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Internetcafé-Investition: Der Besitzer gewinnt zweimal – tagsüber die Nutzungsgebühr, nachts auf den Anstieg des Wertes der Grafikkarten wartet?

原文:网吧投资,老板赢两次:白天收网费,晚上等显卡升值?

Hallo! Ich bin Ihr Assistent für Finanz- und Wirtschaftsanalysen. Diese tiefgreifende Reportage über das „Wiederaufleben der Internetcafés“ ist wirklich interessant – sie enthüllt die komplexen Geschäftslogiken und menschlichen Bedürfnisse, die hinter der scheinbar lebhaften Fassade stecken, ähnlich wie das Schälen einer Zwiebel.

Viele Menschen reagieren auf Nachrichten wie „Die Anzahl der Internetcafés hat sich verdoppelt, der Umsatz hat die Milliarde überschritten“ mit Fragen wie: „Wow, macht es wirklich so viel Geld, ein Internetcafé zu betreiben?“ oder „Sollte ich vielleicht auch eines eröffnen?“

Als Ökonom und Journalist muss ich Ihnen jedoch sagen: Es handelt sich dabei um eine komplexe Situation, die aus „Veränderungen in der Statistik“, „Hardware-Inflation“ und „gesellschaftlichen Stimmungen“ zusammengefügt wird. Dieses sogenannte „Wiederaufleben“ ist weder einfach nur ein Rückkehrprozess noch eine Gelegenheit zum schnellen Reichtum.

Lassen Sie mich diese Nachricht nun in fünf Kernpunkten für Sie aufschlüsseln, damit Sie die Wahrheit hinter dieser „Internetcafé-Welle“ vollständig verstehen können.

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Punkt 1: Datennebel – Die sogenannten 120.000 Internetcafés sind in Wirklichkeit eine Mischung

Zunächst müssen wir einen großen Missverständnis aufklären: Die von den Medien beschriebene Internetcafé-Branche, die „gegen den Trend wächst und aus der Asche aufersteht“, weist in den Daten einige Unstimmigkeiten auf. Die genannten 122.600 Internetcafés sowie der Umsatz von 101,68 Milliarden Yuan stammen aus einem Whitepaper einer Branchenvereinigung. Bei genauerer Betrachtung der Kategorisierung sind jedoch nur 93.100 dieser Einrichtungen im traditionellen Sinne „Internetdienstleistungsstellen“ (also die klassischen Internetcafés); die restlichen 29.500 sind eigentlich „E-Sport-Hotels“.

Das ist wie wenn Sie auf dem Markt einkaufen gehen und der Verkäufer Ihnen sagt, die Gemüseverkäufe seien verdoppelt worden – nur um dann festzustellen, dass die Hälfte davon tatsächlich Früchte sind:

  • Umsatzanalyse: Vom Gesamtumsatz von 101,68 Milliarden Yuan tragen die Internetcafés nur 65,75 Milliarden Yuan bei, während die E-Sport-Hotels 35,93 Milliarden Yuan beisteuern. Mehr als ein Drittel des Geldes wird also für „Mietkosten“ und nicht für „Internetzugang“ ausgegeben.
  • Vergleichsfall: Viele Berichte vergleichen die 77.700 Internetcafés von 2023 direkt mit den 122.600 Internetcafés (inklusive E-Sport-Hotels) von 2025. Das ist, als würde man „Äpfel“ mit „Äpfeln und Bananen“ vergleichen – natürlich wirkt der Anstieg dadurch beeindruckend.

Fazit: Wenn man die E-Sport-Hotels ausschließt, steigt die Zahl der reinen Internetcafés zwar, aber sie hat nicht wirklich „verdoppelt“. Zudem hat sich die Größe im Vergleich zum Höhepunkt im Jahr 2016 (152.000 Internetcafés) sogar um 40 Prozent verringert. Das sogenannte „Wiederaufleben“ ist eher das natürliche Ergebnis einer geringeren Angebotsmenge nach der Pandemie in Kombination mit dem Einstieg von E-Sport-Hotels, was einen Schein von Wohlstand erzeugt.

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Punkt 2: Konsumparadox – Die Betreiber investieren in eine „Aufwertung“, die Spieler in eine „Abwertung“

Dieser Punkt ist der interessanteste und zugleich widersprüchlichste des Artikels. Man stellt fest, dass sich die Umgebung der Internetcafés immer luxuriöser entwickelt, aber die Menschen dorthin gehen, weil sie sich keine eigenen Computer mehr leisten können:

  • Warum reichen die Computer zu Hause nicht mehr aus? (Hardware-Inflation): Früher gingen die Menschen nicht ins Internetcafé, weil die Computer zu Hause schnell genug waren. Heute werden jedoch viele hochwertige Chips für AI-Server benötigt, was zu steigenden Preisen für Speicher, SSDs und Grafikkarten führt.
  • Um Spiele wie Valorant oder League of Legends mit hoher Framerate zu spielen, braucht man große Speichergeräte, die mehrere hundert GB Platz einnehmen. Ein solches System kann schnell tausende oder sogar zehntausende Euro kosten. Für junge Menschen und Mieter ist es billiger, ins Internetcafé zu gehen, anstatt teure Ausrüstung zu kaufen.
  • Das Internetcafé wird somit zu einem Ort, an dem man „hochwertige Rechenleistung“ teilen kann.
  • Das Internetcafé als „günstiger Sozialraum“: Heutige Internetcafés sind längst nicht mehr die rauchigen, unbequemen Orte von früher. Sie verfügen über hochwertige Hardware (z. B. Grafikkarten der 50er-Serie), hohe Bildwiederholraten (480 Hz), Tastaturen mit Magnetachsen, Teppiche, ergonomische Stühle, Klimaanlagen und sogar Essen und Getränke. Der Preis ist im Vergleich zu Billardhallen, KTVs oder Kinos viel günstiger.

Fazit: Die Rückkehr der Spieler ins Internetcafé liegt nicht daran, dass die Cafés „luxuriöser“ geworden sind, sondern daran, dass das Spielen zu Hause zu teuer ist und die Unterhaltungsmöglichkeiten draußen zu kostspielig sind. Es handelt sich dabei um eine Form von „Erlebnisverbesserung bei sinkendem Konsumniveau“ – man zahlt weniger und genießt eine Hardware und Dienstleistung, die früher nur hochwertige Spieler hatten.

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Punkt 3: Raumrevolution – Vom „dichten Saal“ zum „privaten Zimmer“

Wenn Sie kürzlich ein neues Internetcafé besucht haben, haben Sie sicherlich bemerkt, dass es weniger Computer im Saal und mehr private Zimmer gibt. Der Grund dafür ist, dass sich die Definition von „Sozialkontakt“ verändert hat – die Menschen wollen mehr Ruhe und Privatsphäre.

  • Private Zimmer sind ein Muss: Frauen gehen häufiger ins Internetcafé (21,2 % der Kunden), insbesondere in neuen Cafés in Einkaufszentren. Sie legen Wert auf eine gute Umgebung, keine Rauchgerüche und Privatsphäre. Für Männer, die entweder ruhig spielen oder rauchen möchten, bieten private Zimmer mehr Freiheit. Auch „Sozialscheue“ oder Menschen, die sich vor der Familie oder Arbeit flüchten wollen, nutzen Internetcafés gerne.
  • Für Absolventen kann das Internetcafé ein Ort sein, an dem sie nicht unter Druck gesetzt werden, und für Arbeitnehmer, die zu Hause beim Spielen stören könnten.

Fazit: Die Kernkompetenz der Internetcafés liegt nicht mehr darin, Computer zur Verfügung zu stellen, sondern darin, „emotionale Werte“ zu bieten. Jeder Quadratmeter in einem privaten Zimmer verkauft das Recht, von äußeren Störungen abgeschirmt zu sein.

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Punkt 4: Investitionsfallen – Scheinbar „finanzielle Produkte“, in Wirklichkeit ein „Wettlauf um Überleben“

Viele Unternehmer sind von der „Wiedergeburt der Internetcafés“ begeistert und glauben, dass das Betreiben eines Internetcafés ein sicheres Geschäft ist – einige betrachten sogar die Ausrüstung als „finanzielles Produkt“ (da die Preise für Grafikkarten und Speicher steigen könnten). Die Realität ist jedoch hart: Die Hürden für den Einstieg sind hoch, die Risiken ebenfalls.

  • Steigende Betriebskosten: Die Kosten für den Bau eines 300 Quadratmeter großen Internetcafés lagen 2017 bei etwa 1,1 Millionen Yuan, 2024 bei etwa 2 Millionen Yuan und könnten 2026 für ein hochwertiges Café mit Grafikkarten der 5080-Serie auf 5 bis 8 Millionen Yuan steigen. Der Grund dafür sind steigende Hardwarepreise.
  • Die Illusion des Wertzuwachses: Manche glauben, dass man beim Verkauf der Ausrüstung nach dem Geschäftsschluss noch Geld machen kann. Tatsächlich gibt es jedoch Rabatte beim Secondhandverkauf, und der Aufbau neuer Geräte ist kostspielig. Ein Café, das 2025 mit etwa 2,5 Millionen Yuan eingerichtet wurde, würde heute etwa 2,8 Millionen Yuan kosten – der scheinbare Gewinn von 300.000 Yuan könnte durch den Verkauf der alten Ausrüstung nur zu 1,7 bis 2 Millionen Yuan führen. Zudem handelt es sich um eine Branche mit hohem Kapitalbedarf und schneller Abnutzung der Ausrüstung. Wenn neue Technologien (z. B. Grafikkarten der 60er-Serie) auf den Markt kommen, werden die alten Geräte wertlos.
  • Überfluss an Angebot: 2023 wurden viele Internetcafés aufgrund der Pandemie geschlossen; 2025 und 2026 werden viele neue Cafés eröffnet, weil andere Erfolge verzeichnet haben. Der Einstieg in diese Branche erfordert nur Geld – es gibt keine technischen Barrieren. Wenn alle glauben, dass das Betreiben eines Internetcafés einfach ist, wird das Angebot schnell das Angebot übersteigen. Das Ergebnis ist, dass neue Cafés erfolgreich sind, alte Cafés weniger Kunden haben und Preiskämpfe entstehen, was die Gewinne schmälert.

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Punkt 5: Kundengruppen – Wer finanziert diesen Milliardenmarkt?

Die Kundengruppen der Internetcafés verändern sich: Es handelt sich nicht mehr nur um Studenten.

  • Hauptkunden: Arbeitnehmer und Freiberufler, die tagsüber im Büro arbeiten und abends ins Internetcafé gehen, um sich zu entspannen.
  • Neue Gruppen: Frauen und Paare, die zunehmend Internetcafés besuchen (21,2 % der Kunden). Ihre Anforderungen an die Umgebung, Sauberkeit und Atmosphäre sind höher.
  • Spezielle Gruppen: Trinker und Touristen, die nach dem Trinken die Nacht über im Internetcafé verbringen oder während Reisen dort surfen.

Fazit: Die Internetcafés sind nicht einfach nur noch Orte für Menschen ohne eigenen Computer – sie dienen Menschen, die bestimmte Räume, Atmosphäre und Hardware benötigen. Diese Bedürfnisse sind real, aber auch anfällig für Veränderungen (z. B. durch bessere Alternativen wie Cloud-Gaming oder öffentliche Räume).

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Zusammenfassung: Ist das Internetcafé wirklich „wiedergeboren“?**

Ja – aber auf eine andere Weise, als man es sich vielleicht vorstellt:

1. Es handelt sich nicht um eine einfache Rückkehr einer „im Untergang befindlichen Branche“, sondern um eine neue Form der „Sharing Economy“ und des „emotionalen Konsums“.

2. Die angegebenen Zahlen sind etwas übertrieben; wenn man E-Sport-Hotels ausschließt, ist das Wachstum eher moderat.

3. Die Rückkehr der Spieler liegt daran, dass sie sich keine eigenen Computer mehr leisten können und keine Zeit zu Hause zum Spielen haben – nicht daran, dass die Cafés besser geworden sind.

4. Für Investoren ist der Einstieg in die Branche sehr riskant: Steigende Hardwarepreise erhöhen die Hürden, der Wettbewerb wird intensiver, und der sogenannte Wertzuwachs der Ausrüstung ist nur ein Trugschluss.

Ratschläge für die Allgemeinheit:

  • Für Spieler: Genießen Sie die Internetcafés – der Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut, und die Atmosphäre ist angenehm.
  • Für Investoren: Seien Sie vorsichtig! Es sei denn, Sie verfügen über starke lokale Betriebsfähigkeiten, eine ausgezeichnete Standortwahl oder können sehr günstige Hardwarepreise erzielen – sonst zahlen Sie wahrscheinlich nur für die Träume anderer und bleiben am Ende mit veralteter Ausrüstung und unbezahlten Krediten zurück.

Das „Wiederaufleben der Internetcafés“ ist im Grunde ein Zeichen dafür, dass junge Chinesen in ihrem stressigen Alltag nach einem „günstigen, freiheitlichen Zufluchtsort“ suchen. Dieser Zufluchtsort ist wertvoll – aber die Betreiber haben es nicht leicht.