虎嗅

**Gespräch weckt das Interesse am Lesen wieder: An dem Tag, an dem bei mir die Diagnose NPC gestellt wurde, recherchierte ich auf der Reise zu einem Geschäftsmeeting in wissenschaftlichen Artikeln.**

原文:对谈重燃阅读:确诊NPC的那天,我在出差的路上查论文

Zusammenfassung der Kerninhalte

Es handelt sich um ein tiefgreifendes Interview mit einem normalen Menschen, der sein Leseverhalten wiederbelebt hat (ehemaliger Internetberufster). Durch seine Erfahrungen im Kampf gegen Krebs, seinen beruflichen Wandel, seine Beziehung zu Kindern sowie seine Strategien in der Informationsgesellschaft teilt er seine Gedanken über das Leben mit:

  • Bei Krebs sollte man nicht versuchen, ihn zu „besiegen“, sondern mit ihm „zusammenleben“.
  • Die Möglichkeit, selbst Entscheidungen im Berufsleben zu treffen, nimmt mit dem Alter ab – doch der Wille, sich anzupassen, ist entscheidend.
  • Erfahrungen können nicht an Kinder weitergegeben werden; man muss ihnen erlauben, ihre eigenen Wege zu gehen.
  • In einer Zeit des Überflusses an Informationen sind Fähigkeiten zur Selektion und zum Aufzeichnen von Erlebnissen von großer Bedeutung.
  • Das Wissen ist das wertvollste „Gut“, das man mit sich trägt.

1. Der Kampf gegen Krebs – keine Schlacht, sondern ein friedliches Zusammenleben

Als er an Nasen-Rachen-Krebs erkrankte, brach er nicht zusammen, sondern recherchierte wie bei einem Projekt: Als er in einer Studie aus Singapur las, dass die 5-Jahres-Überlebensrate 90 % betrug, fand er das „noch in Ordnung“. Während der Behandlung konnte er nichts essen und schmeckte nichts mehr; sogar der Sinn des Lebens erschien ihm fraglich. Erst während der Pandemie wurde ihm klar, wie kostbar einfache Alltäglichkeiten sind.

Er sagt: Der Begriff „Krebs besiegen“ ist falsch – Krebs ist Teil von einem selbst, kein Feind; man muss mit ihm leben. Nach Ablauf der 5-Jahres-Überlebensfrist wurde die Infusionsstelle entfernt und das Etikett des „Kranken“ fiel weg – doch gelegentlich fürchtet er immer noch, dass Lymphknoten anschwellen könnten. Diese Angst bleibt bestehen, aber er hat gelernt, sie zu akzeptieren: Krankheit ist keine Katastrophe, sondern eine Erinnerung daran, das Hier und Jetzt mehr zu schätzen.

2. Nach dem 35. Lebensjahr wird es schwieriger, selbst Entscheidungen zu treffen – doch der Wille zur Veränderung ist entscheidend

Er kündigte zweimal freiwillig: Von Nokia (im traditionellen Telekommunikationsbereich) zu Alibaba (im Internetsektor), weil er wissen wollte, warum diejenigen, die Autobahnen bauen, nicht genauso viel verdienen wie diejenigen, die auf ihnen fahren. Später verließ er ein Start-up wegen hohen Blutdrucks und brauchte Zeit zur „Erholung“.

Die Kultur bei Alibaba fördert den Wandel – von der Aussage „Das Einzige, was sich nicht ändert, ist der Wandel“ (eine Beschreibung der Tatsachen) bis hin zum aktiven Handeln. Heutzutage sehen junge Menschen im Berufsleben Entlassungen und Konkurrenzdruck; doch das Kernprinzip bleibt dasselbe: Man muss sich aktiv anpassen. Wenn es rückläufig geht, sollte man nicht passiv abwarten, sondern jeden Tag etwas tun, das für einen selbst nützlich ist (zum Beispiel seinen Lebenslauf verbessern).

3. Gebt Kindern keine Erfahrungen vor – sie müssen selbst lernen

Früher gab er Schulen Ratschläge; die Leute bedankten sich zwar äußerlich, dachten aber: „Wenn du es nicht schaffst, heißt das noch lange nicht, dass ich es nicht kann.“ Als Vater versteht er nun, dass Erfahrungen nicht weitergegeben werden können. Man sollte Kindern erlauben, ihre eigenen Fehler zu machen.

Er empfiehlt das Buch „Let Them Theory“, dessen Kernbotschaft lautet: „Kontrolliere andere nicht – konzentriere dich auf dich selbst.“ Zum Beispiel, wenn Kinder schlechte Noten haben und ängstlich sind: Die Angst beruht darauf, dass etwas unkontrollierbar ist und dennoch wichtig erscheint. Seine Lösung: Er schreibt für einen Podcast; es gibt keine KPIs – er schreibt, was ihm in den Sinn kommt, und lenkt so die Aufmerksamkeit auf Dinge, die er kontrollieren kann.

4. Zu viele Informationen? Selektion und Aufzeichnung sind wertvolle Fähigkeiten

Er betreibt einen Podcast seit über zehn Jahren und bezeichnet sich selbst als „Überbringer“ von Inhalten – die Inhalte sind nicht originell, aber die Auswahl der relevanten Informationen ist entscheidend. Heute gibt es so viele Informationen, dass man täglich zehnmal mehr aufnehmen kann, als man verarbeiten kann; Fähigkeiten zur Selektion und zum Umgang mit Aufmerksamkeit werden immer wichtiger.

Lernen bedeutet für ihn nicht nur „Informationsaufnahme“, sondern auch „Erleben“ – Hörbücher ersetzen nicht das Gefühl, beim Lesen selbst dabei zu sein. Auch das Aufzeichnen ist wichtig: Ohne Tagebucheinträge über den Kampf gegen Krebs oder den Podcast wäre sein Leben wie eine „wüste Landschaft“.

5. Was man mit 35 Jahren mitnehmen kann – nur Wissen

Wenn er in seine Jugend zurückkehren könnte, würde er sagen: „Kaufen Sie Nvidia und Bitcoin.“ Doch noch wichtiger ist es, Neugier zu bewahren und sich an Veränderungen anzupassen. Er weiß jedoch, dass er selbst damals nicht daran geglaubt hätte – genauso wie junge Menschen heute oft die Ratschläge der Älteren ignorieren. Jeder muss seinen eigenen Weg gehen.

Das Wertvollste im Leben sind Wissen und Erkenntnisse: „Wenn man in die Zukunft blickt, kann man Computer und Handys nicht mitnehmen – nur seine Gedanken.“ Deshalb sollte man unabhängig vom Alter offen für Neues sein und sein Wissen ständig erweitern (z. B. mithilfe von AI-Tools).

Dieses Interview enthält keine abstrakten Theorien, sondern die echten Erfahrungen eines normalen Menschen: Die Angst vor Krankheit, die Hilflosigkeit im Berufsleben und die Sorgen bei der Kindererziehung – doch letztendlich vermittelt es die Botschaft: Es gibt keine perfekten Antworten im Leben; man sollte Unvollkommenheiten akzeptieren und sich auf das konzentrieren, was man kontrollieren kann. Das ist der beste Weg, um zu leben.