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Die Schwierigkeiten des Franchising-Modells im Bereich der Niedrigflugwirtschaft | Recht, Wirtschaft und Militärstrategie

原文:特许经营模式在低空经济领域的困境︱法经兵言

Wie wird der „Milliardenkuchen“ der Niedrigflugwirtschaft verteilt? Lassen Sie sich nicht von der „Sicherheit“ davon abhalten, Innovationen zu fördern

Hallo zusammen, ich bin euer Finanzjournalist. In letzter Zeit ist der Begriff „Niedrigflugwirtschaft“ extrem populär geworden. Szenarien wie das Liefern mit Drohnen oder der Personentransport mit eVTOL-Flugzeugen, die früher nur in Science-Fiction-Filmen zu sehen waren, werden Wirklichkeit. Der Staat hat diese Branche als neuen Wachstumsmarkt mit einem Volumen von mehreren Billionen definiert, und die lokalen Regierungen bemühen sich, Landeplätze und Flugrouten zu errichten.

Hinter dieser Begeisterung verbirgt sich jedoch ein sehr entscheidendes und oft übersehenes Problem: Wie sollen die Luftraumressourcen an die Unternehmen verteilt werden?

Der Kernpunkt dieser tiefgreifenden Analyse, die wir heute besprechen werden, ist sehr deutlich: Viele Regionen verfallen bei der Vergabe der Nutzungsrechte für die Niedrigflugwirtschaft in den Fehler der „allgemeinen Sicherheitsorientierung“. Unter dem Vorwand der Sicherheit werden private Unternehmen tatsächlich ausgeschlossen, was zu einem Mangel an Wettbewerb und einer geringen Effizienz auf dem Markt führt.

Um es allen verständlich zu machen, habe ich diesen Fachartikel in fünf einfachen Abschnitten aufgegliedert, die euch einen Einblick in die institutionellen Spielregeln hinter diesem Milliardenmarkt geben.

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Was ist der Niedrigflugraum – und warum darf man dort nicht einfach fliegen?

Zunächst müssen wir klarstellen, worum es in der Niedrigflugwirtschaft eigentlich geht.

1. Es handelt sich um den „Luftraum unter 1000 Metern“

Die Niedrigflugwirtschaft bezieht sich hauptsächlich auf den Luftraum unter 1000 Metern – manchmal sogar unter 3000 Metern. Man kann sich das als „Land unter dem Himmel“ vorstellen.

  • Rechtlich gehört dieser Luftraum dem Staat und ist kein Privatbesitz. Wenn man dort Flugzeuge oder Drohnen fliegen lassen möchte, benötigt man die Genehmigung des Staates.
  • Wirtschaftlich ähnelt der Niedrigflugraum etwas „Elektrowellen“ oder „Autobahnen“:

Zuerst ist der Luftraum noch weit genug, jeder kann fliegen, ohne sich zu stören (das nennt man Nicht-exklusivität).

Doch wenn immer mehr Flugzeuge unterwegs sind, entsteht ähnlich wie auf den Autobahnen in den Stoßzeiten Verkehrsstaus – sogar das Risiko von Kollisionen besteht (das nennt man Konkurrenzbedingungen).

2. Warum kann man sich nicht nur auf den Markt oder nur auf die Regierung verlassen?

  • Wenn man sich nur auf den Markt verlässt, könnten Unternehmen aus Rivalität willkürlich handeln, was zu Sicherheitsunfällen oder Monopolen führen und die Preise in die Höhe treiben.
  • Wenn man sich nur auf die Regierung verlässt, ist die Effizienz zu gering und Innovationen kommen nur langsam voran – insbesondere in hochtechnologischen Branchen.

3. Die Lösung: Die Lizenzvergabe

Die beste Lösung ist daher die Lizenzvergabe.

Stellen Sie sich vor: Die Regierung ist der „Hauseigentümer“ und vermietet den Luftraum an das fähigste und zuverlässigste Unternehmen.

  • Rechte des Lizenzinhabers: Für eine bestimmte Zeit darf das Unternehmen den Luftraum exklusiv nutzen, um Geld zu verdienen.
  • Pflichten des Lizenzinhabers: Sicherheit gewährleisten, qualitativ hochwertige Dienstleistungen anbieten und keine Preiserhöhungen vornehmen.

Kernlogik: Es handelt sich um ein Modell, bei dem die Regierung die Grundlagen schafft und die Unternehmen die Arbeit erledigen. Das Wichtigste ist jedoch: Wie werden die Lizenzinhaber ausgewählt – aufgrund von Beziehungen, Status oder Fähigkeiten?

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Die Realität: Unter dem Vorwand der „Sicherheit“ wird der Markt den Staatsunternehmen vorbehalten

Der Artikel erwähnt ein typisches Beispiel: Die Aussetzung der Vergabe der Nutzungsrechte für die Niedrigflugwirtschaft in Pingyin, Jinan, im Jahr 2024.

Was ist passiert?

Die lokale Regierung wollte eigentlich eine Ausschreibung durchführen, entschied sich jedoch aufgrund von Sicherheitsbedenken dafür, die Rechte direkt an ein staatliches Unternehmen zu vergeben. Diese Vorgehensweise wurde als Wettbewerbsbeschränkung kritisiert, weshalb die Ausschreibung schließlich abgebrochen werden musste.

Das ist kein Einzelfall in Jinan, sondern ein allgemeines Phänomen:

In vielen Regionen gibt es eine unausgesprochene Regel: „Sicherheit geht vor allem – staatliche Unternehmen sind am vertrauenswürdigsten.“

  • Fehlerhafte Logik: Die Regierung glaubt, dass staatliche Unternehmen aufgrund ihrer administrativen Unterstützung sicherer sind.
  • Reale Konsequenzen:

1. Formell legal, inhaltlich ungerecht: Die Verfahren mögen dem „Ausschreibungsrecht“ entsprechen, aber sie verstoßen gegen die Grundsätze des Wettbewerbsrechts.

2. Private Unternehmen ausgeschlossen: Viele private Unternehmen sind in Bezug auf Drohnen-Technologie, Betriebseffizienz und Kostenkontrolle vielleicht besser, erhalten aber keine Teilnahmeberechtigung oder werden bei der Bewertung benachteiligt.

Einfach ausgedrückt: Das ist wie bei Taxifahrern: Die Regierung sagt, „Aus Sicherheitsgründen dürfen nur uniformierte Beamte fahren“, während bessere, serviceorientierte und preisgünstigere private Fahrer aus dem Markt verdrängt werden. Dadurch leiden sowohl die Kunden als auch die gesamte Branche.

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Der größte Fehler: Die Gegensetzung von „Sicherheit“ und „Wettbewerb“

Das ist der zentrale Kritikpunkt des Artikels: Die Denkweise der allgemeinen Sicherheitsorientierung ist ein großer Fehler.

Viele Menschen glauben, dass Wettbewerb zu Unordnung und somit zu Unfällen führt – daher sollte man Monopole und Regulierungen einführen.

Aber Ökonomen und Rechtswissenschaftler sind der Meinung, dass Wettbewerb die langfristig beste Sicherheit garantiert.

Warum führt Wettbewerb zu mehr Sicherheit?

1. Technologische Weiterentwicklung: Wenn mehrere Unternehmen konkurrieren, werden sie sich anstrengen, sicherere Systeme und bessere Lösungen zu entwickeln.

2. Selektion der Besten: Die durch Wettbewerb ausgewählten Unternehmen haben bereits die notwendigen Ressourcen und Fähigkeiten.

3. Vermeidung von Inaktivität: Ein Monopolunternehmen hat keinen Anreiz, seine Dienstleistungen zu verbessern oder die Preise zu senken.

Fazit:

  • Falsche Vorgehensweise: Wenn man Sicherheit als Vorwand nutzt, um Wettbewerb zu verhindern, führt das zu einer starren Marktstruktur und zum Stillstand der Innovationen.
  • Richtige Vorgehensweise: Durch faire Wettbewerbsregeln werden die besten Unternehmen ausgewählt, die den Druck nutzen, um kontinuierlich an Sicherheit zu arbeiten. Wettbewerb ist kein Feind der Sicherheit, sondern ihr Verbündeter.

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Institutionelle Mängel: Nur Zutritt, kein Ausstieg

In Pilotprojekten der Niedrigflugwirtschaft in Städten wie Shenzhen, Hefei und Hangzhou werden zwar Projekte schnell umgesetzt, aber es gibt erhebliche Mängel in der Regelgestaltung: Die Nutzungsrechte werden einmal vergeben und sind lebenslang gültig.

Aktuelle Situation:

  • Eintritt möglich, Ausstieg nicht: Sobald die Regierung die Rechte an ein Unternehmen (meist ein staatliches oder bestimmtes Partnerunternehmen) vergibt, gibt es oft keine klaren Ausstiegsmöglichkeiten.
  • Fehlende Ablaufregeln: Lizenzen sollten zeitlich begrenzt sein und nach Ablauf neu vergeben werden.
  • Lücke in der Überwachung: Die Regierung gibt die Rechte, aber wie wird sie danach überwachen? Wenn das Unternehmen seine Leistungen verschlechtert oder monopolisiert, kann die Regierung die Rechte nicht zurücknehmen.

Konsequenzen:

1. Inaktivität der Unternehmen: Die Unternehmen wissen, dass sie nur ihre Beziehungen aufrechterhalten müssen – ohne Innovationen.

2 Blockade der Innovationen: Neue, effizientere private Unternehmen können ihre Technologien nicht auf dem Markt testen.

3 Ressourcenverschwendung: Der Luftraum ist ein knappes Gut; wenn er in den Händen ineffizienter Unternehmen bleibt, ist das eine große Verschwendung von Ressourcen.

Einfaches Beispiel: Es ist, als würde man einem Restaurant die „Exklusivrechte“ für 10 Jahre geben. In den ersten zwei Jahren läuft alles gut, aber danach wird das Essen schlechter, die Servicequalität sinkt – doch da der Vertrag nicht abläuft, kann niemand etwas dagegen unternehmen.

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Wie kann man das Problem lösen? Mit „Rechtsregeln“ und „Wettbewerbsanreizen“

Der Artikel schlägt konkrete Reformen vor, insbesondere die Gesamtlebenszyklus-Regulierung.

  • Vorabprüfungen: Vor der Vergabe von Nutzungsrechten muss eine Auswirkungsanalyse auf den fairen Wettbewerb durchgeführt werden.
  • Kriterien: Wie viel sparen die Verbraucher durch das Unternehmen? Welche technologischen Fortschritte werden erzielt? Entsteht ein Monopol?
  • Ziel: Die abstrakte „Sicherheit“ muss in messbare „gesamtwirtschaftliche Vorteile“ umgewandelt werden.
  • Dynamische Überwachung: Nutzungsrechte sollten zeitlich begrenzt und mit klaren KPIs versehen sein (z. B. Sicherheitsstandards, Preise, Forschungsinvestitionen).
  • Ausstiegsmöglichkeiten: Wenn die KPIs nicht erfüllt werden, sollte die Regierung die Rechte zurücknehmen und eine neue Ausschreibung durchführen.

Fazit:

Um die Niedrigflugwirtschaft wirklich zum Erfolg zu führen, reichen nicht nur Infrastrukturmaßnahmen aus – auch eine solide Regelgestaltung ist entscheidend.

Das größte Risiko ist eine starre, unflexible Regelung. Wenn die Regierung weiterhin auf Sicherheit setzt und die Ressourcen nur wenigen Unternehmen zur Verfügung stellt, wird die Niedrigflugwirtschaft zu einer geschlossenen, ineffizienten Branche, die die erwarteten Wachstumsziele nicht erreichen kann.

Die Richtung ist klar: Sicherheit ist die Grundlage, Wettbewerb der Antrieb. Durch faire Wettbewerbsregeln und dynamische Ausstiegsmöglichkeiten können die besten und sichersten Unternehmen die Ressourcen erhalten und kontinuierlich innovieren. Nur so kann die Niedrigflugwirtschaft erfolgreich und zugunsten der Allgemeinheit wachsen.

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Diese Analyse zeigt, dass der Aufbau einer dynamischen und innovativen Niedrigflugwirtschaft nicht nur von der Infrastruktur abhängt, sondern auch von klaren und fairen Regeln.

Wenn wir die Probleme nicht lösen, riskieren wir, dass die Niedrigflugwirtschaft zu einer langweiligen, ineffizienten Branche wird, die die potenziellen Wachstumschancen nicht ausschöpft.