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„Lanqin“ aus den Lanqin-Halsbonbons – ist tatsächlich nur ein Markenzeichen?

原文:蓝芩喉糖的“蓝芩”,居然只是商标

Hinter dem „Flop“ der Lanqin-Halstabletten: Wenn der „Heldenhelm“ einer Pharmafirma auf die „Essenwirklichkeit“ trifft – wer irrt die Verbraucher?

Hallo zusammen, ich bin euer Freund, der Finanzjournalist. Kürzlich sind die Lanqin-Halstabletten von Yangtze River Pharmaceutical aufgrund des Verkaufs durch den beliebten Star Wang Yibo sehr bekannt geworden. Doch mit dem Ruhm kamen auch die Kontroversen. Viele Nutzer stellten fest, dass sie eigentlich „Essen“ kauften, obwohl sie dachten, es handele sich um „Medizin“. Bei genauerem Hinsehen enthielt die Zutatenliste jedoch weder Lanqin noch andere medizinische Wirkstoffe, sondern nur verschiedene Zucker und Pflanzenextrakte.

Dies ist nicht nur ein Marketingfehler, sondern auch ein typisches Beispiel dafür, dass ein Markenzeichen zwar legal ist, die Werbung jedoch möglicherweise gegen Gesetze verstößt. Heute werden wir die Angelegenheit einfach und verständlich erklären, um den Hintergrund zu verstehen.

Kernzusammenfassung: Eine Krise des Vertrauens durch eine Fehlverständnis

Einfach ausgedrückt: Yangtze River Pharmaceutical nutzte das Markenzeichen „Lanqin“ (hauptsächlich auf Basis von Isatis root und Scutellaria baicalensis), das ursprünglich für Medikamente verwendet wurde, für Halstabletten, die eigentlich zu Lebensmitteln zählen. Obwohl das rechtlich zulässig ist (da das Markenzeichen registriert ist), führten Aussagen wie „Begründer von Lanqin“ oder „Die Marke gibt es seit 2000“ auf der Verpackung dazu, dass die meisten Verbraucher annahmen, die Halstabletten enthielten Lanqin und hätten entzündungshemmende Wirkungen – ähnlich wie orale Lösungen.

Der Kernproblem ist: Die Firma nutzte ihr Markenkapital, um in einen neuen Bereich zu expandieren (von Medizin zu Lebensmitteln), verschwächte jedoch die Unterscheidung zwischen „Lebensmitteln“ und „Medikamenten“ in ihrer Werbung und nutzte die Gewohnheiten der Verbraucher aus, was zu Missverständnissen und Zweifeln führte.

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Detaillierte Analyse: Fünf Aspekte, um den Vorfall zu verstehen

1. Was genau ist „Lanqin“ – ein Wortspiel?

Zuerst müssen wir klären, was „Lanqin“ in der Geschäftswelt bedeutet:

  • In der Medizin: Lanqin ist eine bekannte chinesische Medizin von Yangtze River Pharmaceutical, hergestellt aus Isatis root und Scutellaria baicalensis. Die meisten Menschen assoziieren Lanqin mit einer Medizin gegen Halsschmerzen.
  • In Lebensmitteln: Die betroffenen Lanqin-Halstabletten sind eigentlich nur gewöhnliche Lebensmittel. Die Zutatenliste enthält Isomaltitol (eine Zuckerersatzstoffe), Maltitol, Momordica-Pulver, Lonicera-Pulver und Glycyrrhiza-Pulver – keine Isatis root oder Scutellaria baicalensis.

Einfache Erklärung: Stellen Sie sich vor, eine Chilisauce-Marke wie „Lao Gan Ma“ würde plötzlich Kekse mit demselben Namen herausbringen. Auch wenn die Kekse vielleicht etwas Chili enthalten, würde es kein Problem sein, wenn man sagt, sie schmecken nach Lao Gan Ma und würden den Appetit anregen. Aber wenn die Kekse gar kein Chili enthalten und nur den Namen nutzen, um eine solche Wirkung zu suggerieren, wäre das irreführend.

2. Der psychologische Einfluss des „Pharma-Heldenhelms“ – Warum glauben die Menschen das?

Warum fielen so viele Nutzer auf den Trick herein? Einige berichteten sogar, dass ihnen diese Halstabletten in der Apotheke empfohlen wurden. Dahinter stecken zwei Faktoren:

  • Der Einfluss der Marke: Yangtze River Pharmaceutical ist ein führendes Unternehmen in der Pharmabranche in China. Die meisten Menschen denken, dass Produkte von Pharmafirmen professioneller und wirksamer sind.
  • Verwechslung von Kontexten: Lanqin-Halstabletten werden sowohl online als auch in Apotheken verkauft. Die Apotheke ist der Ort, an dem man Medikamente kauft – nicht Snacks. Wenn man Lanqin-Halstabletten neben Lanqin-Orallösungen sieht oder von Apothekern empfohlen bekommt, kann das zu Missverständnissen führen.

Einfache Erklärung: Es ist, als würde man in einem Krankenhausessen eine „Krebsbekämpfende Gemüsesuppe“ bestellen. Auch wenn es sich nur um eine gewöhnliche Gemüsesuppe handelt, könnte der Name irreführend wirken, da er aus dem Krankenhausumfeld stammt.

3. Rechtliche Grenzen: Ein registriertes Markenzeichen bedeutet nicht freie Werbung

Yangtze River Pharmaceutical argumentiert, dass „Lanqin“ ein registriertes Markenzeichen sei und sie es daher verwenden dürfen. Doch laut dem Rechtsanwalt Lin Xiaoming ist das Recht auf Markenregistrierung nicht dasselbe wie die Rechtmäßigkeit der Werbung:

  • Markenrechte: Das Recht, ein Markenzeichen zu verwenden, gilt innerhalb der zugelassenen Kategorien (z. B. Lebensmittel).
  • Werbevorschriften: Wenn das Markenzeichen jedoch auf der Verpackung verwendet wird und Aussagen wie „Begründer von Lanqin“ oder „Die Marke gibt es seit 2000“ dazu führen, dass Verbraucher falsche Erwartungen haben, verstößt dies gegen die Werbevorschriften.

Einfache Erklärung: Man kann zwar ein Markenzeichen registrieren, aber die Werbung muss den gesetzlichen Richtlinien entsprechen. Wenn die Verpackung irreführende Aussagen enthält, ist das eine Verletzung der Verbraucherrechte.

4. Ein häufiges Problem in der Branche: Markenzeichen als Täuschungsmittel

Der Lanqin-Halstabletten-Fall ist nicht der einzige. In diesem Jahr gab es ähnliche Kontroversen:

  • „Yi Hao Tu Zhu“: Tatsächlich handelt es sich um „Yi Hao Tu“-Schweinefleisch. Die Verbraucher dachten, „Yi Hao Tu“ beziehe sich auf die Sorte oder den Ursprung des Fleisches, aber „Yi Hao Tu“ ist ein Markenzeichen, „Schweinefleisch“ ist die Produktkategorie.
  • „Originalrezept“: Medikamentenverpackungen mit dem Hinweis „Originalrezept“ lassen die Verbraucher glauben, die Inhaltsstoffe seien identisch mit denen des Originalprodukts – doch „Originalrezept“ ist ebenfalls ein Markenzeichen.

Einfache Erklärung: Unternehmen nutzen Markenzeichen, um bestimmte Assoziationen zu erzeugen. Solche Praktiken sind jedoch riskant, da sie leicht gegen Gesetze verstoßen können.

5. Die Strategie der Pharmafirma: Innovation oder Vertrauensverschlechterung?

Yangtze River Pharmaceutical versucht, in den Bereich der „Gesundheit“ zu expandieren. Der Markenname Lanqin soll dabei helfen, das Image des Unternehmens als professioneller Anbieter von Gesundheitsprodukten zu stärken. Doch solche Marketingstrategien können zu Risiken führen:

  • Markenverwässerung: Wenn der Markenname durch negative Ereignisse geschädigt wird, könnte dies das Vertrauen der Verbraucher in die Kernprodukte beeinträchtigen.
  • Steigende Compliance-Kosten: Mit strengeren Regulierungen müssen Pharmafirmen ihre Werbung sorgfältiger gestalten, um Missverständnisse zu vermeiden.

Einfache Erklärung: Pharmafirmen müssen ihre Marketingstrategien an die aktuellen gesetzlichen und verbraucherorientierten Anforderungen anpassen, um ihr Vertrauen zu bewahren.

Fazit

Der Lanqin-Halstabletten-Fall zeigt, dass das Recht auf ein Markenzeichen nicht automatisch Rechtmäßigkeit oder Geschicklichkeit in der Werbung bedeutet. In einer Zeit, in der Verbraucher immer besser informiert sind und die Regulierung strenger wird, sind solche Marketingmethoden zunehmend riskant. Für Unternehmen ist es wichtig, ihre Strategien an die aktuellen gesetzlichen und verbraucherorientierten Anforderungen anzupassen, um ihr Vertrauen zu bewahren.

Für Verbraucher gilt: Schauen Sie sich nicht nur die Verpackung an, sondern auch die Zutatenliste und den Produkttyp. Selbst wenn ein Produkt von einer Pharmafirma hergestellt wird, ist es immer noch ein Lebensmittel – keine Medizin. Wenn Sie wieder Lebensmittel mit dem Markenzeichen einer Pharmafirma sehen, sollten Sie sich fragen, welche Inhaltsstoffe tatsächlich enthalten sind.