虎嗅

Internetmedizin: Nach 10 Jahren endet eine Ära – die Ära der intelligenten Systeme beginnt. Hochwertige, funktionale Produkte sind der Kern.

原文:互联网医疗10年落幕,智能体时代开启,硬核产品是核心

Die „Midlifekrise“ der Internetmedizin: Abschied von der Ära des Glücksfalls – Es geht um echte Fähigkeiten

Hallo zusammen, ich bin euer Finanzjournalist und Wirtschaftswissenschaftler. Das Thema dieses Artikels ist zwar sehr professionell und sogar etwas hart, aber es enthüllt tatsächlich das größte Geheimnis der chinesischen Internetmedizinbranche der letzten zehn Jahre und zeigt auf, wer in den nächsten fünf Jahren überleben wird.

Um es für alle verständlich zu machen, habe ich diesen langen Artikel in fünf Kernpunkte unterteilt. Wir verwenden keine komplizierten Begriffe, sondern sprechen einfach und verständlich: Wie wurde früher Geld verdient? Warum geht das jetzt nicht mehr? Ist KI überhaupt nützlich? Wie soll es in der Zukunft weitergehen?

---

I. Die „Mythen“ der Vergangenheit waren in Wirklichkeit Glücksfälle: Ihr habt nicht Geld verdient, sondern die „Trägheit“ der Krankenhäuser ausgenutzt

Der Artikel beginnt mit einer schockierenden Erkenntnis: Der hohe Wachstum der Internetmedizin in den letzten zehn Jahren war im Grunde keine Innovation, sondern die Nutzung von „Dividenden“.

Stellen Sie sich vor, ein großes Restaurant (ein öffentliches Krankenhaus) hatte zu viele Gäste und keine Zeit mehr, Wasser zu servieren, Zahlungen abzuwickeln oder nach dem Essen nachzufassen. In dieser Situation eröffnete ein kleineres Lokal (eine Internetmedizinplattform) – es entwickelte keine neuen Gerichte, sondern übernahm einfach die Aufgaben, die das große Restaurant nicht erledigen konnte: Online-Beratungen für Ärzte, Überprüfung von Patientenunterlagen, einfache Nachsorge nach Operationen usw.

  • Frühere Logik: Die Krankenhäuser waren nicht digital genug, um alle Patienten zu betreuen; Ärzte nahmen heimlich zusätzliche Aufträge an, und die Krankenhäuser taten so, als würden sie nichts dagegen haben.
  • Ergebnis: Die Plattformen erhielten leicht Zugang zu Kunden und Einnahmen – es sah nach einer innovativen Geschäftsstrategie aus, war aber in Wirklichkeit die Nutzung von „Überschussreserven“ der Krankenhäuser.

Veränderungen heute:

Die Zeiten für die Krankenhäuser haben sich geändert. Aufgrund von Kostenkontrollen (DRG/DIP-Reformen), Korruptionsbekämpfung und Überlebensdruck müssen die Krankenhäuser diese „Reserven“ nun selbst nutzen. Früher ließen sie diese Ressourcen einfach „heraussickern“, jetzt versuchen sie, sie zurückzugewinnen.

  • Ärzte: Politische Vorgaben machen es schwieriger, zusätzliche Aufträge außerhalb des Krankenhauses zu übernehmen; die Registrierungsprozesse wurden standardisiert.
  • Krankenhäuser: Sie beginnen, eigene Internetkliniken zu gründen und sich auf die Betreuung chronischer Krankheiten und spezieller Behandlungen zu spezialisieren.

Zusammenfassung: Früher habt ihr den Krankenhäusern geholfen und dabei etwas Geld verdient – jetzt müssen die Krankenhäuser diese Dienstleistungen selbst anbieten. Die Ressourcen, auf die ihr früher angewiesen wart, sind zu einem wichtigen Bestandteil ihrer Geschäftstätigkeit geworden.

---

II. Die Peinlichkeit der Krankenhäuser: Sie haben die Lizenz, aber kein Produkt; sie haben den Raum, aber keine Betriebsstrategie

Hier gibt es eine sehr interessante strukturelle Lücke, die auch die größte Chance der Branche darstellt.

Heutzutage haben fast alle öffentlichen Krankenhäuser eine Lizenz für eine Internetklinik und verfügen über entsprechende Abteilungen. Doch die meisten Krankenhäuser sind nur „hässlich außen, aber leer innen“:

  • Sie haben: Funktionen wie Terminvereinbarung, Zahlungsabwicklung, Unterlagenüberprüfung.
  • Sie haben nicht: Systeme für die umfassende Krankheitsverfolgung, personalisierte Gesundheitsinterventionen oder die kontinuierliche Betreuung von Kunden.

Das ist wie ein Luxus-Einkaufszentrum (eine Internetklinikplattform), das zwar über Regale und Kassen verfügt, aber keine guten Produkte sowie kein kompetentes Verkaufspersonal hat.

  • Für Drittanbieter: Der Weg, Patienten direkt von den Krankenhäusern abzuwerben, funktioniert nicht mehr.
  • Neue Chance: Wenn ihr euch darauf konzentriert, den Krankenhäusern dabei zu helfen, solche Systeme und Betriebsstrukturen aufzubauen und den Wert ihrer Dienstleistungen zu steigern, seid ihr keine „Diebe“, sondern Partner der Krankenhäuser.

Kernbotschaft: Versucht nicht, die „Ecken“ der Krankenhäuser zu knacken – helft ihnen lieber, ihr Geschäft zu verbessern und ihre Produkte besser zu vermarkten. Wir müssen von einem „Nullsummenspiel“ zu einer gemeinsamen Entwicklung übergehen.

---

III. KI-Intelligenzen: Kein neuer „Trick“, sondern der Schlüssel, um das „Unmögliche“ zu überwinden

Die ganze Branche schwärmt von KI, aber viele verstehen den eigentlichen Wert falsch. Laut dem Artikel löst KI-Intelligenz (Agenten) zum ersten Mal das „unmögliche Dreieck“ in der Gesundheitsversorgung: Personalisierung, Skalierung, niedrige Kosten.

Früher war es unmöglich, eine individuelle, kostengünstige und umfassende Gesundheitsversorgung zu bieten. KI kann dabei helfen, indem sie Gesundheitsprofile erstellt, Risiken analysiert und Ärzte bei der Entscheidungsfindung unterstützt – und das alles zu sehr niedrigen Kosten.

Aber: KI löst zwar das Problem der Effizienz auf der Angebotsseite, nicht jedoch das Problem des Vertrauens bei der Umsetzung der Lösungen. Einfach nur über KI zu sprechen und nach Finanzierung zu suchen reicht nicht aus; es geht darum, konkrete Produkte zu entwickeln und diese effektiv zu vermarkten.

---

IV. 99 % der KI-Anwendungen in der Medizin finden nur Probleme – das ist der größte Fehler

Der Artikel weist darauf hin, dass 99 % der aktuellen KI-Anwendungen nur auf zwei oberflächlichen Ebenen arbeiten:

1. Ersetzung von menschlicher Arbeit: Automatische Erstellung von Krankenakten, automatische Sendung von Nachsorgebenachrichtigungen. Das spart zwar Kosten, bringt aber keine neuen Einnahmen.

2. Risikoverfolgung: Die Analyse von Gesundheitsberichten warnt vor Risiken – aber es wird nicht erklärt, wie diese Risiken behandelt werden sollen oder wer dies übernehmen wird.

Die Logik der Kunden: Kunden ändern ihre Lebensgewohnheiten nicht aufgrund eines Berichts mit hohen Risiken, und sie zahlen auch nicht, nur weil ein Risiko besteht.

Fazit: KI-Technologien allein reichen nicht aus; es geht darum, konkrete Lösungen zu entwickeln, die Kunden überzeugen und Einnahmen erzielen.

---

V. Die Barrieren für die Zukunft: Produkte mit konkreten Ergebnissen + Zusammenarbeit mit Krankenhäusern + Versicherungskreisläufe

Welche Unternehmen werden in der Zukunft erfolgreich sein? Der Artikel beschreibt ein klares „Vier-Teile-Kreislauf-Modell“ für die Zukunft der Internetmedizin:

1. Kernprodukte: Produkte, die spezifische Krankheitsverläufe effektiv verwalten (z. B. Diabetes, Bluthochdruck, Krebsrehabilitation).

  • Wichtige Kennzahlen: Messbare Gesundheitsergebnisse (z. B. Erfolgsrate bei Blutzuckerkontrolle, Reduzierung von Komplikationen).
  • KI: Sie verbessert die Effizienz, intelligente Wearables und Brain-Computer-Schnittstellen sammeln Daten; das Endprodukt sind konkrete Ergebnisse.

2. Krankenhäuser: Sie bieten Autorität und Zugang zu Patienten; die Plattformen sind „Wertschöpfungsdienstleister“ für die Krankenhäuser.

3. KI: Sie ermöglicht eine individuelle und effiziente Anpassung von Lösungen für viele Menschen.

4. Versicherungen: Sie bieten einen wichtigen Markt – bisher war der Markt auf Selbstzahler beschränkt; jetzt können standardisierte Lösungen und verifizierbare Ergebnisse die Versicherungsbranche ansprechen.

Zusammenfassung: Die Ära der Glücksfälle für Spekulanten ist vorbei. Der Erfolg hängt davon ab, dass Produkte entwickelt und effektiv vermarktet werden, sowie von einer Zusammenarbeit mit Krankenhäusern und Versicherungen.

---

Fazit: Die Ära der Spekulanten in der Internetmedizin ist zu Ende. In der Zukunft geht es darum, Produkte zu entwickeln, tief in die Krankenhäuser einzudringen, Effizienzen zu steigern und Versicherungslösungen zu nutzen.

Tipps für die Branche:

Wenn ihr immer noch nur an Traffic denkt und glaubt, dass ihr Geld verdienen könnt, indem ihr Kunden anlockt, seid ihr bereits aus dem Wettbewerb ausgeschieden.

Wenn ihr bereit seid, auf die Essenz der Gesundheitsversorgung zu setzen, mit Krankenhäusern zusammenzuarbeiten und echte Gesundheitsergebnisse zu liefern, dann beginnt gerade die goldene Ära der Internetmedizin 2.0.

Der Weg wird schwieriger, aber die Barrieren sind höher – und das Geschäft stabiler. Das ist das Zeichen des Übergangs von einer „Wildnisära“ zu einer „professionellen Ära“.