第一财经

**OpenAI scheitert bei der Verteidigung seines Marktführersstatus – Anthropics Jahresumsatz steigt stark an und übertrifft nun OpenAIs Bewertung.**

原文:OpenAI守擂失败,Anthropic年化收入大增,估值反超

Zusammenfassung der Kerninhalte

Am 29. Mai hat das AI-Modellunternehmen Anthropic eine Serie B-Finanzierung in Höhe von 65 Milliarden US-Dollar abgeschlossen, wodurch die Nachfinanzierungs-Wertung auf 965 Milliarden US-Dollar stieg und es OpenAI mit einer vorherigen Wertung von 852 Milliarden US-Dollar übertraf. Anthropic ist damit das wertvollste Start-up im Bereich großer AI-Modelle weltweit. Gleichzeitig veröffentlichte Anthropic ein neues, leistungsfähigeres Modell namens Claude 4.8, dessen jährliches Einkommen innerhalb von drei Monaten von 14 Milliarden auf 47 Milliarden US-Dollar sprang. Zudem gelang es dem Unternehmen, durch Partnerschaften mit führenden Herstellern von Speicherchips und Cloud-Anbietern das Problem des Rechenleistungsengpasses zu lösen. Im Vergleich dazu hat OpenAI in letzter Zeit an Dynamik verloren, und der ursprünglich geplante Börsengang wirkt nun passiv. Die Konkurrenz zwischen den beiden Unternehmen vor dem Börsengang ist in eine heiße Phase eingetreten.

Detaillierte Analyse

#### 1. Wertungserhöhung: Warum ist Anthropic das neue Lieblingstier der Investoren?

Mit dieser Finanzierung hat die Bewertung von Anthropic OpenAI übertroffen – es scheint, als hätte sich die Führung im AI-Bereich verschoben. Der Grund für das große Interesse der Investoren liegt in den beeindruckenden Fortschritten des Unternehmens: kontinuierliche Durchbrüche in der Modelltechnologie, schneller Zuwachs an Geschäftskunden sowie eine vorausgreifende Strategie im Bereich Rechenleistung. OpenAI hingegen hat in letzter Zeit keine bedeutenden Neuigkeiten veröffentlicht; sogar der geplante geheime Börsengang erscheint im Vergleich zu Anthropics Aktivitäten als verzögert. Dies zeigt, dass die Investoren das Wachstumspotenzial von Anthropic höher bewerten – schließlich ist im AI-Bereich das Unternehmen, das schneller nützliche Produkte entwickelt und mehr Kunden gewinnt, am wertvollsten.

#### 2. Die Kapitalallianz löst das Problem der Rechenleistungsknappheit

Die Investorenliste umfasst nicht nur traditionelle Giganten wie Sequoia Capital und GIC, sondern auch führende Hersteller von Speicherchips wie Micron, Samsung und SK Hynix. Diese Unternehmen sind nicht nur finanzielle Unterstützer, sondern auch strategische Partner von Anthropic. Derzeit mangelt es in der AI-Modellindustrie an Rechenleistung – insbesondere an Hochgeschwindigkeits-Speichern (HBM). Durch diese Partnerschaften kann Anthropic bevorzugt mit HBM versorgt werden, was sicherstellt, dass seine Rechencluster (z. B. in Zusammenarbeit mit Amazon, Google und SpaceX) nicht unterversorgt bleiben. Obwohl auch OpenAI ähnliche Kooperationen anstrebt, ist Anthropics Fortschritt deutlich schneller; es hat bereits die Unterstützung der drei größten Cloud-Anbieter erhalten.

#### 3. Das neue Modell Claude 4.8: Weltweit führend in Programmier- und Betriebssystemfähigkeiten – und das zu einem günstigen Preis

Claude 4.8 Opus ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zum Börsengang. Dieses Modell erzielte in zwei Schlüsseltests weltweite Spitzenwerte:

  • Programmieraufgaben: Im SWE-bench Pro-Test (in dem AI-Systeme dazu aufgefordert werden, selbstständig Code zu schreiben, um Ingenieurprobleme zu lösen) erreichte es eine Genauigkeit von 69,2 %, was besser ist als bei GPT-5.5 und Google Gemini.
  • Betriebssysteminteraktion: Im OSWorld-Test (der die Interaktion mit einem echten Computer simuliert, z. B. Dateimangement, Softwareinstallation) erzielte es ebenfalls den ersten Platz mit 83,4 %. Besonders bemerkenswert ist, dass das Modell eine neue Art der Interaktion mit dem Benutzer ermöglicht: Es kann wie ein Team zusammenarbeiten (z. B. indem verschiedene AI-Rollen für komplexe Aufgaben zugewiesen werden). Zudem blieb der Preis unverändert – nur 5 US-Dollar pro Million Eingabetoken, was Entwicklern einen Vorteil bietet und weitere Geschäftskunden anziehen wird.

#### 4. Das Einkommen hat sich innerhalb von drei Monaten verdreifacht: Unternehmen drängen sich um die Nutzung

Anthropics jährliches Einkommen ist von Anfang des Jahres (14 Milliarden US-Dollar) auf über 47 Milliarden US-Dollar gestiegen, was einem Dreifachanstieg entspricht. Dies zeigt, dass Unternehmen das Modell sehr schätzen – viele nutzen es zum Codeieren, Vertragsverarbeitung und zur Optimierung von Geschäftsprozessen. Der schnelle Einkommenszuwachs unterstützt das Unternehmen dabei, weiter in Forschung und Entwicklung sowie die Beschaffung von Rechenleistung zu investieren, was einen positiven Kreislauf schafft.

#### 5. Der Wettlauf vor dem Börsengang: Anthropic führt, OpenAI ist etwas zurück

Beide Unternehmen streben danach, der erste Anbieter großer AI-Modelle an der Börse zu werden. Anthropic liegt derzeit in puncto Technologie (Leistungsfähigkeit der Modelle), Kapital (höhere Bewertung) und Einkommen (schnelleres Wachstum) vorne. Obwohl OpenAI bei den Endverbrauchern bekannter ist (z. B. mit ChatGPT), wirkt es in letzter Zeit im Unternehmensmarkt und bei technischen Updates etwas träge. Experten sagen, dass es im AI-Bereich keine dauerhaften Marktführer gibt – heute führend, morgen möglicherweise schon nicht mehr. Daher wird der Wettlauf zwischen den beiden Unternehmen noch intensiver werden: schnelleres Update der Modelle, weitere Investitionen und die Gewinnung von Kunden. Das Ergebnis dieses Wettlaufs entscheidet nicht nur darüber, wer zuerst an die Börse geht, sondern auch über die zukünftige Struktur der AI-Industrie.

Fazit

Anthropics Finanzierung und die Veröffentlichung des neuen Modells markieren einen neuen Höhepunkt im Wettbewerb um große AI-Modelle. Durch Partnerschaften wurde das Problem der Rechenleistung gelöst, und durch technologische Fortschritte wurden neue Kunden gewonnen. Wenn OpenAI nicht den Tempoanstieg schafft, könnte es seine Führungsposition verlieren. Für die Endverbraucher bedeutet dies bessere und günstigere AI-Produkte; für die Branche wird dies eine beschleunigte Integration von AI-Technologien in verschiedene Bereiche fördern.