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**Bildschirmtext:** **„AI-Boom im Nahen Osten: Werden Ölproduzenten zu Algorithmenmächten?“ – Die Wissenschaft konzentriert sich auf das „neue Öl“** **Übersetzung:** **„AI-Boom im Nahen Osten: Werden Ölproduzenten zu Technologiemächten?“ – Forscher untersuchen die Potenziale künstlicher Intelligenz für die Zukunft der Energiewirtschaft** **Erklärung:** Der deutsche Titel greift die aktuelle Diskussion über den Einfluss von Künstlicher Intelligenz (KI) auf die Ölindustrie im Nahen Osten a

原文:中东AI热潮:产油国转向算法大国?学界聚焦“新石油”

Zusammenfassung der Kerninhalte

Die etablierten Ölproduzenten des Nahen Ostens (hauptsächlich die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien) betrachten Künstliche Intelligenz (KI) als „Öl der neuen Ära“ und setzen ihre KI-Strategien mit voller Kraft um, um eine wirtschaftliche Transformation zu erreichen. Die Zusammenarbeit zwischen China und dem Nahen Osten in der KI-Branche hat sich von der einfachen Verkauf von Geräten auf umfassende Kooperationen erweitert und erstreckt sich nun auch auf nachfolgende Länder wie Ägypten. Allerdings gibt es Bedenken hinsichtlich der technischen Abhängigkeit vom Westen sowie der Sicherheit der digitalen Infrastruktur. Die Wissenschaftler weisen zudem darauf hin, dass KI die Machtverhältnisse im Nahen Osten verändern könnte.

Warum setzen die Ölproduzenten des Nahen Ostens so stark auf KI? Sie wollen KI zum „neuen Öl“ machen

Die Länder des Nahen Ostens haben jahrzehntelang mit Öl Geld verdient, aber das Öl wird irgendwann ausgehen und die Ölpreise sind sehr instabil. Da KI weltweit im Aufschwung ist, möchten sie KI zu einer neuen wirtschaftlichen Stütze machen – genauso wie Öl in der Vergangenheit.

Beispielsweise ernannte das Vereinigte Arabische Emirat bereits 2017 den ersten Staatsminister für KI weltweit und veröffentlichte 2019 die „Nationale KI-Strategie bis 2031“, mit dem Ziel, dass die KI-Branche bis 2031 20 Prozent des „nicht-ölbedingten Einkommens“ ausmachen soll (etwa 91 Milliarden US-Dollar). Saudi-Arabien sieht KI als Kernbestandteil seiner „Vision 2030“ und gründete 2020 die Behörde für Daten und KI, mit dem Ziel, zu den Top-15-Ländern in der KI-Welt zu gehören; bis 2030 soll KI 12,4 Prozent des BIP beitragen. Sie möchten nicht länger in der geopolitischen Zwischenstellung bleiben und wollen ihre eigene Stimme durch KI stärken.

Die unterschiedlichen Ansätze von Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien

Obwohl beide Länder an KI arbeiten, verfolgen sie unterschiedliche Strategien:

  • Vereinigte Arabische Emirate: Früher Start, schnelle Aktionen – beispielsweise frühzeitige Zusammenarbeit mit ausländischen Unternehmen, was jedoch zu mehr externem Druck führt (z. B. technische Beschränkungen durch den Westen).
  • Saudi-Arabien: Finanziell stark, aber vorsichtig – schrittweise Steigerung der Investitionen und neutrale Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern, um keine Seite zu bevorzugen.

Laut Forscher Zou Zhiqiang von der Fudan-Universität möchten die Länder der Golf-Union (einschließlich dieser beiden) durch KI selbstständig werden, sind aber in Bezug auf Schlüsseltechnologien (Hardware, Cloud-Dienste, Software) weiterhin vom Westen abhängig; die Investitionen fließen größtenteils in westliche Unternehmen.

Schwachstellen der KI-Entwicklung im Nahen Osten

Die Entwicklung von KI im Nahen Osten steht vor zwei großen Herausforderungen:

1. Technische Abhängigkeit vom Westen: Obwohl sie über finanzielle Mittel verfügen, müssen sie Chips, Cloud-Dienste und Softwareökosysteme aus dem Westen beziehen, was sie anfällig für Kontrollmechanismen macht.

2. Unsichere digitale Infrastruktur: KI benötigt Datenzentren und Unterwasserkabel als „digitale Gefäße“ für den Datenverkehr. Beispielsweise griff der Iran während des Konflikts zwischen den USA, Israel und dem Iran die Datenzentren von Oracle und Amazon in Dubai und Bahrain an sowie US-Unternehmen wie Cisco und Microsoft. Je komplexer die Algorithmen sind, desto größer ist das Risiko durch Schwachstellen in der Infrastruktur.

Die Zusammenarbeit zwischen China und dem Nahen Osten

Die Zusammenarbeit zwischen China und dem Nahen Osten in der KI-Branche wird immer enger:

  • Aufwertung des Modells: Von der reinen Geräteverkauf auf gemeinsame Investitionen und Technologieübertragung (z. B. bei der Errichtung von Datenzentren).
  • Saudi-Arabien ist besonders aktiv: Ein Sprecher der Behörde für Daten und KI betont die Stärke chinesischer Technologien und bezeichnet China als wichtigen Partner; gemeinsame Projekte umfassen Hochleistungsrechnungstechnologie, Big Data-Plattformen sowie den Austausch von Erfahrungen in Datengovernance und KI-Ethik.
  • Erweiterung auf nachfolgende Länder: Ägypten nutzt chinesische Technologien zur Einrichtung eines Regierungsdatenzentrums und einer Cloud-Dienstleistung; mehr als 200 Unternehmen nutzen diese Dienste bereits. Forscher Zhou Yiqi betont, dass die Zusammenarbeit nicht nur auf die Golfstaaten beschränkt sein sollte, sondern alle arabischen Länder umfassen muss – beispielsweise bei der Entwicklung intelligenter Städte und Landwirtschaft sowie der Steigerung ihrer Selbstständigkeit.

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse: KI könnte die Machtverhältnisse im Nahen Osten verändern

Früher konzentrierte sich die Forschung im Nahen Osten hauptsächlich auf Länder wie Saudi-Arabien, die Türkei und Ägypten. Heute ist das anders: Länder mit mittlerer technologischer Stärke wie die Vereinigten Arabischen Emirate gewinnen an Bedeutung – auch wenn sie kleiner sind. KI könnte die Machtverhältnisse im Nahen Osten verändern, weshalb die Wissenschaftler diese Länder besonders genau beobachten müssen.

Insgesamt stellt die KI-Entwicklung im Nahen Osten sowohl Chancen als auch Herausforderungen dar. Die Zusammenarbeit mit China wird tiefer und breiter – China hilft den Ländern dabei, ihre Abhängigkeit von Öl zu verringern, während sie gleichzeitig technische Probleme sowie Sicherheitsbedenken lösen müssen.