第一财经

Berichte im Internet besagen, dass der höchste Gebäudekomplex in Chengdu aufgrund von Höhenbeschränkungen die Bauarbeiten einstellen muss – die offizielle Stellungnahme ist da.

原文:网传成都第一高楼因限高将停工,官方回应来了

Der Skandal um die Baustoppmaßnahmen am „höchsten Gebäude Chens“: Ein „Rashomon“ über Höhenbeschränkungen, Genehmigungsverfahren und das Vertrauen in den Immobilienmarkt

Hallo zusammen, ich bin euer Finanzbeobachter. Kürzlich sorgte ein Screenshot eines Dokuments über das viel diskutierte Projekt „China Overseas Tianfu Center 489 Super Tower“ im Tianfu New District von Chengdu für große Aufmerksamkeit in sozialen Netzwerken und auf verschiedenen Plattformen. Die wichtigste Frage, die viele sich stellen, lautet: Wird dieses höchste Gebäude Südwestchinas tatsächlich gekürzt oder muss die Baustelle stillgelegt werden?

Keine Sorge – lassen Sie uns die Emotionen beiseitelegen und die Hintergründe, die Logik sowie die Auswirkungen dieser Situation für uns Bürger klar erklären.

Zusammenfassung der Kernpunkte

Im Grunde handelt es sich um einen Fall von Marktpanik, ausgelöst durch Informationsasymmetrie:

1. Ursache: Im Internet wurde ein Schreiben des Entwicklers an die Baufirma veröffentlicht, das besagte, dass aufgrund von Höhenbeschränkungen für den Luftverkehr das Gebäude vorerst nur bis zur 78. Etage (ca. 372,6 Meter) gebaut werden kann.

2. Ausbreitung der Panik: Nutzer und Investoren befürchteten, dass die endgültige Höhe des Gebäudes von 489 auf 372 Meter reduziert werden könnte, und stellten die finanzielle Stabilität des Entwicklers sowie die Zukunft des Projekts in Frage.

3. Dementisierung: Die Behörden (Tianfu New District Park City Bureau) klärten: Die geplante Höhe von 489 Metern bleibt unverändert; die Gerüchte über eine Kürzung sind falsch.

4. Aktuelle Situation: Reporter vor Ort stellten fest, dass die Bauarbeiten weitergehen – Kräne arbeiten und Aufzüge sind in Betrieb; die Baustelle ist nicht stillgelegt.

Fazit: Die Baustelle läuft weiter, die Höhe des Gebäudes wird nicht reduziert; es handelt sich lediglich um einen Missverständnis bezüglich des Genehmigungsverfahrens mit schrittweisen Bauabschnitten.

---

Detaillierte Analyse: Fünf Aspekte, um den Skandal zu verstehen

1. Wiederherstellung der Wahrheit: Warum entstand das Missverständnis von „Baustopp“ und „Höhenkürzung“?

Viele Laien interpretieren „Höhenbeschränkungen“ als ein Zeichen dafür, dass das Gebäude nicht fertiggestellt werden kann oder dass die Höhe gekürzt wird. Hier liegt ein wichtiger Verständnisfehler im administrativen Prozess:

  • Was bedeutet „schrittweiser Bau“? Bei Supertallgebäuden (wie diesem mit über 400 Metern) wird die Baugenehmigung für den gesamten Bau nicht auf einmal erteilt, sondern jeder Bauabschnitt wird separat genehmigt.
  • Was besagt das Dokument wirklich? Das Schreiben erklärt: „Wir haben derzeit nur die Genehmigung für den Bau bis zur 78. Etage (372,6 Meter). Da die Genehmigung für die darüberliegenden Etagen noch aussteht, können die Arbeiter derzeit nur bis zu dieser Höhe arbeiten. Sobald die Genehmigung vorliegt, werden wir weiterbauen.“
  • Warum Panik? Der Begriff „Höhenbeschränkungen für den Luftverkehr“ löst Ängste aus – man fragt sich, ob das Bauvorhaben dadurch endgültig gestoppt wird. Die Behörden haben jedoch betont, dass die geplante Höhe weiterhin 489 Meter beträgt.

2. Hintergrundinformationen: Von 677 Metern auf 489 Meter – was ist mit diesem Gebäude passiert?

Die Entstehungsgeschichte dieses Gebäudes ist durchaus „unruhig“ und spiegelt Veränderungen in der nationalen Politik zur Steuerung der Stadtsilhouette wider:

  • Ursprüngliches Ziel: Das Projekt war ursprünglich auf 677 Meter ausgelegt – ein echtes „Super-Wahrzeichen“, sogar höher als der Shanghai Tower.
  • Politische Änderungen: Im Jahr 2020 erließ das Ministerium für Wohnungsbau und Stadtentwicklung zusammen mit der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission eine Verordnung, die das Neubauen von Gebäuden über 500 Metern verbietet, um eine übermäßige Höhenjagd zu verhindern und die Harmonie sowie die Sicherheit der Städte zu gewährleisten.
  • Endgültige Entscheidung: Die Höhe des Gebäudes wurde auf 489 Meter reduziert – es bleibt zwar das höchste Gebäude Südwestchinas, aber dies entspricht nun den gesetzlichen Vorgaben.
  • Aktuelle Kontroverse: Die Gerüchte über eine weitere Kürzung auf 372,6 Meter würden eine grundlegende Veränderung des Projekts bedeuten. Die Behörden bestreiten dies jedoch.

3. Kernproblem: Wo liegen die Hindernisse bei den Höhenbeschränkungen für den Luftverkehr?

Warum ist die Genehmigung für die oberen Etagen so schwierig zu erhalten? Hier kommt ein wichtiges, aber spezifisches Konzept ins Spiel: Freiraumschutz:

  • Was sind Höhenbeschränkungen für den Luftverkehr? In der Nähe von Flughäfen gibt es sogenannte Freiraumschutzzonen, in denen die Höhe der Gebäude bestimmte Grenzen nicht überschreiten darf, um die Sicherheit des Flugverkehrs zu gewährleisten. Der Tianfu International Airport befindet sich in der Nähe, daher unterliegen die Gebäude im Tianfu New District strengen Beschränkungen.
  • Warum ist die 78. Etage ein entscheidender Punkt? 372,6 Meter scheinen ein sicherer Punkt zu sein – unter dieser Höhe sind die Auswirkungen auf den Luftverkehr noch kontrollierbar. Höhere Etagen erfordern eine zusätzliche, komplexere Genehmigung durch die Luftfahrtbehörden, was längere Verfahren und mehr Unsicherheiten mit sich bringt.
  • Die Situation des Entwicklers: Der Entwickler (China Overseas) ist ebenfalls besorgt, möchte das Gebäude so schnell wie möglich fertigstellen, hat aber nicht die Entscheidungsgewalt über die Genehmigungen. Das Schreiben an die Baufirma dient daher der Einhaltung der Vorschriften – es handelt sich dabei um eine verantwortungsvolle Maßnahme, nicht um den Wunsch, die Bauarbeiten zu stoppen.

4. Marktreaktionen: Warum ist die Öffentlichkeit in der aktuellen Immobilienkrise so empfindlich?

Die schnelle Ausbreitung der Panik hängt mit dem mangelnden Vertrauen auf dem Immobilienmarkt zusammen:

  • Sorgen um Leerstände: Der Büromarkt leidet unter hohen Leerständen. Die Frage ist: Wird ein so hohes Gebäude überhaupt vermietet werden können? Wird es unverkauft bleiben? Diese Bedenken sind berechtigt und spiegeln die Realität des Marktes wider.
  • Finanzielle Unsicherheiten: In einer schwachen Immobilienmarktsituation werden alle Nachrichten über Baustopps oder Höhenbeschränkungen als Zeichen für finanzielle Probleme des Entwicklers interpretiert. Auch wenn China Overseas ein staatliches Unternehmen ist, ist die Marktlage weiterhin anfällig für Panik.
  • Entwicklung des Gebiets: Obwohl der Tianfu New District schnell wächst, sind einige Bereiche noch in der Entwicklung – das Gebäude als Wahrzeichen benötigt Zeit, um seinen Wert zu entfalten. Ohne eine florierende Geschäftswelt könnte das Gebäude zwar hoch sein, aber nicht genug Interesse wecken.

5. Zukunftsaussichten: Was wird aus dem Gebäude werden – und was bedeutet das für uns?

  • Kurzfristig: Die Bauarbeiten werden fortgesetzt, aber die Geschwindigkeit hängt von den Genehmigungsverfahren ab. Wann die Genehmigung für die oberen Etagen erteilt wird, ist entscheidend. Sollte die Genehmigung reibungslos erfolgen, wird das Projekt wie geplant weitergehen; andernfalls könnte sich die Bauzeit verlängern – die Höhe wird sich jedoch voraussichtlich nicht ändern (da die Behörden dies bestätigt haben).
  • Langfristig:
  • Für die Stadt: Das 489 Meter hohe Gebäude bleibt ein Wahrzeichen für Chengdu und Südwestchina und trägt zur Verbesserung des Stadtbildes sowie des internationalen Images des Tianfu New Districts bei.
  • Für Investoren/Käufer:
  • Glauben Sie nicht einfach Gerüchten – die offiziellen Informationen sind die zuverlässigsten.
  • Befolgen Sie die tatsächlichen Entwicklungen: Besuchen Sie die Baustelle und überprüfen Sie die Fortschritte selbst.
  • Betrachten Sie den kommerziellen Wert nüchtern: Das Gebäude ist nicht nur ein Wohngebäude, sondern auch ein Geschäftskomplex. Sein Wert hängt davon ab, ob es hochwertige Unternehmen anziehen und Industriecluster bilden kann – dies erfordert Zeit und die Reifung des gesamten Gebiets.

Tipps für die Öffentlichkeit:

1. Glauben Sie keinen Gerüchten und verbreiten Sie keine Gerüchte: Wenn Sie Nachrichten über Baustopps oder Höhenkürzungen sehen, überprüfen Sie zunächst offizielle Quellen (z. B. Regierungsseiten, offizielle Social-Media-Kanäle).

2. Verstehen Sie das Genehmigungsverfahren: Der Bau von Supertallgebäuden ist ein dynamischer Prozess – vorübergehende Beschränkungen sind normal und entsprechen nicht dem endgültigen Ergebnis.

3. Konzentrieren Sie sich auf die Grundlagen: Statt sich auf die Höhe zu konzentrieren, sollten Sie die Stabilität des Entwicklers (China Overseas ist ein staatliches Unternehmen), die Lage des Gebiets (Tianfu New District) sowie die Entwicklung der Geschäftseinrichtungen betrachten.

4. Seien Sie geduldig: Der Bau von Stadtwahrzeichen ist ein langfristiges Projekt – von der Baubeginn bis zur vollständigen Inbetriebnahme können 5–10 Jahre vergehen. Die aktuelle Verzögerung könnte auf eine bessere Zukunft hindeuten.

Zusammenfassung: Die Baustelle am „höchsten Gebäude Chens“ ist nicht stillgelegt, die Höhe wird nicht reduziert – es handelt sich lediglich um einen normalen Schritt im Genehmigungsprozess. Geben Sie der Stadt etwas Zeit, um sich weiterzuentwickeln.