第一财经

Von Uniqlo bis Apple: ZeroRun möchte alles von vorne beginnen

原文:从优衣库到苹果:零跑想重做一遍自己

ZeroRun Automobile: Will man „Apple“ werden – tut aber die Arbeit von „Uniqlo“ und „BYD“?

Hallo zusammen, ich bin euer Finanzjournalist. Heute sprechen wir über ein Automobilunternehmen, das mit einer Art „Identitätsangst“ zu kämpfen hat – ZeroRun Automobile.

Wenn Sie sich in letzter Zeit mit Elektroautos beschäftigt haben, mögen Sie vielleicht ein interessantes Phänomen bemerkt haben: Der Gründer von ZeroRun, Zhu Jiangming, verglich sein Unternehmen früher oft mit Uniqlo, das sich auf „günstige, hochwertige Produkte“ spezialisiert hat; doch neuerdings behauptet er, ZeroRun wolle zum „Apple“ der Automobilbranche werden.

Das ist doch ein großer Sprung! Uniqlo verkauft einfache T-Shirts, Apple hingegen ein hochwertiges Ökosystem – wie können die beiden eigentlich zur gleichen Familie gehören?

Keine Sorge, diese Nachricht enthält viel Wissenswertes: Sie erzählt nicht nur, wie ZeroRun Geld verdient und Autos verkauft, sondern enthüllt auch eine sehr raffinierte – und etwas „verschlungene“ – Überlebensphilosophie. Lassen Sie uns diese Nachricht in fünf Teile zerlegen und alles in einfachen Worten erklären.

---

1. Vom „Uniqlo“ zum „Apple“: Ein Wandel in der Markenpositionierung

Kernlogik: Früher lebte ZeroRun von der „Preis-Leistungs-Verhältnis“, jetzt möchte es durch „Markenprämien“ reich werden.

Zhu Jiangming sagte auf einer Pressekonferenz etwas sehr Kluges: Apple hat weder das Touchscreen-Display noch das MP3-Format erfunden, aber es hat diese Technologien am besten kombiniert und ein eigenes Ökosystem geschaffen. ZeroRun möchte das ebenfalls tun und durch „Funktionskombinationen und Innovationen“ neue Wege gehen.

  • Früheres ZeroRun (Uniqlo-Modell): In den letzten Jahren lag die Kernkompetenz von ZeroRun darin, günstiger zu sein als die Konkurrenz – bei gleicher Ausstattung oder bei gleicher Preis bessere Ausstattung anzubieten. Dieser Ansatz ermöglichte es ZeroRun, schnell zu wachsen; im Jahr 2025 wurden fast 600.000 Autos ausgeliefert, und das Unternehmen war profitabel.
  • Heutiges ZeroRun (Apple-Modell): „Günstig“ hat jedoch seine Grenzen. Selbst wenn man viele Autos verkauft, bringt das wenig Geld ein, wenn man pro Auto nur wenig verdient. Zhu Jiangming erkannte, dass man, um hohe Gewinne und eine starke Marke zu erreichen, wie Apple vorgehen muss – durch eine exzellente Produktdefinition und ein einzigartiges Erlebnis, das die Kunden bereit macht, mehr für die Marke zu zahlen.
  • Widerspruch: Das ist wie ein Restaurant, das billige Fast Food verkauft und plötzlich ankündigt, ein Michelin-Sterne-Restaurant zu eröffnen. Wer wird das glauben? Das ist die größte Herausforderung für ZeroRun: Wie kann es den guten Ruf, den es mit dem „Uniqlo-Modell“ aufgebaut hat, nutzen, um hohe Preise zu rechtfertigen?

---

2. Die Wahrheit in den Büchern: Große Größe – aber schwierige Gewinne

Kernlogik: Mehr Autos zu verkaufen bedeutet nicht unbedingt höhere Gewinne; steigende Rohstoffkosten und der Versuch, mit niedrigen Preisen mehr zu verkaufen, drücken die Gewinne.

Viele denken, dass ZeroRun, da es profitabel ist, gut dastehen muss. Doch die Zahlen zeigen, dass es eher knapp ist.

  • Große Größe, aber nicht genügend Gewinne: Im Jahr 2025 erzielte ZeroRun 540 Millionen Yuan, was viel klingt – verteilt auf fast 600.000 Autos ergibt das jedoch durchschnittlich weniger als 1.000 Yuan pro Auto. In den ersten acht Monaten dieses Jahres stieg der Umsatz zwar um 70%, aber die Bruttogewinnmarge sank von 14,1% auf 11,7%.
  • Warum die Gewinne zurückgegangen sind?

1. Steigende Rohstoffkosten: Kosten für Batterien und Chips sind gestiegen, aber die Autopreise können nicht willkürlich erhöht werden, sonst kaufen die Kunden keine Autos mehr.

2. Veränderung der Produktstruktur: Die meisten verkauften Autos sind Mittel- bis Low-End-Modelle, die von Natur aus weniger Gewinn bringen.

3 Branchenumfeld: Der chinesische Automobilmarkt ist sehr wettbewerbsintensiv, und alle Unternehmen senken die Preise, um Marktanteile zu gewinnen.

  • Der „Armutsvorwand“ des Chefs und die „Träume“: Der CFO, Li Tengfei, ist ehrlich und sagt, dass das im Januar gesetzte Ziel eines Nettogewinns von 5 Milliarden Yuan „sehr schwierig zu erreichen“ sei; er schätzt, dass das Unternehmen für das ganze Jahr nur etwa 3 Milliarden Yuan verdienen wird. Das zeigt, dass ZeroRun derzeit in einer Phase ist, in der es „Gewinne opfert, um Größe zu erlangen“. Um zu überleben und Marktanteile zu gewinnen, muss es auf einige Gewinne verzichten.

---

3. „Schutzpatronen“: FAW und Stellantis helfen ZeroRun

Kernlogik: Alleine ist es zu anstrengend – daher sucht sich ZeroRun zwei starke Partner: Einer kümmert sich um die Produktion im Inland, der andere um den Export ins Ausland.

ZeroRun ist klug und hat sich nicht auf eigene Kräfte verlassen, sondern zwei starke Partner gefunden: FAW und Stellantis.

  • Inländischer Partner: FAW (FAW):
  • Zusammenarbeit: FAW hat Geld investiert und ist an ZeroRun beteiligt. Wichtiger ist, dass ZeroRun sein „Dreielektrik-System“ (Batterie, Motor, Steuerung) an die Fabriken von FAW verkauft.
  • Vorteile: ZeroRun muss keine eigenen Fabriken bauen und spart dadurch enorme Kapitalausgaben; FAW erhält eine ausgereifte Technologie und senkt die Forschungs- und Entwicklungskosten. Zhu Jiangming sagt, dies könne FAW bis zu 1.000–2.000 Yuan pro Auto einsparen.
  • Essenz: ZeroRun wird zu einem „Technologieanbieter“, FAW zu einem „Fertigungs- und Vertriebspartner“.
  • Ausländischer Partner: Stellantis: Dieser Konzern, der Marken wie Jeep und Maserati besitzt, hat 20% der Anteile an ZeroRun übernommen und eine Joint-Venture-Firma namens „ZeroRun International“ gegründet.
  • Vorteile: ZeroRun-Modelle können unter europäischen Marken verkauft oder in europäischen Fabriken produziert werden. Zum Beispiel wird ZeroRun-Technologie in neue Opel-Modelle integriert, und spanische Fabriken beginnen, ZeroRun-Autos herzustellen.
  • Kosten: Um den Auslandsmarkt zu erobern, wurde vereinbart, dass die Gewinnmarge der Joint-Venture in den ersten drei Jahren niedrig bleibt – auch wenn es Verluste gibt, müssen die Verkäufe gesteigert werden. Zudem erhöht die lokale Produktion zwar die Gewinne, aber nicht so stark wie erwartet.

Zusammenfassung: ZeroRun ist für die Entwicklung und Preisgestaltung der Autos verantwortlich, FAW hilft beim Verkauf im Inland, und Stellantis unterstützt den Export ins Ausland. Das ist eine sehr praktische Strategie, um gemeinsam Erfolg zu erzielen.

---

4. Der „Kontrast“ auf der Technikpräsentation: Offen für alle – aber streng bei eigenen Entwicklungen

Kernlogik: Gegenüber alten Kunden großzügig, gegenüber Konkurrenten offen – aber bei eigenen Entwicklungen sehr streng.

Auf der Präsentation wurden vier neue Technologien vorgestellt, aber das Überraschendste war Zeroruns Haltung zur Technologie – sie ist sehr „verschlungen“:

  • Offen wie „Apple“ oder geschlossen wie „Android“?
  • Kostenlose Upgrades: ZeroRun kündigte an, dass alte Kunden, die bereits Autos mit Laserradar gekauft haben, kostenlos auf die neueste „World Model“-Fahrassistenz-Software upgraden können – und das lebenslang kostenlos.
  • Technologieoffenheit: Die CTC 3.0-Batterietechnologie wurde der gesamten Branche zur Verfügung gestellt.
  • Warum das? Apple stellt seine Technologie nicht den Konkurrenten zur Verfügung und bietet alten Kunden keine kostenlosen Upgrades an. ZeroRun hingegen nutzt Offenheit, um mehr Marktanteile zu gewinnen: Bessere Bewertungen durch Upgrades und höhere Anerkennung der Technologie machen es leichter, neue Kunden zu gewinnen; außerdem wird die Technologie zum Branchenstandard.
  • „Schwer auf Assets“ wie bei BYD: Zhu Jiangming räumt ein, dass ZeroRun in der eigenen Entwicklung sehr ähnlich wie BYD vorgeht und fast alle elektronischen Komponenten selbst herstellt.
  • Warum? Weil hochwertige Marken noch nicht etabliert sind und die Gewinne nicht hoch genug sind. Nur wenn die Kernkomponenten in eigenen Händen sind, können die Kosten gesenkt werden, um im „Uniqlo-Modell“ zu überleben.
  • Widerspruch: Apple ist „leicht aufgebaut“ (Fertigung ausgelagert, Fokus auf Design und Software), BYD hingegen „schwer aufgebaut“ (alles selbst hergestellt). ZeroRun versucht, das „Leichte“ von Apple zu erreichen, während es die „Schweren“ Methoden von BYD anwendet – bis die hochwertige Marke etabliert ist.

---

5. Die Zukunft: Eine zweite Marke und „profitable Roboter“

Kernlogik: Mit dem Konzept des „mobilen Raums“ den Hochmarkt angreifen und eine pragmatische Haltung gegenüber dem AI-Boom einnehmen.

Um zum „Apple“ der Automobilbranche zu werden, reichen die aktuellen Autos nicht aus; es braucht eine hochwertige Marke.

  • Zweite Marke: Im Jahr 2027 wird es klar:

ZeroRun wird eine neue, hochwertige Marke mit dem Fokus auf „mobilen Raum“ einführen – nicht nur Autos, sondern auch Zuhause, Büro und Campingplätze.

Zeitpunkt: Die Auslieferung ist für das vierte Quartal 2027 geplant. Das bedeutet, dass diese Präsentation eigentlich mehr als ein Jahr im Voraus dazu dient, dem Markt zu zeigen: „Seht her, wir haben die Technologie, wir haben die Zukunft – betrachtet uns nicht nur als günstige Autos.“

Risiko: Wenn diese hochwertige Marke nicht erfolgreich ist, bleibt ZeroRun im „Uniqlo-Modell“ stecken und kann den Sprung zur „Apple-Marke“ nicht schaffen.

  • Roboter: ZeroRun entwickelt tatsächlich Roboter, zeigt sie aber nicht auf der Präsentation. Das zeigt, dass das Unternehmen sehr pragmatisch ist und nicht nur mit dem Trend geht, sondern nach praktischen Anwendungen sucht.

---

Fazit des Journalisten: ZeroRun – ein „verschlungenes“ Unternehmen mit einer raffinierten Strategie

Nach der Lektüre dieser Nachricht wird klar: ZeroRun Automobile ist tatsächlich ein „verschlungenes“ Unternehmen – aber auf eine sehr geschickte Weise:

1. Markenbildung: Es spricht davon, ein „Apple“ zu werden (hochwertig, ökologisch, innovativ), handelt aber tatsächlich wie Uniqlo (günstige Qualität, Skaleneffekte).

2. Herstellung: Es strebt das „Leichte“ von Apple an (Outsourcing, Fokus auf Design), verwendet aber die „Schweren“ Methoden von BYD (komplexe Selbstentwicklung, Kostenkontrolle).

3. Zusammenarbeit: Da es alleine nicht gegen die Giganten ankommen kann, sucht es sich Partner wie FAW und Stellantis, um Technologie und Kapazitäten zu nutzen.

4. Technologie: Es ist gegenüber alten Kunden und Konkurrenten offen (kostenlose Upgrades, Technologieoffenheit), behält aber seine Kerninteressen streng für sich (Selbstentwicklung).

Kann ZeroRun wirklich zum „Apple“ der Automobilbranche werden?

Kurzfristig ist das unwahrscheinlich. Der „Apple-Image“ basiert auf jahrelanger Entwicklung und einem geschlossenen Ökosystem, während ZeroRun derzeit auf günstigen und hochwertigen Produkten basiert.

Aber Zeroruns Strategie ist sehr klug: Es versucht nicht sofort, zum „Apple“ zu werden, sondern nutzt zunächst das „Uniqlo-Modell, um Größe und Cashflow zu steigern, und gleichzeitig die Kosten durch eigene Entwicklungen zu senken, um schließlich mit dem „Apple-Design“ den Hochmarkt anzugehen.

Das ist ein großes Risiko – doch ZeroRun setzt darauf, dass es vor der Einführung der zweiten Marke (2027) mit dem „Uniqlo-Modell“ überleben und dem Markt zeigen kann, dass es tatsächlich in der Lage ist, Produkte auf „Apple-Niveau“ zu produzieren.

Für die Verbraucher bedeutet das, dass ZeroRun-Autos in den nächsten Jahren weiterhin „günstig und hochwertig“ sein werden; für Investoren und Branchenbeobachter bedeutet es, dass ZeroRun versucht, den Fluch „günstig = niedrige Gewinne“ zu brechen. Der Weg ist schwierig – aber voller Hoffnung.