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DeepSeek soll einen Partner aus der Generation der 90er Jahre von Hillhouse Capital als CFO eingestellt haben

原文:DeepSeek被曝聘高瓴90后合伙人为CFO

Vom „Eremiten“ zum „Star“: Die Veränderungen im Kapitalumfeld und die Überlebensstrategie hinter DeepSeeks IPO-Bemühungen

Hallo zusammen, ich bin euer Finanzjournalist. Heute sprechen wir über DeepSeek – den mysteriösesten und überraschendsten Akteur in der AI-Branche.

Falls Sie sich mit Technologie-Nachrichten beschäftigen, erinnern Sie sich vielleicht noch an DeepSeek als ein zurückhaltendes, technologieorientiertes Unternehmen, das weder finanzielle Mittel aufnahm noch kommerziell tätig war, wie ein „technischer Mönch“, der in den Bergen lebte. Doch in letzter Zeit hat sich die Situation geändert. Laut Reuters plant DeepSeek, einen erfahrenen Investor aus der Generation 90er als CFO (Chief Financial Officer) einzustellen und bereitet sich auf einen Börsengang (IPO) an der Sci-Tech Innovation Board vor.

Dies ist nicht nur eine Veränderung in der Führung, sondern auch ein Zeichen dafür, dass DeepSeek sich zunehmend in die Mainstream-Wirtschaft integriert.

Um Ihnen die Hintergründe dieser Entscheidungen verständlich zu machen, habe ich die Nachricht in fünf Punkte unterteilt und sie in einfachen Worten erklärt.

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1. Warum wird plötzlich ein CFO eingestellt? Es geht nicht nur um Buchführung

Viele Menschen denken bei „CFO“ an den „Verwalter des Firmengeldes“. Doch in einem Unternehmen, das sich auf einen Börsengang vorbereitet, spielt der CFO eine viel wichtigere Rolle:

Man kann den CFO als „Übersetzer“ in die Kapitalmärkte und als „Gesamtkonstrukteur“ betrachten:

  • Übersetzer: Früher sprach DeepSeek in Code und Parametern – jetzt muss der CFO erklären, wie leistungsfähig die Modelle sind, anhand der finanziellen Daten und der erwarteten Gewinne in der Zukunft.
  • Gesamtkonstrukteur: Ein Börsengang bedeutet nicht nur das Ausfüllen von Formularen, sondern auch komplexe Aufgaben wie die Gestaltung der Unternehmensstruktur, die Überprüfung der Compliance sowie die Kommunikation mit Investoren. Yan Wentao, als Partner von Hillhouse Capital und mit Erfahrung in Investitionen in Unternehmen wie Tencent, ByteDance und MiniMax, weiß genau, wie man mit Kapital umgeht.

Wichtiger Punkt: Früher wurde DeepSeek von der Quantenfonds-Firma Huanfang unterstützt – das war „Privatkapital“. Mit dem Börsengang muss das Unternehmen nach „offiziellen Regeln“ handeln. Die Einstellung von Yan Wentao signalisiert dem Markt: „Wir werden professioneller und spielen nach den Standards eines börsennotierten Unternehmens.“

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2. Vom „keine Finanzierung“ zum „wilden Kapitalaufnahmeverhalten“: Der Wandel in DeepSeeks Überlebensmodell

Bewundernswert an DeepSeek war, dass es von Anfang an auf „drei Neins“ setzte: keine Finanzierung, keine Kommerzialisierung, keine Präsentationen vor Investoren. Das war in der AI-Branche ungewöhnlich, da andere Unternehmen viel Geld in die Entwicklung investierten.

Warum hat sich das geändert? Weil der Wettbewerb im AI-Bereich intensiver geworden ist und es nun um echtes Kapital geht:

  • Früher: Es ging darum, ob Algorithmen besonders klug waren – ein paar talentierte Programmierer genügten, um Aufmerksamkeit zu erregen.
  • Heute: Es geht um Rechenleistung (GPU-Chips), Daten und Infrastruktur – all das ist sehr teuer!

Laut Berichten hat DeepSeek in den ersten sieben Monaten dieses Jahres etwa 11 Milliarden Yuan in die Infrastruktur investiert. Für die Entwicklung eigener Chips und den Bau von Rechenzentren wären weitere Milliarden erforderlich.

  • Erste Finanzierungsrunde: Im Juni wurden etwa 50 Milliarden Yuan aufgenommen, die Bewertung des Unternehmens lag bei über 350 Milliarden Yuan.
  • Zweite Finanzierungsrunde: Im August wurde die Finanzierung fortgesetzt mit dem Ziel, weitere 50 Milliarden Yuan zu beschaffen; die Bewertung steigt auf 500 Milliarden Yuan.
  • IPO: Der Börsengang soll weitere große Geldsummen einbringen.

Einfache Erklärung: Früher war DeepSeek wie eine kleine Werkstatt, die mit wenig Geld und dem persönlichen Charme des Gründers funktionierte. Jetzt ist es zu einem „Schwerindustrieunternehmen“ geworden, das enorme Mittel benötigt, um Chips zu kaufen, Server zu mieten und ein großes Team zu beschäftigen. Ohne Finanzierung und Börsengang könnte es im Wettbewerb gegen Unternehmen wie OpenAI, Google und Alibaba zurückfallen. Daher ist der Rückzug auf die Kapitalmärkte notwendig, um technologisch weiterzukommen.

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3. Der Kampf um Talente: Der Börsengang dient dem Ziel, Mitarbeiter zu halten

Was fehlt der AI-Branche am meisten? Nicht Geld, sondern toppe Talente.

DeepSeek hat in diesem Jahr sein Rekrutierungstempo erhöht und sogar 150 Positionen für Schlüsseltechnologen ausgeschrieben. Warum? Weil globale Technologiegiganten um Talente konkurrieren und die Gehälter für Spitzenfachkräfte steigen.

  • Bevor der Börsengang: DeepSeek hielt Mitarbeiter mit Leidenschaft, technischen Herausforderungen und finanzieller Unterstützung von Huanfang. Langfristig war dieses Modell jedoch nicht konkurrenzfähig gegenüber Giganten mit großen Aktienoptionen.
  • Nach dem Börsengang: DeepSeek kann nun Aktienoptionen an Mitarbeiter ausgeben.

Beispiel: Mitarbeiter dachten früher: „Ich arbeite bei DeepSeek – zwar bin ich technisch gut, aber was passiert, wenn das Unternehmen pleitegeht? Und ich habe keine Anteile, also verdiene ich nur als Angestellter.“

Nach dem Börsengang denken sie: „Ich arbeite bei DeepSeek – ich habe Aktien. Wenn das Unternehmen erfolgreich ist und der Aktienkurs steigt, werden meine Aktien wertvoller. Ich bin nicht nur Angestellter, sondern auch Aktionär.“

Wichtiger Punkt: Die Einstellung eines CFO und der Börsengang dienen dazu, ein standardisiertes Anreizsystem zu schaffen, um Schlüsseltechniker zu binden und den Talentverlust zu verhindern.

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4. Die Herausforderung der Kommerzialisierung: Geld verdient – aber noch nicht „attraktiv genug“

Viele glauben, dass AI-Unternehmen Verluste machen, doch DeepSeek verdient bereits Geld – allerdings auf eine etwas „zweifelhafte“ Weise:

  • Einnahmen: Laut „Financial Times“ und „The Information“ beträgt die jährliche reguläre Einnahme (ARR) von DeepSeek 500 Millionen US-Dollar (ca. 3,5 Milliarden Yuan). Die Einnahmen in den ersten sieben Monaten dieses Jahres lagen bei etwa 475 Millionen Yuan, was zehnmal so hoch ist wie im ganzen letzten Jahr.
  • Verluste: Trotz steigender Einnahmen betrugen die Nettoverluste in den ersten sieben Monaten 715 Millionen Yuan.

Warum gibt es trotz steigender Einnahmen Verluste? Weil die AI-Branche viel Geld verbraucht: Jeder zusätzliche Nutzer, jeder zusätzliche Modelllauf erhöht die Kosten für Strom, Server und Chips.

DeepSeeks Strategie ist komplex:

1. Preiserhöhungen: Im August wurden die API-Preise erhöht, um die Gewinnmargen zu steigern.

2. Preisnachlässe: Kurz darauf wurden die Preise für die Flash-Serie von Modellen gesenkt.

Einfache Erklärung: DeepSeek balanciert auf einem schmalen Grat: Zu hohe Preise ziehen Entwickler zu günstigeren Alternativen ab; zu niedrige Preise führen zu höheren Verlusten. Es muss ein Gleichgewicht gefunden werden, das Entwickler anzieht und Investoren zufriedenstellt.

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5. Der Kampf um die Kontrolle: Wie hält Liang Wenfeng die Kontrolle, ohne sich zu verkaufen?

Dies ist das sensibelste und entscheidendste Thema beim Börsengang von DeepSeek:

Liang Wenfeng, der Gründer von DeepSeek, ist ein technischer Enthusiast mit einem zurückhaltenden Charakter und möchte nicht von Kapital kontrolliert werden. In der Privatfinanzierungsphase nutzte er eine geschickte Struktur:

  • Beschränkte Partnerschaften: Die Investitionen von Unternehmen wie Tencent, JD.com und CATL wurden über beschränkte Partnerschaften geleitet, bei denen Liang Wenfeng als gewöhnlicher Partner fungierte.
  • Folgen: Die Investoren hatten nur Anspruch auf Dividenden, keine Stimmrechte und keine Sitze im Vorstand; die Anteile waren fünf Jahre lang gesperrt.

Was bedeutet das? Liang Wenfeng behielt die Kontrolle über das Unternehmen – die Investoren waren nur „Geldgeber“ ohne Einfluss auf die Forschung und Entscheidungen. Dies schützte die technische Unabhängigkeit des Unternehmens.

Nach dem Börsengang ändert sich dies: Ein börsennotiertes Unternehmen muss nach strengen Regeln geführt werden, muss Informationen offenlegen und unter Aufsicht stehen. Liang Wenfeng kann diese private Struktur nicht mehr nutzen.

Zukünftige Herausforderungen:

  • Wie behält er die Kontrolle? Möglicherweise wird er ein Modell wie „gleiche Aktien, unterschiedliche Stimmrechte“ (ähnlich wie bei Xiaomi und JD.com) einsetzen, um selbst mehr Stimmrechte zu erhalten und so auch nach einer Aktienverteilung weiterhin die Kontrolle zu behalten.
  • Wie findet er ein Gleichgewicht? Er muss diversere Kapitalquellen einbeziehen (z. B. staatliche oder industrielle Investoren), muss aber verhindern, dass Kapital die technische Ausrichtung des Unternehmens beeinflusst.

Einfache Erklärung: Liang Wenfeng steht vor einem Dilemma: Ohne Kapital kann das Unternehmen nicht überleben; mit Kapital muss er möglicherweise auf die Bedingungen der Investoren eingehen. Er muss eine rechtliche und geschäftliche Lösung finden, die für beide Seiten akzeptabel ist – Kapital sollte sich lohnen, und er muss sicherstellen, dass das Unternehmen weiterhin unter seiner Leitung steht.

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Fazit: Was bedeutet DeepSeeks nächster Schritt?

Die Veränderungen bei DeepSeek spiegeln die Entwicklung der gesamten chinesischen AI-Branche wider:

1. Vom Idealismus zum Realismus: Frühe AI-Unternehmen basierten auf Leidenschaft und Talent; heute wird der Wettbewerb durch Kapital und Rechenleistung bestimmt. DeepSeeks Transformation markiert einen neuen, kapitalgetriebenen Abschnitt der AI-Entwicklung.

2. Der Beginn der „Regulierung“ der chinesischen AI-Branche: Mit dem Börsengang von DeepSeek wird die chinesische AI-Industrie reifer und standardisierter. Investoren können die wahren Geschäftszahlen der Unternehmen einsehen, anstatt nur Geschichten zu hören.

3. Ein wichtiger Akteur im globalen Wettbewerb: DeepSeeks Börsengang dient nicht nur der eigenen Entwicklung, sondern auch dem Erreichen einer bedeutenden Position auf dem globalen AI-Markt. Es benötigt genügend Kapital, um gegen US-Technologiegiganten anzutreten, eigene Chips zu entwickeln und Infrastruktur aufzubauen.

Abschließend: Der Weg von DeepSeeks IPO wird nicht einfach sein – es muss zahlreiche Herausforderungen in Bezug auf Geschäftsmodelle, Kontrolle und Compliance bewältigen. Doch unabhängig davon ist DeepSeek nicht länger ein „Labor im Verborgenen“; es tritt nun in die Mitte der Bühne und steht der Prüfung durch globales Kapital gegenüber.

Für die Allgemeinheit bedeutet dies, dass die AI-Dienste, die wir in Zukunft nutzen, stabiler und günstiger werden könnten (durch Skaleneffekte). Für Investoren bietet der Börsengang eine wichtige Möglichkeit, den wahren Wert der chinesischen AI-Industrie zu erkennen.

Die Geschichte von DeepSeek hat gerade erst begonnen.