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Die Elektronikindustrie erhält umfassende Planungen: Vier klare Richtungen und ein Umsatzziel von 30 Billionen Yuan

原文:电子信息制造业迎重磅规划,明确四大方向、30万亿营收目标

Das 30-Trillionen-Yuan-„Harttechnologie“-Konzept: Ein Blick auf die nächste fünf Jahre der chinesischen Elektronik- und Informationstechnologieindustrie

Hallo zusammen, ich bin euer Finanzjournalist. Das Dokument, über das wir heute sprechen, ist von großer Bedeutung. Die gemeinsam von der Industrie- und Informationstechnikkommission (MIIT) und der Nationalen Entwicklungskommission (NDRC) veröffentlichte „Fünfjahresplanung für die Entwicklung der Elektronik- und Informationstechnologieindustrie“ ist nicht nur eine Branchenkarte, sondern auch eine Kampfbefehl für Chinas Vorgehensweise im Technologiebereich in den nächsten fünf Jahren.

Für die meisten Menschen mag die „Elektronik- und Informationstechnologieindustrie“ zunächst abstrakt klingen – doch sie ist tatsächlich allgegenwärtig in unserem Alltag: Ihr Handy, euer Computer, die intelligenten Haushaltsgeräte sowie die neuen Elektrofahrzeuge auf den Straßen stammen alle aus dieser Industrie. Die zentrale Botschaft dieses Plans ist klar: Wir wollen von der Quantität hin zur Qualität übergehen und uns in diesem Bereich fest etablieren – mit dem Ziel, bis 2030 einen Umsatz von 30 Billionen Yuan zu erreichen.

Um es für alle verständlicher zu machen, habe ich diesen umfangreichen Plan in fünf wesentliche Aspekte aufgeteilt und diese in einfachen Worten erklärt.

1. Wie hoch sind die Ziele? Vom „Ersten Platz“ bis zu 30 Billionen Yuan

Zunächst müssen wir erkennen, wie wichtig diese Industrie ist: In den letzten fünf Jahren („Fünfjahresplanung 14.“) lag der Umsatz der chinesischen Elektronik- und Informationstechnologieindustrie bereits 13 Jahre in Folge an erster Stelle aller Industriezweige. Das bedeutet, dass die Fabriken, die Chips, Handys und Server herstellen, die meisten Gewinne erzielen – sie sind die „Säulen der Volkswirtschaft“.

Doch das Ziel dieser Planung ist nicht nur, den ersten Platz zu halten, sondern den Umsatz auf 30 Billionen Yuan zu steigern.

Was bedeutet das?

Das bedeutet, dass die Industrie nicht mehr nur auf die Menge setzen kann. Früher konnten wir unsere Ziele durch die Produktion großer Mengen an Billighandys und einfachen Computerkomponenten erreichen. In den nächsten fünf Jahren werden wir uns auf Hochtechnologie konzentrieren müssen, um Wachstum zu erzielen:

  • Früher: Wir produzierten 100 Millionen Handys – zwar mit geringem Gewinn pro Stück, aber in großen Mengen.
  • Zukunft: Wir werden fortschrittlichere Chips, intelligente Roboter und hochwertigere Server herstellen, wodurch jedes Gerät wertvoller und die technischen Barrieren höher werden.

Der Plan betont insbesondere die Notwendigkeit, in Bereichen wie integrierte Schaltkreise (Chips), fortschrittliche Rechenleistung und Konsumelektronik „langfristige Technologien“ zu entwickeln. Mit anderen Worten: Wir wollen von einem Nachfolger zu einem Mitstreiter – und schließlich zu einem Führer in diesen Bereichen werden, sodass die ganze Welt auf unsere Technologie angewiesen ist, anstatt wir auf die anderer.

2. Warum ist eine „Ganzkette-Anstrengung“ notwendig? Weil die „Engpässe“ immer noch bestehen

Der Plan legt den Schwerpunkt auf die Stärkung der grundlegenden industriellen Fähigkeiten, wobei insbesondere die Entwicklung einer vollständigen Technologiekette für integrierte Schaltkreise im Mittelpunkt steht.

Viele Laien verstehen Chips noch als etwas, das man nicht selbst herstellen kann. Doch die aktuellen Probleme sind komplexer: Die Chipproduktion ist ein äußerst anspruchsvoller Prozess, der von der Konzeption über die Fertigung bis zur Verpackung und Prüfung reicht und jede Phase höchste Technologie erfordert:

  • Konzeption: Wir müssen in der Lage sein, komplexere Schaltpläne zu entwerfen.
  • Fertigung: Wir müssen präzisere Wafer herstellen.
  • Materialien: Wir benötigen hochwertigere Siliziumschichten und Fotolacke.
  • Ausrüstung: Wir müssen die Maschinen zur Chipproduktion selbst entwickeln.

Der Plan betont, dass wir nicht nur auf einen einzelnen Aspekt achten dürfen. Selbst wenn wir die Chipkonzeption verbessern, ist es immer noch nicht sicher, wenn die benötigte Ausrüstung aus dem Ausland stammt. Deshalb müssen wir von elektronischen Komponenten über Materialien bis hin zu speziellen Messgeräten die gesamte Technologiekette hochwertiger und autarker machen.

Das ist wie das Zubereiten eines umfassenden Essens: Früher konnten wir vielleicht nur das Schneiden lernen (die Konzeption), aber das Kochen (die Ausrüstung) und die Zutaten (die Materialien) mussten wir von anderen kaufen. Jetzt wollen wir sowohl das Kochen als auch die Zutaten selbst entwickeln, damit das Essen immer und in bester Qualität serviert werden kann.

3. Vier neue Wachstumspfade: Neben Handys und Computern auch neue Marktsegmente

Neben den traditionellen Handys und Computern weist der Plan vier neue Wachstumspfade aus, die zeigen, wohin das Geld und die Technologie in den nächsten fünf Jahren fließen werden:

  • Erstes: Energietechnologie („Gehirn“ für erneuerbare Energien)

Photovoltaik, Lithiumbatterien, Energiespeicher, Power Electronics. Mit der Verbreitung von Elektrofahrzeugen und Solarenergie benötigen wir effizientere Batteriesysteme und intelligente Wechselrichter – das ist nicht nur für die Elektronikindustrie, sondern auch für die Energiewende entscheidend. Wer diese Technologien beherrscht, kontrolliert die Zukunft der erneuerbaren Energien.

  • Zweites: Raumzeitinformationen (mehr Intelligenz für das Beidou-System)

Das Beidou-Navigationssystem ist uns allen bekannt, aber in Zukunft wird es nicht nur die Position anzeigen, sondern auch hohe Präzision, geringen Energieverbrauch und niedrige Kosten bieten. Das bedeutet, dass Zukunftstechnologien wie Drohnen, autonome Autos und Smartwatches eine genaue Positionierung ermöglichen und die Batterien länger halten.

  • Drittes: Hardwarebasis für Künstliche Intelligenz („Körper“ für KI)

KI ist sehr beliebt, benötigt aber eine physische Basis. Diese besteht aus Rechenleistungshardware (z. B. GPUs, AI-Chips), intelligenten Geräten (z. B. AI-Handys, AI-PCs) und intelligenten Robotern. Der Plan fordert die Stärkung dieser Hardware, damit die KI unabhängig von Softwarealgorithmen funktioniert.

  • Viertes: Integration von Elektronik in verschiedene Branchen

Elektroniktechnologie wird nicht mehr nur in Konsumelektronik eingesetzt, sondern auch in Bereiche wie Automobilindustrie, Medizin, Luftfahrt und Meerestechnik. Hier werden Chips in Autos, präzise Geräte in Krankenhäusern und Steuerungssysteme in Flugzeugen verwendet – diese Bereiche haben hohe Anforderungen an Zuverlässigkeit und Sicherheit und bieten höhere Gewinne. Es geht darum, Elektroniktechnologie tief in traditionelle Branchen zu integrieren und neue Wertschöpfungspotenziale zu erschließen.

4. Kooperation von Hardware und Software: Warum ist „Software“ ein Schwerpunkt des Plans?

Viele Menschen konzentrieren sich bei Hardwareplänen auf Chips, Bildschirme und Batterien, aber der Plan betont deutlich die Kooperation von Hardware und Software.

Warum? Weil in der Ära der KI Hardware die Grundlage und Software die Seele ist:

  • Starke Hardware ohne kompatible Betriebssysteme ist nutzlos – Entwickler haben Schwierigkeiten beim Programmieren.
  • Selbst starke Chips funktionieren nicht, wenn es keine guten Entwicklungsumgebungen und Schnittstellen gibt.

Der Plan fordert die Öffnung und Vereinheitlichung von Schnittstellen zwischen Chips, Betriebssystemen, Entwicklungsumgebungen und Algorithmen. Das bedeutet, dass verschiedene Geräte miteinander kommunizieren können. So können Entwickler eine Software einmal entwickeln und sie auf vielen Geräten nutzen; Nutzer können neue Geräte leicht mit verschiedenen Anwendungen ausstatten.

Eine starke Ökologie ist der Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit. Apple ist nicht nur wegen seiner hochwertigen Hardware, sondern auch wegen seiner umfassenden Softwareökologie erfolgreich. Um von einer „Größenführer“ zu einer „Systemführer“ zu werden, muss die chinesische Elektronikindustrie eine solche Softwareökologie aufbauen, die Hardware und Software perfekt miteinander verbindet.

5. Herausforderungen und Chancen: Vom „Quantitätsvorsprung“ zum „Qualitätsvorsprung**

Schließlich müssen wir die großen Herausforderungen erkennen, die hinter diesem Plan stecken. Die Industrie- und Informationstechnikkommission betont, dass die nächsten fünf Jahre eine Zeit voller strategischer Chancen und Risiken sind:

Welche Herausforderungen gibt es?

  • Komplexe externe Umgebung: Die globale Technologiekonkurrenz nimmt zu, es gibt mehr technische Blockaden und Handelsbarrieren.
  • Innere Umstrukturierungsprozesse: Der Übergang von einer großen zu einer starken Industrie ist keine leichte Aufgabe – grundlegende Fortschritte erfordern langfristige Anstrengungen, und die Integration von Technologien in verschiedene Branchen ist ein langwieriger Prozess.

Welche Chancen gibt es?

  • Neue Anforderungen durch KI: KI verändert die globale Industriestruktur. Die Nachfrage nach KI steigt rasant – das zeigt, dass der Markt groß ist und das Potenzial groß ist.
  • Kern der neuen Produktivkräfte: Die Elektronikindustrie ist die Basis für die neue Industrialisierung. Wer diese Basis beherrscht, kontrolliert die Zukunft der Fertigung.

Für die Allgemeinbevölkerung:

1. Investitionsansicht: Achten Sie auf Unternehmen, die in Bereichen wie Chipmaterialien, hochwertigen Sensoren, KI-Hardware und Energietechnologie wichtige technologische Fortschritte erzielen. Diese sind die Schwerpunkte der staatlichen Förderung und werden die Hauptquelle zukünftigen Gewinns sein.

2. Arbeitsmarkt: Die Anforderungen an rein hardwarebasierte Arbeitsplätze steigen, während der Bedarf an Fachkräften für die Kombination von Hardware und Software, die Anpassung von Algorithmen an Hardware sowie branchenspezifische Lösungen (z. B. in der Automobil- und Medizintechnik) stark zunimmt.

3. Verbraucherperspektive: Zukünftige Elektronikprodukte werden intelligenter und vernetzter sein. Ihre Handys, Autos und Haushaltsgeräte werden besser miteinander kommunizieren, was das Nutzererlebnis verbessern wird.

Zusammenfassung:

Dieser Plan ist der „Erwachsenenabschluss“ der chinesischen Elektronik- und Informationstechnologieindustrie. Er zeigt, dass wir in der Vergangenheit mit Fleiß und Größe weltweit anerkannt wurden – in Zukunft wollen wir mit Innovation, einer starken Ökologie und Sicherheit Respekt gewinnen. Das Ziel von 30 Billionen Yuan ist nicht nur eine Zahl, sondern der notwendige Weg, um China von einem „Fertigungsland“ zu einem „Fertigungsstaat“ zu machen.