虎嗅

Eine Branche, die zehn Jahre lang sehr beliebt war – jetzt mangelt es am dringendsten an Arbeitskräften.

原文:火了十年的热门行业,现在最缺活人感

Deutsche Analyse der chinesischen Nachrichten:

Hallo! Ich bin Ihr Freund, der sich auf Finanz- und Wirtschaftsnachrichtenanalyse spezialisiert hat. Heute möchten wir über ein Phänomen sprechen, das Sie täglich erleben, aber vielleicht nicht genauer betrachtet haben: Live-Streaming.

Dieser Artikel stammt aus der Zeitschrift „Xin Zhoukan“ und bietet nicht nur einen Rückblick auf die Veränderungen in der Live-Streaming-Branche der letzten 10 Jahre, sondern ist auch wie eine „Medienuntersuchung“ für uns heute. Er zeigt, dass Live-Streaming von einem „neuen Trend“ zu einer Infrastruktur geworden ist, die genauso unverzichtbar ist wie Wasser, Strom und Gas – und sogar unsere Sprachgewohnheiten verändert hat (zum Beispiel der Begriff „Zhubao“).

Um es Ihnen leichter zu machen, habe ich diesen langen Artikel in fünf zentrale Aspekte unterteilt und die dahinterstehende Logik und die Zusammenhänge in einfachen Worten erklärt.

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1. **Große Veränderung der Rolle der Menschen: Vom „Zuschauer“ zum „Inhaltsproduzenten“**

Zentrale Aussage: Live-Streaming hat die Grenze zwischen „Bühne und Publikum“ aufgehoben – jeder kann potenziell Inhalte erstellen.

Einfache Erklärung:

Stellen Sie sich 2016 vor: Live-Streaming war noch ein Privileg von Stars oder bekannten Influencern, und wir waren nur Zuschauer, die applaudierten. Heute hat sich alles verändert.

  • Sprachliche Veränderungen spiegeln die Einstellung wider: Im Internet ist es heute üblich, sich selbst als „Zhubao“ (ein Wortspiel mit dem Begriff „Moderator“) zu bezeichnen. Diese Verbreitung zeigt, dass wir unbewusst denken: „Mein Leben kann auch präsentiert werden – ich habe schließlich auch Zuschauer.“ Selbst wenn Sie noch nie selbst live gestreamt haben, könnten Ihre Social-Media-Posts oder Alltagskommentare zu „Inhalten“ werden, die von anderen betrachtet werden.
  • Sehr niedrige Hürden – alles kann gestreamt werden: Früher mussten Sie ein komplettes Film- oder Fernsehprogramm haben, um es anzusehen. Heute kann das Streamen beim Essen, Einkaufen oder sogar beim Dösen erfolgen – Sie brauchen nur Ihr Handy. Daten von CNNIC zeigen: Im Jahr 2016 gab es 325 Millionen Live-Streaming-Nutzer; bis 2025 wird diese Zahl auf 814 Millionen steigen, was 72,3 Prozent der Internetnutzer ausmacht. Das bedeutet: Live-Streaming ist nicht mehr nur „Zuschauen“, sondern „Teil des Lebens sein“.
  • Berufliche Anerkennung: Im Jahr 2024 wurde „Online-Moderator“ offiziell als neuer Beruf anerkannt. Das zeigt, dass Live-Streaming von einem Hobby zu einem ernsthaften Beruf geworden ist, mit erhöhtem sozialem Status und wirtschaftlichem Wert.

Zusammenfassung: Früher war es „ich sehe die Welt“, heute ist es „die Welt sieht mich“ – jeder ist der „Hauptproduzent“ seines eigenen Lebens.

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2. **Große Umstrukturierung im Geschäftsleben: Vom „Verkauf durch Live-Streaming“ zur Normalisierung von „Shop-Streaming“**

Zentrale Aussage: Der Verkauf über Live-Streaming hat die Phase des „wilden Wachstums“ hinter sich und ist in eine Phase der „detaillierten Betreuung“ und „Vernichtung der Spitzenpositionen“ eingetreten.

Einfache Erklärung:

Wenn man an Live-Streaming denkt, denkt man oft an Personen wie Li Jiaqi. Doch heute basiert der Verkauf über Live-Streaming nicht mehr nur auf einigen Superstars.

  • Superstars sind immer noch stark, aber nicht mehr die Einzigen: Li Jiaqi bleibt mit einem Gesamtumsatz von 175 Milliarden Yuan (GMV) weiterhin führend – doch der Traffic verteilt sich auf mehrere Akteure.
  • „Shop-Streaming“ wird zur Norm: Früher suchten Moderatoren Waren in Fabriken oder Lagern; heute eröffnen Marken eigene Online-Shops, und Mitarbeiter streamen direkt von dort aus. Daten zeigen, dass der Umsatz durch solche „Shop-Streams“ bereits über 50 Prozent ausmacht. Das bedeutet: Live-Streaming ist zu einem Standardverkaufsmittel geworden, nicht mehr nur ein besonderes Marketinginstrument.
  • Der Einfluss des Marketings auf den Alltag: Haben Sie bemerkt, dass auch im Alltagsgespräch Begriffe wie „Jiayuanren“ (Freunde) oder „Shanglianjie“ (Klicken auf Links) verwendet werden? Das zeigt, dass die Geschäftslogik des Live-Streamings in unsere Alltagssprache eingedrungen ist.
  • Dezentralisierung des Traffics: Der Anteil des Umsatzes, der durch Spitzenmoderatoren generiert wird, ist auf 10,66 Prozent gesunken. Das bedeutet: Das Geld fließt nicht mehr nur in die Hände einiger weniger Personen, sondern verteilt sich auf viele kleine Live-Streams in verschiedenen Bereichen.

Zusammenfassung: Der Verkauf über Live-Streaming ist von einer „Show der Stars“ zu einem alltäglichen Geschäftszweig geworden – es ist nicht mehr nur etwas für eine Minderheit, sondern eine Standardmethode in der Branche.

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3. **Große Ausbreitung der Inhalte: Vom „Entertainment-Ersatz“ zu „Wissensklassenzimmern“

Zentrale Aussage: Die Grenzen der Inhalte im Live-Streaming haben sich weit erweitert – es dient nicht nur dem Verkauf, sondern auch dem Wissensvermittlung.

Einfache Erklärung: Was wird eigentlich im Live-Streaming gezeigt? Neben dem Verkauf gibt es zwei weitere beliebte Richtungen:

  • „Gruppen-Streaming“: Nach dem Ende der Castingshows im Jahr 2021 hat sich der Bedarf an „Idol-Entwicklung“ nicht verloren, sondern auf Live-Streams verlagert. Dabei tanzen und singen mehrere Moderatoren gemeinsam, es gibt Regisseure, Lichteffekte und Wettbewerbe – die Zuschauer entscheiden, wer im Mittelpunkt steht und was aufgeführt wird. Das ist im Grunde genommen die „Übertragung“ von Fernseh-Castingshows auf das Handy – nur interaktiver.
  • Fitness und Wissen: Live-Streaming wird immer funktioneller: Liu Hengs „Bencao Gangmu“ hat Live-Streaming zu einem „Cloud-Fitnessstudio“ gemacht; Menschen folgen seinen Anweisungen, teilen Videos und entwickeln ein Gefühl von Zugehörigkeit zur Gemeinschaft.
  • Wissenvermittlung: Durch Live-Streaming können Wissen auf einfache, visuelle und zugängliche Weise vermittelt werden. Es gibt Millionen von Wissenschaftsexperimenten auf Plattformen wie TikTok – das macht das Lernen einfach und unkompliziert. Sie müssen nicht in die Bibliothek gehen; mit Ihrem Handy können Sie von Tsinghua-Professoren Physikunterricht erhalten.

Zusammenfassung: Live-Streaming ist nicht mehr nur zum „Zuschauen“ da – es ist zu einem vielseitigen Medium für Unterhaltung, Sport und Lernen geworden und füllt Lücken, die traditionelle Medien hinterlassen haben.

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4. **Großer technischer Einfluss: AI-Moderatoren – die „Lebendigkeit“ wird zu einem Luxus**

Zentrale Aussage: AI-Technologie ermöglicht die „Massenproduktion“ von Live-Inhalten, führt aber auch zu Vertrauensproblemen und macht „Echtheit“ zu einem seltenen Gut.

Einfache Erklärung: Dies ist der nachdenklichste Punkt des Artikels: Was passiert, wenn AI in das Live-Streaming eingeführt wird?

  • Aufstieg von AI-Moderatoren: AI-Moderatoren wie „Cai Shao Dong Ge“ von JD.com oder „Mu Ji Meng“ von Bilibili sind effizient und kostengünstig – sie können gleichzeitig in Tausenden von Live-Streams auftreten.
  • Vertrauensprobleme und Rechtsrisiken: Im Jahr 2024 wurde versucht, mit einer AI-Kopie von Zhang Wenhong Proteinriegel zu verkaufen; viele ältere Menschen glaubten daran – das zeigt ethische und rechtliche Probleme durch die Fehlverwendung von Technologie.
  • Die Entfremdung sozialer Interaktionen: Früher dachten wir, Moderatoren seien echte Menschen – aber wenn selbst die Moderatoren künstlich sind, bleibt diese „Intimität“ dann noch echt?
  • Der Wert der „Lebendigkeit“: Gerade weil AI so perfekt und künstlich ist, sehnen sich die Menschen nach der „Unvollkommenheit“ und Echtheit echter Menschen.
  • Beispiel: Die Gruppe „Xiyu Qunyinghui“ aus Shouguang, Shandong, streamte spontan am Flussufer – die improvisierten Szenen wurden beliebt.
  • Logik: In einer Ära, in der AI perfekte Darstellungen erstellen kann, werden „Unbeholfenheit“, „Zufälle“ und „echte Emotionen“ zu wertvollen Elementen.

Zusammenfassung: AI macht Live-Streaming effizient, aber auch kalt – die Menschen sehnen sich nach echten, menschlichen Darbietungen mit „Fehlern“ und „Wärme“.

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5. **Zukunftstrends: Weniger Show, mehr echte Erfahrungen, langsamere Verbindungen**

Zentrale Aussage: Im nächsten Halbjahr des Live-Streamings geht es nicht mehr um Traffic und Marketingstrategien, sondern um „Echtheit“ und „Verbindungen“ zwischen Menschen.

Einfache Erklärung: Der Artikel kommt zu einem starken Schluss:

  • Vom „Schnellen“ zum „Langsamen: In den letzten 10 Jahren ging es um Schnelligkeit, Spannung und Konversionen. In Zukunft wollen die Menschen Inhalte in langsamerem Tempo, mit mehr Tiefe und echten Erfahrungen.
  • Vom „Virtuellen“ zum „Echten: Die Grenzen zwischen Virtualität und Realität werden immer verschwommener – doch die Menschen sehnen sich nach Echtheit. Die Gruppe „Xiyu Qunyinghui“, die am Flussufer aktiv war, war erfolgreich, weil sie nichts übertrieben hat und die Rauheit und Echtheit des Lebens bewahrt hat.
  • Neue Erwartungen: Wir brauchen keine „perfekten Idole“ mehr – wir suchen echte Verbindungen, die uns das Gefühl geben, „gesehen“ und „verstanden“ zu werden.

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💡 **Erkenntnisse für die Allgemeinheit:**

1. Keine Sorgen, wenn Sie kein Moderator sind: Live-Streaming ist ein Lebensstil – Sie müssen kein Internetstar werden, aber Sie können lernen, Ihr Leben mit der Kamera aufzunehmen und Ihre Meinungen zu teilen.

2. Rationaler Einkauf: Da „Shop-Streaming“ zur Norm geworden ist, lohnt es sich, verschiedene Live-Streams zu vergleichen – das kann oft vorteilhafter und zuverlässiger sein als der Kauf über Spitzenmoderatoren.

3. Vorsicht vor AI-Tricks: Wenn Sie bekannte Experten oder Stars beim Verkauf über Live-Streaming sehen, überprüfen Sie deren Identität.

4. Schätzen Sie die „Lebendigkeit“: In einer Zeit der Informationsüberflutung sind unvollkommene, warme und echte Menschen und Inhalte die wertvollsten.

Ich hoffe, diese Analyse hilft Ihnen, die großen Veränderungen in der Live-Streaming-Branche der letzten 10 Jahre sowie ihre Bedeutung für uns alle besser zu verstehen.