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„Wir wagen es gar nicht, die Klimaanlage einzuschalten“ – Viele neue Fahrzeuge von FAW-Volkswagen stoßen eine große Menge Pulver aus: Die 4S-Filialen wollen das Problem vertuschen; die Behörden behaupten, es sei „unschädlich“ – doch Experten widersprechen dieser Aussage.

原文:“根本不敢开空调”,大量一汽大众新车狂喷粉末:4S店想“封口”,官方称“无害”遭专家反驳

Zusammenfassung der Kerninhalte

In letzter Zeit traten bei vielen neuen Volkswagen Sagitar-Modellen Probleme auf, bei denen weiße Pulver aus den Lüftungsöffnungen des Klimaantriebs austraten. Die Autobesitzer befürchten gesundheitliche Risiken sowie einen Wertverlust ihres Fahrzeugs. Die Firmenleitung behauptet, es handele sich um Polyvinylalkohol (einen Bestandteil von Augentropfen), der ungefährlich sei; Experten widersprechen jedoch und weisen darauf hin, dass die langfristige Einatmung des Pulvers die Atemwege reizen könnte. Die Autobesitzer lehnen es ab, das Armaturenbrett zu demontieren und den Lüftungskondensator auszutauschen – aus Angst vor einem Wertverlust sowie unerwünschten Geräuschen – und fordern Entschädigung. Einige 4S-Händler versuchen, die Angelegenheit zu vertuschen, indem sie eine Verlängerung der Garantie sowie Gutscheine anbieten und gleichzeitig ein Verschwiegenheitsabkommen abschließen. Zudem nimmt die Verkaufszahl von Volkswagen weiter ab; die Qualitätsprobleme verschärfen damit die Schwierigkeiten des Unternehmens.

Detaillierte Analyse

#### 1. Pulverausströmung aus neuen Fahrzeugen: Der Fehler liegt in der Beschichtung des Lüftungskondensators

Es handelt sich nicht um ein Einzelfall, sondern um ein allgemeines Problem der Modelle Sagitar und Sagitar L. Die Firmenleitung erklärt, dass es bei der Herstellung des Lüftungskondensators zu einem kleinen Fehler gekommen sei: Bei der Anwendung der wasserabweisenden Beschichtung wurde zu viel Material verwendet; das überschüssige Material bildete nach dem Trocknen keine gleichmäßige Schicht und fiel als weiße Partikel aus, wenn der Klimaantrieb in Betrieb genommen wurde. Kurz gesagt: Die Beschichtung der Lüftungsteile war nicht ordnungsgemäß aufgetragen.

Die Autobesitzer berichten, dass das Problem bereits kurz nach dem Kauf des Fahrzeugs auftrat – manche sogar schon beim Auslieferungsvideo sichtbar war. Dies deutet darauf hin, dass das Problem in der Produktion entstanden ist und nicht durch unsachgemäßen Gebrauch der Kunden verursacht wurde.

#### 2. Ist das Pulver wirklich ungefährlich? Welcher Unterschied besteht zwischen der Sichtweise von Firmenleitung und Experten?

Die Firmenleitung behauptet, es handele sich um Polyvinylalkohol, der sicher und harmlos sei, und verweist darauf, dass dieser Stoff auch in Augentropfen verwendet wird. Experten wie Yuan Shuai vom Zhongguancun Internet of Things Alliance widersprechen jedoch:

  • Verschiedener Kontaktweg: Augentropfen kommen mit den Augen oder der Haut in Berührung, während das Pulver eingeatmet wird. Selbst wenn es sich um eine Lebensmittelausgabe handelt, ist die Verarbeitung im Körper völlig anders (z. B. Mehl ist essbar, aber zu viel Einatmen kann zu Lungenproblemen führen).
  • Physische Reizgefahr: Die langfristige Einatmung von Mikropulverpartikeln kann die Lungenbläschen reizen; Menschen mit Erkältungen oder Asthma sind besonders gefährdet, auch gesunde Personen können Schäden erleiden.
  • Zweifel an der Zusammensetzung: Die vom Unternehmen angegebene Zusammensetzung wurde nur intern überprüft und nicht von unabhängigen Institutionen bestätigt; es könnte sich auch um Metallpartikel oder Verarbeitungshilfsmittel handeln, die tatsächlich gefährlich sind.

Die Behauptung der Firmenleitung, das Pulver sei ungefährlich, basiert auf keinen wissenschaftlichen Belegen und dient eher dazu, den negativen Einfluss zu minimieren.

#### 3. Die Versuche der 4S-Händler, die Angelegenheit zu vertuschen: Wenige Entschädigungen – und kein Recht auf Informationen

Die Forderungen der Autobesitzer sind berechtigt: Entweder werden die gesundheitlichen Risiken beseitigt oder es wird eine angemessene Entschädigung für die entstandenen Schäden geleistet. Die Vorgehensweise der 4S-Händler wirkt jedoch unseriös:

  • Sie bieten eine Verlängerung der Garantie um drei Jahre sowie einen Gutschein in Höhe von 1000 Yuan an, fordern aber im Gegenzug ein Verschwiegenheitsabkommen – die Autobesitzer dürfen weder über das Problem auf sozialen Medien berichten noch Beschwerden einreichen, sonst wird die Entschädigung für ungültig erklärt.

Die Autobesitzer sind verärgert und fordern eine angemessene Entschädigung sowie eine lebenslange Garantie für das Armaturenbrett. Zudem ist der Wertverlust ihres Fahrzeugs durch den Austausch des Lüftungskondensators beträchtlich; die angebotenen Entschädigungen reichen bei weitem nicht aus.

Diese Versuche, die Probleme zu vertuschen, machen die Autobesitzer nur noch wütender und verstärken ihren Wunsch nach einer Lösung.

#### 4. Ist der Austausch des Armaturenbretts mit einem Wertverlust verbunden? Die Befürchtungen der Autobesitzer sind begründet

Warum lehnen die Autobesitzer den Austausch des Lüftungskondensators ab? Weil dazu das gesamte Armaturenbrett demontiert werden müsste – was einem „großen Eingriff“ in das neue Fahrzeug gleichkommt:

  • Wertverlust bei Gebrauchtfahrzeugen: Händler von Gebrauchtwagen sehen solche Reparaturarbeiten als Anzeichen für Qualitätsprobleme und senken den Preis des Fahrzeugs (z. B. ein neues Fahrzeug im Wert von 200.000 Yuan könnte nach der Reparatur nur noch für 170.000 Yuan verkauft werden).
  • Weitere Probleme: Nach dem Austausch können Lücken entstehen und unerwünschte Geräusche auftreten, was weitere Reparaturen notwendig macht.

Die Forderungen der Autobesitzer nach einer lebenslangen Garantie für das Armaturenbrett sowie einer Entschädigung für den Wertverlust sind durchaus berechtigt; die Kosten für solche Reparaturen sollten vom Hersteller übernommen werden.

#### 5. Der weiter sinkende Verkauf: Die „Güte“ der deutschen Marke steht auf dem Spiel

Das Problem mit dem ausströmenden Pulver verschlimmert die bereits schwache Verkaufssituation von Volkswagen weiter:

  • Rückgang der Sagitar-Verkäufe: Im April wurden nur 9.806 Fahrzeuge verkauft, 7.000 weniger als im März – ein deutlicher Rückgang in den Verkaufszahlen.
  • Gesamter Verkaufsrückgang: Die Gesamtverkäufe von Volkswagen sind im Jahr 2025 um 4,3 % gesunken; in den ersten vier Monaten dieses Jahres sogar um 17,3 %. Der Grund liegt darin, dass herkömmliche Verbrennungsmotoren weniger verkauft werden und der Übergang zu Elektrofahrzeugen langsam voranschreitet.
  • Preissenkungen als Mittel zum Verkaufsförderung: Um den Markt zu stärken, senkte Volkswagen den Preis des Sagitar auf 79.800 Yuan (eine Reduzierung um 50.000 Yuan). Diese Preissenkungen könnten zu einer Lockerung der Qualitätskontrollen führen; das Problem mit dem ausströmenden Pulver ist ein Beispiel dafür, dass der Ruf der deutschen Marke geschädigt wird.

Wenn die Qualitätsprobleme nicht gelöst werden, werden sich die Verkaufszahlen weiter verschlechtern – es droht ein Teufelskreis.

Fazit

Das Problem mit dem ausströmenden Pulver beim Volkswagen Sagitar ist in Wirklichkeit eine Doppelkrise aus Qualitätsmängeln und unangemessener Handhabung der Situation durch die Firmenleitung. Die Behauptungen der Firmenleitung, das Pulver sei ungefährlich, sind nicht stichhaltig; die Versuche der 4S-Händler, die Angelegenheit zu vertuschen, verstärken nur den Konflikt. Für die Autobesitzer sind sowohl ihre Gesundheit als auch ihr finanzieller Schaden wichtig. Für das Unternehmen wäre es besser, ehrlich zu handeln und die Probleme ernsthaft zu lösen – schließlich kann ein schlechter Ruf nicht mehr rückgängig gemacht werden.