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Chongqing hat in den ersten 8 Monaten mehr als 300 Millionen inländische Touristen empfangen

原文:重庆前8个月接待国内游客超3亿人次

Die wirtschaftlichen Hintergründe des „Booms“ der Kultur- und Tourismusindustrie in Chongqing: Vom Internetphänomen zum tragenden Wirtschaftszweig

Hallo zusammen, ich bin euer Finanzanalyst. Heute sprechen wir über die Stadt Chongqing – diese 8D-magische Stadt, die so viele Menschen in ihren Bann zieht, dass sie nicht mehr weg wollen.

In letzter Zeit wurden in der Kultur- und Tourismusbranche in Chongqing sehr beeindruckende Zahlen veröffentlicht. Man könnte sogar sagen, dass Chongqing eine tiefgreifende Veränderung durchläuft: von einem Internetphänomen zu einer Wirtschaftskraft, die Menschen dauerhaft anzieht. Viele Menschen denken vielleicht, dass Tourismus einfach nur Spaß macht und zum Fotografieren dient, aber aus Sicht von Ökonomen steckt dahinter eine enorme wirtschaftliche Bedeutung – und auch die Kernkompetenz einer Stadt.

Im Folgenden werde ich diese Nachricht in fünf Punkte aufteilen und erklären, was Chongqing richtig gemacht hat – und welche Erkenntnisse dies für unser Verständnis der Wirtschaft bietet.

1. Die „Explosivkraft“ in den Daten: Der Anstieg der ausländischen Besucherzahlen

Zunächst schauen wir uns die konkreten Zahlen an. Laut der Nachricht wird Chongqing im Jahr 2025 insgesamt 2,1478 Millionen ausländische Besucher empfangen, was einem Anstieg von 68,2% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Noch beeindruckender ist, dass die Ausgaben der ausländischen Besucher um 93% gestiegen sind und 2,483 Milliarden US-Dollar erreicht haben.

Einfache Erklärung:

Stellen Sie sich vor, ein Restaurant, das früher hauptsächlich von lokalen Kunden abhing, plötzlich von einer großen Anzahl ausländischer Touristen besucht wird – diese besuchen nicht nur das Restaurant, sondern kaufen auch Souvenirs und übernachten in Luxushotels und haben eine hohe Kaufkraft.

  • Warum der Anstieg der ausländischen Besucher so stark? Weil Chongqings „8D-magische“ Attraktionen (z. B. die U-Bahn, die durch Gebäude fährt, die Nachtansicht von Hongyadong, das dreidimensionale Verkehrssystem) auf sozialen Medien eine große visuelle Wirkung haben. Dieser „Spectakel-Effekt“ zieht ausländische Touristen viel stärker an als inländische. Inländische Touristen können diese Attraktionen vielleicht nach ein paar Besuchen schon satt haben, aber ausländische Touristen sehen sie zum ersten Mal und finden sie daher besonders faszinierend.
  • Die Bedeutung des Wachstums: Der Anstieg von 56,4% (Januar–August) auf 68,2% (Gesamtjahr) zeigt, dass dies kein kurzfristiges Phänomen ist, sondern eine anhaltende Entwicklung. Ausländische Besucher verbringen in der Regel mehr Geld und bleiben länger – was die Gesamtkonsumnachfrage stark steigert.

2. Der „Sprung“ in der wirtschaftlichen Bedeutung: Vom „Zierstück“ zum „Tragpfeiler“ der Wirtschaft

Laut der Nachricht betrug der Wert der Kultur- und Tourismusindustrie sowie verwandter Branchen 147,109 Milliarden Yuan, was 4,36% des BIP ausmacht. Im „Fünfjahresplan“ bis 2030 soll dieser Anteil auf über 5% steigen.

Einfache Erklärung:

Früher galt Tourismus oft als „weiche“ Industrie, als „Zierde“ der städtischen Entwicklung. Doch jetzt wird er zu einer wichtigen Wirtschaftskraft.

  • Was bedeutet es, wenn eine Branche mehr als 5% des BIP ausmacht? Wenn eine Branche mehr als 5% des BIP ausmacht, wird sie zu einem „Tragpfeiler“ der Wirtschaft. Das bedeutet, dass ein Problem in dieser Branche die gesamte Wirtschaft Chongqings beeinflussen kann.
  • Warum ist das wichtig? Traditionelle Industrien wie Automobilbau und Elektronik sind zwar Chongqings Stärken, aber sie sind stark von globalen Konjunkturen abhängig. Die Kultur- und Tourismusindustrie hingegen ist weniger anfällig für Schwankungen – solange die Stadt attraktiv bleibt, werden Menschen dort konsumieren. Wenn der Anteil der Kultur- und Tourismusindustrie auf über 5% steigt, erhält die Wirtschaft Chongqings eine „Stabilisatorfunktion“ und einen „neuen Motor“, was die Wirtschaftsstruktur robuster macht.

3. Die „Ambitionen“ der Markenstrategie: Chongqing als „Nummer eins für den Inlandstourismus in China“

Im Plan ist eine ganz konkrete Zielsetzung festgelegt: „Chongqing als Nummer eins für den Inlandstourismus in China“. Beachten Sie dabei die Besonderheiten von Chongqing als Landstadt.

Einfache Erklärung:

Städtchen an der Küste Chinas (wie Shanghai, Guangzhou, Shenzhen) verfügen über natürliche Vorteile wie Häfen und internationale Flugverbindungen und haben den Inlandstourismus schon früh entwickelt. Dass Chongqing sich als „Nummer eins“ positionieren kann, zeigt, dass es einen eigenen, differenzierten Wettbewerbsansatz gefunden hat.

  • In welcher Hinsicht unterscheidet sich Chongqing? Küstenstädte bieten Meeresansichten und moderne Stadtkulisse; Chongqing hingegen bietet Berglandschaften, Flüsse und magische Architektur. Diese einzigartige Kombination aus Natur und Technologie ist weltweit selten.
  • Der Markeneffekt: Der Slogan „Majestätische Landschaften – neuer Charme Chongqings“ ist nicht nur ein Werbespruch, sondern auch ein wertvolles Markenmerkmal. Wenn ausländische Touristen an einen Inlandsturismus in China denken, denken sie nicht an Xi’an (mit seiner reichen Geschichte) oder Chengdu (mit seinem entspannten Lebensstil), sondern an Chongqing – wegen der visuellen Eindrücke und der köstlichen Küche. Das ist eine Form der Markenprägung.

4. Die „Tiefe Bedeutung“ der politischen Richtlinien: „Ganzstädtischer, ganzzeitiger Tourismus“ und digitale Innovationen

Die Nachricht erwähnt außerdem, dass im „Fünfjahresplan“ der Schwerpunkt auf „ganzstädtischem, ganzzeitigem Tourismus“, digitalen Innovationen sowie internationalen und marktorientierten Ansätzen liegt.

Einfache Erklärung:

Chongqings Tourismusentwicklung verändert sich: Es geht nicht mehr nur um einige bestimmte Sehenswürdigkeiten, sondern um die ganze Stadt als touristisches Erlebnis – Tag und Nacht.

  • Ganzstädtischer, ganzzeitiger Tourismus: Früher konzentrierten sich Touristen meist auf bestimmte Orte wie Hongyadong oder die Jiefang-Statue; jetzt sollen sie auch in die Vororte, in die ländlichen Gebiete und in die Nacht hineingeführt werden. Dies verteilt die Besucherströme und fördert die Wirtschaft in den umliegenden Gebieten.
  • Digitale Innovationen: Durch Big Data und KI-Technologien wird das touristische Erlebnis verbessert – z. B. mit Apps, die genaue Routenempfehlungen geben oder Verkehrsstaus reduzieren. Das ist nicht nur eine technische Verbesserung, sondern auch eine Steigerung der Servicequalität.
  • Internationaler und marktorientierter Ansatz: Chongqing will administrative Barrieren beseitigen und den Tourismus auf marktorientierte Weise betreiben. Dazu gehören die Einführung internationaler Luxushotellmarken sowie die Anpassung von Zahlungssystemen und Sprachdiensten an die Bedürfnisse ausländischer Touristen, damit sie sich wohlfühlen und viel Spaß haben.

5. Die „Roadmap“ für die nächsten fünf Jahre: Vom „Traffic“ zum „Dauerhaften Besucherstrom”

Der Plan sieht vor, dass die Kultur- und Tourismusindustrie bis 2030 zu einem tragenden Wirtschaftszweig wird, wobei der wirtschaftliche Beitrag jährlich um etwa 0,5 Prozentpunkte steigt.

Einfache Erklärung:

In den nächsten fünf Jahren wird Chongqing darauf abzielen, Touristen, die nur zum Schauen kommen, in konsumfreudige Besucher zu verwandeln und „einmalige“ Besucher in wiederkehrende Gäste. Der Schlüssel dazu ist die Bereitstellung hochwertiger kultureller Angebote, die es den Touristen ermöglichen, die chinesische Kultur tiefgründiger zu erleben.

  • Vom Traffic zum Dauerhaften Besucherstrom: Internetphänomene sind oft kurzlebig – Chongqings Erfolg basiert auf hochwertigen Produkten und Angeboten. Durch die Entwicklung tiefergehender kultureller Erlebnisse wird das Ziel erreicht, dass Touristen nicht nur Fotos machen, sondern wirklich etwas von der chinesischen Kultur mitnehmen.
  • Wirtschaftlicher Nutzen: Tourismus betrifft nicht nur die Regierung, sondern auch die Bürger. Durch die Entwicklung von Unterkünften, Restaurants und Handwerkserzeugnissen können auch normale Bürger und Landwirte vom Tourismus profitieren. Das ist die Grundlage für nachhaltige Entwicklung der Kultur- und Tourismusindustrie.
  • Die Zusammenarbeit mit Sichuan: Chongqing arbeitet mit Sichuan (insbesondere Chengdu) zusammen, um einen „Kultur- und Tourismuskorridor“ zu schaffen. Die Ressourcen beider Städte ergänzen sich, und die Kombination aus Chongqings Magie und Chengdus entspanntem Stil schafft einen größeren Markt, der gegenüber anderen Touristenzielen wettbewerbsfähig ist.

Zusammenfassung

Der aktuelle Boom der Kultur- und Tourismusindustrie in Chongqing ist kein Zufall, sondern das Ergebnis langfristiger Anstrengungen und genauer Strategien.

  • Kurzfristig: Der Anstieg der ausländischen Besucherzahlen hat zu einem enormen Konsumzuwachs geführt.
  • Mittelfristig: Die Kultur- und Tourismusindustrie wird zu einem wichtigen Wirtschaftszweig, der Chongqings Wirtschaft widerstandsfähiger macht.
  • Langfristig: Durch den „Fünfjahresplan“ baut Chongqing ein internationales, digitales und ganzstädtisches Tourismusökosystem auf, mit dem Ziel, zu einer weltweit bekannten Touristenattraktion zu werden.

Für die Bürger bedeutet dies, dass die Tourismuserfahrung in Chongqing in Zukunft noch besser wird und die Auswahl an Aktivitäten größer wird. Für Investoren und Fachleute entstehen zahlreiche Chancen in der Kultur- und Tourismusindustrie – beispielsweise in der Gastronomie, Kreativwaren oder intelligenten Tourismusdiensten. Chongqing entwickelt sich von einem Internetphänomen zu einer dauerhaft erfolgreichen Tourismusdestination.

Für alle Beteiligten ist dies eine positive Entwicklung – für die Bürger, weil sie mehr touristische Angebote haben, und für Investoren und Fachleute, weil sich zahlreiche Geschäftsmöglichkeiten eröffnen. Chongqing geht vom „Internetphänomen“ zu einer langfristig erfolgreichen Tourismusdestination.