虎嗅

**Shenzhener, die sich auf den Aufbau von „Pindou“-Läden konzentrieren: Das zeitlich unbegrenzte Paket für 19,90 Yuan zerstört die Illusion eines „weißen Mondlichts“ beim Unternehmertum**

原文:扎堆开拼豆店的深圳人:19.9元的不限时套餐,砸碎了创业白月光

Zusammenfassung der Kerninhalte

Die Shenzhen-Pindou-Läden wurden einst aufgrund ihrer „heilenden“ und entspannenden Atmosphäre sowie ihres Konzepts des „leichten Unternehmertums“ zu einer beliebten Wahl für junge Menschen, die ihr eigenes Geschäft gründen wollten. In der Praxis stießen sie jedoch auf zahlreiche Herausforderungen:

  • Die körperliche Belastung überstieg bei weitem die beim normalen Job;
  • Die Einnahmen waren äußerst gering oder sogar negativ;
  • Der Preiswettbewerb unter den Konkurrenten führte zu extrem niedrigen Preisen;
  • Aufgrund der geringen technischen Hürden entwickelten sich die Kunden oft selbst zu Konkurrenten;
  • Viele Ladenbesitzer litten unter Verlusten, und auf Secondhand-Plattformen häuften sich Informationen über den Verkauf der Läden an – insbesondere während des Sommers erwartet wird eine weitere Welle von Schließungen.

1. „Rentner-Unternehmertum“ wird zu einer körperlichen Qual: Anstrengender und weniger lohnend als der reguläre Job

Viele Menschen kündigten ihren Job, um Pindou-Läden zu eröffnen, angezogen von dem Bild der Ruhe und des Friedens, das die sozialen Medien vermitteln. Doch die Arbeit war äußerst anstrengend:

  • Das Sortieren der Bohnen war eine mühsame Aufgabe – 221 verschiedene Arten von Bohnen mussten verpackt werden; wenn Kunden die Mischung verschütteten, musste alles einzeln bis spät in die Nacht sortiert werden.
  • Das Erhitzen der Bohnen erforderte große Sorgfalt – ein falscher Temperatur- oder Druckwert konnte das Werk des Kunden zerstören; manchmal mussten die Bohnen sogar neu zusammengesetzt werden, ohne dass der Kunde etwas bezahlte.
  • Die Einnahmen reichten nicht einmal aus, um die Kosten zu decken – ein Doppelpack für 53,90 Yuan wurde inklusive Gebühren der Plattform und Miete abgezogen; manchmal verdiente man sogar weniger als beim regulären Job.

Lin Xiao, die früher einen Monatslohn von 15.000 Yuan hatte, ist jetzt froh, wenn sie die Kosten decken kann – sie kann sich nicht einmal Essen ausliefern lassen und muss selbst für ihre Krankenversicherung zahlen. Ihr „Traum vom eigenen Geschäft“ wurde zu einer neuen Arbeitsstelle ohne Pause.

2. Preiswettbewerb führt zu extrem niedrigen Preisen: 19,90 Yuan – nicht einmal für eine Tasse guten Milchtees

In den letzten zwei Jahren entstanden in Shenzhen zahlreiche Pindou-Läden; die Konkurrenz wurde so stark, dass der Preiswettbewerb zum einzigen Mittel, um Kunden anzuziehen:

  • Die Preise sind von über 60 Yuan auf 19,90 Yuan gefallen; einige Läden bieten sogar einen „Bodenpreis“ an.
  • Um Gewinne zu erzielen, verwenden manche Läden minderwertige Bohnen oder schalten den Klimaanlagen im Sommer nicht ein – die Qualität des Services verschlechterte sich dadurch deutlich.
  • Die Gebühren der Plattformen erhöhen die Kosten zusätzlich; viele Neugründer verfügen über keine Marketingfähigkeiten und warten nur noch auf das Ende ihrer Geschäfte.

3. Niedrige Einstiegshürden: Spieler werden zu Konkurrenten

Die Branche weist kaum technische Barrieren auf – Kunden können den Ablauf nach einem einzigen Besuch verstehen, und die Kosten für ein Set an Haushaltsgeräten (Glätteisen für 20 Yuan + Bohnen für 200 Yuan) reichen aus, um zu Hause unbegrenzt selbst zu arbeiten.

  • Die Wiederkaufrate ist sehr niedrig – nachdem die Kunden das Verfahren kennengelernt haben, kaufen sie ihre eigenen Geräte und kommen nicht mehr in den Laden.
  • Viele „Spieler“ werden zu Konkurrenten: Sie verkaufen ihre Geräte oder bieten Dienstleistungen an (z. B. das Zusammenstellen von Bohnen für 5000 Yuan im Monat); sie haben keine Mietkosten und konkurrieren direkt mit den stationären Läden.
  • Der Verkauf gebrauchter Geräte ist zur Normalität geworden – geschlossene Läden verkaufen ihre Ausrüstung reduziert, und die neuen Besitzer beginnen ihren eigenen „Traum vom Geschäft“.

4. Eine Welle von Schließungen steht bevor? Selbsthilfe der Ladenbesitzer: Von langen Öffnungszeiten zu maßgeschneiderten Produkten

Auf Secondhand-Plattformen werden täglich Informationen über den Verkauf von Pindou-Läden veröffentlicht; Zhang Ling prognostiziert, dass viele Läden während des Sommers schließen werden, da die Studenten in ihre Heimatstädte zurückkehren. Einige Ladenbesitzer versuchen, sich selbst zu helfen:

  • Sie wechseln auf Produkte mit höherem Preisniveau oder bieten maßgeschneiderte Dienstleistungen an (z. B. IP-Produkte für Firmenveranstaltungen).
  • Andere konzentrieren sich auf einen differenzierten Ansatz, um Kunden durch Qualität und Professionalität anzuziehen.

Für die meisten Neugründer zerbrach der Traum vom „leichten Unternehmertum“ jedoch an den realen Kosten – dieses scheinbar entspannte Geschäft stellt tatsächlich eine dreifache Herausforderung dar: körperliche Anstrengung, finanzielle Belastungen und psychische Belastungen.