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Wie sieht man sich das Vermögen der Bürger an?

原文:如何看居民手中的财富?

Zusammenfassung der Kerninhalte

Dieser Artikel befasst sich mit dem Widerspruch zwischen dem erheblichen Vermögen chinesischer Bürger und ihrem schwachen Konsumverhalten. Die Schlussfolgerung lautet: Die Nettovermögen der chinesischen Bürger beliefen sich im Jahr 2022 auf rund 490 Billionen Yuan (60 % des gesamten gesellschaftlichen Nettovermögens), was auf den ersten Blick beträchtlich erscheint. Aufgrund eines Ungleichgewichts in der Vermögensstruktur – mit einem überproportional hohen Anteil an Immobilien und einem hohen Anteil von Einlagen an den Finanzvermögen – sowie einer großen Kluft zwischen Arm und Reich – und möglicher Vermögensverluste in den letzten zwei Jahren, fällt es jedoch schwer, dieses Vermögen in Konsum umzuwandeln, was letztendlich zu einem schwachen Binnenkonsum führt.

Detaillierte Analyse

#### 1. Das Gesamtvermögen der Bürger ist nicht niedrig, aber der Großteil ist „in Immobilien gebunden“

Das Nettovermögen der chinesischen Bürger betrug im Jahr 2022 490 Billionen Yuan, was einem Durchschnitt von etwa 350.000 Yuan pro Person entspricht und mehr als 60 % des gesamten gesellschaftlichen Nettovermögens ausmacht – ein sehr hoher Anteil weltweit. Das Problem ist jedoch, dass mehr als 60 % dieses Vermögens in Immobilien investiert sind, während der Rest hauptsächlich in Finanzvermögen (Einlagen, Aktien usw.) besteht.

Was bedeuten Immobilien? Es handelt sich um „sichtbares, aber nicht greifbares“ Papiergeld – man kann eine Wohnung nicht direkt als Geld ausgeben. Wenn man sie verkaufen möchte, sind die Transaktionskosten (Maklergebühren, Steuern) hoch, und es besteht zudem die Unsicherheit, ob sie überhaupt verkauft werden können. Zum Beispiel: Eine 100.000-Yuan-Wohnung kann man nicht in Teile zerlegen, um damit Milchshake zu kaufen. Daher ist dieses Geld im Grunde „gefroren“ und schwer in täglichen Konsum umzuwandeln.

Im Vergleich dazu: In den USA machen Finanzvermögen (Aktien, Fonds) einen größeren Anteil am Vermögen aus; in Japan gibt es viele Bargeldeinlagen; in Deutschland ist der Anteil an Mietwohnungen hoch und der Anteil an Immobilien niedrig – ihr Vermögen ist daher „flüssiger“ und kann jederzeit für den Konsum oder die Investition genutzt werden. Unser Vermögen hingegen besteht größtenteils aus Immobilien, was eine schlechte Liquidität bedeutet.

#### 2. Warum steigt der Konsum nicht? Die Effizienz der Umwandlung von Vermögen in Konsum ist zu gering

Nach den Daten von 2022 belief sich der jährliche Gesamtkonsum der chinesischen Bürger auf etwa 34,6 Billionen Yuan, was einem Anteil von nur ca. 7 % des Nettovermögens entspricht; in den USA liegt dieser Anteil bei 15–20 % – fast doppelt so hoch.

Warum ist der Unterschied so groß? Einerseits liegt der Anteil an Immobilien zu hoch, was eine direkte Konsumnutzung erschwert. Andererseits besteht ein Großteil des Finanzvermögens aus Einlagen, die meist als „verteidigendes Sparen“ dienen – die Menschen fürchten, in Zukunft viel Geld für Bildung, Krankenversorgung oder Altersvorsorge ausgeben zu müssen, und wagen es nicht, ihr Geld für den Konsum oder Investitionen zu verwenden. Zum Beispiel: Wenn man 100.000 Yuan Einlagen hat, könnte man dieses Geld vielleicht für die Schulbildung der Kinder oder die eigene Altersvorsorge aufsparen und nicht einfach für Einkäufe ausgeben.

Noch besorgniserregender ist, dass dieser Konsumanteil in den letzten zwei Jahren zwar gestiegen zu sein scheint, dies jedoch nicht an einem Anstieg des tatsächlichen Konsums liegt, sondern an einer Verkleinerung des Nettovermögens (Preisrückgänge bei Immobilien, Schwankungen an den Aktienmärkten). Dadurch hat sich der Nenner verringert und der Anteil am Gesamtkonsum erhöht – in Wirklichkeit ist der Konsum jedoch schwächer geworden.

#### 3. Die Kluft zwischen Arm und Reich ist größer, als man denkt

Die Einkommensungleichheit ist allgemein bekannt (Gini-Koeffizient 0,47, über dem Warnwert von 0,4), aber die Vermögensungleichheit ist noch viel größer.

Laut Daten der Zentralbank aus dem Jahr 2020 besaßen die reichsten 10 % der Haushalte 47,5 % des gesamten Vermögens der Stadtbewohner; die reichsten 20 % besaßen 63 %; die ärmsten 20 % nur 2,6 %.

Der Gini-Koeffizient für das Vermögen liegt langfristig über 0,7 – was eine deutlich größere Ungleichheit zeigt als der Einkommens-Gini-Koeffizient. Ein Bericht von Credit Suisse besagt beispielsweise, dass der chinesische Gini-Koeffizient bei etwa 0,7 liegt, was bedeutet, dass eine Minderheit des Vermögens in den Händen einer kleinen Gruppe konzentriert ist.

Der Grund für diese große Ungleichheit liegt vor allem in Immobilien und Finanzvermögen: Reiche Menschen besitzen mehrere Wohnungen; steigende Immobilienpreise haben ihr Vermögen verdoppelt, während normale Bürger oft nur eine eigene Wohnung besitzen oder gar keine haben und über wenig Finanzvermögen verfügen. Laut Daten der China Merchants Bank besitzen Kunden mit einem Vermögen von mehr als 500.000 Yuan zwar nur 2,3 % der Kunden, halten aber 80 % des verwalteten Vermögens – diese Minderheit kann ihr Geld kaum ausgeben, während die meisten Menschen kein Geld zum Konsum haben und somit der Gesamtkonsum nicht ansteigt.

#### 4. Das Vermögen der Bürger könnte in den letzten zwei Jahren gesunken sein, was das Vertrauen in den Konsum weiter geschwächt hat

Nach 2022 gab es drei Veränderungen beim Vermögen der Bürger:

  • Vermögensverluste der Bürger: Anhaltende Preisrückgänge bei Immobilien führten zu einem deutlichen Rückgang des Immobilienvermögens der Stadtbewohner; Aktien und Fonds schwankten ebenfalls, wodurch das Nettovermögen von 490 Billionen Yuan möglicherweise gesunken ist.
  • Relativ stabiles Staatsvermögen: Das Vermögen des Staates basiert auf Landreserven und staatlichen Anteilen an Unternehmen; obwohl die Einnahmen aus dem Verkauf von Land zurückgegangen sind, hat sich der Wert der Landreserven durch unterschiedliche Berechnungsmethoden kaum verändert. Die Anteile an staatlichen Finanzunternehmen blieben stabil.
  • Uneinheitliches Unternehmensvermögen: Unternehmen in den Bereichen Erneuerbare Energien und Hochtechnologie haben ihr Vermögen ausgebaut, während Immobilienbranchen sowie lokale Investitionsplattformen Verluste erlitten haben.

Der Rückgang des privaten Vermögens der Bürger wirkt sich direkt auf das Konsumvertrauen aus – sie verfügen über weniger Geld und zögern noch mehr, Ausgaben zu tätigen, was die schwache Nachfrage weiter verstärkt.

#### 5. Drei Ungleichgewichte: Die „schwerwiegenden Probleme“ in der Vermögensstruktur behindern den Binnenkonsum

Der Artikel fasst drei Hauptungleichgewichte im Vermögen der Bürger zusammen:

  • Ungleichgewicht zwischen Sachvermögen und Finanzvermögen: Immobilien machen 70 % des Gesamtvermögens aus und verdrängen somit den Raum für Finanzvermögen; das Vermögen ist „gefroren“ in Immobilien gebunden.
  • Ungleichgewicht innerhalb des Finanzvermögens: Von dem begrenzten Finanzvermögen werden 40 % in Einlagen investiert; nur wenig Geld fließt in Aktien und Fonds, was zu niedrigen Renditen und mangelndem Konsum führt.
  • Ungleichgewicht zwischen Sicherheit und Risiko: Die Menschen bevorzugen es, ihr Geld mit niedrigen Zinsen auf der Bank zu lassen, anstatt es in Investitionen zu stecken – aus Sorge vor ungewissen Zukunftsausgaben für Bildung, Gesundheitsversorgung und Altersvorsorge.

Diese drei Ungleichgewichte bilden Barrieren, die das Vermögen der Bürger einschränken und eine Umwandlung in Konsum verhindern, was letztendlich zu einem anhaltenden schwachen Binnenkonsum führt.

Zusammenfassung

Chinesische Bürger haben nicht kein Geld – ihr Vermögen ist vielmehr „in Immobilien und Einlagen gebunden“. Zudem besteht eine große Kluft zwischen Arm und Reich, weshalb der Konsum trotz eines scheinbar hohen Gesamtvermögens schwach bleibt. Um das Problem des Binnenkonsums zu lösen, sind Anpassungen der Vermögensstruktur, die Verringerung der Vermögensungleichheit sowie die Stärkung des Vertrauens der Bürger notwendig.