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Die China Council for the Promotion of International Trade (CCPIT) reagiert auf die Überarbeitung des EU-Gesetzes zur Netzwerksicherheit: Sollte es in Kraft treten, könnten Zehntausende von Arbeitsplätzen in Europa betroffen sein.

原文:贸促会回应欧盟网络安全法修订:若实施,受影响在欧就业数以万计

Zusammenfassung der Kerninhalte

Die Europäische Union (EU) arbeitet an einer Überarbeitung des „Netzwerksicherheitsgesetzes“ und möchte durch die Einführung unklarer Begriffe wie „nicht-technische Risiken“ Unternehmen aus bestimmten Ländern (darunter China) von der Teilnahme an wichtigen Infrastrukturprojekten der EU ausschließen. Die Chinesische Handelsförderungsvereinigung und das Ministerium für Handel lehnen dies entschieden ab und weisen darauf hin, dass der Entwurf gegen WTO-Regeln verstößt sowie die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen China und Europa und die Stabilität der globalen Lieferketten schädigt. Sollte der Entwurf umgesetzt werden, könnten Investitionen in Höhe von mehreren hundert Milliarden Euro und Zehntausende Arbeitsplätze in der EU gefährdet sein. Zudem bleibt der globale Wirtschafts- und Handelskonfliktindex im März auf einem hohen Niveau; die USA, Indien und die EU sind die Hauptinitiatoren dieser Konflikte, wobei die Elektronikindustrie besonders betroffen ist – insbesondere die USA spielen dabei eine führende Rolle.

I. Schwachstellen des EU-Entwurfs: Unklare Kriterien und diskriminierende Ausrichtung

Der kritischste Aspekt des überarbeiteten Netzwerksicherheitsgesetzes der EU ist die Verwendung ungenauer Begriffe wie „nicht-technische Risiken“ und „Länder mit Netzwerksicherheitsbedenken“, die dazu führen, dass Unternehmen aus bestimmten Ländern direkt als riskant eingestuft werden. Egal, ob die Technologie gut oder die Produkte sicher sind – wenn das Unternehmen aus einem „bedenklichen“ Land stammt (offensichtlich China), wird es von der Teilnahme an wichtigen EU-Infrastrukturprojekten ausgeschlossen.

Probleme dieser Vorgehensweise:

1. Fehlende klare Kriterien: Welche Länder gelten als „bedenklich“? Wie werden „nicht-technische Risiken“ beurteilt? Die EU entscheidet dies allein, und Unternehmen können dies nicht im Voraus vorhersagen.

2. Offene Diskriminierung: Eine ordentliche Sicherheitsprüfung sollte auf der Technologie selbst beruhen – nicht auf der Nationalität des Unternehmens. Das ist genauso unsinnig, als würde man bei einem Kauf nicht auf die Qualität, sondern nur auf den Herkunftsland achten.

II. Gründe für Chinas Widerstand: Verstoß gegen internationale Regeln und gegenseitiger Schaden

Der Widerstand der chinesischen Behörden basiert auf konkreten Argumenten:

1. Verstoß gegen internationale Regeln: Die WTO verlangt die Gleichbehandlung aller Mitgliedsländer (Most-Favored-Nation-Prinzip). Der EU-Entwurf zielt jedoch gezielt auf bestimmte Länder ab und verstößt gegen mehrere Abkommen, was auch zu Widersprüchen zu früheren Verpflichtungen der EU führt.

2. Übergriff auf die Kompetenz der Mitgliedsländer: Die rechtlichen Befugnisse der EU sind begrenzt; die Sicherheitsangelegenheiten der Mitgliedsländer sollten in deren eigenen Händen liegen. Der Entwurf versucht, diese Kompetenzen zu übernehmen und die Souveränität der Mitgliedsländer zu untergraben.

3. Gegenseitiger Schaden: Sollte der Entwurf umgesetzt werden, würden nicht nur chinesische Unternehmen geschädigt, sondern auch die EU – es gäbe weniger Auswahlmöglichkeiten für Unternehmen bei Einkäufen, höhere Kosten und instabile Lieferketten. Letztendlich würden diese Kosten auf die europäischen Verbraucher übertragen (z. B. durch höhere Strom- und Internetpreise).

III. Konsequenzen der Umsetzung: Hunderte von Milliarden Euro an Investitionen verloren, Zehntausende Arbeitsplätze gefährdet

Wang Yifei, Sprecher der Chinesischen Handelsförderungsvereinigung, nennt konkrete Auswirkungen:

  • Investitionsverluste: Betroffene Investitionen in die EU belaufen sich auf mehrere hundert Milliarden Euro – beispielsweise könnten chinesische Unternehmen Pläne zur Errichtung von Fabriken oder Projekten in Europa scheitern.
  • Arbeitsplatzverluste: Zehntausende Arbeitsplätze in der EU wären gefährdet, sowohl direkt durch chinesische Unternehmen als auch indirekt durch lokale Mitarbeiter in der Lieferkette.
  • Druck auf europäische Unternehmen: Europäische Unternehmen würden mit höheren Einkaufskosten und längeren Anpassungszeiten konfrontiert sein, was die digitale und nachhaltige Entwicklung der EU verzögern würde (z. B. bei der Errichtung neuer Energienetze).

IV. Aktueller Stand der globalen Wirtschafts- und Handelskonflikte: Hoher Konfliktniveau, Schwerpunkt in der Technologiebranche

Der von der Chinesischen Handelsförderungsvereinigung veröffentlichte globale Wirtschafts- und Handelskonfliktindex für März liegt bei 104 (über 100 bedeutet ein hohes Niveau):

  • Hauptinitiatoren: Die USA, Indien und die EU sind die führenden Akteure; die USA waren in 11 von 12 Monaten an der Spitze.
  • Betroffene Branchen: Insbesondere die Elektronik-, Chemie- und Transporttechnologieindustrie leiden unter den Konflikten – insbesondere aufgrund intensiver technologischer Wettbewerbsbedingungen.
  • Häufige Methoden: Import- und Exportbeschränkungen, Handelsbeihilfenuntersuchungen (Antidumping-, Antisubventionsmaßnahmen) sowie technische Barrieren sind die Hauptinstrumente; insbesondere Import- und Exportbeschränkungen haben den größten Einfluss auf die globalen Lieferketten.

V. Konflikte mit China: Die USA führen an, Elektronikindustrie besonders betroffen

Der Index für wirtschaftliche Konflikte mit China im März liegt bei 105 (unverändert gegenüber dem Vormonat):

  • Hauptursache: Die USA sind weiterhin die Hauptinitiatoren der Konflikte mit China.
  • Betroffene Produkte: Insbesondere Elektronikprodukte wie Router, Batterien und E-Zigaretten sind Ziel von Beschränkungen durch die USA.

Insgesamt zeigt der EU-Entwurf, dass Protektionismus unter dem Vorwand der Sicherheit zu gegenseitigem Schaden führt. Chinesische Unternehmen wünschen eine faire und diskriminierungsfreie Zusammenarbeit mit der EU.