionen?

  • Langfristiges Vertrauen: Bayer bezeichnet dies als „den langfristigen Sieg derjenigen, die auf Nachhaltigkeit setzen“.
  • Gründe für das Vertrauen:

1. Marktpotenzial: China verfügt über eine große Bevölkerung und eine beschleunigte Alterung, was einen anhaltenden Bedarf an innovativen Medikamenten und hochwertigen Geräten schafft.

2 Innovationskraft: Chinas Forschungseffizienz, klinische Ressourcen und Lieferkettenkapazitäten ermöglichen globale Innovationen.

3 Politische Stabilität: Trotz des Drucks durch Jitai gibt es klare Unterstützung für echte Innovationen durch die Regierung (z. B. durch Krankenversicherungsverträge und die Plattform der CIIE).

Interpretation: Multinationale Pharmakonzerne investieren nicht aus Almosenhaftigkeit, sondern in die Zukunft. Wenn China nur ein Ort zum Verkauf von Produkten wäre, würden sie nur Lager und Vertriebsstrukturen aufbauen. Stattdessen investieren sie in Forschungszentren, Produktionsstätten und die gesamte Wertschöpfungskette – sie sehen China als Kernmotor für den globalen Wachstum in den nächsten 10–20 Jahren.

„In China, für China, zum Wohle der Welt“ – das strategische Motto von Boehringer Ingelheim fasst die aktuelle Situation präzise zusammen:

  • In China: Nutzung chinesischer Ressourcen und Effizienz.
  • Für China: Erfüllung der Bedürfnisse chinesischer Patienten und Anpassung an chinesische Politik.
  • Zum Wohle der Welt: In China entwickelte Produkte und Technologien werden letztendlich den globalen Markt bereichern.

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Fazit

Für die Allgemeinbevölkerung bedeutet dies:

1. Günstigere Medikamente und mehr Auswahl: Durch die zentralisierte Beschaffung sinken die Preise für traditionelle Medikamente, und innovative Medikamente werden schneller in die Krankenversicherung aufgenommen, sodass Patienten Zugang zu den neuesten und besten Therapien erhalten.

2. Intelligenterer Service: Zukünftige medizinische Geräte und Medikamente werden mehr AI und Big Data nutzen, um personalisierte Gesundheitsdienste anzubieten.

3 Stärkere Position Chinas: China ist nicht mehr nur ein Konsument auf dem globalen Pharmamarkt, sondern ein aktiver Akteur und Mitgestalter der Innovation. Dies führt zu einer Verbesserung der lokalen Pharmaindustrie und des Talentsystems in China, was zu einem positiven Kreislauf führt.

Zusammenfassung: Multinationale Pharmakonzerne durchlaufen in China eine tiefgreifende Transformation von einem reinen Arzneimittelverkäufer zu einem Anbieter von umfassenden Gesundheitsdiensten. Diese Veränderung ist nicht nur ein Zeichen der Reifung der chinesischen Pharmaindustrie, sondern auch ein Schlüsselaspekt im Umgestaltungsprozess der globalen Pharmainnovation.