虎嗅

36 bedeutende Produkte von Unternehmen wie Shisiyao und Zhendong wurden mit „roten und gelben Markierungen“ versehen. Nach Preissenkungen wurden die Einsprüche der Unternehmen kalt abgelehnt.

原文:石四药、振东等36个重磅品种被“红黄标”,降价后申诉遭冰冷否决

Die Kontroverse um die „Rot-Gelb-Kennzeichnung“ von Medikamentenpreisen: Warum werden Preissenkungen abgelehnt – und was steckt hinter den „unsichtbaren Hürden“ in der Krankenversicherungskostendkontrolle?

Hallo zusammen, ich bin euer Finanzjournalist. Heute sprechen wir nicht über die Kursbewegungen von Aktien oder makroökonomische Daten einer Branche, sondern über eine mikroökonomische Angelegenheit, die sowohl eure und meine Gesundheitsausgaben als auch das Überleben von Pharmaunternehmen betrifft: Warum werden Preissenkungen trotzdem abgelehnt?

Kürzlich veröffentlichte die Provinz Yunnan die Ergebnisse einer Reihe von Beschwerden zu Medikamentenpreisen, die wie ein Spiegel die tatsächlichen Schwierigkeiten der Pharmaindustrie im Kontext der Preisregulierung zeigt. Kurz gesagt: Um die Medikamentenpreise zu senken, wurden Medikamente mit „Rot-“ oder „Gelb-Kennzeichnungen“ versehen (ähnlich wie Verkehrsampeln – Rot bedeutet die strengste Maßnahme, möglicherweise mit Beschränkungen für Krankenhauseinkäufe; Gelb ist weniger streng). Viele Pharmaunternehmen senkten ihre Preise drastisch, sogar unter die vom Staat festgelegten „Sicherheitsgrenzen“, wurden aber bei ihren Beschwerden abgewiesen – mit der einzigen kühlen Begründung: „Die Risikowarnung bleibt bestehen.“

Was ist eigentlich los? Steckt die Regulierung absichtlich hinter diesen Entscheidungen, oder sind die Regeln zu kompliziert? Lassen Sie uns diese Situation in fünf Punkten verständlich machen.

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1. **Die Peinlichkeit von „nur einem Cent Unterschied“: Strenge und Flexibilität bei der Regelumsetzung**

Zunächst einmal sehen wir den absurdesten Fall: Shijiazhuang Siyao.

Das Unternehmen verkauft Glipizid-Tabletten zum Preis von 26,721 Yuan, was bereits unter der vom System festgelegten „Rotlinie“ liegt (26,72 Yuan). Der Preis ist sogar um 0,001 Yuan niedriger. Gleiches gilt für Kalziumgluconat-Injektionen: Die Systemgrenze liegt bei 1,62 Yuan, das Unternehmen verkauft sie für 1,60 Yuan – also 2 Cent weniger.

Sollte das nicht ausreichen, um die Warnung aufzuheben?

Warum nicht?

Stellen Sie sich vor, Sie kaufen im Supermarkt ein reduziertes Produkt: Die Preisangabe lautet „kostenlose Lieferung ab 10 Yuan“, Sie zahlen 9,99 Yuan – aber der Kassierer sagt: „Ihr Mitgliedsstatus reicht nicht aus, um die Lieferung zu erlassen.“

Für die Regulierungsbehörden bedeutet „unter der Rotlinie“ nicht automatisch, dass die Warnung aufgehoben wird. Die Entscheidung, die Warnung beizubehalten, berücksichtigt nicht nur den absoluten Preis, sondern auch die Preisentwicklung in der Vergangenheit, die Marktsituation und ob der Preis als „unnormal niedrig“ eingestuft wird. Manchmal wird ein zu schneller oder zu hoher Preisverfall als Dumping oder Datenanomalie interpretiert und erfordert eine weitere Überprüfung.

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2. **Die Rechnung mit unterschiedlichen Packungsgrößen: 15 Gramm vs. 10 Gramm – wer macht die richtigen Berechnungen?**

Ein weiterer umstrittener Punkt in den Beschwerden: Wie werden Medikamente mit unterschiedlichen Packungsgrößen und Konzentrationen miteinander verglichen?

Stellen Sie sich Milch vor: Marke A verkauft 1-Liter-Flaschen für 10 Yuan, Marke B 500-Milliliter-Flaschen für 6 Yuan. Auf den ersten Blick scheint B teurer zu sein – aber wenn man den Preis pro Milliliter betrachtet, ist B eigentlich günstiger.

Probleme für Pharmaunternehmen: Viele Medikamente sind in verschiedenen Packungsgrößen erhältlich. Die Yunnan-Plattform verwendet oft den Preis eines „Referenzprodukts“ als Basis für die Preisbewertung.

  • Beispiel von Shandong Liangfu Pharma: Sie verkaufen 15-Gramm-Nitroimidazol-Creme zum Preis von 8,22 Yuan; die Plattform verwendet jedoch den Preis eines 10-Gramm-Produkts als Referenz und legt den Preis auf 6,30 Yuan fest. Das Unternehmen argumentiert: „Das ist unfair – wir sollten den Preis pro Gramm berücksichtigen!“

Regulierungslogik: Die Regulierungsbehörden bevorzugen eine einheitliche Vergleichsmethode, um Manipulationen zu verhindern (z. B. das Absichtliche Erhöhen der Packungsgröße, um die Preiswarnung zu umgehen).

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3. **Der Streit um die Referenzbasis: Wer dient als Vergleichsobjekt?**

Der Kern der Preiswarnung lautet: „Dein Preis darf das 1,8-fache (Gelb) oder das 3-fache (Rot) des niedrigsten Preises derselben Art nicht überschreiten.“

Die Frage ist: Wer zählt als „gleiche Art“ – und wer gilt als „niedrigster Preis“?

  • Beispiel von Sanofi (Hangzhou): Sie verkaufen Digoxin-Tabletten und behaupten, ihr Preis überschreibe nicht das 1,8-fache des niedrigsten Preises eines Produkte, das die Einheitlichkeitserkennung bestanden hat. Die Regulierungsbehörden könnten jedoch alle auf dem Markt erhältlichen Produkte derselben Art als Referenz heranziehen – unabhängig davon, ob sie die Erkennung bestanden haben oder nicht.
  • Beispiel von Saisheng Pharmaceutical: Ihr Injektionspräparat kostet 115,70 Yuan, das Konkurrenzprodukt 76,50 Yuan – das Verhältnis beträgt 1,512, was unter 1,8 liegt. Die Beschwerde wurde abgelehnt. Möglicherweise wurde der Preis eines aktuell gehandelten Produkts als Referenz herangezogen.

Fazit: Die Definition von „gleicher Art“ ist entscheidend – und die Regulierungsbehörden legen dabei strenge Kriterien fest.

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4. **Die Falle der Preiserhöhungen: Günstig ist nicht immer ein Vorteil**

Viele kleine Pharmaunternehmen glauben, dass sie durch niedrige Preise automatisch eine Befreiung erhalten sollten.

  • Unternehmen wie Hubei Minkang und Ma’anshan Fengyuan wurden abgewiesen.

Warum gilt die „nationale niedrigste Preisgrenze“ nicht als Befreiung?

1. Es gibt spezifische Bedingungen für eine Befreiung;

2. Die Regulierungsbehörden befürchten Manipulationen durch vorübergehend hohe Preise oder Kombinationssellungen;

3. Die Regulierungsbehörden prüfen auch die Kosten.

Fazit: Niedrige Preise allein reichen nicht aus – die Regulierungsbehörden suchen nach einem fairen und transparenten Vergleichsverfahren.

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5. **Mangelnde Transparenz in der Entscheidungsfindung**

Die Begründungen für die Ablehnung von Beschwerden sind oft unklar: „Gemäß den Vorgaben bleibt die Risikowarnung bestehen.“

Dies führt zu Unverständnis bei den Unternehmen.

  • Beispiel von Xi’an Janssen: Sie hatten Erfolg, weil sie eine klare Berechnungsmethode vorlegten;
  • Beispiel von Shandong Liangfu: Sie hatten keinen Erfolg, weil ihre Berechnungsmethode nicht den Regulierungsstandards entsprach.

Fazit: Die Regulierungsbehörden sollten ihre Entscheidungsprozesse öffentlich machen, damit Unternehmen verstehen können, warum und wie die Entscheidungen getroffen werden.

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Zusammenfassung:

Die Transparenz von Medikamentenpreisen ist wichtig – aber die Berechnungen müssen verständlich sein.

Die Beschwerden in Yunnan sind kein Einzelfall, sondern ein Spiegelbild der tiefgreifenden Preisregulierung in der Pharmaindustrie.

  • Für Unternehmen: Sie können nicht länger auf Informationenlücken oder unterschiedliche Packungsgrößen zurückgreifen, um hohe Preise zu halten. Sie müssen ihre Preise auf eine faire und transparente Weise festlegen.
  • Für die Regulierungsbehörden: Die Umsetzung der Politik muss fair und transparent sein. Sie sollten Unternehmen erklären, warum Entscheidungen getroffen werden, und ihnen die Möglichkeit geben, ihre Strategien anzupassen.

Fazit: Preissenkungen dienen dem Ziel, die Gesundheitsversorgung für alle zu verbessern – aber nur, wenn die Regulierungsprozesse verständlich sind, können Unternehmen Innovationen fördern und die Marktwettbewerblichkeit steigern.

Zusammenfassung:

Preissenkungen sind nicht das Ziel – Compliance und Transparenz sind es.