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**Deutscher Titel:** Die Frage zwischen Student Geng und Liang Wenfeng

原文:耿同学与梁文锋之问

Zusammenfassung der Kerninhalte

Dieser Artikel konzentriert sich auf den Fall, in dem der Blogger Geng mithilfe von KI die Fälschungen von Arbeiten führender Professoren aufdeckte, und zeigt systemische Probleme im akademischen Bereich auf: Führende Wissenschaftler verwenden primitive Methoden zur Fälschung, können diese jedoch trotzdem durch die Überprüfung bringen. Das akademische Bewertungssystem legt zu viel Wert auf Publikationen und Titel, was zu einer utilitaristischen Denkweise führt und einen Vertrauensverlust in der Öffentlichkeit auslöst. Der Artikel vergleicht außerdem innovative Talente aus dem akademischen und unternehmerischen Umfeld (wie Liang Wenfeng von DeepSeek) und schlägt auf Grundlage europäischer und amerikanischer Erfahrungen Reformvorschläge vor, um das Problem der akademischen Korruption auf systemischer Ebene zu lösen.

I. KI als „feuriger Blick“ – Wie gelang es Geng, die Fälschungen führender Professoren aufzudecken?

Geng kämpft nicht allein: Hinter ihm stehen Studenten und Forscher, die Hinweise liefern, sowie AI-Tools, die ihm helfen. Was früher Tage der Recherche in Anspruch nahm, kann heute in wenigen Stunden mit KI erledigt werden:

  • Erkennung von Datenfälschungen: KI verwendet statistische Methoden, um Fehlverhaltensmuster in Arbeiten zu finden – beispielsweise, wenn die letzten Ziffern zweier Experimentsergebnisse identisch sind oder ausschließlich aus Zahlen wie 5 und 0 bestehen (was bei normalen Experimenten unwahrscheinlich ist).
  • Präzise Identifizierung von Bildfälschungen: Tools zur Überprüfung von Bildern können duplizierte oder manipulierte Bilder erkennen. Zum Beispiel sind die Fluoreszenzmäuse in zwei Arbeiten in der gleichen Position und mit dem gleichen Aussehen, nur die Farben unterscheiden sich – es handelt sich offensichtlich um dieselbe Abbildung.

Diese Methoden machen Fälschungen für jeden sichtbar und ermöglichen es mehr Menschen, an der Aufdeckung von Betrug teilzunehmen – sie sind nicht länger ein Privileg von Experten.

II. Warum war die Enthüllung dieser Fälschungen so schockierend? Führende Persönlichkeiten und primitive Methoden zeigen Schwachstellen des Systems auf

In 40 Tagen meldete Geng 5 führende Professoren (darunter ausgezeichnete Wissenschaftler und Kandidaten für akademische Ämter), deren Arbeiten in renommierten Fachzeitschriften wie Nature veröffentlicht wurden, aber die Fälschungen offensichtlich waren. Dies zeigt zwei große Probleme:

  • Versagen des Systems: Warum haben weder die Peer-Review-Prozesse noch die akademischen Ausschüsse der Universitäten diese offensichtlichen Fälschungen bemerkt? Denn Titel wie „ausgezeichneter Wissenschaftler“ oder „Changjiang-Forscher“ gelten als Privilegien, und es herrscht ein Netzwerk aus Interessenkonflikten.
  • Utilitaristische Motivation: Finanzmittel und akademische Ämter hängen von der Anzahl der veröffentlichten Arbeiten ab, wodurch Professoren zu schneller Produktion gezwungen werden – manche greifen sogar zu Fälschungen. Wie im Artikel beschrieben, entstehen so „Forschungsergebnisse in Serie“.

III. Die Frage der Öffentlichkeit: Wo bleiben die wirklich wissenschaftlichen Errungenschaften, wenn so viel Forschungsgeld ausgegeben wird?

Jedes Jahr werden große Summen an Forschungsmitteln an Universitäten verteilt – doch die Öffentlichkeit fragt sich zunehmend, wofür dieses Geld verwendet wird:

  • „Blasenprodukte“ in der Forschung: Viele Arbeiten haben keinen echten wissenschaftlichen Wert und dienen nur dem Erreichen einer bestimmten Anzahl. Beispielsweise werden Bilder in den Arbeiten des Akademikers Song Erwei wiederholt verwendet, und es wird bezweifelt, dass die darin beschriebenen Studien tatsächlich durchgeführt wurden.
  • Ehrliche Wissenschaftler werden übersehen: Das Bewertungssystem berücksichtigt nur die Anzahl der Publikationen und akademische Titel; solche, die sich aufwendig ihrer Forschung widmen, werden wegen mangelnder „Ergebnisse“ ausgeschlossen. Dies ist vergleichbar mit dem Sprichwort „Wenn die guten Instrumente wegge-worfen werden, ertönt das Geräusch der schlechten“.

Dies führt nicht nur zu einer Verschwendung von öffentlichen Geldern, sondern auch zum Vertrauensverlust in die akademische Gemeinschaft.

IV. Vergleich: Falschungen von Professoren mit Titeln vs. weltweit anerkannte Leistungen ohne solche Titel

Der Artikel zeigt einen starken Kontrast:

  • Liang Wenfeng (Gründer von DeepSeek): Ohne Doktortitel oder akademische Auszeichnungen veröffentlichte er weniger als fünf Arbeiten, entwickelte jedoch bahnbrechende AI-Lösungen. Der Rektor der Fuyao-Universität, Wang Shuguo, sagte: „Diese Talente entsprechen nicht den universitären Standards – doch ihre Errungenschaften könnten selbst von Akademikern des Chinesischen Wissenschaftsrats nicht erreicht werden.“
  • Führende Professoren: Obwohl sie zahlreiche Titel haben und über erstklassige Ressourcen verfügen, nutzen sie falsche Daten, um Gelder zu erhalten.

Dies zeigt, dass das akademische System möglicherweise eher die Innovationen behindert als fördert – wenn Liang Wenfeng weiter seinen Doktortitel gemacht hätte, gäbe es vielleicht heute kein DeepSeek.

V. Wie kann man akademischen Betrug bekämpfen? Lernen wir von Europa und Amerika

Der Artikel schlägt auf Grundlage europäischer und amerikanischer Erfahrungen fünf konkrete Maßnahmen vor:

1. Strafbare Fälschungen: Forschungsbetrug sollte als Finanzbetrug behandelt werden; Fälscher sollten bestraft werden, nicht nur ihre Arbeiten zurückgezogen oder sie von ihren Ämtern entbunden werden.

2. Unabhängige Untersuchungen: Universitäten sollten keine eigenen Ermittlungen durchführen; es sollten externe Experten oder spezielle Institutionen eingesetzt werden (wie europäische, interuniversitäre oder nationale Überprüfungsbehörden).

3 Schutz der Whistleblower: Belohnungen für diejenigen, die Betrug melden (z. B. 2,6 Millionen US-Dollar in den USA), um sie vor Rache zu schützen.

4. Einschränkung der Macht von Lehrern: Lehrer mit zu viel Macht können Studenten unterdrücken und deren Ergebnisse usurpieren; ihre Befugnisse sollten begrenzt werden, um Studenten die Möglichkeit zur Beschwerde zu geben.

5. Anpassung des Bewertungssystems: Man sollte nicht mehr ausschließlich auf die Anzahl der Publikationen und akademische Titel achten, sondern auch auf die Qualität der Arbeiten. Eine langfristige Bewertung sollte Wissenschaftlern Zeit geben, echte Forschungsergebnisse zu erzielen.

Nur so kann das akademische System von einem „kleinen Tempel der Täuschung“ in einen wahren Ort der Wahrheit verwandelt werden.

Letztes Wort: Akademische Korruption ist kein kleines Problem – sie verschwendet öffentliche Gelder und behindert den wissenschaftlichen Fortschritt. Die Lösung dieses Problems hängt nicht nur von Einzelpersonen wie Geng ab, sondern von systematischen Reformen: Ehrliche Wissenschaftler sollten Chancen erhalten, und Fälscher müssen die Konsequenzen tragen.