虎嗅

**„Blasen sind unvermeidlich“**

原文:泡沫,不可避免

Zusammenfassung der Kerninhalte

Diese Nachricht behandelt vier miteinander verbundene wichtige Themen:

1. Extreme Klimaveränderungen werden immer schlimmer; 2026 könnte ein besonders starkes El Niño auftreten, was die Ernährungs- und Wasserkraftversorgung stören könnte.

2. SpaceX steht kurz vor seinem Börsengang (IPO) mit einem geschätzten Wert von über 1,8 Billionen US-Dollar – es geht nicht nur um Geschäfte, sondern auch um den Kampf um die „Plätze“ im globalen Erdnahorbit.

3. Der Wettlauf um Technologie erstreckt sich nicht nur auf den Weltraum; China und die USA arbeiten beide an biotechnologischen Lösungen wie der Sterilisierung von Mücken mithilfe von KI.

4. Weltweit wird um Kapital gekämpft, um Hochtechnologie zu fördern; China hat neue Regeln eingeführt, um den Kapitalabfluss zu stoppen und das Geld im Inland zu halten.

1. Extreme Klimaveränderungen: Ein starkes El Niño könnte 2026 auftreten und die Ernährungs- sowie Wasserkraftversorgung beeinträchtigen

Das Wetter wird immer extremer – entweder extreme Hitze oder starke Regenfälle. Die Durchschnittstemperatur im Mai lag um 0,6 °C über dem Vorjahr, und die Niederschlagsmengen waren die höchsten der letzten zehn Jahre. Besonders beunruhigend ist die Wahrscheinlichkeit eines „Godzilla-El Niños“ im zweiten Halbjahr 2026, die in den USA bei 37 % liegt.

Was könnte das bedeuten? Es könnten ungewöhnliche Wetterphänomene auftreten: Überflutungen in den wichtigsten Getreideanbaugebieten im Norden (z. B. Nordostchina) und Dürren in den Wasserkraftgebieten im Süden (z. B. Sichuan). Dadurch könnte die Getreideproduktion sinken und es könnte an Wasser fehlen; die Preise für Rohstoffe (wie Getreide und Strom) könnten steigen. Kurz gesagt: Lebensmittel könnten teurer werden oder schwerer erhältlich sein.

2. Der Börsengang von SpaceX ist mehr als nur ein Geschäft – es geht um den Kampf um die Kontrolle des Weltraums

SpaceX plant seinen IPO für Juni 2026 mit einem geschätzten Wert von mindestens 1,8 Billionen US-Dollar – das ist sogar höher als der Wert von Meta und Tesla zusammen. Warum ist das so teuer? Weil SpaceX die „goldenen Plätze“ im Erdnahorbit besetzen will.

Die Anzahl der Satelliten im Erdnahorbit (400–2000 Kilometer Höhe) ist begrenzt; nach den Regeln gilt „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. SpaceX verfügt bereits über 10.000 Starlink-Satelliten und hält damit mehr als 60 % der weltweiten Kapazitäten. Auch China ist dringend dabei und hat Anträge auf 200.000 weitere Satelliten gestellt; es muss innerhalb von sieben Jahren 20.000 Satelliten starten, um seine Rechte zu behalten.

Es geht nicht nur um Geschäfte – wer die meisten Plätze besitzt, hat auch die Kontrolle über den Weltraum (z. B. für Satellitenkommunikation und Navigation). Der Börsengang von SpaceX wird 75 Milliarden US-Dollar einbringen, was das Satellitenstarten beschleunigen und anderen Raumfahrtunternehmen (einschließlich China) Druck machen wird. Obwohl SpaceX derzeit enorme Verluste macht (4,9 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025), sind Investoren bereit, weil dies den Traum der Menschheit vom „Verlassen des Planeten“ verkörpert.

3. Der Wettlauf um Technologie erstreckt sich nicht nur auf den Weltraum – auch Mückenbekämpfung ist ein Thema

Neben dem Weltraum wird auch an praktischen Lösungen gearbeitet, z. B. der Bekämpfung von Mücken. Google verwendet KI-Roboter, um Mücken zu sortieren und männliche Mücken mit bakteriellen Infektionen auszusetzen; diese paaren sich mit wildlebenden Weibchen, wodurch die Nachkommen nicht überleben. China nutzt Kerntechnologie, um männliche Mücken zu sterilisieren, und verfügt über Fabriken, die pro Woche 50 Millionen sterilisierte Mücken produzieren; diese Methoden werden bereits in Mexiko und Brasilien eingesetzt.

Hinter dieser Entwicklung steht der Wettlauf um KI- und Biotechnologie: Googles Roboter sortieren Millionen von Mücken pro Stunde – das ist tausendmal effizienter als manuelles Arbeiten; auch Chinas Technologie wurde von der WHO anerkannt. Warum wird so hart gekämpft? Weil sich das Klima erwärmt und die Anzahl der Mücken erhöht, was das Risiko von Infektionskrankheiten steigert – gleichzeitig ist dies auch ein Zeichen des technologischen Wettbewerbs.

4. Weltweit wird um Kapital gekämpft, um Hochtechnologie zu fördern; China führt neue Regeln ein

Hochtechnologie erfordert viel Geld; weltweit wird darum gekämpft, Investitionen zu sichern. Die US-Stockmärkte haben Rekordstände erreicht und ziehen Kapital an. In China floß im Jahr 2025 ein Kapitalabfluss von 1,04 Billionen US-Dollar; viele Menschen eröffneten Auslandskonten. Deshalb werden ab dem 1. Juli neue Regeln umgesetzt, die private Investitionen regulieren: Ohne Genehmigung wird eine Strafe in Höhe von 0,1 % bis 1 % des investierten Betrags verhängt; zudem kann das unrechtmäßig erzielte Kapital konfisziert werden.

Warum wird das getan? China möchte das Geld im Inland halten und Hochtechnologieunternehmen (z. B. Raumfahrt, KI) unterstützen. Gleichzeitig steigt der Ruf nach einer Aufwertung des Yuan; wenn der Yuan gegenüber dem US-Dollar auf 5:1 steigen würde, würden Personen, die Yuan-Assets besitzen, 25 % Gewinn erzielen – dies könnte ausländisches Kapital in China anlocken.

Fazit

Die heutige Welt ist geprägt von extremen Klimaveränderungen, einem intensiven technologischen Wettlauf und dem Kampf um Kapital. Jedes Land und jede Unternehmen kämpft darum, die Kontrolle über den Weltraum zu erlangen, neue Technologien zu entwickeln oder das eigene Volk zu unterstützen. Für die Menschen bedeutet dies wahrscheinlich extreme Wetterbedingungen, fortschrittliche Technologien sowie zunehmende Aufmerksamkeit für die Richtung des Kapitalflusses.