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Abgesehen von niedrigen Preisen und Homogenisierung – welche neuen Ansätze gibt es noch für den Inlandsreisemarkt?

原文:卷低价和同质化之外,入境游还能有什么新玩法?

Hallo! Ich bin Ihr Assistent für Finanz- und Wirtschaftsanalysen. Dieser Bericht von „Beiji Laboratory“ beleuchtet einen sehr interessanten und spannenden Aspekt des chinesischen Inlandsreisemarktes: Wenn das Modell der „chinesischen Omas“ mit seinen billigen Einkaufsgruppen ins Ausland übertragen wird und auf den Wunsch ausländischer Touristen nach einer „echten Erfahrung“ stößt, erlebt der Markt eine tiefgreifende Transformation – von der reinen „Sehenswürdigkeitsbesichtigung“ hin zu einem Erleben des lokalen Lebens.

Im Folgenden werde ich Ihnen die Logik und Trends hinter diesem Bericht in einfachen Worten erklären.

Zusammenfassung der Kerninhalte

Kurz gesagt: Der Inlandsreisemarkt entwickelt sich weg von standardisierten Angeboten. Früher wurden ausländische Touristen in China genauso wie inländische Touristen in Einkaufszentren geschleppt und in überall gleiche alte Städte gebracht, was eine schlechte Erfahrung war. Mit der Einführung der Visafreiheit suchen ausländische Touristen – insbesondere junge Menschen aus Europa und Amerika sowie Rucksackreisende – nach authentischen Erlebnissen, die nicht auf Touristenattraktionen basieren. Sie ziehen es vor, zwei Stunden mit dem Auto zu fahren, um ein nach Paris gestaltetes Viertel zu besuchen und die Atmosphäre der Gemeinschaft zu spüren, oder in ein tibetisches Dorf auf 3900 Metern Höhe zu gehen, um dort mit den Einheimischen Teigtaschen zu machen und zu tanzen.

Obwohl solche Nischenreisen sehr beliebt sind, stehen die Anbieter vor großen Herausforderungen: Nischenattraktionen sind oft schlecht erreichbar, teuer in der Bewirtschaftung, schwierig zu promovieren – und werden schnell kommerziell. Es handelt sich dabei um eine anspruchsvolle Suche nach einem Gleichgewicht zwischen wirtschaftlichen Interessen und kultureller Authentizität.

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Detaillierte Analyse in fünf Dimensionen

1. Die peinliche Realität: Das Modell der billigen Einkaufsgruppen aus China breitet sich im Ausland aus

**Einfache Erklärung: Denken Sie nicht, dass nur inländische Touristen betrogen werden – auch ausländische Touristen erleben ähnliche „Tricks“.**

Der Artikel beginnt mit einem humorvollen Beispiel: Billige Reisegruppen für Einreisende aus Südostasien (insbesondere Malaysia) übernehmen das schlechte Modell aus China, bei dem Touristen mit billigen Preisen angelockt und anschließend zum Kauf gezwungen werden.

  • Die Tricks sind dieselben: Reiseagenturen nehmen sogar Verluste in Kauf, um Kunden zu gewinnen. Wenn Touristen fragen, warum es so billig ist, wird geantwortet: „Wir bringen Sie zu Einkaufszentren.“ Wenn sie sagen: „Kann ich nichts kaufen?“, wird geantwortet: „Ja, aber Sie müssen hineingehen.“
  • Die Einstellung ist ähnlich: Südostasiatische Touristen verhalten sich wie chinesische Omas – sie vergleichen Preise und denken, sie müssten etwas kaufen – oder zumindest versuchen es.
  • Das Ergebnis ist dasselbe: Die Reise ist langweilig, es gibt nur die üblichen Standardprogramme wie acht Tage in Kunming, Dali oder Lijiang, und die Touristen sehen China nur oberflächlich.
  • Die Kundenakquise geht ins Ausland: Chinesische Reiseagenturen gehen sogar nach Malaysia, um dort Verkaufstraining zu organisieren, bieten Snacks an, erklären Reiseziele und sammeln lokale Senioren für die Gruppen. Diese Methoden machen es schwierig für diejenigen, die wirklich guten Service bieten wollen.

💡 Kommentar des Reporters: Dies zeigt, dass sich der Inlandsreisemarkt durch die Internationalisierung nicht automatisch verbessert hat. Solange die Grundlogik auf billigen Preisen und Provisionen beruht, wird die Erfahrung für Touristen unabhängig vom Herkunftsland schlecht sein. Dies ist ein Teufelskreis, den die Branche durchbrechen muss.

2. Die umgekehrte Nachfrage: Ausländer wollen keine „Sehenswürdigkeiten“, sie wollen das „echte China“ erleben

**Einfache Erklärung: Ausländer interessieren sich nicht für „Postkartenbilder“; sie wollen das echte China sehen, wie sie es aus sozialen Medien kennen.**

Der Artikel zeigt zwei Beispiele, die die Kernanforderungen ausländischer Touristen verdeutlichen:

  • Beispiel 1: Das „falsche Paris“ in Hangzhou
  • Ein von Entwicklern nach dem Vorbild von Paris gebautes Viertel mit einer Nachbildung des Eiffelturms.
  • Warum es beliebt ist: Weil es eine echte Gemeinschaftsatmosphäre hat – alte Menschen und Kinder unterhalten sich, das Leben ist lebendig. Ausländer fahren gerne zwei Stunden mit dem Auto dorthin, weil es nicht wie ein Touristenziel wirkt, sondern wie ein Zuhause.
  • Beispiel 2: Das Dorf Genie in Litang (nahe Dingzhen)
  • Erlebnisse: Sie übernachten bei tibetischen Freunden, machen gemeinsam Teigtaschen, spielen mit den Kindern und tanzen abends.
  • Die wichtigste Erfahrung: Ein Gefühl der Gemeinschaft. Ein polnischer Tourist kommuniziert mit den Einheimischen mithilfe von Übersetzungstools und sagt am Ende „See you tomorrow“.
  • Kontrast: Ausländer, die sich in Zhangjiajie die Schlange lang gemacht haben, wollen nicht mehr nach Lijiang oder Yulong Snow Mountain – sie finden es viel unterhaltsamer, in ländlichen Gebieten zu sein.

💡 Kommentar des Reporters: Dies zeigt einen großen Wissensunterschied: Inländische Touristen suchen oft nach „Must-See-Orten“, während gut gebildete ausländische Touristen Tourismus als kulturelle Erforschung betrachten. Sie wollen eine Verbindung zum lokalen Leben, nicht nur Sehenswürdigkeiten.

3. Produktinnovationen: Vom „beliebten“ zum „nicht so beliebten“ Reiseziel

**Einfache Erklärung: Kluge Reiseleiter zeigen Touristen nicht nur die berühmten Sehenswürdigkeiten wie die Terrakotta-Männer in Xi’an, sondern beispielsweise das Spiel Mahjong oder den Besuch von Gemüsemärkten.**

Um dieser Nachfrage gerecht zu werden, entwickeln einige Anbieter neue Angebote:

  • Reduzierung: Sie kürzen die Zeit in traditionellen Attraktionen oder beschränken sich auf 2–3 Kernstädte wie Peking, Shanghai oder Chengdu.
  • Erweiterung: Sie empfehlen umliegende, weniger bekannte Orte.
  • Beispiel von Juan: Nach einem Besuch in Zhangjiajie empfiehlt er die Besuche von Fenghu Town oder Jishou; nach einem Besuch in Yichang die Stadt Jingzhou mit ihrer Chu-Kultur; nach einem Besuch in Xi’an die Stadt Yuncheng in Shanxi.

Erlebnisangebote: In Fenghuang lernen Touristen das Miao-Medizinwesen kennen, besuchen Miao-Nachtmärkte und kaufen dort Gemüse; in Kunming besuchen sie den Daguang Zhuanxin Agrarmarkt und hören von der Biodiversität; in Anyang trinken sie Kaffee im Guo Pu Temple und diskutieren über den Schutz der alten Stadt.

Interessante Lernmöglichkeiten: Ein Engländer bucht fünf Tage lang Kursen zum Spiel Mahjong!

💡 Kommentar des Reporters: Diese Kombination aus „bekannten Städten“ und „nicht so bekannten Orten“ bietet Touristen sowohl Sicherheit durch Bekanntheit als auch Neuheit. Sie verwandelt Tourismus von einer reinen Besichtigung in ein Erlebnis des lokalen Lebens. Elemente wie Mahjong, Gemüsemärkte und Cafés werden zu den prägendsten „chinesischen Erinnerungen“ der Touristen.

4. Die realen Herausforderungen des Nischenreisens

**Einfache Erklärung: Nischenreisen sind zwar attraktiv, aber die Umsetzung ist schwierig – es fehlen Geld, Personal und gute Verbindungen.**

Zhao Yan und Cheng Yuan erwähnen einige Herausforderungen:

  • Herausforderung 1: Homogenisierung und Kommerzialisierung. Viele alte Städte werden zu Touristenzielen, die alle gleich aussehen und ihre Seele verlieren.
  • Es gibt sogar Betrügereien mit Tee: Alte Frauen verkaufen Tee, aber hinter dem Rücken der Kunden wird billiger Tee aus anderen Regionen verkauft – das schadet dem Vertrauen der Touristen.
  • Herausforderung 2: Hohe Kosten und schwierige Skalierung. Nischenattraktionen sind oft abgelegen und ohne öffentliche Verkehrsmittel; Reisen müssen mit eigenen Fahrzeugen organisiert werden.
  • Touristen finden das teuer, Reiseagenturen finden es aufwendig (hohe Personalkosten, keine Standardisierung wie bei großen Gruppen).
  • Beispiel: Das Dorf Nixi Black Pottery in Shangri-La ist schön, aber die Verkehrsanbindung ist schlecht, was zu hohen Preisen und einer begrenzten Zielgruppe führt.
  • Herausforderung 3: Schwierige Kundenakquise und mangelnde Verbreitung. Nischenattraktionen werden selten auf TikTok oder Facebook beworben; selbst wenn sie gefunden werden, wissen Touristen nicht, wie sie buchen können, da es kein ausgereiftes Online-Buchungssystem gibt.

💡 Kommentar des Reporters: Dies ist typisch für Nischenprodukte: Während Massentourismus wie Industrieprodukte standardisiert ist, ist Nischenreisen individuell und teuer. Wie man dennoch den Nischencharakter bewahrt und die Kosten senkt, ist eine große Herausforderung für alle Anbieter.

5. Die Paradoxie der Zukunft: Wie kann man „Schutz“ und „Entwicklung“ ausbalancieren?

**Einfache Erklärung: Zu viele Touristen machen die Einheimischen zu „Schauspielern“; zu wenige Touristen bringen den Einheimischen kein Einkommen.**

Der Artikel stellt eine tiefe philosophische Frage: Tourismus führt unweigerlich zu Kulturanpassungen.

  • Paradox: Wenn Reiseleiter ständig Touristengruppen führen, können die Einheimischen ihre Authentizität verlieren.
  • Beispiel: Das Dorf Yuhu in Lijiang wird wegen mexikanischer Touristen geschützt; es wird sogar überlegt, Touristenfahrzeuge zu erlauben. Das bedeutet, dass der „echteste“ Ort allmählich zu einem Touristenziel wird.
  • Lösungsansätze: Einige ausländische Touristen buchen direkt bei lokalen Unterkünften und fragen nach interessanten Sehenswürdigkeiten – dieses „Unterkunft+lokaler Reiseleiter“-Modell könnte eine nachhaltigere Lösung sein. Es gibt den Einheimischen mehr Kontrolle und verringert die Einmischung von Reiseagenturen.

💡 Kommentar des Reporters: Dies ist die zentrale Frage für die Zukunft des Inlandsreisemarktes: Der Wettbewerb liegt nicht mehr darin, wer die billigsten Reisen anbietet, sondern darin, wie man lokale Gemeinschaften unterstützen kann, damit sie vom Tourismus profitieren und gleichzeitig die Kultur erhalten bleibt. Dazu sind eine sorgfältigere Verwaltung, transparentere Verteilung von Gewinnen und ein höheres kulturelles Bewusstsein der Touristen erforderlich.

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Für die Allgemeinheit:

1. Wenn Sie nach China reisen möchten (oder ausländische Freunde empfangen): Konzentrieren Sie sich nicht nur auf die Großsehenswürdigkeiten wie den Palast der Himmel oder die Große Mauer. Versuchen Sie, auf Gemüsemärkte zu gehen, Mahjong zu lernen oder in einem unbesuchten Dorf zu übernachten. Solche „nicht-touristischen“ Erlebnisse sind die wirklich faszinierendsten Aspekte Chinas.

2. Wenn Sie in der Tourismusbranche tätig sind: Der Weg der billigen Einkaufsgruppen wird immer enger. Die Zukunft liegt in individueller Gestaltung und Verbindung zu lokalen Gemeinschaften. Wer Touristen echte, unkommerzielle Erlebnisse bieten kann, wird den Markt gewinnen.

3. Für Investoren/Beobachter: Konzentrieren Sie sich auf Unternehmen, die sich auf kulturelle Erlebnisse, die Entwicklung weniger bekannter Reiseziele und lokale Dienstleistungen spezialisieren. Die Blütezeit des Massentourismus ist vorbei – die Zukunft liegt in kleinen, aber hochwertigen Nischenmärkten.

Zusammenfassung: Der chinesische Inlandsreisemarkt entwickelt sich weg von der reinen Sehenswürdigkeitsbesichtigung hin zu einem Erlebnis des lokalen Lebens. Dies ist ein Prozess des Respekts, der Verbindung und Authentizität – schwierig, aber voller Hoffnung.