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„Mit nur einem Befehl mehrere Apps steuern – Smartphone-Hersteller kämpfen um die Kontrolle in der Ära der Künstlichen Intelligenz“

原文:一句话调动十几个App,手机厂商抢夺AI时代的“调度权”

Der „Superbutler“ im Handy ist da: Eine große Veränderung im Umgang mit Datenverbrauch – wer hat das Sagen?

Hallo zusammen, ich bin euer Finanzjournalist. Heute sprechen wir nicht darüber, wie hoch die Leistung neuer Handys ist oder wie gut künstliche Intelligenz bei der Bildergenerierung ist, sondern über eine tiefgreifende Veränderung in der Logik, die unsere Zukunft im Umgang mit Geld und Aufgaben beeinflussen wird.

Falls ihr in letzter Zeit Technologie-Nachrichten verfolgt habt, ist euch vielleicht aufgefallen, dass die großen Handyhersteller (Huawei, Honor, vivo, OPPO, ZTE) plötzlich intensiver miteinander konkurrieren – und der Wettbewerb hat sich verändert. Früher ging es darum, wer die besten Fotos macht oder am schnellsten aufladen kann, jetzt geht es darum, wer das Handy dazu bringen kann, menschliche Sprache zu verstehen und Aufgaben direkt für den Nutzer zu erledigen.

Der Kern dieser Entwicklung liegt darin, dass die Handyhersteller versuchen, die traditionellen Apps zu umgehen und direkten Zugang zu den Diensten der Nutzer zu erlangen. Es handelt sich um ein Kampf um die Kontrolle über die Datenquellen und die Steuerung der Nutzungsmöglichkeiten.

Im Folgenden werde ich diese komplexe Branchennews in fünf Punkte aufteilen und sie für euch verständlich erklären.

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1. Vom „Bildbearbeiten“ zum „Auftragserledigen“: Künstliche Intelligenz-Handys treten in eine neue Phase ein

In den letzten zwei Jahren befanden sich die meisten künstlichen Intelligenz-Handys noch in der „Hilfsfunktion“-Phase. Zum Beispiel entfernte die KI automatisch Unwünschtes aus Fotos oder fasste E-Mails zusammen. Dabei war die KI nur ein Hilfsmittel – man musste immer noch selbst die App öffnen und die entsprechenden Schaltflächen betätigen.

Doch der Wettbewerb hat sich verändert. Die neuen Anforderungen sind komplexer: Zum Beispiel soll das Handy nicht nur Befehle verstehen, sondern auch Daten wie Datum und Wetter berücksichtigen, Systeme aufrufen und sogar mit anderen Apps interagieren.

Der entscheidende Wandel besteht darin, dass die KI jetzt aktiv handelt, anstatt nur auf Befehle zu reagieren. Statt selbst zum Supermarkt zu fahren, um einzukaufen, genügt es, dem „Butler“ zu sagen: „Ich möchte Gemüse kaufen“, und der Butler erledigt alles für einen.

2. Warum gab es früher Rückschläge? Weil Apps das Eigentum anderer Unternehmen sind

Hier liegt eine wichtige Geschäftslogik – auch der Grund, warum das erste „Doubao-Handy“ anfangs erfolgreich war, später aber schnell an Beliebtheit verlor.

In der Ära des mobilen Internets gehörten Apps den Internetplattformen (wie WeChat, Taobao, Meituan). Die Handyhersteller (Huawei, Xiaomi) lieferten nur das Hardware- und Betriebssystem, während die Dienste von Tencent, Alibaba und anderen Unternehmen bereitgestellt wurden.

Im Dezember letzten Jahres versuchte das erste Doubao-Handy, dieses Problem auf drastische Weise zu lösen: Es nutzte die höchsten Systemrechte, um Befehle direkt auf dem Bildschirm auszuführen. Die Nutzer fanden dies zwar praktisch, doch die Plattformen (Meituan, Taobao usw.) waren verärgert, da dies ihre eigenen Funktionen beeinträchtigte. Daher blockierten 8 der 23 wichtigsten Apps diese Funktionen.

Das Beispiel zeigt: Ein Butler, der ohne Erlaubnis das Haus des Nachbarn betritt, um Dinge zu holen, würde sicherlich Probleme verursachen. Deshalb besteht der Konsens in der Branche darauf, eine offizielle Schnittstelle zu schaffen, über die Apps ihre Funktionen der KI zur Verfügung stellen können.

3. Was ist ein „Harness“? Künstliche Intelligenz erhält „Hände“ und „Füße“

In den Nachrichten wurde das Wort „Harness“ erwähnt. Um es einfach zu erklären: Ein „Harness“ ist so etwas wie das „Nervensystem“ der KI – es übernimmt die Ausführung von Befehlen.

  • Große Modelle (LLMs) sind das „Gehirn“ der KI; sie verstehen unsere Absichten (z. B. „Ich möchte nach Peking reisen“).
  • Der „Harness“ sorgt dafür, dass diese Absichten in konkrete Aktionen umgewandelt werden.

Früher war die KI nur in der Lage, auf Befehle zu reagieren; heute kann sie selbstständig Aktionen ausführen.

4. Geteilte Allianzen: Handyhersteller und Internetgiganten – Verbündete oder Gegner?

Die Handyhersteller arbeiten nicht alleine, sondern bilden verschiedene Allianzen, je nach ihren Geschäftsstrategien:

  • Tiefe Integration (ZTE + ByteDance): ZTE und ByteDance nutzen gemeinsame Protokolle und kommunizieren direkt miteinander.
  • Selbstentwicklung + Kooperation (Honor + Alibaba): Honor arbeitet mit Alibaba zusammen.
  • Vollständige Selbstentwicklung (Huawei): Huawei entwickelt alles selbst – vom Chip über das Betriebssystem bis zu den KI-Modellen.
  • Mehrdimensionale Integration (OPPO): OPPOS Assistent nutzt die Fähigkeiten von Tongyi Qianwen, um eine natürlichere Interaktion mit dem Nutzer zu ermöglichen.

Der Schlüssel liegt darin, wer die Kontrolle über die Nutzungsmöglichkeiten hat: Die Handyhersteller wollen die Entscheidungsgewalt über die Nutzer haben, während die Plattformen die Einnahmen durch Werbung erhalten wollen. Wenn die KI direkt Transaktionen abwickelt, verlieren die Plattformen diese Möglichkeit.

5. Die Zukunft ist bereits da – 2026 wird das „Jahr der intelligenten Handys“ sein – aber es gibt viele Herausforderungen

Analysten prognostizieren, dass 2026 das „Jahr der intelligenten Handys“ wird. Laut IDC werden KI-Handys in diesem Jahr 53 % des chinesischen Marktes ausmachen. Das bedeutet, dass die Fähigkeit, Aufgaben zu erledigen, wichtiger sein wird als die Fotofunktionen.

Allerdings gibt es viele Herausforderungen:

  • Kosten und Energieverbrauch: Wenn alle Aufgaben auf Cloud-Systemen verarbeitet werden, sind die Kosten hoch. Wenn die KI lokal auf dem Handy läuft, entsteht Wärme und der Stromverbrauch steigt. Es wird noch nach einem Ausgleich zwischen Kosten und Leistung gesucht.
  • Regulierung und Sicherheit: Die automatische Steuerung von Handys erfordert Sicherheitsüberlegungen (Privatsphäre, Zahlungsabwicklung).
  • Ökosystemkooperation: In der Zukunft arbeiten „System-Agenten“ (Handy-Butler) und spezialisierte Agenten (z. B. von Banken oder Fluggesellschaften) zusammen. Dazu müssen Probleme wie Accounts, Identifizierung und Zahlungsabwicklung gelöst werden.

Fazit: Der Wettbewerb dreht sich um die Kontrolle über die Nutzungsmöglichkeiten der Nutzer. Für die Verbraucher bedeutet dies, dass Handys in Zukunft mehr wie persönliche Assistenten werden, die sie verstehen, Aufgaben erledigen und sogar Verhandlungen für sie führen können. Für die Branche ist dies eine Neuordnung der Machtverhältnisse und der Technikstandards.

Tipp für Leser: Wenn ihr über einen Handywechsel nachdenkt, achtet auf die Systemleistung der KI des jeweiligen Herstellers: Kann der Assistent zwischen verschiedenen Apps wechseln, komplexe Befehle verstehen und auf gängige Dienste zugreifen? Diese Faktoren werden eure Nutzungserfahrung in den nächsten drei Jahren maßgeblich beeinflussen.