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Der Pinglu-Kanal ist jetzt schiffbar – der „Goldene Wasserweg“ benötigt jedoch weitere Verbesserungen in verschiedenen Bereichen.

原文:平陆运河通航,黄金水道还要多方面突破

Der Betrieb des Pinglu-Kanals: Vom „Bau der Straße“ zum „Geschäftemachen“ – Wie spielt Guangxi seine neue Strategie zur Seefahrt aus?

Am 16. September wurde der Pinglu-Kanal, ein Meisterwerk der Ingenieurkunst, offiziell für den Schiffsverkehr freigegeben. Dies ist nicht nur die Eröffnung eines neuen Wasserweges, sondern auch eine Neugestaltung der Logistikstruktur in Südwestchina. Für die breite Bevölkerung bedeutet dies, dass die Versorgung mit Waren aus Guangxi, Yunnan, Guizhou und anderen Regionen nun über einen günstigeren und schnelleren „Autobahnweg“ erfolgen kann.

Als Wirtschaftswissenschaftler und Finanzjournalist möchte ich jedoch eine nüchterne Einschätzung abgeben und gleichzeitig Trost bieten: Der Bau der Straße ist einfach, die Instandhaltung schwierig; der Betrieb des Kanals ist einfach, das Geldverdienen jedoch schwierig. Der Übergang vom „Projektmodus“ zum „Marktmodus“ bringt weitaus größere Herausforderungen mit sich als die eigentliche Bauarbeit.

Im Folgenden wird diese Nachricht detailliert analysiert, um zu verstehen, wie der Pinglu-Kanal in Zukunft weiterentwickelt werden kann.

1. Die kostenlose Phase ist eine „Verlockung“ – Man darf die Kosten nicht nur an den „Zollgebühren“ ausrichten

Viele Menschen fragen sich: Wird die Fracht nach der Inbetriebnahme des Kanals teurer werden oder werden Zollgebühren erhoben?

Laut den Nachrichten ist der Durchgang der Schleusen in diesem Jahr kostenlos, ab 2027 werden 1 Yuan pro Gesamttonnen und Fahrt erhoben. Die Behörden betonen, dass dies auf nationaler Ebene ein durchschnittlicher Preis ist, und dass die Gesamtlogistikkosten durch den Kanal um 18 bis 30 Prozent gesenkt werden können.

Hier liegt ein Missverständnis: Viele glauben, dass der Kanal nur durch die Erhebung von Zollgebühren rentabel wird – das ist jedoch falsch.** Der Experte Cao Jianfei erklärt: Um die Rentabilität des Pinglu-Kanals richtig zu bewerten, darf man sich nicht nur auf die geringen Zollgebühren konzentrieren, sondern auch auf die positiven Auswirkungen auf die Wirtschaft, wie die Schaffung von Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen.

  • Kurzfristig: Die kostenlose Phase dient dazu, Kunden anzulocken – ähnlich wie Rabattaktionen in neuen Einkaufszentren, um Gewohnheiten zu schaffen.
  • Langfristig: Wenn die Gebühren zu hoch sind, werden die Frachtunternehmer lieber andere Transportwege wie den Westfluss oder die Eisenbahn nutzen. Daher ist das Ziel der Gebühren nicht die sofortige Rückzahlung der Investitionen, sondern die Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit des Kanals. Solange die Frachtunternehmer den Kanal als vorteilhaft empfinden, bleibt er lebendig.

Einfach ausgedrückt: Der Kanal ist kein einfacher Zollhof, sondern ein Logistikdienstleister, der den Kunden einen Mehrwert bieten muss – nicht nur in Form von günstigeren Frachtkosten, sondern auch durch zusätzliche Dienstleistungen.

2. Der Kanal ist kein „Ersatz“, sondern ein „Komplement“ zu anderen Transportwegen

Es wird oft gefragt, ob der Pinglu-Kanal zu einem Verlust von Arbeitsplätzen im Schiffs- und Eisenbahnverkehr führen wird. Die Antwort ist: Nein, es handelt sich um eine ergänzende Lösung.

  • Der traditionelle Westfluss: Wie eine alte Nationalstraße, die zwar oft verstopft ist, aber dennoch für den Transport von Containern nach Europa und in die entwickelte Handelsregionen um das Perlflussdelta geeignet ist.
  • Eisenbahnzüge: Schnell, zuverlässig und unabhängig von Wetterbedingungen – ideal für wertvolle Güter, die schnell transportiert werden müssen.
  • Der Pinglu-Kanal: Wie eine neue Autobahn, der durch seine Nähe und günstigen Kosten besonders für den Transport von Massengütern wie Mineralien, Getreide, Baumaterialien und Düngemitteln geeignet ist.

Experte Wang Guowen betont: Der Kernvorteil des Pinglu-Kanals liegt in der Planbarkeit. Während der Trockenzeit auf dem Westfluss besteht die Gefahr von Verkehrsbehinderungen; der Pinglu-Kanal bietet jedoch eine zuverlässigere und pünktlichere Lieferung.

Einfach ausgedrückt: Der Kanal ergänzt andere Transportwege, indem er besonders für den Transport von Massengütern geeignet ist.

3. Vom „Suchen nach Fracht“ zum „Schaffen von Fracht“ – Die Ansiedlung von Industrien ist entscheidend

Ein wichtiger Punkt, der oft übersehen wird: Der Kanal allein erzeugt keine Fracht. Selbst wenn der Kanal fertiggestellt ist, benötigt er Industrien entlang seiner Strecke, um nutzbar zu sein. Ohne Fabriken und Unternehmen entlang des Kanals bleibt der Kanal nutzlos.

Lösungsvorschlag der Experten: Industien entlang des Kanals fördern – indem man dort Unternehmen anlockt, die für den Wassertransport geeignet sind (z. B. Baumaterialienhersteller, Energieanlagen, Agrarverarbeitungsbetriebe).

  • Nicht nur auf bestehende Frachten setzen: Man sollte nicht versuchen, Fracht von anderen Transportwegen abzuzweigen, sondern neue Geschäftsmodelle entwickeln.
  • Zusätzliche Wertschöpfung: Durch den Kanal können Güter aus dem ASEAN-Raum nach Südwestchina transportiert werden, was neue Geschäftsmöglichkeiten schafft.

4. Wie teilen sich die drei Häfen Nanning, Guigang und Qinzhou die Aufgaben?

Mit der Inbetriebnahme des Pinglu-Kanals werden die Häfen Nanning, Guigang und Qinzhou stärker miteinander verbunden. Wie werden sie ihre Aufgaben verteilen und Konkurrenz vermeiden?

Lösung: Differenzierte Spezialisierung und koordinierte Verkehrssteuerung.

  • Qinzhou: Als Ausgangspunkt für die Seefahrt, zuständig für den Export von Containern.
  • Nanning: Als Zentrum für den Transport innerhalb Chinas und in die ASEAN-Region.
  • Guigang: Als Knotenpunkt zwischen dem Westfluss und dem Pinglu-Kanal.

Experte Wang Guowen: Die drei Häfen sollten zusammenarbeiten, um eine effiziente Logistik zu gewährleisten – ohne gegenseitigen Konkurrenz.

Einfach ausgedrückt: Jeder Hafen hat seine eigene Rolle, und die Zusammenarbeit sorgt für eine optimale Nutzung der Ressourcen.

5. Zukunftsperspektiven: Mehr als nur Frachttransport – auch kulturelle und touristische Nutzung

Neben dem Frachttransport wird der Pinglu-Kanal auch für kulturelle und touristische Zwecke genutzt. Die neuen Wasseranlagen entlang des Kanals bieten Dienstleistungen wie Tanken, LNG-Betankung und können zur Entwicklung des Tourismus genutzt werden.

Warum ist das wichtig?

  • Diversifizierte Einnahmenquellen: Neben den Zollgebühren bieten touristische Aktivitäten zusätzliche Einnahmen.
  • Steigerung der Attraktivität: Schöne Landschaften und gute Dienstleistungen ziehen Schiffe und Touristen an und stärken die Wirtschaft entlang des Kanals.
  • Markenwert: Ein attraktiver Kanal mit kulturellen Elementen erhöht die internationale Wahrnehmung und zieht Investitionen an.

Einfach ausgedrückt: Der Pinglu-Kanal wird nicht nur ein wichtiger Transportweg, sondern auch eine attraktive touristische Attraktion.

Fazit

Die Inbetriebnahme des Pinglu-Kanals markiert einen neuen Entwicklungsschritt für die Logistik in Südwestchina.

  • Kurzfristig: Durch kostenlose Angebote und günstige Transportkosten wird der Kanal besonders für den Transport von Massengütern genutzt.
  • Mittelfristig: Durch die Zusammenarbeit der Häfen und moderne Verkehrssteuerung wird die Nutzung des Kanals weiter verbessert.
  • Langfristig: Durch die Ansiedlung von Industrien entlang des Kanals und die Entwicklung zusätzlicher Dienstleistungen wird der Kanal zu einer nachhaltigen Wirtschaftsquelle.

Für die Bürger bedeutet dies günstigere Transportmöglichkeiten für Waren aus Südwestchina und für Unternehmen neue Geschäftsmöglichkeiten in der Logistikbranche.

Zusammenfassung: Der Erfolg des Pinglu-Kanals hängt nicht nur von seiner technischen Ausstattung ab, sondern vor allem davon, wie die Betreiber den Kanal als hochwertigen Logistikdienstleister nutzen.