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Warum kann Indien mit einer ähnlichen Anzahl an Wissenschaftlern und Ingenieuren den technologischen Aufschwung Chinas nicht nachahmen?

原文:同样坐拥大量理工人才,印度为何无法复制中式技术崛起?

Hallo! Ich bin Ihr Assistent für Finanz- und Wirtschaftsanalysen. Das Artikel, über den wir heute sprechen werden, stammt von einem Wissenschaftler, der an der Peking-Universität promoviert hat und eine tiefgreifende Forschung zur indischen Wirtschaft betreibt.

Viele Inder – und sogar einige westliche Beobachter – betrachten den Aufstieg der chinesischen Technologiebranche als „Nachahmung“ (Erwerb von Intellectual Property), als „Schutzmaßnahmen“ (Handelsbarrieren) oder als Reaktion auf amerikanische Sanktionen. Doch dieser Autor wirft einen kritischen Blick darauf: Das ist völlig falsch verstanden. China hat ein superinnovatives Ökosystem entwickelt, das aus „Staat, Markt und Hochschulen“ besteht.

Im Vergleich dazu verfügt Indien zwar über viele Absolventen in Naturwissenschaften und Technik sowie zahlreiche Start-ups, doch diese sind wie verstreute Perlen, die nicht miteinander verbunden sind.

Ich werde diesen langen Artikel in fünf zentrale Aspekte zerlegen, um zu zeigen, wo China Erfolg hat und wo Indien ins Stocken geraten ist.

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Erstes: Schauen Sie nicht nur auf die Batterien, sondern auf die „systemische Überlegenheit“ – von Teilnehmern zu Regelsetzern

Am Anfang des Artikels wird ein anschauliches Beispiel genannt: die Entwicklung von Batterien. Früher dachte man, chinesische Batteriehersteller wie CATL und BYD seien erfolgreich, weil ihre Produkte billig waren. Heute hat CATL jedoch zwei bahnbrechende Technologien entwickelt:

1. Neue Zellarchitekturen: Diese benötigen weniger Graphit (ein Engpass in der Lieferkette) und ermöglichen eine Erhöhung der Energiedichte um 60 Prozent – außerdem sind sie sicherer.

2. Kommerzialisierung von Natrium-Ionen-Batterien: Früher wurden Natrium-Batterien als „Spielzeug“ angesehen, doch heute können sie auch bei extremen Temperaturen 90 Prozent ihrer Kapazität beibehalten und können sogar Blei-Säure-Batterien ersetzen.

Der Schlüsselpunkt:

CATL und BYD kontrollieren 60–70 Prozent der globalen Batterielieferkette. Was bedeutet das? China folgt nicht mehr nur westlichen Standards, sondern beginnt, eigene zu setzen.

Das ist wie wenn früher andere die Speisepläne machten und China das Kochen übernahm; heute legt China nicht nur die Speisepläne fest, sondern kontrolliert auch die Zutatenlieferung und entscheidet, wer in die Küche darf. Diese Veränderung von „Teilnehmern der Wertschöpfungskette“ zu „Führern“ ist das Wesen des technologischen Aufstiegs Chinas. Diese Vorteile gelten nicht nur für Batterien, sondern auch für Bereiche wie KI und Quantencomputing.

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Zweitens: China ist ein „ingenieurorientiertes Land“ – die Regierung bestimmt die Richtung, die Unternehmen agieren schnell

Der Autor definiert China als ein „ingenieurorientiertes Land“. Die Regierung handelt nicht einfach nur durch Geldzuweisungen, sondern agiert wie ein „Hauptdesigner“:

  • Rolle der Regierung: Sie legt strategische Richtungen fest, koordiniert Ressourcen (Kapital, Talent) und übernimmt Risiken (frühe Investitionen). Vor 20 Jahren erkannte die Regierung die Bedeutung von LCD-Bildschirmen und unterstützte Unternehmen wie TCL und BOE. Infolgedessen stieg die Produktion von LCD-Bildschirmen von 0 Prozent im Jahr 2004 auf 72 Prozent der Weltproduktion im Jahr 2024.
  • Rolle der Unternehmen: Sie sind für die „von unten nach oben“ erfolgende Innovation verantwortlich. Giganten wie Huawei, BYD und Alibaba sowie unzählige kleine Unternehmen entwickeln sich innerhalb des Rahmens der Regierungsstrategien.

Warum ist China so erfolgreich?

Weil China die Verbindungen zwischen „Laboratorien, Fabriken und Markt“ geschaffen hat. Technologien, die in den Laboren von Peking-Universität und Tsinghua-Universität entwickelt werden, finden oft bereits wenige Monate später auf den Produktionslinien in Shenzhen Anwendung. Dieses „Dreischrauben-Modell“ (Regierung, Hochschulen, Industrie) ermöglicht eine erstaunlich schnelle Technologietransformation.

Im Gegensatz dazu arbeiten Regierung, Hochschulen und Unternehmen in Indien oft unkoordiniert. Die Regierung möchte in der Halbleiterindustrie investieren, doch die Forschungsergebnisse bleiben in wissenschaftlichen Artikeln stecken, und die Unternehmen konzentrieren sich auf die Produktion – es fehlt die Verbindung zur Marktorientierung.

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Drittes: Indiens Problem der „zerstreuten Kräfte“ – es gibt Talent, aber kein gemeinsames Ökosystem

Der Artikel beschreibt ausführlich die Schwächen Indiens. Indien verfügt zwar über viele Absolventen in Naturwissenschaften und Technik sowie zahlreiche Start-ups und eine gute digitale Infrastruktur, aber warum entsteht keine gemeinsame Innovationskraft?

1. Fehlender „Systemintegrator: Chinesische Marktführer wie Huawei sind nicht nur Hersteller von Produkten, sondern auch „Systemintegratoren“, die Lieferanten, Forschungseinrichtungen, Investoren und Standardsetzer miteinander verbinden.

Indische Politikmaßnahmen zielen eher auf höhere Produktionen ab als auf Innovationen; sie geben zwar Geld, aber nicht das nötige Umfeld für eine nachhaltige Entwicklung.

2. Nachteile der „Jugaad-Kultur“: Die indische Kultur des Improvisierens ist bei kurzfristigen Problemen nützlich, aber bei hochkomplexen Technologien (wie Chips oder Quantencomputing) schädlich. Hochkomplexe Technologien erfordern langfristige, stabile und präzise Investitionen – indische Unternehmen bevorzugen kurzfristige Gewinne und investieren nicht in Grundlagenforschung.

3. Peinliche Patentzahlen: Bis April 2025 verfügten 101 von 117 indischen独角ern über keine Patente; zwei Drittel der verbleibenden 229 Patente lagen bei zwei Hardwareunternehmen. Im Vergleich dazu machen chinesische KI-Start-ups 74,4 Prozent der weltweiten Patentanmeldungen aus. Indiens „Wohlstand“ basiert eher auf Geschäftsmodellen (z. B. Essenlieferungen, E-Commerce) als auf Hochtechnologie.

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Viertens: Wie wird Geld ausgegeben? China investiert in „geduldiges Kapital“, Indien verteilt es willkürlich

Innovationen benötigen Geld – aber die Art und Weise, wie dieses Geld eingesetzt wird, ist entscheidend.

Chinas Vorgehensweise:

  • Regierungsgeführte Fonds: Der Staat hat Tausende von Fonds mit einem Gesamtvolumen von etwa einer Billion US-Dollar eingerichtet. Diese Mittel werden strategisch eingesetzt.
  • Fokus auf „zukünftige Industrien: Die Entwicklungskommission (entspricht dem indischen Planungsausschuss) konzentriert sich auf Bereiche, in denen noch keine globalen Standards festgelegt sind (z. B. Quantencomputing, 6G) und investiert frühzeitig.
  • Risikominimierung: Dank der staatlichen Unterstützung wagen private und ausländische Investoren, ebenfalls zu investieren. So entsteht ein „Fondspool“ für die Förderung hochriskanter, aber hochrentabler Hochtechnologieprojekte.

Indiens Vorgehensweise:

  • Zersplittert und kurzfristig: Die indische Forschung und Entwicklungsausgaben machen nur 0,6 Prozent des BIP aus (China liegt deutlich darüber).
  • Fehlende langfristige Mechanismen: Abgesehen von der Verteidigungsindustrie (z. B. iDEX-Programm) fehlt es an langfristigen Investitionen. Investoren bevorzugen schnelle Gewinne und sind nicht bereit, zehnjährige Chipentwicklungsprojekte zu unterstützen.
  • Trennung von Forschung und Industrie: Indische Hochschulen forschen oft nur für wissenschaftliche Publikationen, nicht für die Marktorientierung. Chinesische Universitäten wie Tsinghua und Peking gründen direkt Unternehmen (z. B. Zhipu AI), während die Zusammenarbeit zwischen indischen Hochschulen und Unternehmen oft fehlt.

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Fünftes: Ist es eine „Abhängigkeit“ oder „Unabhängigkeit“?

Der Artikel stellt die Frage auf eine geopolitische Ebene. China hat durch die Kontrolle über Schlüsselindustrien wie Batterien, Halbleiter und KI ein Netzwerk der strategischen Abhängigkeit geschaffen. Für Indien stellt sich die Frage:

  • Kurzfristige Vorteile: Die Nutzung chinesischer Technologien kann Kosten senken und die Wirtschaft fördern.
  • Langfristige Risiken: Eine Abhängigkeit bedeutet, dass Standards, Daten und Lieferketten in chinesischen Händen liegen. Dies ist ein strukturelles Risiko.

Der Autor gibt Indien folgende Ratschläge:

Man sollte China nicht blind nachahmen (da die nationalen Bedingungen unterschiedlich sind), sondern muss ein „Haftungsregime“ etablieren:

1. Die private Innovation sollte der nationalen Strategie dienen: Unternehmen sollten nicht allein agieren, sondern auf die Entwicklung von Schlüsseltechnologien fokussiert werden.

2. Integration von Militär und Zivilwirtschaft: Indiens Erfolge in der Verteidigungsindustrie (z. B. Drohnen, Quantenverschlüsselung) sollten auf zivile Bereiche übertragen werden.

3. Entwicklung eines vollständigen Ökosystems: Politikmaßnahmen sollten nicht nur Subventionen umfassen, sondern auch die gesamte Wertschöpfungskette von Rohstoffen, Technologien und Talenten fördern.

Zusammenfassung:

China gewinnt durch ein systemisches, integriertes Konzept; Indien verliert aufgrund fehlender Zusammenarbeit und mangelnder langfristiger Investitionen. In einer Welt, in der Technologie zu einem geopolitischen Instrument wird, verpasst Indien die beste Gelegenheit, ein eigenes Innovationsökosystem aufzubauen. Unabhängigkeit ist die größte Stärke – und Innovation ist der einzige Hebel, um diese Stärke zu nutzen.