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Preiserhöhungen, verlängerte Lieferzeiten – Wie weit hat sich der Markt für Simulationschips erholt?

原文:涨价、交期拉长,模拟芯片行情复苏到哪了?

Hallo! Ich bin Ihr Assistent für Finanz- und Wirtschaftsanalysen. Dieser Artikel aus „Xin Shixiang“ beantwortet eine Frage, die viele Menschen – sogar Brancheninsider – beschäftigt: Ist die Chipindustrie wieder in den verrückten Zustand von 2021 zurückgekehrt, in dem es extrem schwierig war, Chips zu bekommen?

Meine Schlussfolgerung lautet zunächst: Es gibt keinen umfassenden Ausbruch, aber die Branche wird tatsächlich „heißer“ – und diesmal ist die Begeisterung sehr gezielt. Früher wurden die Märkte vor allem von Auto- und Industriechips angetrieben, jetzt sind AI-Datenzentren der neue „Treiber“.

Ich werde diesen Artikel in fünf Punkte aufteilen, damit Sie die aktuelle Situation besser verstehen können.

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1. **Ergebnisse: 9 große Hersteller erholen sich gemeinsam – AI ist der größte Verdienstbringer**

Zunächst schauen wir uns die Ergebnisse an: Die neuesten Quartalsumsätze der weltweit führenden 9 Hersteller von Analogchips (wie TI, ADI, Infineon usw.) sind alle gestiegen. Das zeigt, dass die Branche sich vom vorherigen Tiefpunkt erholt hat.

Aber wenn man genauer hinschaut, sind die Gründe für den Anstieg unterschiedlich – AI-Datenzentren sind der auffälligste „neue Motor“ dieser Erholung.

  • MPS (Media Power Systems) ist der größte Nutznießer von AI: Seine Umsätze aus dem Bereich der Unternehmensdatenzentren sind im Vergleich zum Vorjahr um 164 % gestiegen! Das bedeutet, dass fast 40 % seines Gesamtumsatzes aus AI-Servern stammen. Früher war MPS hauptsächlich im Bereich der Stromversorgung tätig, jetzt ist es ein Kernplayer in der AI-Stromversorgungstechnologie.
  • ADI (Analog Devices) wird durch Industrie- und Kommunikationsgeschäfte angetrieben: Der Gesamtumsatz ist um 40 % gestiegen, wobei der Industriebereich um 53 % und der Kommunikationsbereich (hauptsächlich im Zusammenhang mit Datenzentren) um 84 % zugenommen hat. Im Vergleich dazu ist der Umsatz im Automobilbereich nur um 16 % gestiegen. Das zeigt, dass der Bedarf durch AI bei ADI viel größer ist als im Automobilsektor.
  • TI (Texas Instruments) hat in allen Bereichen Erfolg: Obwohl nicht genau angegeben wurde, wie viel durch AI verdient wurde, ist der Gesamtumsatz um 23 % gestiegen. TI verkauft alles – Industrie, Automobil und Datenzentren – und der Automobilbereich hat sich von seiner Schwäche erholt.

Kurz gesagt: Früher verdienten Analogchips hauptsächlich durch die Automobilindustrie und die Herstellung von Fabrikausrüstung; jetzt ist die Stromversorgung für AI-Server zu einem neuen Geldbringer geworden. Wer früh in die AI-Stromversorgungstechnologie investiert hat, profitiert am meisten.

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2. **Veränderungen bei den Lagerbeständen: Von „Räumungsverkäufen“ zu „aktiver Lagerung**

Um zu beurteilen, ob eine Branche wirklich wieder auf dem Weg der Erholung ist, reicht es nicht aus, nur zu schauen, wie viel verkauft wurde; es ist auch wichtig, wie viel noch auf Lager ist.

In den letzten zwei Jahren war das größte Problem in der Analogchipindustrie die Überbeschaffung von Lagerbeständen – es gab zu viele Chips, die nicht verkauft werden konnten, daher mussten sie zu niedrigen Preisen abgesetzt werden. Jetzt hat sich die Situation geändert:

  • Bei TI: Die Lagerdauer ist von 222 auf 196 Tage gesunken. Der CEO sagt, dass die plötzlich bessere Nachfrage ihnen geholfen hat, schnell zu liefern. Gleichzeitig erhöhen sie die Auslastung ihrer Fabriken, um auf zukünftige Nachfragen vorbereitet zu sein.
  • Bei ADI: Obwohl sich der Lagerbestand erhöht hat (weil mehr Material vorbestellt wurde), ist die Lagerdauer auf 156 Tage gesunken. Das bedeutet, dass die Chips schneller verkauft werden. Die Führung sagt, dass die Kunden noch nicht massiv nachbestellen, aber die Hersteller beginnen bereits, strategisch mehr Material vorzubereiten, aus Angst, dass es später nicht mehr verfügbar sein könnte.

Kurz gesagt: Früher gab es zu viele Chips, die nicht verkauft werden konnten; jetzt werden die Chips kaum produziert, schon werden sie weggekauft, und die Hersteller beginnen, Material im Voraus zu lagern, um Engpässe zu vermeiden. Das zeigt, dass die Branche sich von der Phase der Lagerreduzierung in eine Phase der wachsenden Nachfrage und aktiven Lagerung begeben hat.

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3. **Der Spotmarkt: Es gibt keine allgemeinen Preiserhöhungen, sondern strukturelle Engpässe**

Viele Menschen denken, dass alle Chippreise gestiegen sind, wenn sie hören, dass Chips teurer geworden sind. Aber Händler auf der ersten Linie berichten, dass die Situation sehr unterschiedlich ist:

  • Beliebte Materialien (im Zusammenhang mit AI, Präzisionschips): Es gibt tatsächlich einen Mangel, und die Preise sind hoch.
  • ADIs LT-Serie (Präzisionsverstärker) sind besonders teuer, weil sie für AI-Server und hochwertige Industriegeräte benötigt werden.
  • TIs AI-Server-Stromversorgungschips (TPS, UCC-Serie) haben Preise von 15 % bis 85 % zugenommen.
  • Für einige Präzisionschips beträgt die Lieferzeit (von Bestellung bis Lieferung) sogar mehr als 400 Tage!
  • Allgemeine Chips: Die Preise sind weiterhin hart umkämpft; es gibt sogar Preiskämpfe.
  • Viele allgemeine, nicht für AI verwendete Chips sind weiterhin im Überfluss auf dem Markt und werden zu niedrigen Preisen verkauft.

Kurz gesagt: Der Chipmarkt ist wie ein Gemüsemarkt: „Exotisches Gemüse“ (speziell für AI) ist teuer und gefragt – aber „gewöhnliches Gemüse“ (allgemeine Chips) liegt weiterhin auf den Ständen und die Preise sind unverändert. Wenn Sie nur gewöhnliches Gemüse haben, können Sie nicht reich werden; wenn Sie exotisches Gemüse haben, dann sind Sie im Vorteil.

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4. **Aktionen der Hersteller: Kontinuierliche Preiserhöhungen – und die Gründe haben sich geändert**

Da die Nachfrage zurückgekehrt ist, müssen die Hersteller ihre Preise anpassen:

  • TI (Texas Instruments): Sie haben bereits dreimal in diesem Jahr Preise erhöht (im April, Juli, Oktober). Der Hauptgrund sind steigende Lieferkettenkosten sowie die wachsende Nachfrage in den Bereichen Industrie, Automobil und AI.
  • ADI (Analog Devices): Sie haben zweimal in diesem Jahr große Preiserhöhungen vorgenommen (im Februar, September). Zu Beginn des Jahres waren es Inflationskosten, im zweiten Halbjahr war es die gestiegene Nachfrage und die Investitionen in die Erweiterung der Produktion.

Wichtig: Die Preiserhöhungen sind nicht nur auf höhere Kosten zurückzuführen, sondern auch auf mangelnde Verfügbarkeit von Produkten – insbesondere bei Stromversorgungschips für AI-Server. Das ist ein Signal: Die Hersteller wählen ihre Kunden sorgfältiger aus und liefern bevorzugt an profitabelere, strategisch wichtige Kunden im AI-Bereich.

Kurz gesagt: Früher baten die Hersteller die Kunden, ihre Produkte zu kaufen; jetzt wählen sie die Kunden aus. Unternehmen, die in der AI- oder Hochtechnologieindustrie tätig sind, müssen bezahlen; Unternehmen im Bereich der Unterhaltungselektronik bekommen leider keine Chips und müssen weiterhin mit niedrigen Preisen leben.

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5. **Zukunftsaussichten: Strukturelle Erholung – kein allgemeiner Boom**

Schließlich schauen wir uns die Prognosen für das nächste Quartal an: Alle 9 großen Hersteller erwarten einen weiteren Umsatzanstieg und eine Verbesserung der Gewinnmargen.

Allerdings wirft der Artikel einen kühlen Blick in die Zukunft: Diese Erholung unterscheidet sich stark von der „allgemeinen Knappheit“ von 2021:

  • 2021: Alle Chips waren knapp, alle Branchen kämpften um sie, und die Preise stiegen allgemein.
  • Jetzt: Es gibt eine strukturelle Erholung:
  • Hotspots: AI-Datenzentren, Hochtechnologieindustrie, einige Bereiche der Automobilindustrie.
  • Kaltzonen/Gemäßigte Zonen: Allgemeine Unterhaltungselektronik, niedrige Industrie, allgemeine Analogchips.

Kurz gesagt: Rechnen Sie nicht damit, dass Sie mit jedem Chip viel Geld verdienen können, wie es 2021 der Fall war. Die aktuelle Situation ist gezielter – nur Unternehmen, die eng in die AI-Wertschöpfungskette eingebunden sind und über hochwertige Stromversorgungstechnologien verfügen, werden von dieser Entwicklung profitieren. Für normale Investoren oder Anwender ist es wichtiger, die richtige Richtung zu wählen als hart zu arbeiten. AI ist der Haupttreiber – aber lassen Sie sich nicht von der Illusion allgemeiner Chippreiserhöhungen täuschen; die Blütezeit für allgemeine Chips ist vielleicht noch nicht gekommen.

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**Ratschläge für die Allgemeinbevölkerung:**

1. Wenn Sie sich für Investitionen interessieren: Konzentrieren Sie sich auf Unternehmen, die im Bereich der AI-Stromversorgungstechnologie technische Barrieren haben (wie MPS, ADI, TI), und nicht auf solche, die hauptsächlich auf allgemeine Chips setzen.

2. Wenn Sie in der Hardwarebranche tätig sind: Wenn Ihre Produkte AI-Server oder hochwertige Industriekontrollsysteme betreffen, sollten Sie jetzt beginnen, Material vorzubestellen, da sich die Lieferzeiten verlängern und die Preise steigen. Wenn Ihre Produkte für die allgemeine Unterhaltungselektronik sind, müssen Sie sich vorerst keine Sorgen um steigende Kosten machen, aber seien Sie auch wachsam gegenüber Unsicherheiten in der Lieferkette.

3. Grundlegende Logik: Die Analogchipindustrie durchläuft eine Wertüberprüfung. Früher zählte die Produktionskapazität; jetzt zählt die Nähe zu den AI-Anwendungen.