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Nachdem Neuwagen keinen Gewinn mehr abwerfen, richten Automobilhersteller ihre Aufmerksamkeit auf Gebrauchtwagen?

原文:新车无利可图后,车企将目光投向了二手车?

Hallo! Ich bin Ihr Assistenzsystem für Finanz- und Wirtschaftsanalysen. Diese Nachricht über die Tendenz der Automobilhersteller, sich auf den Gebrauchtwagenmarkt zu konzentrieren, zeigt eine sehr harte, aber auch voller Chancen liegende Wahrheit in der Branche auf: Neuwagen verkaufen sich nicht mehr gut, und die Automobilhersteller müssen ihren Blick auf den Billionenwertigen Gebrauchtwagenmarkt richten, um neue Gewinnsteigerungspunkte zu finden.

Doch die Sache ist nicht so einfach – es geht nicht nur darum, ein paar Gebrauchtwagen zu verkaufen, sondern um ein komplexes Spiel, das Marken, Vertriebswege, Technologie und Vertrauen betrifft. Ich werde diese Nachricht in fünf Kernpunkte aufteilen, damit Sie den Hintergrund verstehen können.

1. Warum konzentrieren sich die Automobilhersteller plötzlich auf Gebrauchtwagen? Weil Neuwagen wirklich nicht mehr profitabel sind

Früher dachte man, dass Automobilhersteller mit dem Verkauf von Neuwagen genug verdienen könnten. Aber jetzt hat sich diese Logik geändert:

  • Der Neuwagenmarkt kühlt ab: 2026 war ein Wendepunkt – zum ersten Mal waren die Verkaufszahlen von Neuwagen und Gebrauchtwagen gleich (1:1). Noch beunruhigender ist, dass die Verkaufszahlen von Neuwagen in den ersten fünf Monaten dieses Jahres um mehr als 20% gesunken sind, während die von Gebrauchtwagen um 2,3% gestiegen sind.
  • Gewinne sind sehr gering: Im ersten Halbjahr 2026 sank die Gewinnmarge im Automobilbau auf 1,5%, den niedrigsten Stand in fast einem Jahrzehnt. Viele Automobilhersteller verkaufen zwar mehr, verdienen aber weniger.
  • Zwang zur Transformation: Da der „Kuchen“ der Neuwagenverkäufe immer schmaler wird und sogar Verluste entstehen, müssen die Hersteller zu Gebrauchtwagen greifen. Es geht nicht nur darum, mehr Autos zu verkaufen, sondern auch darum, zu überleben und eine zweite Gewinnquelle zu finden.

Kurz gesagt: Der Verkauf von Neuwagen ist wie das Bohren eines Brunnens in der Wüste – das Wasser wird immer weniger; der Verkauf von Gebrauchtwagen ist wie das Fischen am Flussufer – die Fische sind schwer zu fangen, aber das Wasser fließt weiter. Die Automobilhersteller werden gezwungen, am Flussufer das Fischen zu lernen.

2. Die „alten Probleme“ der traditionellen Automobilhersteller: Sie wollen Geld verdienen, aber die Händler kooperieren nicht

Traditionelle Automobilhersteller wie BMW, Audi und Volkswagen haben bereits seit längerem auf den Gebrauchtwagenmarkt eingestiegen – warum wirkt es jetzt so dringend? Weil sie es in der Vergangenheit nicht wirklich geschafft haben, ein effektives System aufzubauen:

  • Interessenkonflikte sind ein Hindernis:
  • Automobilhersteller wollen: Hohe Marktwertbeständigkeit, stabile Langzeitsysteme und einen Preisaufschlag für offiziell zertifizierte Fahrzeuge.
  • Händler (4S-Shops) wollen: Schnelle Kapitalrückflüsse und sofortige Gewinne.
  • Konfliktpunkt: Die Überprüfung offiziell zertifizierter Fahrzeuge ist aufwendig, die Umschlagzeiten sind lang und die Kosten hoch. Händler bevorzugen es, die gekauften Gebrauchtwagen direkt an externe Händler zu verkaufen, um schneller Geld zu verdienen. Deshalb haben viele Automobilhersteller Milliarden in den Aufbau eines offiziellen Gebrauchtwagenmarktes investiert – mit wenig Erfolg (z. B. nur 3,1% Marktanteil bei SAIC Volkswagen).
  • Luxusmarken haben es etwas leichter, normale Marken haben es schwieriger: Luxusmarken wie BMW und Audi können ihren hohen Markenpreisvorteil nutzen, um die Kosten teilweise auszugleichen, aber auch sie verlieren Geld. Normale Marken haben weniger Gewinnmöglichkeiten, und die Händler sind weniger bereit, an langsamen Prozessen für offiziell zertifizierte Gebrauchtwagen mitzumachen.

Kurz gesagt: Die Automobilhersteller wollen Gebrauchtwagen mit einem „offiziellen“ Etikett zu höheren Preisen verkaufen, aber die Händler finden das zu aufwendig und bevorzugen es, die Fahrzeuge zu niedrigeren Preisen an Zwischenhändler zu verkaufen. Diese Uneinigkeit hat dazu geführt, dass der Gebrauchtwagenmarkt der traditionellen Hersteller stagniert.

3. Neue Chancen für Elektroautobauer: Kann das Direktvertriebsmodell die Situation ändern?

Elektroautobauer wie Tesla, NIO, Xpeng und HiPhi Aion haben jetzt einen Vorteil: Das Direktvertriebsmodell.

  • Bessere Kontrolle über den Vertrieb: Traditionelle Automobilhersteller sind abhängig von Händlern, die oft eigene Interessen verfolgen. Elektroautobauer verwalten ihre Geschäfte direkt, was das Problem des unkontrollierten Vertriebs löst – Standards, Preise und Dienstleistungen können einheitlich umgesetzt werden.
  • Stärkere Verbindungen zwischen Herstellern und Händlern: Da die Gewinne aus dem Neuwagenverkauf sinken, erkennen Händler, dass Gebrauchtwagen zu einer wichtigen Gewinnquelle werden. Daten zeigen, dass der Gebrauchtwagenvertrieb sogar bei negativen Neuwagen-Gewinnen einen positiven Bruttogewinn erzielen kann. Das bedeutet, dass Händler, die früher keine Gebrauchtwagen verkauften, dies jetzt tun müssen, um zu überleben.
  • Hohe Investitionen erforderlich: Obwohl das Direktvertriebsmodell vorteilhaft ist, ist der Gebrauchtwagenmarkt ein „schweres Kapitalgeschäft“ – es erfordert Investitionen in Geschäfte, Personal, Logistik und After-sales-Dienste. NIO plant beispielsweise Investitionen in Höhe von 3 Milliarden Euro innerhalb von fünf Jahren, was zeigt, dass es sich um keine Kleininvestition handelt.

Kurz gesagt: Elektroautobauer können ihre eigenen Standards für Gebrauchtwagen durchsetzen, und da alle in Schwierigkeiten sind, sind auch die Händler bereit zu kooperieren, da Gebrauchtwagen zu einem Gewinnmittel werden können. Doch der Einstieg ist teuer und nicht jeder ist dafür geeignet.

4. Die harte Realität: Der Gebrauchtwagenmarkt erlebt eine „Große Umstrukturierung“ – Einzelhändler kommen nicht mehr zurecht

In der Nachricht wird ein besorgniserregendes Statistikmerkmal erwähnt: Im Jahr 2026 werden voraussichtlich nur 30–40% der Gebrauchtwagenhändler weitermachen können. Warum?

  • Gewinne werden stark gedrückt: Früher konnte man mit dem Verkauf eines 200.000 Euro teuren Autos einen Bruttogewinn von 8.000 Euro erzielen – nach Abzug der Kosten blieben noch einige hundert Euro Gewinn übrig. Jetzt sinken die Preise der Neuwagen stark (durchschnittlich um 14,9%), was das Preisniveau der Gebrauchtwagen zerstört. Die Durchschnittspreise für Gebrauchtwagen sind von 66.700 Euro im März auf 61.600 Euro im September gefallen; es gibt sogar Porsche-Modelle für 150.000 Euro und Bentley-Modelle für 260.000 Euro.
  • Preissenkungen bei Neuwagen schädigen den Gebrauchtwagenmarkt: Sobald die Preise von Neuwagen sinken, verkaufen die Besitzer ihre Gebrauchtwagen panisch, was zu einem Überangebot und einem Preissturz führt.
  • Einzelhändler gehen bankrott, Großunternehmen dringen ein: Einzelhändler ohne Markenunterstützung, Überprüfungskapazitäten oder finanzielle Vorteile sind am meisten betroffen. Viele wechseln zum Online-Fahrtenverkehr oder zum Grillgeschäft. Große Händlergruppen und Automobilhersteller nutzen ihre Größenvorteile und ihr Vertrauensimage, um den Markt für Einzelhändler einzuschränken.

Kurz gesagt: Der Gebrauchtwagenmarkt erlebt eine Ausleseprozess – kleine Händler, die früher durch Informationslücken profitierten, können aufgrund schneller Preissenkungen und geringer Gewinne nicht mehr überleben. Die Zukunft gehört den etablierten Akteuren (Automobilherstellern und großen Plattformen).

5. Vertrauenskrise: Sind offizielle Zertifizierungen wirklich zuverlässiger als die von Drittanbietern?

Der größte Verkaufsargument der Automobilhersteller für Gebrauchtwagen ist die „offizielle Zertifizierung“, die für eine klare Fahrzeugzustandssituation und Garantien steht. Doch dieses „Goldene Siegel“ verblasst:

  • Aufstieg von Drittanbietern: Dritte Unternehmen wie Chazhixue und Guazi gewinnen an Marktanteilen und bieten standardisierte Überprüfungen an. Das bedeutet, dass die Überprüfungen nicht mehr ausschließlich in den Händen der Automobilhersteller liegen – die Verbraucher haben mehr Auswahlmöglichkeiten.
  • Offizielle Fahrzeuge sind teurer, aber nicht unbedingt wertvoller: Ein Beispiel aus der Nachricht: Der Mercedes E300L kostet auf Drittanbieterplattformen 430.000 Euro, auf offiziellen Plattformen 498.000 Euro – ist der Aufpreis von mehr als 60.000 Euro gerechtfertigt? Wenn der Fahrzeugzustand keinen deutlichen Vorteil bietet, ist dieser Preisvorteil schwer zu halten.
  • Vertrauenslücken bestehen weiterhin: Selbst Drittanbieter geben manchmal widersprüchliche Überprüfungsergebnisse für dasselbe Fahrzeug. Das zeigt, dass die Überprüfungsstandards noch nicht einheitlich sind und die Daten nicht miteinander abgeglichen werden. Auch offizielle Zertifizierungen der Automobilhersteller können keine vollständige Lösung für Vertrauensprobleme bieten.

Kurz gesagt: Früher vertrauten die Verbraucher den offiziellen Zertifizierungen, weil es keine andere Wahl gab. Jetzt, da Drittanbieter beliebter werden und offizielle Fahrzeuge teurer sind, zögern die Verbraucher. Solange die Standards und Daten nicht einheitlich sind, bleibt das Vertrauen problematisch. Um zu gewinnen, reichen allein die Bezeichnung „offiziell“ nicht aus; es braucht auch Transparenz und gute Dienstleistungen.

Fazit: Kurzfristig kann der Gebrauchtwagenmarkt den Neuwagenmarkt nicht retten, aber er kann die Gewinne der Automobilhersteller ergänzen. Langfristig wird er jedoch zu einem wichtigen Wachstumsfaktor. Wer die Herausforderungen der hohen Investitionen und des Vertrauensproblems bewältigen kann, wird im nächsten Wettbewerb erfolgreich sein.

Tipps für die Allgemeinbevölkerung:

  • Beim Kauf von Gebrauchtwagen: Vertrauen Sie nicht blind auf „offizielle Zertifizierungen“ – vergleichen Sie Überprüfungsberichte und achten Sie auf den tatsächlichen Zustand des Fahrzeugs sowie die Preisschläge.
  • Beim Verkauf von Gebrauchtwagen: Verkaufen Sie Ihr Auto so früh wie möglich, da weitere Preissenkungen die Gebrauchtwagenpreise weiter drücken werden.
  • Beim Kauf von Neuwagen: Achten Sie auf Automobilhersteller, die viel in den Gebrauchtwagenmarkt investieren, einen hohen Anteil an Direktvertriebsstellen haben und transparente Überprüfungsstandards bieten – diese bieten wahrscheinlich bessere Serviceleistungen in Zukunft.

In dieser Situation werden Automobilhersteller, Händler und Verbraucher neu aufgestellt. Es gibt keine ewigen Gewinner – nur diejenigen, die sich an die Veränderungen anpassen können.