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**Expertenanalysen | Wegweiser für die nächsten zehn Jahre: Wie man das „neue programmatische Dokument“ der APEC-Dienstleistungsbranche verstehen soll**

原文:专家解读|引领未来十年:如何读懂APEC服务业的“新纲领性文件”

Zusammenfassung der Kerninhalte

Die kürzlich in Suzhou stattgefundene APEC-Veranstaltung der Handelsminister führte zu einer Reihe bedeutender Ergebnisse: Die Veröffentlichung der „Suzhou-Erklärung“ sowie eines „Serviceleistungs-Roadmaps“ für die nächsten zehn Jahre, wodurch in den Bereichen digitale Zusammenarbeit, nachhaltige Entwicklung und Vernetzung der Lieferketten Konsens erreicht wurde. Diese Ergebnisse weisen nicht nur die Richtung für eine offene und kooperative Zusammenarbeit in der asiatisch-pazifischen Region auf, sondern senden auch ein positives Signal an die Welt – nämlich den Widerstand gegen Isolation und die Wahl der Verbindung. Dadurch kann die asiatisch-pazifische Region zu einem „stabilen Anker“ für die globale wirtschaftliche Erholung werden.

Detaillierte Analyse und Interpretation

#### 1. Der „Navigationsschirm“ für den Dienstleistungssektor in den nächsten zehn Jahren: Von der „Produktverkauf“- zur „Dienstleistungserbringung“

Eines der herausragendsten Ergebnisse der Konferenz war die Veröffentlichung des „APEC-Roadmaps für innovative, wettbewerbsfähige und widerstandsfähige Dienstleistungen“, welcher im Grunde eine „Handlungsanleitung“ für den Dienstleistungssektor in der asiatisch-pazifischen Region für die nächsten zehn Jahre darstellt.

  • Warum wurde dieser Roadmap erstellt? Die asiatisch-pazifische Region hat in der Vergangenheit durch ihre Rolle als „Weltfabrik“ (Fertigung) Erfolg erzielt, doch die Vorteile der Fertigungsindustrie neigen sich dem Ende zu. Der Dienstleistungshandel ist mittlerweile zum neuen Wachstumsmotor geworden: Im Jahr 2024 wird der Anteil des APEC-Dienstleistungshandels am globalen Gesamtumsatz 35 Prozent ausmachen, und der Umsatz im Bereich digitaler Dienstleistungen hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Der Übergang zum Dienstleistungshandel bedeutet, von der Verkauf von Produkten wie Kleidung und Haushaltsgeräten zur Erbringung von Dienstleistungen wie Design, Technologie und Lösungen zu wechseln – dies ermöglicht den Gewinn höherer Wertschöpfung.
  • Welche Probleme werden gelöst? Derzeit gibt es keine einheitlichen Regeln für den Dienstleistungssektor in den asiatisch-pazifischen Ländern (z. B. bei der Zertifizierung von grenzüberschreitenden Dienstleistungen), die digitale Transformation verläuft schnell, kann jedoch nicht schnell genug folgen, und der Bedarf an nachhaltigen Dienstleistungen wächst stetig. Der Roadmap legt sieben Prinzipien (z. B. Offenheit, Innovation) und acht Säulen (z. B. Digitale Transformation, Nachhaltige Dienstleistungen) fest, um diese Hindernisse zu beseitigen.
  • Welche Vorteile bietet dies für uns? Klein- und Mittelunternehmen können sich leichter in die globale Dienstleistungskette integrieren – Unternehmen, die beispielsweise im Bereich des grenzüberschreitenden E-Commerce oder der Fernmedizin tätig sind, werden in der asiatisch-pazifischen Region einfacher Geschäfte machen können. Zudem wird der grenzüberschreitende Austausch von digitalen und nachhaltigen Dienstleistungen erleichtert; chinesische Cloud-Dienste können beispielsweise schneller auf den südostasiatischen Markt gelangen.

#### 2. Digitalisierung + Nachhaltigkeit: Die „Doppeltriebwerke“ für wirtschaftliches Wachstum

Die Konferenz betrachtet die digitale Zusammenarbeit und nachhaltige Entwicklung als zwei zentrale Treibkräfte für die Modernisierung der asiatisch-pazifischen Wirtschaft.

  • Das digitale Triebwerk: Geschäfte „grenzenlos“ machen Die Teilnehmer einigten sich auf die Vereinheitlichung der Regeln für den digitalen Handel, die Förderung des papierlosen Handels (z. B. elektronische Zollabfertigung) sowie die Bereitstellung von grenzüberschreitenden digitalen Dienstleistungen (z. B. Software für das Fernarbeiten). Für chinesische Unternehmen bedeutet dies, dass neue Geschäftsmodelle wie der grenzüberschreitende E-Commerce und intelligente Logistik leichter in den asiatisch-pazifischen Markt eindringen können; gleichzeitig können wir von den Erfahrungen anderer Ländern lernen und unsere eigenen digitalen Regulierungen verbessern (z. B. Datenssicherheitsvorschriften).
  • Das nachhaltige Triebwerk: Die Industrie „kohlenstoffarm“ machen Die Konferenz befürwortet eine kohlenstoffarme Transformation und die Vereinheitlichung von Standards für nachhaltige Produkte. Chinesische Unternehmen, die in den Bereichen Energieeffizienz und Umweltschutz (z. B. Solarenergieanlagen) tätig sind, können so mehr Kooperationsmöglichkeiten in der asiatisch-pazifischen Region finden. Zudem kann dies auch die lokale Industrie zur nachhaltigen Transformation anregen – beispielsweise durch den Umbau von Stahlwerken auf Elektroöfen, um Kohlendioxidemissionen zu reduzieren.
  • Die Magie der Kombination beider Triebwerke Die Kombination aus Digitalisierung und Nachhaltigkeit führt zur Entstehung neuer Branchen – wie z. B. grüner Finanzen (Verwaltung von Kohlenstoffressourcen mit digitalen Technologien) oder intelligenter, kohlenstoffarmer Industrien (Optimierung des Energieverbrauchs mithilfe von KI). Diese neuen Branchen können die asiatisch-pazifischen Wirtschaftsketten auf ein höheres Niveau heben.

#### 3. Lieferketten: Ein „Stabilisator“ gegen „Isolation und Unterbrechungen“

Globale Bedenken hinsichtlich der Stabilität von Lieferketten (z. B. Verweigerung des Chipexports durch bestimmte Länder) standen im Mittelpunkt dieser Konferenz.

  • Welcher Konsens wurde erreicht? Die Teilnehmer verpflichteten sich, die Durchgängigkeit der Lieferketten zu gewährleisten und den normalen Fluss von Lebensmitteln und Energie sicherzustellen; außerdem soll die Überprüfung des dritten Teils des „APEC-Actionplans für die Vernetzung“ so schnell wie möglich abgeschlossen werden (z. B. Bau weiterer grenzüberschreitender Eisenbahnen, Vereinheitlichung der Zollabfertigungsregeln).
  • Warum ist das wichtig? Nur eine stabile Lieferkette in der asiatisch-pazifischen Region kann zu einer globalen wirtschaftlichen Erholung führen. Wenn beispielsweise chinesische Handyteile nach Vietnam transportiert und dort weiterverkauft werden, würde ein Ausfall der Lieferketten zu steigenden Preisen für Handys weltweit führen. Der erreichte Konsens gibt den Unternehmen Sicherheit: Sie müssen sich keine Sorgen um geopolitische Bedrohungen machen, die ihre Geschäfte beeinträchtigen könnten.
  • Wie wird dies erreicht? Drei Ansätze werden verfolgt: physische Vernetzung (Bau von Straßen, Häfen), digitale Vernetzung (Vereinheitlichung von Regeln, z. B. gegenseitige Anerkennung von Produktsqualitätsstandards) sowie personelle Vernetzung (Erleichterung des Personenverkehrs, z. B. Vereinfachung der Visaverfahren). Dadurch können die Kosten für den grenzüberschreitenden Transport gesenkt und die Widerstandsfähigkeit gegen Risiken gesteigert werden – beispielsweise eine stabilere Lebensmittelversorgungskette schützt vor globalen Ernährungskrisen.

#### 4. Ein positives Signal an die Welt: Die asiatisch-pazifische Region wählt „Zusammenarbeit“ statt „Konfrontation“

Die Ergebnisse dieser Konferenz wirken sich nicht nur auf die asiatisch-pazifische Region aus, sondern geben auch der globalen Wirtschaft neuen Mut.

  • Gegen unilateralen Protektionismus Angesichts zunehmenden Handelsprotektionismus betonten die Teilnehmer erneut die Förderung von Handelsliberalisierung – sie signalisieren der Welt, dass sie keine „kleinen Kreise“ bilden wollen, sondern eine offene und kooperative Zusammenarbeit anstreben.
  • Die asiatisch-pazifische Region als globales „Stabilisierungsanker“ Forscher Pengbo betont, dass die riesigen Märkte der asiatisch-pazifischen Region (z. B. China mit 1,4 Milliarden Menschen, Indien mit 1,4 Milliarden Menschen) durch Zusammenarbeit zu einer stabilen Stütze für die globale Wirtschaft werden können – unabhängig von globalen wirtschaftlichen Schwankungen.
  • Chinas Beitrag Als Gastgeber der Konferenz trug China nicht nur zur Erstellung der Regeln bei (z. B. Inhalte zum Thema Digitalisierung und Nachhaltigkeit im Serviceleistungs-Roadmap) bei, sondern stellte auch konkrete Maßnahmen vor (z. B. zur Vernetzung der Lieferketten), was die Welt von Chinas Engagement für eine offene und kooperative Zusammenarbeit überzeugt.

Fazit

Die APEC-Konferenz hat der asiatisch-pazifischen Wirtschaft somit einen „Behandlungsplan“ vorgelegt: Durch die Modernisierung des Dienstleistungssektors neue Wachstumsmöglichkeiten schaffen, durch die Kombination aus Digitalisierung und Nachhaltigkeit Effizienz steigern sowie durch die Vernetzung der Lieferketten Risiken vermeiden. Diese Ergebnisse können nicht nur dazu beitragen, die asiatisch-pazifische Wirtschaft stabiler und stärker zu machen, sondern auch Hoffnung auf eine globale wirtschaftliche Erholung geben – schließlich macht die Region 60 Prozent der weltweiten Wirtschaft aus; wenn sie stabil ist, ist auch die Weltwirtschaft stabil.