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Exklusiv-Interview mit Guanlong Energy Saving: Zwei Strategien gleichzeitig – Der AI-Weg der Ventilunternehmen

原文:专访冠龙节能:双线并举,阀门企业的AI进化路径

Die „Kühlrevolution“ im Zeitalter der rasch wachsenden KI-Leistung: Wie schafft es eine traditionelle Ventilfabrik, den Trend zu ergreifen?

Hallo zusammen, ich bin euer Finanzjournalist. Die Nachricht, über die wir heute sprechen, enthält auf den ersten Blick viele Fachbegriffe wie „EFLOPS“, „Capex“ und „CDU“, die einem Kopfschmerz bereiten können. Doch hinter dieser Fassade verbirgt sich eine sehr praktische und sogar etwas gegenintuitive Geschäftsgeschichte:

Wenn die Nachfrage nach KI-Leistung wie eine Flut hereinbricht, ist es nicht das Chip, das die größten Probleme verursacht, sondern die Hitze; und die Lösung für dieses Problem liegen nicht bei High-Tech-Unternehmen, sondern bei den traditionellen Industriegiganten, die seit Jahrzehnten Wasserhähne und Ventile herstellen.

Zunächst werde ich den Kern dieser Nachricht für euch zusammenfassen und anschließend die Situation aus fünf verschiedenen Aspekten in einfachen Worten erklären.

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**Kernzusammenfassung**

Mit dem Aufschwung der KI-Technologie werden weltweit Datenzentren (Rechenzentren) in großem Maße gebaut. Daten zeigen, dass die Rechenleistung in China allein im Jahr fast verdoppelt hat und die Budgets der globalen Cloud-Anbieter für den Bau von Datenzentren um 90 % gestiegen sind.

Allerdings werden die Chips immer leistungsfähiger – und verursachen dadurch auch immer mehr Wärme (von 400 Watt auf 2300 Watt). Die traditionelle Kühlung mit Luft reicht nicht mehr aus. Daher wird die „Flüssigkühlung“ (Kühlung mit Wasser oder Kühlmittel) zu einer unverzichtbaren Lösung, deren Verbreitung rasant zunimmt.

Dies bietet traditionellen Industrieunternehmen neue Chancen. Ein Beispiel ist Guanlong Energy Saving, ein etabliertes Unternehmen, das Ventile herstellt. Das Unternehmen erkannte, dass in Flüssigkühlsystemen präzise Ventile benötigt werden, um den Wasserfluss und den Druck zu steuern. Anstatt blind in die Softwareentwicklung einzusteigen, nutzte es seine langjährige Expertise in der Flüssigkeitskontrolle: Einerseits entwickelte es Flüssigkühlventile für KI-Datenzentren (neuer Wachstumspunkt) und andererseits erweiterte es seine traditionellen Wasserhähne um intelligente Algorithmen (Aufwertung des bestehenden Geschäfts).

Kurz gesagt: Die KI erzeugt viel Wärme – und dafür braucht man eine effektive Kühlung; gute Ventile sind unerlässlich. Die traditionelle Ventilfabrik profitiert von der Technologie und nutzt KI, um ihr altes Geschäft weiterzuentwickeln – auf einen stabilen Wandelweg mit zwei parallelen Strategien.

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**Detaillierte Analyse: Fünf Aspekte, um den Wandel zu verstehen**

1. **Warum plötzlich Flüssigkühlung erforderlich? Weil die Chips extrem heiß werden**

Viele denken, das Problem bei KI sei die mangelnde Rechenleistung oder der Mangel an Chips. Tatsächlich ist die größte physikalische Grenze die Kühlung.

Um es zu veranschaulichen: Frühere Chips waren wie kleine Glühbirnen, die sich mit etwas Luft abkühlen ließen; moderne KI-Chips (z. B. die neue Rubin-Plattform von Nvidia) sind wie kleine Öfen mit einer Leistung von bis zu 2300 Watt pro Karte – das führt zu einer Gesamtleistung von mehreren hundert Kilowatt pro Rack.

Die traditionelle Luftkühlung hat eine physikalische Grenze und kann nur etwa 15–20 Kilowatt Wärme abführen. Das ist wie versuchen, ein Feuer mit einem kleinen Fächer zu löschen – es funktioniert einfach nicht.

Daher ist Flüssigkühlung unerlässlich. Sie führt das Kühlmittel direkt an die Chips, um die Wärme abzuleiten. Schätzungen zufolge wird der Anteil der Flüssigkühlung bei KI-Chips bis 2026 über 50 % erreichen. Wer die Flüssigkühlung beherrscht, kontrolliert somit die Grundlage der KI-Infrastruktur.

2. **Warum können traditionelle Ventilfabriken in den KI-Markt eindringen? Durch „Technologieübertragung“**

Man könnte sich fragen: Was haben Hersteller von Wasserhähnen mit dem Bau von KI-Servern zu tun?

Dafür gibt es den Begriff „Technologieübertragung“. Auch wenn Flüssigkühlsysteme hochentwickelt sind, basieren sie im Grunde auf der Flüssigkeitskontrolle – wie Wasser fließt, welcher Druck herrscht, wo Ventile geschlossen oder geöffnet werden müssen – all das entspricht den Prinzipien der traditionellen Wasserhähne.

Der Experte Jiang Qifa erklärte, dass die Kernkomponenten von Flüssigkühlsystemen wie die CDU (Kälteverteilungseinheiten), Kühleplatten und Leitungen extrem hohe Anforderungen an Zuverlässigkeit, Korrosionsbeständigkeit und Präzision haben. Unternehmen wie Guanlong Energy Saving verfügen über jahrzehntelange Erfahrung mit Wasser und Flüssigkeiten – diese Kenntnisse sind in der neuen KI-Branche von großem Wert.

3. **Die Strategie von Guanlong Energy Saving: Mehrere Geschäftsfelder gleichzeitig entwickeln**

Viele Unternehmen machen den Fehler, all ihre Ressourcen auf ein einziges Geschäft zu konzentrieren. Guanlong Energy Saving verfolgt jedoch eine kluge Strategie:

  • Neuer Geschäftsbereich (Offensiv): Entwicklung von Flüssigkühlventilen für KI-Datenzentren, um vom Wachstum der KI-Branche zu profitieren.
  • Bestehendes Geschäft (Defensiv + Aufwertung): Weiterentwicklung traditioneller Wassermanagementlösungen, um Stabilität zu gewährleisten.

Diese Strategie ermöglicht es dem Unternehmen, sowohl den KI-Trend zu nutzen als auch sein bestehendes Geschäft zu stärken. Selbst wenn der KI-Markt nachlässt oder die Konkurrenz zunimmt, bleibt Guanlong mit seinem Wassermanagementgeschäft abgesichert.

4. **Wie wird das bestehende Geschäft aufgewertet? Ventile werden „intelligent“**

Auch die Transformation des bestehenden Geschäfts von Guanlong Energy Saving ist interessant: Früher verkauften sie einfach Ventile – heute sind die Ventile mit Sensoren ausgestattet, die Druck, Fluss und Betriebszustände in Echtzeit überwachen und diese Daten an das System übertragen. Dies verbessert die Effizienz und die Kundenzufriedenheit.

Beispiele für Verbesserungen:

  • Hohe Leckagequoten, hohe Energieverbrauch und instabiler Druck in städtischen Wassernetzen.
  • Lösungen: Durch intelligente Technologien werden Probleme automatisch behoben – das spart Wasser und Energie.

Unter dem Ziel der „Doppelten Nullemission“ ist Energieeinsparung unerlässlich. Guanlong hat dadurch das Geschäftsmodell von einer einmaligen Produktverkaufung zu einem langfristigen Dienstleistungsangebot umgestellt (Wartung, Datenanalyse, Energieoptimierung).

5. **Ein wertvoller Rat für traditionelle Industrieunternehmen**

Die Nachricht bietet allen traditionellen Unternehmen einen wichtigen Rat: Versucht nicht, blind in neue Bereiche einzusteigen oder große Plattformen und Modelle zu entwickeln. Konzentriert euch auf eure vertrauten physischen Umgebungen und definiert eure Produkte neu mithilfe von Hardware, Daten und Dienstleistungen.

Viele Unternehmen versuchen, mit KI-Chips oder -Software zu experimentieren – doch ohne technisches und marktbezogenes Wissen scheitern sie oft. Guanlong Energy Saving hat stattdessen seine Stärken (Flüssigkeitskontrolle) genutzt, um in den KI-Markt einzudringen.

Fazit: KI soll die traditionelle Industrie nicht ersetzen, sondern ihr helfen, ihre Leistung zu verbessern. Wer KI-Technologie effektiv in konkrete Anwendungen integriert und tatsächliche Probleme löst, wird in der KI-Ära starke Wettbewerbsvorteile haben. Guanlong Energy Saving zeigt, dass alte Unternehmen neue Chancen durch technologische Anpassungen und fokussierte Strategien erschließen können.

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Diese Analyse zeigt, wie traditionelle Industrieunternehmen den Wandel nutzen können, um im Zeitalter der KI erfolgreich zu sein.