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Die Eltern haben vier Jahre lang hart gearbeitet, um ihn als Bachelorstudent zu unterstützen – und jetzt geht er auf eine Fachschule.

原文:父母辛苦花费四年把他供成本科生,他又去读了技校

Hallo! Ich bin Ihr Assistent für Finanz- und Wirtschaftsanalysen. Dieser Artikel von „Sanmao’s 123 Things“ greift tatsächlich eine sehr subtile und tiefe Veränderung im chinesischen Arbeitsmarkt und Bildungssystem auf.

Um es Ihnen leichter zu machen, die Hintergründe zu verstehen, werde ich zunächst den Kerninhalt in einfachen Worten zusammenfassen und dann die Logik dahinter aus fünf verschiedenen Perspektiven erläutern.

📌 Zusammenfassung des Kerninhalts

In einem Satz:

Junge Menschen stellen fest, dass sie mit einem Bachelor-Abschluss keine passenden Jobs finden können, während Unternehmen dringend hochqualifizierte Fachkräfte mit praktischen Fähigkeiten benötigen. Daher entsteht ein neues Phänomen: Bachelor-Absolventen gehen bewusst auf Fachschulen, um praktische Fähigkeiten (z. B. CNC-Fertigung) zu erlernen.

Hauptthese:

Es handelt sich nicht um einen Wertverlust des Hochschulabschlusses oder um die Nutzlosigkeit des Lernens, sondern um eine Diskrepanz zwischen dem Bildungsangebot und den Marktanforderungen. Der Bachelor-Abschluss verleiht Ihnen zwar das „Verständnis“ (Lernfähigkeit, Denkweise), aber nicht die „Praktikabilität“. Der Besuch einer Fachschule ist keine Herabstufung, sondern vielmehr eine Ergänzung, um aus einem „Halbfertigprodukt“ ein „Fertigprodukt“ zu werden. Die gesellschaftliche Einstellung muss sich von einer Betonung des Hochschulabschlusses auf die Fähigkeiten und die Praktikabilität umstellen.

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🔍 Detaillierte Analyse aus fünf Aspekten

1. Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage: Warum gibt es Menschen, die keine Arbeit finden, und Arbeit, die keine Menschen findet?

Der Artikel verwendet ein anschauliches Beispiel: Im Gemüsemarkt drängen sich die Käufer, aber die Verkäufer finden keine Stände.

  • Die aktuelle Situation ist hart: Es wird erwartet, dass die Zahl der Hochschulabsolventen der Jahrgangsstufe 2026 12,7 Millionen erreichen wird – ein Rekord. Jeder hat einen Bachelor-Abschluss und konkurriert um traditionelle Bürojobs (z. B. Verwaltung, Grundbeschäftigung, einfache Managementpositionen).
  • Großer Mangel: Andererseits besteht in der Industrie ein großer Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften in Bereichen wie CNC-Fertigung, Formgebung, Schweißen usw. – der Mangel beträgt bis zu 50 Millionen Menschen. Die Stellenzuwachsrate (die Anzahl der Bewerber pro Stelle) liegt seit Langem über 2, was bedeutet, dass Unternehmen für eine hochqualifizierte Fachkraft aus mehreren Kandidaten auswählen müssen oder sogar keinen finden können.
  • Wo liegt das Problem? Hochschulen vermitteln „Theorie“, während Unternehmen „Praxisfähigkeiten“ benötigen. Daten zeigen, dass 83,5 % der Arbeitgeber möchten, dass Geisteswissenschaftler auch Grundkenntnisse in Datenanalyse und interdisziplinärer Praxis haben, aber nur 21,7 % der Absolventen diese Fähigkeiten besitzen. Dieser Unterschied von über 80 Prozent ist die Ursache für die Arbeitslosigkeit vieler junger Menschen und den Mangel an Fachkräften in Unternehmen.
  • Einfache Erklärung: Das ist wie wenn Schulen „nur PPTs schreibende Sekretäre“ massenhaft produzieren, während Fabriken dringend „Ingenieure, die Präzisionsgeräte reparieren können“, benötigen. Wenn das Produkt nicht passt, verkauft es sich nicht.

2. Die Wirksamkeit des Hochschulabschlusses ist eingeschränkt: Der Abschluss ist nicht mehr ein „Todesgeld“

Viele bezeichnen dies als Wertverlust des Hochschulabschlusses, aber es ist genauer zu sagen, dass die „Selektionsfunktion“ des Abschlusses nachgelassen hat.

  • Früher: Ein Bachelor-Abschluss war ein „As“ – er zeigte dem Chef, dass die Person zumindest eine höhere Bildung erhalten hatte und nicht dumm war. Damals konnte man mit einem Bachelor-Abschluss aus der Masse hervorstechen.
  • Heute: Die Hochschulbildung ist verbreitet, und jeder hat einen Bachelor-Abschluss. Der Abschluss ist wie „Luft“ – jeder hat ihn, und er kann nicht mehr unterscheiden, wer besser ist.
  • Pragmatische Entscheidungen der Unternehmen: Unternehmen sind realistisch geworden. Sie stellen fest, dass Bachelor-Absolventen zwar eine gute theoretische Grundlage und Lernfähigkeit haben, aber oft mangelnde praktische Fähigkeiten aufweisen.
  • Wichtige Daten: Manager, die Schulen und Unternehmen zusammenarbeiten, sagen, dass Bachelor-Absolventen nach zwei bis drei Jahren auf Fachschulen das Niveau von „Feldingenieuren“ oder „hohen Technikern“ erreichen können, während es für normale Fachschulabsolventen bis zu zehn Jahre dauern kann.
  • Einfache Erklärung: Wenn Bachelor-Absolventen auf Fachschulen gehen, ist das keine Herabstufung ihrer eigenen Werte, sondern eine Kombination von Stärken. Sie nutzen ihr „Lernintellekt“ aus dem Bachelor-Studium, um Fähigkeiten zu erlernen – ihr Wachstumsgeschwindigkeit ist viel höher als die von normalen Fachschulabsolventen. Das ist wie wenn man einem hochleistungsfähigen Computer eine professionelle Grafikkarte einbaut; die Leistung steigt sofort.

3. „Rückstände“ im Bildungssystem: Die Grundlagen sind nicht gut gelegt

Der Artikel verwendet einen treffenden Vergleich: Man investiert Hunderttausende in die Renovierung eines Hauses, nur um festzustellen, dass die Grundlagen nicht stabil sind und man alles wieder ausräumen muss.

  • Ursache des Problems: Unser Bildungssystem war lange Zeit darauf ausgerichtet, nach oben zu blicken: Was die Hochschulzugangsprüfung abfragt, wird in der Mittelschule unterrichtet; was in der Mittelschule unterrichtet wird, wird in der Universität fortgesetzt. Dieses Konzept diente der Selektion und Hierarchisierung, nicht der Entwicklung praktischer Fähigkeiten.
  • Historische Trägheit: In den letzten Jahrzehnten wuchs die Wirtschaft schnell, und es wurden viele Menschen mit Hochschulabschlüssen benötigt. Damals reichte ein Abschluss für einen Job aus.
  • Jetzt funktioniert es nicht mehr: Die Wirtschaft entwickelt sich zu einer hochwertigen Entwicklung; die Industrie wandelt sich von arbeitsintensiv zu technologieintensiv. Heute reicht ein Abschluss allein nicht aus – man braucht echte Fähigkeiten. Die Fachrichtungen und Lehrinhalte an den Hochschulen hinken jedoch oft mehrere Jahre hinter den industriellen Anforderungen her.
  • Einfache Erklärung: Die Schulen unterrichten immer noch Wissen aus der Vergangenheit, während die Fabriken bereits die neuesten Technologien verwenden. Die Studenten stellen nach dem Abschluss fest, dass das Gelernte im Beruf nicht anwendbar ist. Das ist nicht die Schuld der Studenten, sondern ein Mangel des Bildungssystems, das nicht mit der Zeit Schritt gehalten hat.

4. Die „Langen Roben von Kong Yiji“: Die Fesseln der alten Einstellungen lösen sich

Das Thema „Kong Yiji, der seine lange Robe auszieht“, ist alt, aber diesmal ist es anders.

  • Alte Einstellungen: Die Gesellschaft hat lange Zeit gedacht, dass „Blauarbeit“ niedrigerwertig ist als „Weißarbeit“ und dass „Fähigkeiten“ niedrigerwertig sind als „Hochschulabschlüsse“. Die Werbung der Fachschule Bluxiang mit „Welche Schule ist die beste für den Umgang mit Baggern?“ galt als lächerlich. Man hielt es für minderwertig, nach dem Studium körperliche Arbeit zu verrichten.
  • Neue Realität: Der Markt entscheidet mit seinen Füßen. In Regionen mit einer starken Industrie sind die Gehälter von hochqualifizierten Technikern nicht niedriger als die von mittleren Managern. Die Beschäftigungsrate von Absolventen aus Fachschulen in Zhejiang liegt seit fünf Jahren über 98%; einige Fachrichtungen erhalten sogar Fördermittel für Fachkräfte.
  • Wandel der Einstellungen: Der Bachelor-Absolvent, der auf eine Fachschule geht, um CNC-Fähigkeiten zu erlernen, zieht nicht seine „lange Robe aus“ – er trägt sie einfach nicht mehr, weil sie nicht zu ihm passt.
  • Einfache Erklärung: Früher galt es als edler, im Büro zu sitzen, als in einer Fabrik zu arbeiten. Heute können Techniker, die Präzisions-CNC-Maschinen bedienen, vielleicht mehr zum Wohlstand des Landes beitragen als Büroangestellte, die PPTs schreiben. Die gesellschaftliche Bewertung und die Erwartungen der Eltern passen allmählich der Realität des Marktes an.

5. Ist ein Bachelor-Abschluss noch wertvoll? Es ist keine Rückkehr, sondern ein Ausweg

Zum Schluss müssen wir die wichtigste Frage beantworten: Was bringt es, vier Jahre lang einen Bachelor-Abschluss zu machen und dann auf eine Fachschule zu gehen?

  • Ängste der Eltern: Die Eltern fragen sich, ob die Investitionen in die Hochschulausbildung umsonst waren, wenn ihr Kind jetzt auf eine Fachschule geht.
  • Wahrheit: Der Bachelor-Abschluss verleiht Ihnen nicht nur Fachwissen, sondern auch Lernfähigkeit, Denkweise und Weitsicht. Diese „grundlegenden Fähigkeiten“ gehen nicht verloren, auch wenn der Studiengang nicht passt.
  • Fähigkeiten als Ausweg: Die Ausbildung bietet die Möglichkeit, Wissen in Fähigkeiten umzuwandeln. Bachelor-Absolventen, die auf eine Fachschule gehen, kombinieren ihre „weichen“ Fähigkeiten aus dem Bachelor-Studium mit den „harten“ Fähigkeiten aus der Fachschule und werden so zu „kompetenten“ Fachkräften.
  • Reflexion: Was wirklich hinterfragt werden sollte, ist nicht, ob ein Bachelor-Abschluss wertvoll ist, sondern warum wir in der Hochschulausbildung nicht bereits auf eine Kombination aus theoretischen und praktischen Fähigkeiten achten.
  • Einfache Erklärung: Die vier Jahre des Bachelor-Studiums waren nicht umsonst – sie verliehen Ihnen das „Gehirn“; die zwei Jahre auf der Fachschule verleihen Ihnen die „Hände“. Nur in Kombination sind Sie ein vollwertiger, wettbewerbsfähiger Arbeitnehmer. Ein Handwerk zu erlernen ist keine Rückkehr zum Scheitern, sondern ein Weg zu höheren Gehältern und einer sicheren Zukunft.

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💡 Erkenntnisse für die Allgemeinheit

1. Lassen Sie sich nicht von Ihrem Hochschulabschluss einschränken: Wenn Sie feststellen, dass Ihr Studiengang auf dem Markt überflüssig ist, nutzen Sie Ihre Lernfähigkeiten, um praktische Fähigkeiten (z. B. Programmierung, Datenanalyse, Präzisionsfertigung) zu erlernen – Ihre Wettbewerbsfähigkeit wird weit überdurchschnittlich sein.

2. Achten Sie auf die Knappheit: Bei der Jobsuche achten Sie auf Stellen mit einer hohen Stellenzuwachsrate. Diese Stellen bieten oft höhere Gehälter und bessere Entwicklungsmöglichkeiten.

3. Anpassen Sie Ihre Einstellung: Sowohl Eltern als auch Studenten sollten akzeptieren, dass die zukünftige Arbeitswelt nicht danach fragt, welchen Hochschulabschluss Sie haben, sondern was Sie können. Fähigkeiten werden zu einer neuen „Währung“.

Der Kern dieses Artikels ruft zu einer pragmatischeren und flexibleren Bildungs- und Arbeitsweise auf. In dieser schnell verändernden Zeit sind lebenslange Lernbereitschaft und Fähigkeitsentwicklung wichtiger als ein Hochschulabschluss.