虎嗅

Die Produktionslinien geraten in Panik: Die hochentwickelte KI hat Drehbuchautoren und Regisseure zu „Superindividuen“ gemacht.

原文:流水线要慌了:剧火AI把编剧导演炼成了“超级个体”

Zusammenfassung der Kerninhalte:

Die AI-Short-Film-Branche erlebt ein extremes Auf und Ab: Einerseits verlieren 90 % der kleinen und mittleren Akteure aufgrund strengerer Plattformrichtlinien sowie Überkapazitäten (im ersten Quartal 2026 wurden über 120.000 AI-Short-Filme veröffentlicht) Geld. Andererseits schafft das in Hangzhou erfolgreiche Unternehmen „Juhui AI“ mit dem Modell des „Super-Individuums“ (eine Person kostet 20.000 Rechenleistungseinheiten in 7 Tagen) einen Hit wie „Yizhen Shanhe Taya Lai“, der innerhalb von 3 Tagen über 100 Millionen Aufrufe erzielte. Die Branchentrends sind klar: Die Qualitätssteigerung ist eine unvermeidliche Notwendigkeit, der Ausbau auf internationale Märkte bietet neue Chancen, und die Koexistenz von AI und realen Dramen wird in Zukunft zu einer neuen Berufsrichtung – den „Videoautoren“ führen.

I. Branchensituation: Überkapazitäten, kleine und mittlere Akteure verlieren alles

Das „wilde Wachstum“ der AI-Short-Filme ist zum Ende gekommen. Im ersten Quartal 2026 wurden über 120.000 AI-Short-Filme auf den Markt gebracht, was 95 % des Gesamtmarktes ausmacht. Von den insgesamt 60.000 AI-Short-Filmen im Jahr 2025 erreichten jedoch nur 96 (0,16 %) mehr als 100 Millionen Aufrufe. Durch strengere Plattformrichtlinien (im Branchenjargon: „Für 10.000 Aufrufe werden 5 Yuan gezahlt“) sowie strenge Überprüfungen von Grenzthemen und exotischen Inhalten verlieren 90 % der kleinen und mittleren Akteure Geld.

Kurz gesagt: Es gibt zu viele Anbieter und zu wenig hochwertige Inhalte; die Plattformen übernehmen keine Garantien mehr, und schlechte Filme bringen kein Geld ein.

II. Das Modell des Super-Individuums: Eine Person ersetzt ein Team von 30 Personen – mit erstaunlicher Kosteneffizienz

Der Hit „Yizhen Shanhe Taya Lai“ (ein 50-teiliger historischer Short-Film) wurde mit nur einer Person und einem Rechenkostenaufwand von 20.000 Einheiten in 7 Tagen fertiggestellt. Im Vergleich dazu benötigen traditionelle Live-Dramen ein Team von 30–50 Personen und einen Zeitraum von 2–3 Monaten – die Kosten sinken um 97 %, die Effizienz steigt um das Zehnfache.

Woher kommt das Geld? Es fließt ausschließlich in Rechenleistung (keine Schauspieler, keine echten Locations, kein Kostümdesign): Die Videoerstellung kostet 85 %, das Drehbuch und die Gestaltung der Charaktere sowie der Szenen 15 %. Obwohl es eine 30-prozentige Fehlerquote bei der Videoerstellung gibt (30 % der erzeugten Videos sind qualitativ minderwertig), übertrifft das Gesamtkostenniveau des neuen Modells das der traditionellen Methoden deutlich.

Der Schlüssel liegt darin, eine Person, die sich mit dem Inhalt auskennt, als „Allround-Spezialisten“ einzusetzen (Drehbuchautor, Regisseur, Künstler, Editor) – AI dient dabei als „Ausführungsmitarbeiter“. Die Integration dieser Rollen vermeidet Informationslücken und sorgt für eine höhere Geschlossenheit des Stils; beispielsweise ist der Handlungsbau dieses Films deutlich besser als bei herkömmlichen Produktionen.

III. Qualitätssteigerung: Keine Wahl, sondern eine Notwendigkeit zum Überleben

Der Chefredakteur von „Juhui AI“, Gao Peng, sagt: „Die Plattformen müssen sich gegenüber den Nutzern verantwortlich zeigen und qualitativ hochwertige Inhalte unterstützen.“ Für hochwertige Filme sind drei Aspekte entscheidend:

1. Solides Drehbuch: Die Geschichte muss logisch sein und die Charaktere überzeugend dargestellt werden (wie in „Yizhen Shanhe Taya Lai“ mit der Handlung um Wiedergeburt und Machtkampf).

2. Gute visuelle Qualität: Bildqualität, Synchronisation und Musik dürfen nicht vernachlässigt werden (schlechte AI-Filme wirken „plastisch“ und werden von den Nutzern abgelehnt).

3. Konformität: Grenzwertige oder exotische Themen werden heute nicht mehr genehmigt, und Algorithmen fördern solche Inhalte ebenfalls nicht.

Für die Kreativen bedeutet das: Sie müssen sich auf die Qualität ihrer Arbeit konzentrieren und nicht länger versuchen, schnell Geld zu verdienen, indem sie einfach mehr produzieren – dieser Weg führt nicht weiter.

IV. Ausbau auf internationale Märkte: AI senkt die Hürden, der Auslandsmarkt ist ein „neues Blaue Meer“

Der inländische Markt ist bereits gesättigt, aber im Ausland gibt es noch viele Möglichkeiten. AI-Tools erleichtern den Markteintritt:

– Mit chinesischen Anweisungen kann AI Bilder erstellen, die dem internationalen Geschmack entsprechen (z. B. europäisch oder südostasiatisch).

– AI-basierte Übersetzungen, Synchronisation und Untertitelung ermöglichen eine schnelle Lokalisierung – es ist nicht mehr notwendig, externe Teams einzustellen.

„Juhui AI“ hat bereits Projekte auf internationalen Plattformen veröffentlicht und erreicht dort Spitzenplätze. Auch normale Menschen können internationale Short-Filme produzieren; die Hürden sind niedriger, als man denkt.

V. Koexistenz von AI und Live-Dramen: Keine Ersetzung, sondern gemeinsamer Erfolg**

Gao Peng ist der Ansicht, dass AI keine Live-Dramen ersetzen wird:

AI füllt Lücken: Historische Stoffe, spektakuläre Effekte oder Fantasy-Themen sind für Live-Produktionen zu teuer; AI kann diese kostengünstig umsetzen.

Live-Dramen nutzen AI: Bei Nebenrollen und Spezialeffekten kann AI helfen, Kosten zu senken.

Die zukünftige Entwicklung zeigt, dass beide Formate gemeinsam den Filmmarkt erweitern werden. Wichtiger ist jedoch, dass AI eine neue Berufsrichtung schafft – die „Videoautoren“. Ähnlich wie Autoren von Online-Romanen können sie mit AI-Tools Geschichten erzählen, die zunächst online erfolgreich sind und später in Filme oder Merchandise umgewandelt werden. AI hat die Kreativen nicht arbeitslos gemacht, aber diejenigen ohne ästhetischen Sinn werden ausgemustert – nur diejenigen, die gute Inhalte erstellen können, werden erfolgreich sein.

Fazit

Die AI-Short-Film-Branche durchläuft eine Umstrukturierung: Schlechte Produktionen mit hoher Menge werden verschwinden; diejenigen, die sich auf Qualität und internationale Expansion konzentrieren, überleben. AI ist kein „Wundermittel“, sondern ein Werkzeug, das die Fähigkeiten der Kreativen verstärkt. Die Zukunft hängt nicht von Technologie ab, sondern von Ästhetik und Geschichtenerzählungskünsten.