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Jugendfördernde Städte: Strategien zur Anpassung an die Bedürfnisse junger Menschen stärken das Leben der Stadt

原文:青年发展型城市:适青化战略重塑城市生命力

Zusammenfassung der Kernideen

Der zentrale Gedanke dieses Artikels ist folgender: Die Logik des Wettbewerbs zwischen Städten hat sich grundlegend verändert – von dem früheren Ansatz, durch großflächiges Bauen und den Verkauf von Land Gewinne zu erzielen, hin zum „Konkurrenzkampf um die Jugend“. Die Jugend bringt Kreativität, Technologie und Konsumkraft mit sich und ist der Schlüssel für den zukünftigen Wohlstand einer Stadt. Daher darf die Stadterneuerung nicht mehr nur auf oberflächliche „Instagram-Touchpoints“ setzen, sondern muss eine „jugendfreundliche“ Ausrichtung anstreben: Es soll ein Raumsystem geschaffen werden, das es der Jugend ermöglicht, kostengünstig zu leben, sich vielfältig zu entwickeln und ein Zugehörigkeitsgefühl zu finden. Durch dieses System soll die Industrie weiterentwickelt werden, damit die Stadt in zukünftigen Wettbewerben bestehen kann. Der Artikel gibt konkrete Richtungen für eine jugendfreundliche Stadterneuerung auf, Beispiele aus aller Welt sowie Strategien zur Umsetzung vor.

Detaillierte Erläuterung

#### 1. Worum geht es im Wettbewerb zwischen Städten? Von „Bauen und Verkaufen“ zu „Konkurrenzkampf um die Jugend“

Worauf basierte früher die Entwicklung von Städten? Große Straßenbauvorhaben, hohe Gebäude und der Verkauf von Land – das war der „traditionelle Weg“. Doch dieser Weg ist heute nicht mehr gangbar: Das Land wird immer knapper, und die Grenzwerte für Infrastrukturinvestitionen sinken. Was muss eine Stadt also tun, um weiterhin zu gedeihen? Auf Menschen, die neuen Wert schaffen, nämlich auf junge Menschen mit Kreativität (z. B. Design, Social Media), Technologie (z. B. AI, neue Energien) und einem Konsumverhalten, das die Wirtschaft antreibt.

Ein Beispiel: Früher entschieden Unternehmen bei der Standortwahl über politische Vorteile und günstiges Land; heute spielt die Bereitschaft junger Menschen eine entscheidende Rolle – schließlich sind sie die Kernkomponente von Innovationen. Ob eine Stadt junge Menschen behalten kann, bestimmt direkt, ob sie in den nächsten 3–5 Jahren einen Übergang von alten zu neuen Wirtschaftsmodellen (z. B. traditionelle Fertigung zur digitalen Wirtschaft oder Kulturwirtschaft) schaffen kann.

#### 2. Jugendfreundliche Stadterneuerung bedeutet nicht nur „Instagram-Touchpoints“, sondern ein unterstützendes System für die Jugend

Viele Städte glauben, dass jugendfreundliche Erneuerungen darin bestehen, Graffiti-Wände oder Coffee-Shops einzurichten – doch diese Initiativen verlieren schnell an Interesse, da sie die Jugend nur als „Traffic-Instrument“ betrachten. Wirklich jugendfreundliche Städte ermöglichen es den jungen Menschen, sich dort anzusiedeln. Dazu müssen drei Probleme gelöst werden:

  • Senken der Lebenshaltungskosten: Junge Menschen haben nach dem Abschluss oft kein Geld; die Stadt muss günstige und praktische Räume bereitstellen – z. B. um alte Fabrikanlagen in „Wohnungen“ oder „Jugend-Hotels“ umzuwandeln, „Sharing-Workstations“ anzubieten (ohne den Bedarf, ganze Büros zu mieten). Diese Räume dienen als „Puffer“, damit junge Menschen kostengünstig experimentieren und Fehler machen können.
  • Flexible und vielseitige Räumgestaltung: Junge Menschen mögen es nicht, tagsüber in Industrieparks zu arbeiten und abends im Vorort zu schlafen. In Industrieparks könnten z. B. Live-Houses eingerichtet werden, in Gemeinden könnten tagsüber Aktivitäten für Senioren stattfinden und abends „Jugend-Nachtschulen“ (z. B. Malunterricht, Stand-up-Comedy). An U-Bahn-Eingängen sollten „TOD-Projekte“ (Verkehrsknotenpunkte) wie „Mini-Städte“ gestaltet werden – mit Wohnungen im Obergeschoss, Arbeitsplätzen im Erdgeschoss sowie Geschäften und Parks in der Nähe.
  • Bekämpfung des Gefühls der Isolation: Junge Menschen sehnen sich nach Zugehörigkeit. Breite Straßen und große Plätze sind oft zu kalt und leblos; enge Gassen, kleine Buchläden und Gemeinschaftsparks fördern echte Interaktionen. Beispielsweise könnten in Gassen unabhängige Buchläden eingerichtet werden, auf kostenlosen Gemeinschaftsparks könnten junge Menschen Picknicken oder Frisbee spielen – solche Orte verbinden junge Menschen zu einer Gemeinschaft.

#### 3. Jugendfreundliche Stadterneuerung ist nicht nur für die Jugend, sondern auch ein „Antrieb für die Industrieentwicklung“

Jugendfreundliche Erneuerungen sind keine bloßen „guten Taten“, sondern eine rentable Geschäftsstrategie: **Ein gutes Leben zieht junge Menschen an → junge Menschen bringen neue Konzepte mit → neue Konzepte führen zu neuen Branchen*.

  • Lebensqualität als attraktiver Standortfaktor: Die Generation Z entscheidet sich bei der Stadtwahl nicht nur nach dem Gehalt, sondern auch danach, ob das Leben dort angenehm ist – kann man in 15 Minuten seinen Lieblingskaffee trinken? Kann man am Wochenende auf Radwegen spazieren gehen? Lässt die Stadt alternative Kulturen (z. B. Hanfu, Cosplay) zu? Die Umwandlung alter Fabrikanlagen und Altviertel verbessert die Lebensqualität und zieht somit Talente an.
  • Räume als Entwicklungsbühnen: Wenn sich junge Menschen zusammenfinden, dienen Räume nicht nur der Konsumation. Alte Gebäude können als Showrooms für neue Marken genutzt werden, Plätze in Vierteln als Open-Air-Besprechungsräume für Kreativteams. Solche kostengünstigen und flexiblen Räume sind wichtige „Flexibelinfrastrukturen“ für die neue Wirtschaft.
  • Junge Menschen bringen neue Branchen hervor: Früher zogen Unternehmen junge Menschen an; heute ziehen junge Menschen Unternehmen an. Orte mit vielen jungen Menschen entwickeln oft neue Geschäftsformen (z. B. unabhängige Modeboutiquen, Secondhand-Läden, Nachtclubs) sowie Kulturwirtschaft. Technologieunternehmen (z. B. AI, neue Energien) folgen ebenfalls den jungen Menschen und setzen ihre Forschungszentren dort ein – dies führt letztendlich zu einer allgemeinen Industrieentwicklung der Stadt.

#### 4. Welche Merkmale schätzen junge Menschen weltweit? Fünf gemeinsame Eigenschaften erfolgreicher „Jugendzentren**

Geschaffene Jugendzentren in Shanghai Hengfu, Tokio Shibuya oder Guangzhou Dongshankou weisen fünf Gemeinsamkeiten auf:

  • Kleine Viertel mit fußgängerfreundlicher Infrastruktur: Junge Menschen mögen keine großen Glasfassaden und breiten Straßen; sie bevorzugen kleine Gassen mit Cafés und Gärten, an denen man jederzeit stehen und plaudern kann.
  • Kompakte und vielseitige Lebensräume: Arbeit, Wohnen und Unterhaltung sind innerhalb von 10 Gehminuten erreichbar – z. B. Kaffee trinken im Erdgeschoss, Fitnessstudio besuchen, nach der Arbeit Konzerte anschauen.
  • Abwechslungsreiche und flexible Räume: Keine Einheitsformen; beispielsweise können verlassene Keller zu Kunstausstellungen oder U-Bahn-Eingänge zu „Mini-Städten“ mit Wohnungen, Arbeitsplätzen und Geschäften umgewandelt werden.
  • Toleranz gegenüber Vielfalt: Hochwertige Cafés und traditionelle Restaurants können nebeneinander existieren; avantgardistische Kunstinstallationen und alte Mauern können zusammenkommen. Solche vielfältigen Räume ermöglichen es Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, ihren Platz zu finden.

#### 5. Wie wird jugendfreundliche Stadterneuerung umgesetzt? Drei Prinzipien und drei Schritte

Um zu verhindern, dass jugendfreundliche Erneuerungen nur zur „Fassade für Immobilienprojekte“ werden, müssen drei Prinzipien beachtet und drei Schritte eingehalten werden:

Drei Prinzipien:

  • Flexibilität bei der Nutzung: Beim Umbau sollten 15–20 % der Räume zu günstigen Preisen (z. B. Wohnungen, Geschäfte für Kreative) erhalten; die Einnahmen aus den Kerngeschäften sollen diese Räume finanzieren, um hohe Mieten zu vermeiden.
  • Anpassung an die Lebensgewohnheiten der Jugend: Räume sollten sich im Laufe der Zeit ändern – z. B. tagsüber als Veranstaltungsräume, abends als Live-Houses.
  • Beteiligung der Jugend: Die Stadt sollte die Jugend in den Prozess einbeziehen – z. B. durch Graffiti-Wände oder freie Flächen für junge Menschen.

Drei Schritte zur Umsetzung:

1. Politische Lockerungen: Es sollten Regeln gelockert werden, um den Umbau alter Gebäude zu ermöglichen.

2. Kooperation mit der Jugend: Die Stadt sollte die Bedürfnisse und Wünsche junger Menschen berücksichtigen.

3. Nachhaltige Entwicklung: Die neuen Räume sollten langfristig nutzbar und nachhaltig sein.

Jugendfreundliche Stadterneuerungen sind nicht nur eine Investition in die Zukunft der Stadt, sondern auch eine Chance, junge Menschen anzuziehen und ihre Potenziale zu nutzen – was letztendlich zu einer dynamischen und lebendigen Gesellschaft führt.