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Preiskriege sind vorbei – neue E-Autos wehren sich kollektiv gegen diese Strategie.

原文:价格战已死,新能源车集体反水

Zusammenfassung der Kerninhalte

Im Mai 2026 haben mindestens 15 führende Hersteller von Elektroautos, darunter BYD, Tesla und Xiaomi, ihre Preise erhöht oder Rabatte eingestellt. Hinter dieser Entscheidung stehen die drastischen Kosten für Chips, Lithiummineralien und Metalle sowie der Rückgang staatlicher Subventionen. Die Einstellung der Verbraucher hat sich von „Auf Preissenkungen warten“ zu „Angst vor Preissteigerungen“ gewandelt; die Branche verläuft nun von einem Preiskampf zu einem Wettbewerb um den Wert der Produkte über. Spitzenmarken nutzen ihre technologischen Vorteile, um ihren Marktanteil auszubauen, während kleinere und mittlere Unternehmen unter Druck stehen. Zudem ändert sich das Geschäftsmodell von „Autos verkaufen“ zu „Dienstleistungen anbieten“ (Abonnements, Leasing, Wertsteigerungsdienste).

Erstens: Preiserhöhungen sind keine Bosheit der Autohersteller – sie werden durch vier Hauptfaktoren erzwungen

Die Preiserhöhungen der Autohersteller sind nicht darauf aus, mehr Gewinn zu erzielen, sondern weil die Kosten unerträglich geworden sind. Die Hauptgründe sind:

1. Knappheit und hohe Kosten für Chips: Durch den AI-Boom im Jahr 2025 wurden alle hochwertigen Speicherkarten von Unternehmen wie Microsoft und Google aufgekauft; die Lieferzeiten für spezielle Auto-Chips haben sich bis ins nächste Jahr verzögert. Der Preis für Auto-DRAM ist um 180 % gestiegen, der für hochwertiges DDR5 sogar um 300 %. Allein der Speicher kostet dadurch 3.000–5.000 Euro mehr pro Auto.

2. Verrückte Preise für Lithiummineralien: Der Preis für Lithiumcarbon stieg von 75.000 Yuan/Tonne im Jahr 2025 auf 200.000 Yuan/Tonne im Mai 2026 (160 % Zuwachs). Da Batterien 30–50 % der Gesamtkosten eines Autos ausmachen, steigen die Kosten pro Auto um weitere 3.000–5.000 Euro.

3. Hohe Kosten für Kupfer und Aluminium: Elektroautos benötigen viermal so viel Kupfer wie Verbrennungsfahrzeuge (100 kg gegenüber 22 kg); der Preis für Aluminium ist ebenfalls um 180 % gestiegen.

4. Ende staatlicher Subventionen: Ab 2026 wird die Kaufsteuer für Elektroautos von einer vollständigen Befreiung auf eine Halbierung reduziert – zusätzliche Kosten für den Käufer.

Insgesamt steigen die Kosten pro Auto um mindestens 6.000–14.000 Euro. Im ersten Quartal des Jahres 2026 lag die Gewinnmarge der Automobilindustrie bei nur 3,2 %; ohne Preiserhöhungen würden die Unternehmen Verluste machen.

Zweitens: Jeder Autohersteller hat seine eigene Strategie – es geht nicht einfach nur um eine Preiserhöhung

Die verschiedenen Marken verfolgen unterschiedliche Strategien, um die Preiserhöhungen zu rechtfertigen und gleichzeitig die Kundenzufriedenheit zu gewährleisten:

  • Xiaomi: Versteckt die Preissteigerung in zusätzlichen Optionen. Das SU7-Modell kostet insgesamt 4.000 Euro mehr, wobei das bisher standardmäßige HUD als optionales Paket für 6.500 Euro angeboten wird. Lei Jun behauptet, die Materialkosten seien nur um 2.000 Euro gestiegen – dadurch wirkt es, als würde der Kunde mehr erhalten.
  • Tesla: Setzt auf AI als Kernkompetenz. Die Leistungsversion des Model Y kostet 2.000 Euro mehr; zudem wurden niedrige Kreditzinsen abgeschafft (versteckte Kosten in Höhe von 7.000–8.000 Euro). Obwohl Teslas Gewinne im Jahr 2025 halbiert wurden, stieg sein Marktwert stark – die Märkte setzen auf ihre Technologien ( humanoiden Roboter, Autopiloten).
  • BYD: Testet die Reaktion der Kunden auf zusätzliche intelligente Fahrfunktionen. Die Preiserhöhung für diese Optionen beträgt nur 2.100 Euro; BYD möchte herausfinden, ob die Kunden bereit sind, mehr für bessere Technologien zu zahlen. Erfolgt dies, könnten diese Funktionen auch in günstigere Modelle integriert werden.

Drittens: Die Einstellung der Verbraucher hat sich geändert – von „Auf Preissenkungen warten“ zu „Preise sofort festlegen”

Früher sagten die Kunden: „Wenn du nicht kaufst, kaufe ich auch nicht; morgen könnte es wieder billiger werden.“ Heute bestellen sie jedoch sofort:

  • Angst vor Preissteigerungen: Ein Kunde eines neuen Elektroautos musste bereits eine Woche nach der Auslieferung 30.000 Yuan nachzahlen – diese negative Erfahrung veranlasst viele, die Preise zu befürchten.
  • Rachsucht nach Preiserhöhungen: Nach Preiserhöhungen in Niederlassungen von Unternehmen wie NIO stiegen die Besucherzahlen deutlich; vor der Preissteigerung bei BYD verdoppelten sich die Bestellungen bereits am Vorabend. Verkäufer warnen: „Wer jetzt nicht kauft, muss später noch mehr zahlen.“
  • Statistiken zeigen Veränderungen: Laut einer McKinsey-Umfrage haben in den letzten zwölf Monaten mehr Verbraucher eine negative Einstellung zum Preiskampf (22,2 %) als positive (16,5 %). Die Kunden stören sich nicht so sehr an hohen Preisen, sondern daran, dass sie sofort nach dem Kauf Geld verlieren.

Viertens: Der Wettbewerb hat sich verändert – der Preiskampf ist vorbei, der Wertwettbewerb beginnt

Mit einer Marktdurchdringung von Elektroautos von über 60 % haben sich die Spielregeln geändert:

  • Preiskämpfe sind nicht mehr effektiv: Preissenkungen reichen nicht aus, um die Verluste auszugleichen. Der CEO von Lantuo sagte: „Die Automobilindustrie benötigt Gewinne, um zu funktionieren.“ Es geht nicht mehr darum, wer am billigsten ist, sondern wer berechtigt ist, höhere Preise zu verlangen.
  • Monopolisierung durch Spitzenmarken: BYD investierte 2025 63,4 Milliarden Yuan in Forschung und Entwicklung (mehr als Geely, Great Wall und Chery zusammen); Huawei plant für 2026 weitere 18 Milliarden Yuan in intelligente Fahrfunktionen. Kleinere Unternehmen, die den Preiskampf mitmachen, verlieren deutlich an Bestellungen – die Kunden fragen: „Warum solltest du mehr bezahlen?“
  • Technologie als Schlüssel zum Erfolg: Laut McKinsey beeinflusst die technologische Weiterentwicklung die Kaufentscheidungen der Verbraucher um das Siebenfache stärker als Preise. Die Kunden sind bereit, mehr für bessere Technologien zu zahlen.

Fünftens: In Zukunft wird man nicht mehr mit dem Verkauf von Autos Geld verdienen – sondern durch kontinuierliche Gebühren

Da die Gewinnmargen der Automobilindustrie sehr niedrig sind (3,2 %), ändern die Spitzenmarken ihre Geschäftsmodelle:

  • Abonnementmodelle: Kunden zahlen monatlich Miete für Wartung, Reparaturen und Versicherung; sie möchten das Auto nicht ständig wechseln (ähnlich wie bei einem Handy-Leasing).
  • Leasing: In Städten mit Fahrverboten und -beschränkungen wird das Leasen von Elektroautos zu einer beliebten Alternative, um die Kaufbarkeit zu erhöhen.
  • Wertsteigerungsdienstleistungen: Unternehmen wie NIO bieten Batteriewechsle Dienste an, Tesla bietet den FSD-Dienst für 100 US-Dollar pro Monat; BYD erweitert sein Serviceangebot. Der Verkauf von Autos allein reicht nicht mehr aus – es wird auch durch zusätzliche Dienstleistungen Geld verdient.

Zusammenfassung: Der Preiskampf ist vorbei, aber der Wettbewerb um den Wert der Produkte hat gerade erst begonnen. Nur die Unternehmen, die über eigene Chips, intelligente Fahrfunktionen und umfassende Serviceangebote verfügen, werden erfolgreich sein. Die Verbraucher entscheiden auch mit ihrem Geld – sie wählen Autos aus, die dem Stand der Technologie entsprechen.