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Viele Hochschulen haben ihre Fakultäten für Fremdsprachen abgeschafft.

原文:多所高校撤销外语学院

Zusammenfassung der Kerninhalte

Die Entwicklung von AI-Technologien wirkt sich auf die Nachfrage nach traditionellen Fremdsprachenfächern aus, und zusammen mit Veränderungen am Arbeitsmarkt haben viele Hochschulen (einschließlich einiger „Doppel-Erstklass“-Institute) ihre Fachbereiche angepasst, indem sie Fremdsprachefakultäten abgeschafft, fusioniert oder umbenannt haben. Gleichzeitig orientieren sich die Hochschulen zunehmend an einem komplexen Ausbildungskonzept, das „Fremdsprache“ mit anderen Disziplinen kombiniert, um den Herausforderungen zu begegnen.

Warum sind Fremdsprachenfächer nicht mehr so attraktiv? – AI und veränderte Arbeitsmarktanforderungen sind die Hauptgründe

Früher galt das Studium von Fremdsprachen als sichere Karriereoption, egal ob im Übersetzen, im Außenhandel oder in der Bildung. Heute sind jedoch AI-Übersetzungstools wie ChatGPT und DeepL immer genauer geworden, und einfache Übersetzungs- und Dolmetscharbeiten können von Maschinen schnell und kostengünstig erledigt werden. Professor Ding Changfa von der Xiamen-Universität betont, dass AI viele Bereiche beeinflusst, insbesondere die Fremdsprachenfächer – schließlich senkt AI die Anforderungen an rein sprachliche Fähigkeiten.

Außerdem hat sich der Arbeitsmarkt verändert: Unternehmen suchen zunehmend Menschen, die sowohl Fremdsprachenkenntnisse als auch Fachwissen besitzen. Zum Beispiel benötigen Mitarbeiter im Cross-Border-Handel sowohl Fremdsprachenkenntnisse als auch Managementfähigkeiten, und für internationale Projekte sind sowohl Fremdsprachenkenntnisse als auch technisches Wissen erforderlich. Dadurch werden die Hochschulen gezwungen, ihre Fachbereiche anzupassen.

Wie passen die Hochschulen ihre Fremdsprachefakultäten an? – Drei gängige Methoden

In den Nachrichten wurden verschiedene Ansätze vorgestellt:

1. Direkte Abschaffung und Einbindung in andere Fakultäten: Zum Beispiel wurde die Fakultät für Außenhandel und Fremdsprachen an der Guilin University of Information Science and Technology abgeschafft; die Lehrkräfte wurden in die Wirtschaftsfakultät integriert, während die Lehrkräfte für Allgemeine Englischkurse in die Fakultät für allgemeine Bildung wechselten.

2. Fusion zu neuen Fakultäten: Die Xinyu University fusionierte die ursprüngliche Fremdsprachefakultät mit der Fakultät für Literatur und Medien zur „Fakultät für Geisteswissenschaften“ und kombinierte dort Englisch, Business English sowie Chinesische Sprache und Neue Medien. Die Hunan University of Technology fusionierte die Fremdsprachefakultät mit der Fakultät für Journalismus und Kommunikation zur „Fakultät für Sprache, Kultur und Kommunikation“.

3. Umbenennung und Ressourcenintegration: Die Jingdezhen Ceramic University benannte ihre Fremdsprachefakultät zunächst in „Fakultät für Kulturelle Kommunikation“ um und integrierte später die Ressourcen der Internationalen Fakultät, wodurch sich der Schwerpunkt von rein sprachlichen auf kulturelle Kommunikation und internationale Beziehungen verlagerte.

Auch „Doppel-Erstklass“-Hochschulen reduzieren Fremdsprachenfächer? – Ja, das ist ein Trend

Nicht nur einfache Hochschulen, sondern auch 985- und 211-Institute passen ihre Lehrpläne an:

  • Die University of Science and Technology of China (985) plant die Abschaffung des Bachelorstudiengangs Englisch im Jahr 2023 – sie ist das erste 985-Institut, das einen solchen Studiengang einstellt.
  • Die Shanghai University of Finance and Economics wird im Jahr 2025 den Studiengang Englisch sowie weitere 12 Studiengänge einstellen.
  • Die East China Normal University (985) wird im Jahr 2025 die Studiengänge Deutsch und Übersetzung sowie weitere 24 Studiengänge einstellen.

Warum tun diese Hochschulen das? Weil sie Wert auf „Besonderheiten“ und Praktikabilität legen – zum Beispiel ist Englisch an der University of Science and Technology of China kein Kernfach, da die Universität in den Naturwissenschaften stark ist; die Shanghai University of Finance and Economics benötigt Fachkräfte, die sowohl Fremdsprachenkenntnisse als auch Wirtschaftswissen besitzen.

Wie können sich Fremdsprachenfächer selbst retten? – Die Kombination von „Fremdsprache“ mit anderen Disziplinen ist der Schlüssel

Laut dem MyCOS Research Institute besteht die zentrale Strategie der Hochschulen in der Integration verschiedener Disziplinen, insbesondere in den folgenden Bereichen:

1. Fremdsprache + Technologie/AI: Zum Beispiel das Erlernen von AI-Übersetzungstools und Datenverarbeitungstechniken oder die Zusammenarbeit mit Informatikfächern, um „Sprach- und Technologiefachkräfte“ auszubilden.

2. Fremdsprache + Industrie/Bereich: Zum Beispiel die Kombination von Fremdsprachenkenntnissen mit dem Internationalen Handel, Cross-Border-Handel, Medizin oder Recht, um Fremdsprachen als Werkzeug für konkrete Branchenanforderungen zu nutzen.

3. Stärkung der regionalen und nationalen Forschung: Zum Beispiel das Studium der Kultur, Wirtschaft und Politik eines Landes für internationale Beziehungen oder die Arbeit in Think-Tanks – dies ist eine Möglichkeit, sich auf hochwertige Fachbereiche zu spezialisieren.

4. Anpassung von Lehrplänen und Unterrichtsmethoden: Zum Beispiel die Reduzierung von rein grammatikalischen und lexikalischen Inhalten und die Erhöhung praktischer Übungen (wie Simulationen von Cross-Border-Verhandlungen oder praktische Übersetzungsaufgaben), um den Studierenden nützlichere Kenntnisse zu vermitteln.

Tipps für Studierende und Eltern bei der Wahl eines Fremdsprachenfaches

Wenn Sie sich für ein Fremdsprachenstudium entscheiden, sollten Sie nicht nur auf die rein sprachlichen Aspekte achten:

1. Wählen Sie Fachbereiche mit interdisziplinären Ansätzen: Zum Beispiel Business English, Übersetzung (mit Schwerpunkt auf Lokalisierung) oder Kombinationen wie Englisch + Finanzen, bei denen es Möglichkeiten für Doppelabschlüsse oder Zusatzausbildungen gibt.

2. Berücksichtigen Sie die Ressourcen der Hochschule: Ob die Hochschule Praktikprojekte mit Unternehmen anbietet und interdisziplinäre Kurse anbietet.

3. Achten Sie nicht nur auf gängige Sprachen: Kleine Sprachen (zum Beispiel Sprachen aus Südostasien oder dem Nahen Osten) können besonders vorteilhaft sein, wenn sie mit regionalen Branchen kombiniert werden (zum Beispiel Cross-Border-Handel oder Projekte im Rahmen der „Belt and Road“-Initiative).

Kurz gesagt: Das reine Studium von Fremdsprachen reicht nicht mehr aus – man muss Fremdsprachenkenntnisse zu einem zusätzlichen Vorteil machen, anstatt sie als einzige berufliche Qualifikation zu betrachten.

Diese Anpassungen spiegeln die Entwicklung des Bildungswesens und der Technologie wider: AI ersetzt nicht die Fremdsprache selbst, sondern Menschen, die nur Fremdsprachenkenntnisse besitzen. Die Reformen an den Hochschulen dienen dazu, Studierende auf zukünftige Anforderungen vorzubereiten.