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**Nächste Woche: Highlights aus dem Auslandsmarkt – Die wichtigen US-Arbeitsmarktdaten stehen bevor; der CPI in der Eurozone könnte einen Zinserhöhungszyklus einleiten.** *(Next week: Market highlights from abroad; important US labor market data are coming soon; the CPI in the eurozone could signal the start of a interest rate hike cycle.)*

原文:下周外盘看点丨美国非农重磅来袭,欧元区CPI或确立加息周期

Zusammenfassung der Kerninhalte

Der zentrale Trend an den internationalen Märkten dieser Woche ist: „Geopolitische Entwicklungen stören die Energieversorgung, Inflationsdaten beeinflussen die Politik – nächste Woche steht die Beschäftigung sowie die Richtung der Zentralbanken im Fokus.“ Gerüchte über Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran führten zu einem Rückgang der Ölpreise um mehr als 10 Prozent; die US-Aktien setzten ihren Aufwärtstrend fort, während die europäischen Aktien uneinheitlich reagierten. Die Inflationsrate in den USA erreichte im April einen Dreijahreshoch, wobei die nächsten Arbeitsmarktdaten am 5. Juni entscheidend für die Marktentwicklung sein werden. Eine Erholung der Inflation in Europa erhöht die Wahrscheinlichkeit von Zinserhöhungen; Gold befindet sich in einer schwankenden Position, da es sowohl von Ölpreisen als auch von Zinsprognosen beeinflusst wird. Nächste Woche stehen wichtige Ereignisse an, darunter die Arbeitsmarktdaten aus den USA, die Inflationsdaten aus Europa, Reden der Zentralbankchefs sowie die Geschäftszahlen von Technologieunternehmen.

Detaillierte Analyse

#### 1. Warum fielen die Ölpreise um mehr als 10 Prozent aufgrund der US-iranischen Verhandlungen?

Nach vier Monaten ansteigender Ölpreise kam es zu einem plötzlichen Rückgang: Der Preis für WTI-Krudeöl sank um 9,57 %, der Preis für Brent um 11,1 %. Der Hauptgrund ist, dass die Märkte bereits mit einer Einigung zwischen den USA und dem Iran gerechnet hatten. Man ging davon aus, dass der Straß von Hormuz (ein wichtiger Seeweg für einen Drittel des weltweiten Öltransports) geöffnet werden würde, was zu einem Anstieg der Öllieferungen führen würde – daher wurden Ölpreise im Voraus abgesetzt.

Die Realität ist jedoch anders: Beide Seiten sprechen unterschiedliche Dinge; Trump erklärte, die endgültige Entscheidung noch nicht getroffen zu haben, während der Iran eine Einigung bestritt und betonte, den Straß weiter kontrollieren zu wollen. Experten sehen dies als strategische Unklarheit – es liegt nicht daran, dass keine Einigung erreicht werden kann, sondern beide Seiten versuchen, moralisch die Oberhand zu gewinnen; die Pattsituation könnte bis zum letzten Moment anhalten.

ING warnt: Die Märkte haben bereits die Erwartung einer Einigung berücksichtigt; sollte eine Vereinbarung tatsächlich zustande kommen, ist der weitere Rückgang der Ölpreise begrenzt (schließlich sind sie bereits weit gefallen).

#### 2. Warum sind die nächsten Arbeitsmarktdaten aus den USA so entscheidend?

Die Inflationsrate in den USA stieg im April auf 3,8 % (der wichtigste Indikator für die Fed), wobei der Kerninflationsindikator (ohne Lebensmittel und Energiekosten) bei 3,3 % lag – ein Höchststand seit November letzten Jahres. Dies bedeutet, dass der Druck auf eine Zinserhöhung durch die Fed weiter steigt.

Die Arbeitsmarktdaten am 5. Juni werden entscheidend sein:

  • Wenn die Beschäftigung zunimmt und die Löhne steigen, wird dies die Erwartung einer Zinserhöhung zum Jahresende verstärken (hohe Zinsen erhöhen die Kosten für Kredite zur Immobilienkäufe oder Geschäftstätigkeit, was zu einem Rückgang der Aktienmärkte führen könnte);
  • Wenn die Beschäftigung schwach bleibt, könnten Bedenken vor einer Wirtschaftsrezession entstehen (Unternehmen stellen keine neuen Mitarbeiter ein, was auf schlechte Geschäftsbedingungen hindeutet und ebenfalls zu einem Rückgang der Aktienmärkte führen könnte).

Wall Street erwartet einen Anstieg der Beschäftigung um 95.000 Stellen bei einer Arbeitslosenrate von 4,3 %. Vorher können weitere Daten wie ADP (private Beschäftigungsstatistiken) oder die Zahl der ersten Arbeitslosenunterstützungen als Hinweise dienen.

#### 3. Wird Europa Zinserhöhungen vornehmen?

Die Inflationsprognosen für den Euro-Raum steigen auf 3,3 % (gegenüber 3 % im April), hauptsächlich aufgrund steigender Energiepreise. Die Europäische Zentralbank behielt ihre Zinsen im Mai bei 2 %; die Sitzungsprotokolle deuten jedoch darauf hin, dass eine Erhöhung kurz bevorstand – einige Mitglieder des Rates befürworteten dies sogar.

Derzeit gehen 93 % der Marktbeobachter davon aus, dass die Europäische Zentralbank im Juni ihre Zinsen um 25 Basispunkte erhöhen wird (auf 2,25 %). Der Grund: Es gibt Bedenken, dass steigende Energiekosten dazu führen könnten, dass Unternehmen auch andere Warenpreise anheben (z. B. Brot, Kleidung), was zu einer „zweiten Inflationswelle“ führen könnte.

In Großbritannien ist die Situation komplizierter: Der Zentralbankchef Bailey sagte, eine vorübergehende Inflation über dem Zielwert von 2 % sei akzeptabel – sollte jedoch ein „Zweiteffekt“ eintreten (z. B. steigende Löhne), würden die Geldpolitikmaßnahmen verschärft werden. Zudem muss man die Immobilienmarktsituation berücksichtigen: Hohe Hypothekenzinsen könnten dazu führen, dass einige Menschen ihre Kredite nicht mehr zurückzahlen können.

#### 4. Gold und Silber – wer steuert ihre Schwankungen?

Gold stieg diese Woche um 0,82 %, nachdem es drei Monate in Folge gefallen war; Silber sank um 0,42 %. Der Hauptgrund sind die widersprüchlichen Erwartungen hinsichtlich Ölpreise und Zinssätze:

  • Steigende Ölpreise → höhere Inflation → Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung durch die Fed → Gold als „zinsloses Anlageinstrument“ unter Druck;
  • Fallende Ölpreise → möglicher Rückgang der Inflation → geringere Wahrscheinlichkeit von Zinserhöhungen → Gold wird wieder attraktiv (als Sicherheitshort und Inflationsschutz).

Gold befindet sich daher in einer schwierigen Position, und die Schwankungen werden weiterhin anhalten.

#### 5. Nächste Woche: Diese Ereignisse sollten Sie genau im Auge behalten!

  • Daten: Arbeitsmarktdaten aus den USA (5. Juni), ISM-Indizes für die Industrie-/Dienstleistungsbranche (Zeichen der Wirtschaftskraft), Inflationsdaten aus Europa (6.2), britische Hypothekenzinsdaten;
  • Reden von Zentralbankchefs: Der „Braunbuch“ der Fed (Informationen zur wirtschaftlichen Situation in den USA), Reden der Zentralbankchefs aus Europa und Japan ( Hinweise auf mögliche Zinserhöhungen);
  • Geschäftszahlen: Unternehmen wie Broadcom (Chips), Palo Alto (Cybersecurity), Ctrip (chinesische Technologieunternehmen) – deren Ergebnisse die Entwicklung der US-Aktien beeinflussen könnten.

Fazit

Nächste Woche wird sich alles an den nächsten wichtigen Ereignissen entscheiden: Die Arbeitsmarktdaten aus den USA werden die Richtung der Fed bestimmen, die europäischen Inflationsdaten das Tempo der Zinserhöhungen, und die US-iranischen Verhandlungen die Entwicklung der Ölpreise. All dies wird Ihre Aktien, Fonds – und sogar Ihre finanziellen Entscheidungen – beeinflussen.

(Ende des Textes)