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Die Fed zeigt sich „hartlinig“ – die Hongkonger Börse bleibt weiterhin in düsterer Stimmung | Marktbeobachtungen

原文:美联储表态“鹰派”,港股依然阴霾密布|市场观察

Warum fallen die Hongkong-Aktien weiter, obwohl die „eiserne“ Zinserhöhung der Fed umgesetzt wurde? Eine einfache Erklärung der Hintergründe

Hallo zusammen, ich bin euer Finanzanalyst.

Am 17. September hat das weltweit am meisten beachtete „große Ereignis“ stattgefunden – die Zinserhöhung der US-Notenbank Fed. Das Ergebnis überrascht viele vielleicht: Obwohl die Zinserhöhung selbst erwartet wurde, sind die Hongkong-Aktien nicht wie von vielen erwartet gestiegen, sondern sind weiter gefallen. Der Hang Seng Index verlor 0,44 %, und der Hang Seng Tech Index ebenfalls 0,34 %.

Viele Privatanleger fragen sich sicherlich: „Wenn die schlechten Nachrichten bereits bekannt sind, warum fürchtet sich der Markt immer noch?“

Keine Sorge, heute werden wir die Kernlogiken dieser Finanznachricht in einfachen Worten erklären, um zu verstehen, was wirklich passiert ist und welche Auswirkungen dies auf unsere Geldbörsen und zukünftige Investitionen hat.

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Warum wird die Zinserhöhung zum Schock? – Weil die Fed härter vorgeht, als man denkt

Zunächst müssen wir ein Konzept verstehen: „Eiserne“ („hawkish“) Politik in der Finanzwelt.

In der Finanzwelt stehen „Tauben“ („dovish“) für eine gemäßigte, lockere Politik, während „Eiserne“ („hawkish“) für eine strenge, restriktive Politik stehen.

Die Fed hat die Zinsen um 25 Basispunkte erhöht (von 3,5 % auf 3,75 % bis 4,00 %). Diese Maßnahme war bereits erwartet, daher spricht man von der „Umsetzung der Zinserhöhung“. Aber was den Markt wirklich schockiert hat, war die Haltung des Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh und seine Pläne für die Zukunft.

1. Seine Haltung war sehr streng: Warsh betonte auf der Pressekonferenz, dass die Bekämpfung der Inflation die höchste Priorität hat – mit einem sehr strengen und entschlossenen Tonfall. Das ist wie wenn ein Arzt Ihnen Medikamente verschreibt und Sie denken, es handelt sich um Vitamine, nur um dann zu erfahren: „Ihr Problem ist ernst, Sie müssen weiterhin Medikamente einnehmen und dürfen nicht aufhören.“

2. Weitere Zinserhöhungen in Sicht: Die von der Fed veröffentlichte „Point-Curve“ (eine Grafik, die die zukünftige Zinsentwicklung vorhersagt) deutet darauf hin, dass es in diesem Jahr noch zu einer weiteren Zinserhöhung kommen könnte. Das bedeutet, dass die hohe Zinsen nicht sofort enden werden, sondern möglicherweise sogar länger anhalten.

Einfache Erklärung: Früher dachten viele, dass es nach dieser Erhöhung wieder besser werden würde, aber jetzt stellt sich heraus, dass dies erst der Anfang ist. Diese Enttäuschung hat das Vertrauen einiger Anleger in einen Rückgang der Aktienkurse zerstört, wodurch die Hongkong-Aktien weiter fielen.

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Warum sind die Hongkong-Aktien am stärksten betroffen? – Weil sie ein „Offshore-Markt“ sind und besonders empfindlich gegenüber dem US-Dollar sind

Viele Leser fragen sich vielleicht: Die Fed ist die Zentralbank der USA – warum hat sie eine so große Auswirkung auf die Hongkong-Aktien?

Hier ist ein entscheidender Faktor: Der Hongkong-Dollar ist an den US-Dollar gekoppelt.

1. Zinsübertragung: Da der Hongkong-Dollar an den US-Dollar gebunden ist, steigen auch die Zinsen in Hongkong, wenn die US-Zinsen steigen. Dadurch erhöht sich die Kosten für Kredite in Hongkong.

2 Wertverlust durch höhere Zinsen: Für hoch bewertete Aktien wie Technologie- und Wachstumsaktien hängt ihr Wert stark von zukünftigen Einnahmen ab. Wenn die Zinsen steigen, verringert sich der Wert dieser Aktien. Kurz gesagt: Je höher die Zinsen, desto mehr „Luft“ entweicht aus diesen Aktien, und ihre Kurse sinken.

3 Abfluss von Kapital: Ein stärkerer US-Dollar und höhere Renditen von US-Staatsanleihen machen es attraktiver und sicherer, Geld in den USA zu investieren. Daher ziehen internationale Investoren, die in Hongkong-Aktien profitiert haben, ihr Kapital ab und kehren in die USA zurück. Als Offshore-Markt kann Hongkong die Flüssigkeit nicht mehr aufrechterhalten.

Einfache Erklärung: Stellen Sie sich vor, Sie kaufen in einem Einkaufszentrum (Hongkong) ein Produkt – plötzlich gibt es im Nachbarzentrum (USA) einen Rabatt und höhere Zinsen. Die Leute ziehen ihr Geld dorthin, um es zu sparen oder einzukaufen, und Ihr Geschäft wird schwächer, was zu sinkenden Aktienkursen führt.

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Wird die japanische Zentralbank auch Zinsen erhöhen? – „Carry-Trades“ werden abgeschlossen, Flüssigkeit wird weiter geschwächt

In den Nachrichten wurde auch auf eine oft übersehene, aber wichtige Größe hingewiesen: die japanische Zentralbank.

In den letzten Jahren lagen die japanischen Zinsen sehr niedrig, und viele internationale Investoren (einschließlich Hedgefonds) liehen sich Yen zu niedrigen Zinsen, um in renditeträchtige Anlagen (wie US-Aktien, Hongkong-Aktien, Anleihen usw.) zu investieren. Das nennt man „Carry-Trading“.

Jetzt wird die japanische Zentralbank voraussichtlich ebenfalls Zinsen erhöhen (mit einer Wahrscheinlichkeit von über 90 %). Das bedeutet:

1. Höhere Kreditkosten: Die Zinsen für den Yen steigen, was die Gewinnmargen des Carry-Trading verringert oder sogar zu Verlusten führt.

2. Zwang zur Abwicklung von Positionen: Um Verluste zu vermeiden oder Gewinne zu realisieren, müssen diese Investoren ihre Hongkong-Aktien und US-Aktien verkaufen und den Yen zurückzahlen.

Einfache Erklärung: Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Kredit aufgenommen, um Aktien zu kaufen – plötzlich steigen die Zinsen, und die Gewinne reichen nicht mehr aus, um die Kredite zu bedienen. Daher verkaufen die Investoren ihre Aktien, was zu einem starken Abfluss von Kapital aus Hongkong führt und die Liquidität dort verringert.

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Ölpreise und Inflation: Eine „unsichtbare Bombe“ der Geopolitik

Neben den Zinsen gibt es noch einen makroökonomischen Faktor: die Ölpreise.

In den Nachrichten wurde erwähnt, dass die Spannungen im Nahen Osten zu steigenden Ölpreisen geführt haben, die über 100 US-Dollar pro Barrel liegen. Hohe Ölpreise treiben die Inflation weltweit an.

1. Schwierige Senkung der Inflation: Hohe Ölpreise sind ein wichtiger Treiber der Inflation. Solange die Ölpreise nicht sinken, wird es für die Fed schwierig sein, die Inflation unter Kontrolle zu bringen.

2. Die Fed zögert, die Zinsen zu senken: Um die Inflation zu bekämpfen, zögert die Fed, die Zinsen zu senken, und könnte sogar weitere Erhöhungen vornehmen. Dies führt zu einem Teufelskreis: Hohe Ölpreise -> Hohe Inflation -> Hohe Zinsen -> Druck auf die Aktienmärkte.

Obwohl Ökonomen von Nomura Securities und Goldman Sachs glauben, dass die Ölpreise im nächsten Jahr sinken und die Inflation nachlassen könnte, wenn Länder ihre strategischen Reserven einsetzen und die Ölexporte der Ölproduzenten steigen, kümmert sich der Markt vorerst nur um das Hier und Jetzt. Die Unsicherheit der aktuellen Situation hält die Anleger davon ab, leicht einzusteigen.

Einfache Erklärung: Stellen Sie sich vor, Ihre Gasrechnung ist plötzlich verdoppelt worden – Sie müssen weniger kochen oder teureres Essen kaufen. Die Finanzsituation (die Aktienmärkte) bleibt angespannt, solange die Gasrechnung (die Ölpreise) nicht sinkt.

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Wie sieht die Zukunft aus? Können Technologieaktien weiter gekauft werden? – Steigende Differenzierung, Vorsicht vor Überkapazitäten

Zum Schluss sprechen wir über das, was viele am meisten interessiert: Was soll man jetzt tun? Können Technologieaktien weiter gekauft werden?

Laut mehreren Branchenexperten wird sich der Markt in Zukunft deutlich differenzieren:

1. Allgemein schwacher Markt, strukturelle Differenzierung:

  • Belastete Sektoren: Hoch bewertete Technologie- und Immobilienaktien, da sie empfindlich auf hohe Zinsen reagieren.
  • Resistente Sektoren: Hochdividendenaktien (z. B. Banken, Energie, öffentliche Dienstleistungen), da sie unabhängig von der Wirtschaftslage stabile Dividenden zahlen und somit eine „Sicherheit“ darstellen.
  • Chancen im harten Technologiebereich: Unternehmen mit echten Geschäftsergebnissen, wie Rechenkapazitäten oder Lichtmodulen. Wenn diese Ergebnisse den Druck durch niedrige Liquidität ausgleichen können, könnten sie eigene Entwicklungschancen haben.

2. „Fallen“ und „Chancen“ in der AI-Branche:

  • Vorsicht vor Überkapazitäten: Einige Fondsmanager warnen davor, an die Situation in den Branchen Photovoltaik und Batterietechnologie im Jahr 2021 zu denken. Wenn Unternehmen während einer Zinserhöhungsperiode massiv Kapital aufnehmen und ihre Produktion ausweiten, aber die Nachfrage nicht mithält, können die Preise einbrechen. Auch die AI-Branche investiert viel in Datenzentren und Chips. Wenn die Einnahmen aus den Anwendungen (z. B. AI-Software, -dienste) nicht schnell genug steigen, können die Investitionen zu Risiken führen.
  • AI wird nicht langsamer: Obwohl es Risiken gibt, können die AI-Unternehmen nicht langsamer werden, da sie sonst von Konkurrenten überholt werden könnten. Daher gibt es weiterhin Chancen in der AI-Branche – aber man sollte Unternehmen mit tiefen Schutzmechanismen und langfristigen Wachstumspotenzialen bevorzugen.

Ratschläge für Privatanleger:

1. Vermeiden Sie blindes Kaufverhalten: Es dauert, bis sich die negativen Auswirkungen vollständig zeigen, insbesondere da die Auswirkungen der Zinserhöhung durch die japanische Zentralbank noch nicht vollständig erkennbar sind.

2. Konzentrieren Sie sich auf Sicherheit**: In Zeiten hoher Unsicherheit sollten Sie Unternehmen mit echten Geschäftsergebnissen, hohen Dividenden oder einer stabilen Marktposition bevorzugen.

3. Seien Sie vorsichtig mit „Story-Aktien“: Unternehmen, die nur von AI-Technologien sprechen, aber keine konkreten Einnahmen und Gewinne zeigen und viel Kapital für Expansionen aufwenden, sollten mit Vorsicht betrachtet werden, um nicht in Überkapazitäten zu geraten.

Zusammenfassung: Die „eiserne“ Haltung der Fed ist erst der Anfang – weitere Zinserhöhungen durch die japanische Zentralbank und hohe Ölpreise sind noch zu erwarten. Die Hongkong-Aktien werden kurzfristig keine großen Aufschwünge erleben, aber strukturelle Chancen bestehen weiterhin. In dieser Situation ist Stabilität wichtiger als Schnelligkeit, und Geschäftsergebnisse wertvoller als „Storys“.